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Katsuaki Watanabe: Der unscheinbare Mr. Toyota

Wenn in dieser Woche die Tokyo Motor Show beginnt, dann steht ein unscheinbarer Mann im Rampenlicht: Unter Katsuaki Watanabe wurde Toyota zum größten Autokonzern der Welt. Das war freilich nur eine Frage der Zeit, denn seit Jahren macht die Firma alles richtig. Doch der Präsident des Giganten steht vor einer riesigen Herausforderung.

Von Frank Janßen

Diese Momente, die nimmt er sich heraus. Kleine Abweichungen vom Protokoll, an dem zuvor wochenlang akribisch gefeilt worden war. Unzählige Emails sind dafür geschrieben, endlose Telefonate geführt und Dutzende Meetings in Europa und in Japan ausgesessen worden, bis alles passte. Und dann so etwas. Für Japaner, das wohl planungsversessenste Volk dieses Planeten, das reinste Chaos.

Jedoch: Er ist der Chef, der seit mehr als vier Jahrzehnten seiner Firma dient. Und wer wollte es ihm verübeln - bei der Aussicht, an einem strahlenden Sommermorgen auf Schloss Bensberg? Vom Portal blickt man bei guter Sicht geradewegs auf den rund 16 Kilometer entfernten Kölner Dom. Der Mann - ein strahlendes Lächeln im Gesicht - liebt Kunst und Kultur, er singt leidenschaftlich gern im Chor, und der Dom, das wäre ein Konzertsaal seiner Träume. Und dann beschließt Katsuaki Watanabe kurzerhand, dass der Konvoi für ihn und sein Gefolge auf dem Weg zum Autohaus Yvel im Süden Kölns einen kleinen Umweg fahren wird. Nur mal gucken. Der streng getaktete Zeitplan gerät für eine Viertelstunde durcheinander. Aufregung bei den Organisatoren. Aber Watanabe ist schließlich das erste Mal in Deutschland. Wer weiß, wann sich so eine Gelegenheit wieder bieten wird?

Dabei sind kleine Fluchten wie diese für den Präsidenten das Äußerste der Gefühle. Beharrlichkeit und Pflichtbewusstsein prägen den drahtigen 65-Jährigen aus der Präfektur Aichi, in der Toyota City liegt, die neue Welthauptstadt des Automobilbaus.

Eine Klasse für sich

Unter Watanabes Regie hat die Toyota Motor Corporation (TMC), 70 Jahre nach ihrer Gründung, General Motors als größten Autobauer abgelöst. Im ersten Quartal dieses Jahres setzten die Japaner (inklusive der Marken Toyota, Lexus, Daihatsu und den Lastwagen namens Hino) erstmals mehr Fahrzeuge ab - insgesamt rund 9,1 Millionen. Das war absehbar: Nach Umsatz und Gewinn ist Toyota schon längst eine Klasse für sich und wächst unaufhörlich; das Unternehmen ist mehr wert als die wichtigsten Konkurrenten zusammen.

Internet-Video: Abwracken auf Amerikanisch

Katsuaki Watanabe könnte stolz sein wie Bolle. Doch ihm ist nicht wohl dabei. "Unser Ziel ist es nicht, vor General Motors zu liegen", sagt er. Kraftstrotzende Auftritte sind den Japanern ohnehin fremd. Watanabe hält den Oberkörper ganz gerade. Wenn er sitzt, wie beim Gespräch mit dem stern im Hauptquartier von Toyota City, ruhen die Hände meist auf den Oberschenkeln. In dem riesigen Besprechungsraum wirkt er beinahe verloren, obwohl er doch der Herr im Haus ist. Seine Bewegungen sind sparsam und wenig ausladend. Am Rednerpult ist er so konzentriert, dass er kaum aufsieht. "Unser Ziel ist es, gute Autos zu bauen. Wir wollen, dass unsere Kunden zufrieden sind und auch das nächste Auto bei uns kaufen."

