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Mercedes S-Klasse: S wie sagenhaft

Müsste man die Bundesrepublik Deutschland mit einem Auto charakterisieren, wäre das wohl unumgänglich der VW Golf. Doch besser, man nimmt zumindest ein zweites Beispiel, denn die Mercedes S-Klasse hat nicht nur Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten ihren Stempel aufgedrückt.

Mercedes S Klasse W 116

Mercedes S Klasse W 116

Natürlich fährt der BMW 7er längst auf Augenhöhe und ist in einigen Bereichen sogar bereits vorbeigezogen. Natürlich gibt es den beeindruckenden neuen Audi A8 und die zahlreichen Konkurrenten wie Lexus LS, Cadillac CT6, Jaguar XJ oder Maserati Quattroporte. Sie alle sind spektakuläre Luxuslimousinen, die Staatsoberhäupter, Stars, Sternchen und Wirtschaftsgrößen durch den harten Alltag in aller Welt chauffieren - sei es am Steuer vorne oder entspannter denn je im Fond. Doch so gut wie anderen auch sind und sein mögen - sie sind eben einfach keine S-Klasse. Wer sie fährt, spricht nicht von einem Mercedes, sondern belässt es zumeist bei "S-Klasse" oder macht seine Aussage zumindest mit der Motorvariante etwas inhaltsreicher. Kein Wunder, dass Modelle wie 560 SEL (W 126), 600er (W 140) oder ein Sechsneuner (W 109) bis heute nicht nur in Klassikgemeinden Legendenstatus haben.

S wie sagenhaft
Mercedes S Klasse W 116

Mercedes S Klasse W 116

Die offizielle Geschichte der Mercedes S-Klasse begann im Jahre 1972, den auch wenn es vorher Luxusmodelle aus dem Hause Daimler gab; sie hießen eben nicht S-Klasse. Die Ponton-Baureihe W 180, die verklärt hoch gelobte Heckflosse des W 111 oder der spektakuläre Mercedes 300 SEL 6.3 vom Typ W 109, der als "rote Sau" in Spa zur AMG-Legende wurde - alles fraglos beeindruckende Luxusschiffe aus Sindelfinger Produktion, aber eben doch keine S-Klassen. Mit ihr ging es erst Anfang der 70er Jahre los. Olympische Spiele und Fußballweltmeisterschaft hatten Deutschland noch nicht in die erste Reihe der Weltöffentlichkeit gespült, da tat dies mit aller Vehemenz die erste Mercedes S-Klasse. Das "S" stand für Sonderklasse und der setzte als elegant-imposanter W 116 allemal Ausrufezeichen.

Die Schönen, Reichen und Wichtigen dieser Welt präsentierten sich seit den frühen 70er Jahren nur allzu gerne in Stuttgarter Luxuslimousinen. Die längst legendär gewordene Baureihe 116 verzückte lange Jahre ohne echte Konkurrenz die oberen zehntausend zwischen Cannes und Los Angeles, Tokio und München - zu Preisen ab 23.500 Mark. Die fast fünf Meter lange, elegant gestreckte Orgie in Lack und Chrom ist bis heute die wohl schönste S-Klasse, die es je gab. Das breite Angebot von Triebwerken - schlicht spektakulär. Ging es mit dem 185 PS starken 280 S / 280 SE als Handschalter oder Automatik schon dynamisch los, brachten 350er und 450 das Herz der automobilen Limousinenfans zum Rasen. Unübertroffenes Luxusmodell war der Mercedes 450 SEL 6.9, eine fahrdynamische Weiterentwicklung von 600er (W 100) und 300 SEL 6.3 (W 109). Motor und Automatikgetriebe des Über-116ers hatten das Leistungspotential eines Sportwagens. Technisch war der 6.9 eine S-Klasse für sich. Statt der üblichen 4,5 Liter Hubraum des 450 SEL hat der Achtzylinder Brennkammern mit einem Gesamtvolumen von 6,9 Litern - 210 kW / 286 PS und 560 Nm maximales Drehmoment. Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h.

Als edelste Limousine auf der Welt, wie sich der SEL damals gerne selbst bezeichnete, gab es eine Luxusausstattung vom allerfeinsten. Nicht der übertriebene Pomp der amerikanischen Gegenüber, sondern eine Mischung auf hölzerner Dekadenz gepaart mit Stuttgarter Bodenständigkeit. Auch der 6.9 wusste nur zu gut, aus welchem Stall er kam. Und dass der 450 SEL 6.9 sage und schreibe das Doppelte eines 350 SE kostete, schien die Kundschaft kaum zu stören. Serienmäßig gab es damals neben dem opulenten Platzangebot und der konkurrenzlosen Sicherheitsausstattung Zentralverriegelung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Scheinwerfer-Waschanlage und die obligatorischen Ohrenkopfstützen. Das alles bot auch die erste S-Klasse mit Dieselmotor. Der müde 300 SD wurde jedoch nur für die USA - und hier insbesondere für den kalifornischen Markt - produziert. Als 350er und 450er hielt er zumeist als Langversion - oftmals schwer gepanzert - Einzug bei vielen Regierungen dieser Welt.

