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Althaus' CDU-Mehrheit in Thüringen bröckelt. Ein rot-rotes Bündnis ist für die SPD aber nur denkbar, wenn sie selbst den Ministerpräsidenten stellen kann. Das hat Bodo Ramelow von der Linkspartei angeblich zugesagt - und bestreitet es jetzt.
Die gesammelte Linke ist empört über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, nach dem Bodo Ramelow weiterhin vom Verfassungsschutz beobachtet werden darf. Der Linken-Politiker will nun bis nach Karlsruhe ziehen.
Wenn die Umfragen nur halbwegs zutreffen, wird er nicht Ministerpräsident im Saarland. Dann sitzt er wieder in Berlin im Bundestag. Oskar Lafontaine ist 66 Jahre und kann nicht ewig den Krawallo geben. Ein Szenario.
Es ist kein guter Tag für die Linke: Gegen Parteichef Klaus Ernst ermittelt die Staatsanwaltschaft, und der Thüringer Bodo Ramelow darf vom Verfassungsschutz beobachtet werden.
Intensiv sondierten SPD, Linke und Grüne in Thüringen ein gemeinsames Bündnis. Dann kam eine SMS. Und nun fetzen sich die Ex-Sondierer, dass es kracht. Ramelow über die SPD: "Das ist ein Scheinriese bei Lummerland."
Wahlkämpfe können Karrieren vernichten und Karrieren beflügeln. Wer hat bei den Parteien bislang die beste Figur gemacht? Wolfram Weimer zieht Bilanz - und benennt einen Überraschungssieger bei den Linken.
Lediglich verhaltene Zustimmung hat Linke-Spitzenmann Bodo Ramelow mit seinem Verzicht auf das Ministerpräsidentenamt in Thüringen bei der SPD ausgelöst. Die Sozialdemokraten beharren auf ihrem Kandidaten. Führende Politiker der Linken auf Bundesebene verstehen die Welt nicht mehr.
Der thüringische Linken-Fraktionschef Bodo Ramelow wünscht sich Ex-Parteichef Oskar Lafontaine in die Bundespolitik zurück.
Dieter Althaus wird immer mehr zu einem Problem für die Thüringer CDU. Die hat als einzige Option für den Machterhalt ein Bündnis mit der SPD. Doch das klappt, wenn überhaupt, wohl nur ohne den bisherigen Ministerpräsidenten. Schon häufen sich die Rücktrittsforderungen.
Der Linken-Politiker Bodo Ramelow hat der eigenen Partei einseitige Kritik an Israel vorgeworfen. Sie greife stets nur Israel an und zeige sich gegenüber arabischen Staaten unkritisch, sagte Ramelow der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die arabischen Staaten, in diesem Fall Ägypten, haben es in der Hand, wie mit den Menschen im Gaza-Streifen umgegangen wird. Warum engagiert sich Die Linke nicht dafür, dass Ägypten den Zugang zum Gaza-Streifen öffnet?
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