Zauberwort: Kundenzufriedenheit

Wenn seine Produkte die Ranglisten von Studien zur Kundenzufriedenheit anführen, dann trifft das die Vorstellung des Toyota-Präsidenten von Erfolg. Ranglisten von Konzernen hingegen interessieren Katsuaki Watanabe wenig. Doch die Tatsache, dass der Erste anders wahrgenommen wird, ist schon wichtig. Watanabe weiß, dass sein Konzern deshalb mehr denn je unter Beobachtung steht. Ihn treibt zum Beispiel die Sorge um, dass den Japanern irgendwann die Schuld am derzeit laufenden Niedergang der amerikanischen Autoindustrie gegeben werden könnte - weil Toyota dort höchst erfolgreich ist. Die USA ist nicht nur der wichtigste Exportmarkt, sondern auch strategischer Produktionsstandort. Nur in Japan betreibt Toyota mehr Fabriken. Watanabe erinnert sich an die Warnung Bill Clintons aus den Neunzigern, man werde Einfuhrzölle in Höhe von 100 Prozent erheben. Und er kennt die Bilder aus den Achtzigern: Detroiter Arbeiter zertrümmern japanische Importfahrzeuge.

Nach den Attentaten vom 11. September 2001 hatte es die bisher letzte Kampagne gegeben, die Amerikaner aufforderte, nur noch einheimische Produkte zu kaufen. Ohne großen Erfolg, denn die Marktanteile ausländischer Hersteller wuchsen weiter. Doch was wäre, wenn die Stimmung eines Tages kippte? Zwar haben auch Honda, Nissan und Subaru längst Fabriken in den USA und bieten allesamt sicherere Arbeitsplätze als General Motors, Ford oder Chrysler. Doch ob dann sachliche Argumente Gehör fänden? Eines scheint sicher: Toyota als Primus würde es am härtesten treffen.

Erfolg ohne Hochmut

Kaum hatte Watanabe kürzlich erneut ein Rekordjahr mit einer beeindruckenden Steigerungsrate verkündet, das siebte in Folge, da warnte er, dass es so nicht ewig weitergehen würde: Die Rohstoffpreise stiegen, der Yen stehe gegenüber Dollar und Euro derzeit hoch, und die Nachfrage im Heimatland sei rückläufig.

Doch das Vorzeigeunternehmen steckt nicht etwa in der Bredouille. Watanabe hält bloß den Ball flach. Im schlimmsten Fall könnte sich die Ausdehnungsgeschwindigkeit des Toyota-Universums im laufenden Geschäftsjahr einen Tick verlangsamen. Aber: Man kann doch trotz des Erfolgs vorsichtig sein wie ein dreibeiniger Fuchs. Das ist ein Teil der Denkweise: sich niemals selbstzufrieden auf die Schulter klopfen, sich niemals zurücklehnen, sich niemals sicher fühlen. "Unterscheiden Sie zwischen dem, was erreicht wurde und dem, was noch nicht erreicht wurde", erinnert Watanabe seine Mitarbeiter immer wieder.

Seit er Anfang 2005 zum Präsidenten des Konzerns berufen wurde, fällt er vor allem dadurch auf, dass er mahnt. Auch wenn er vor der Belegschaft Reden hält wie bei seinem ersten Besuch bei der Deutschland-Tochter in Köln. "Ich bitte Sie um Wachstum mit Qualität", wendet sich der kleine Mann mit einer überraschend kräftigen Stimme an die Mitarbeiter in der rappelvollen Kantine. "Die Qualität zu sichern hat oberste Priorität." Er appelliert. Und er fordert.

Immer besser

Watanabe wird nicht müde, seine Leute an die Werte und Ziele des Unternehmens zu erinnern. Eines davon ist "Kaizen", das Prinzip der ständigen Verbesserung. Der Präsident lebt das Motto, nie zufrieden zu sein, intensiver vor als seine Vorgänger, weil er sein gesamtes Berufsleben - 43 Jahre - in der Firma präsent ist. Toyota gibt es mit Watanabe länger als ohne. Und er hatte, anders als viele seiner Vorstandskollegen, nie einen Posten im Ausland. "Er war immer in Toyota City", sagt einer von ihnen zu stern.de. "Er ist daher ein starkes Symbol für den Toyota Way."