Derart viel Pomp und Eleganz hatte der Nachfolger der Baureihe 126 nicht zu bieten. Und doch gilt die zweite Generation für viele Fans als die S-Klasse schlechthin. Von 1979 bis 1991 waren 280 S bis 560 SEL das Maß der Dinge. Elegant, luxuriös und grandios verarbeitet schwören viele auch im Hause des Herstellers bis heute auf ihre wahre S-Klasse. Ein Auto ohne Schwächen, mit allen Extras zu bekommen. Airbags, elektrische und beheizte Sitze vorne und hinten, Klimaautomatik, Autotelefon, Reiserechner und vieles mehr ließen die damaligen Aufpreislisten zu Telefonbuchstärke anschwellen. Serienmäßig gab es nicht viel mehr als Hausmannskost. Trotz opulenter Preise ließ man sich nahezu jede Schraube extra bezahlen und die potente Kundschaft machte es gern; genoss die müden Sechs- und die kraftvollen Achtzylinder. Das Beste vom Besten hieß Mercedes 560 SEL - 300 PS stark, fast 250 km/h schnell und mit seiner Viergangautomatik in Sachen Komfort seinerzeit nicht zu toppen.

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Anfang der 90er Jahre wurde die elegante Baureihe W 126 von einem wahren Koloss abgelöst. Mächtige Dimensionen und ein kantig-protziges Erscheinungsbild passten 1992 beim W 140 in die Zeit - sorgten jedoch zumindest im Heimatland auch für negative Schlagzeilen. Bis die elektronische Einparkhilfe das Zeug zur Serienreife hatte, halfen am Heck ausfahrbare Peilstäbe, das kantige Schlachtschiff in Parklücken zu pressen. Auf Deutschlands Möchtegern-Promi-Insel schlugen die Wellen hoch, als die neue S-Klasse nicht per Bahntransport über den Hindenburgdamm gebracht werden konnte, denn die Autowaggons waren schlicht zu schmal. Doch allen Unkenrufen zum Trotz setzte die S-Klasse der 90er Jahre völlig neue Maßstäbe. Platzangebot, Verarbeitung, Ausstattung und Pomp kannten keine Grenzen. Hightech-Extras wie Xenonlicht, Navigationssystem oder beschlagfreie Doppelglasscheiben hielten Einzug und die Staatsmänner verliebten sich wieder einmal in die Topmodelle 500 SEL und 600 SEL. Endlich im Programm: der imageträchtige Zwölfzylinder, mit dem BMW im 750 iL den Vorgänger W 126 über Nacht düpiert hatte. Seine 408 PS waren konkurrenzlos.

"Der W 140 war seinerzeit das Sinnbild für größtmöglichen Komfort", erinnert sich Frank Knothe, ehemals für die Entwicklung verantwortlich, "alle Ingenieure bei Daimler haben sich damals wirklich in die Eisen gelegt, um dem Auto das Maximum am Fahrkomfort zu bringen. Dazu gehörten zum Beispiel auch Doppelscheiben oder eine Fahrschemel-Achse. Alles war vom Besten und vom Feinsten." Erstmals war der als S 300 TD bzw. S 350 TD auch in Europa mit Dieselmotor zu ordern. Die Schwäche der Motoren führte jedoch nicht in die Herzen der kaufkräftigen Kundschaft. Angesichts eines Leergewichts von rund zwei Tonnen machten 150 bis 170 PS die Selbstzünder-S-Klasse zur Premium-Wanderdüne für Sparfüchse.

Nach dem heiß diskutierten W 140 wurde es unspektakulär. Der 1998 vorgestellte Nachfolger W 220 wurde in den verschiedensten Varianten zwischen S 320 CDI und S 600 L angeboten. "Der 220er hat mit seiner Ausstattung nicht nur beim Thema Komfort, sondern besonders auch bei der Sicherheit Maßstäbe gesetzt", erinnert sich S-Klasse-Entwickler Karl-Heinz Baumann, "zum Beispiel mit dem reversiblen Gurtstraffer." So imposant der W 140 auch war, stimmte der W 220 optisch leisere Töne an. Aufgrund der Kritik am allzu vehementen Vorgänger orientierte man sich etwas zu stark am schmächtigen C-Klasse-Modell und auch bei der Qualität haperte es etwas. Die Gegenwart präsentiert sich mit der neuen S-Klasse wieder standesgemäßer. Die jüngeren Generationen vom Typ W 221 (ab 2005) und W 222 (aktuelles Modell) vereinen nach wie vor Eleganz, Luxus und Hightech in sich. Dabei ist die S-Klasse heute das, wie sie seit über 30 Jahren ist: das absolute Aushängeschild der begehrtesten Fahrzeugklasse der Welt.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?