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Auto-Rabatte: Billigwagen werden noch billiger

In der Luxusklasse gibt es lange Lieferzeiten, bei günstigen Kleinwagen große Rabatte. Für wenig Geld kann man zurzeit viel Auto bekommen. Die besten Angebote aus dem automobilen Sommerschlussverkauf.

Von Gernot Kramper

Die Premiumanbieter stehen auf der Sonnenseite. Sie können zurzeit gar nicht so viele Autos bauen, wie sie verkaufen könnten. Der Kunde muss sich mit langen Lieferzeiten abfinden und kann nicht auf nennenswerte Preisnachlässe hoffen.

Bei weniger gesuchten Modellen sieht die Welt anders aus: Sie sind auch bei brummender Autokonjunktur nur mit massiven Abschlägen zu verkaufen. Die größten Schnäppchen findet man bei Autos, die ohnehin günstig kalkuliert sind. Kleinwagen werden zu Preisen angeboten, bei denen der Käufer kaum etwas falsch machen kann.

Fiat, Citroën und Renault stellen mit ihren Sonderaktionen die meisten Schnäppchen. Rabattspitzenreiter ist der Fiat Panda. In der Ausstattungslinie "MyLife" wird er von über 11.000 Euro Listenpreis auf 7690 Euro herabgesetzt. Ende des Jahres gibt es einen Nachfolger, trotzdem ist das Auslaufmodell keine schlechte Wahl. Die "MyLife"-Ausstattung richtet den Panda nett ein. Außerdem sieht er immer noch frisch aus und hat in Langzeittests besser abgeschnitten, als manches renommierte Modell.

Massive Rabatte sollen Absatzflaute beenden

Familien mit wenig Geld aber hohem Transportbedarf sollten sich den Citroën Berlingo in der Aktion "Sprechende Modelle" ansehen. Das Sondermodell wird um fast ein Drittel billiger kalkuliert. Für 12.500 Euro gibt es hier einen praktischen Alleskönner.

In diesem Sommer kann man auch VW-Technik günstiger bekommen. Die VW-Tochter Seat bietet einen Pauschalrabatt von 2500 Euro ab. Anders als bei Sondermodellen gibt es den Nachlass auf alle Ausstattungen und Fahrzeuge. Besonders preiswert ist der Ibiza. Schon beim Listenpreis ist er günstiger als ein Polo, anders als bei Volkswagen gibt es ihn auch als Kombi.

Opel lockt mit Null-Prozent-Finanzierung für Corsa, Astra und Meriva. Wer sich für einen Opel interessiert sollte sich auch bei den ansässigen Händlern umsehen. Bei ihnen stehen derzeit viele Tageszulassungen auf dem Hof, und auch für diese verbilligten Modelle gibt es meist eine attraktive Finanzierungsmöglichkeit.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.