Zunächst galt er vielen Beobachtern wegen der fehlenden Internationalität und der wenig praktizierten Englischkenntnisse jedoch als Verlegenheitslösung - und als Sesselwärmer für Akio Toyoda, Mitglied des Vorstands und Spross der Gründerfamilie, der damals mit 48 als noch zu jung für diesen Posten angesehen wurde. Watanabes zierliche Erscheinung und sein zurückhaltender Auftritt - randlose Brille, überwiegend dunkelblaue Anzüge sowie dezent gemusterte Krawatten - mögen den Eindruck der zweiten Wahl verstärkt haben. Er ist das Gegenstück zum Alpha-Tier-Typus raumgreifender West-Manager.

Dass Watanabe auch anders kann, wissen nur die wenigsten. Denn selten nur, sehr selten, können die Menschen um ihn herum Zeugen werden, wie sein Gesicht versteinert und die Augen verfinstern wie der Himmel vor einem Gewitter. Dann geht man Katsuaki Watanabe lieber aus dem Weg - oder hat gute Argumente parat. "Wer ihn besser kennenlernt, wird schnell feststellen, dass er sich sehr gut durchsetzen kann", sagt der Kronprinz Akio Toyoda über seinen Chef. "Wer wie er nicht nur im Chor singt, sondern auch einen Chor dirgieren kann, der kann auch so eine große Firma führen."

Die Leidenschaft für Süßes

Eine weitere Korrektur des ersten Eindrucks: Der disziplinierte Watanabe hat neben der Musik durchaus seine Leidenschaften - beispielsweise Süßigkeiten, seit er vor einigen Jahren das Rauchen aufgegeben hat. Feine Konditoreierzeugnisse, mit Marzipan oder Früchten, sind vor ihm nicht sicher.

Leuchtende Augen bekommt Watanabe, wenn er von den Mobilen der Zukunft spricht: Fahrzeuge, die die Luft mit jedem Kilometer sauberer machen, sind eine Vision, an die er glaubt. Kein Wunder: Seit Toyota vor zehn Jahren den ersten Serienhybrid vorstellte, entwickelte sich der japanische Konzern zum Saubermann unter den Autobauern. Watanabes Wunsch: Mit einer Tankfüllung um die ganze Welt.

Spätestens seit Ende der achtziger Jahre, als er in der Abteilung für Strategische Planung arbeitete, gehört Watanabe zu den Strippenziehern im Konzern. 1992 wurde er in den Vorstand berufen und schob Ende des vergangenen Jahrzehnts ein gigantisches Kostensenkungsprogramm an. Es hat dem Konzern nach eigenen Angaben seitdem 200 Milliarden Yen eingespart, umgerechnet 1,7 Milliarden Dollar - jährlich. Kein Wunder, dass Katsuaki Watanabe in der Folge schnell zum Kandidatenkreis für den Präsidentenstuhl gehörte.

Dabei hatte es anfangs nicht nach einer steilen Karriere ausgesehen. Bald nach seinem Antritt am 1. April 1964 hatte der frischgebackene Absolvent der Tokioter Keio-Universität Anlass zu der Annahme, dass er mit der Unterschrift unter den Arbeitsvertrag einen Fehler gemacht hat. Damals war Toyota noch ein Kleinhersteller mit einer Jahresproduktion von nur 352000 Fahrzeugen. "Die Personalabteilung hatte sich verrechnet und elf Leute zuviel eingestellt", sagt er. "Zunächst war gar nicht genug Arbeit da, und ich langweilte mich. Drei Tage hatte ich nichts zu tun. Ich überlegte schon, ob ich nicht wieder kündigen sollte", sagte er schmunzelnd dem stern in Toyota City.

Die Wurzeln der Firma

Der erste Job des studierten Wirtschaftswissenschaftlers war dann in der Kantine des Autobauers. "Ich habe täglich Daten darüber erfasst, wieviele Mahlzeiten zubereitet und wieviele davon tatsächlich eingenommen wurden. Normalerweise lag das Angebot über der Nachfrage, und es ging darum, die Zahl der nicht verzehrten Portionen zu minimieren." Denn Verschwendung - "Muda" auf Japanisch - muss auf jeden Fall vermieden werden. Das verbieten schon die Rohstoffknappheit Japans sowie die extrem begrenzte Anbaufläche des dicht besiedelten Landes mit seiner hügeligen Geographie. Im Konzern, der schon zweimal dem Bankrott nahe war, ist es bis heute verpönt, Ausschuss zu produzieren. Zu Muda zählt auch, Nahrungsmittel wegzuwerfen. Oder übertriebene Vorratshaltung. Dass Produkte im Regal herumliegen, bis man sie braucht, kostet bloß Geld. "Es gab in der Kantine so viele Möglichkeiten für Verbesserungen", sagt Watanabe, und es klingt ein wenig schwärmerisch. Jetzt, in der jüngsten Phase der anhaltenden Expansion Toyotas, ist die Berufung des Eigengewächses auf den Chefposten als Rückbesinnung zu werten: Der bodenständige Watanabe, dessen freie Wochenenden den Töchtern und den Enkeln gehören und der seine Frau gern zum schlichten Sushi ausführt, soll ein Garant dafür sein, dass die Wurzeln der Firma nicht aus den Augen verloren werden. Seit Watanabe am Ruder steht, ist Qualität Chefsache. Er weiß nur zu gut, dass die Firma bei dem rasanten Wachstum Gefahr läuft, ihre Vorreiterrolle bei der Kundenzufriedenheit zu verlieren.

Die Kraft liegt im Detail

Watanabes Detailversessenheit ist beispielhaft; über einen schmutzigen Fußboden oder herumliegende Teile in einer der Fabriken kann er sich aufregen, denn damit fängt der Schlendrian schon an. Bei seinen Besuchen will er alles wissen, taucht tief. Seine Leitlinie dabei ist "Genba" - vor Ort, da muss man sein. Kürzlich, erzählt er, war er in der Kanto-Jidosha-Fabrik am Fuße des Fuji. Die penible Inspektion zog sich hin: "Ich fuhr morgens gegen zehn Uhr ab und war abends nach neun zurück. Ich brauchte also fast zwölf Stunden für den Besuch." Input. Input. Input. Auch auf der IAA in Frankfurt im September ging Watanabe ins Detail. Bei seinem Messerundgang ließ er sich jeden Slogan übersetzen, denn er will die Botschaften der anderen Unternehmen an ihre Kundschaft verstehen.

Wegen seiner Gründlichkeit ist auch der Hof des Autohauses Yvel, das er in Köln besucht, bis in den letzten Winkel geschleckt - weil Watanabe sich von der glänzend vorbereiteten Juniorchefin nicht nur Zahlen präsentieren lässt, sondern man dort natürlich auch den Hinweis ernst genommen hat, dass der Präsident den Betrieb auf jeden Fall bis an die Grundstücksgrenze inspizieren wird. Das Autohaus am Raderberggürtel ist für Watanabe "Genba". Und nur dort kann man "Genchi Genbutsu" betreiben - an die Quelle gehen und studieren: Was sich am besten verkauft, was am meisten in Zahlung genommen wird, wo Engpässe liegen, welche Investitionen geplant sind, nach all dem fragt Watanabe. So geht er nicht nur durch den Verkaufsraum, er sieht sich auch das Ersatzteillager an. Und weiter zu den Gebrauchten.

Keine Helden

Im Autohaus Mitterer, auf der rechtsrheinischen Seite Kölns, seiner zweiten Station, erfährt er vom Einbau einer neuen Erdwärmeanlage, die sparsam ist und die Betriebskosten senken soll. Ab in den Keller, das muss er sehen, "aaahh", Watanabe ist beeindruckt. Er lobt Mitterer Senior aufrichtig und guckt zufrieden.

Später im Besprechungsraum lauscht er konzentriert dessen Bericht, malt die Zahlen mit dem Zeigefinger in der Luft nach, rechnet schnell mit - und zwischendurch kreist der Tortenheber in Watanabes Hand über dem Kuchenteller. "Die liebe ich sehr", sagt er über die kleinen Leckereien. Watanabe genießt die Dienstreise sichtlich. Dem Präsidenten des größten Autokonzerns der Welt gelingt es, das Gespräch mit dem Autohausbetreiber aus Köln bis zum Schluss auf Augenhöhe zu halten: "Wir werden hart an der Qualität arbeiten", verspricht Watanabe. Und: "Danke, dass Sie so engagiert für Toyota arbeiten."

Diese Bescheidenheit ist keine Schauspielerei. Sich selbst wichtig zu nehmen, ist verpönt. Sein vermutlicher Nachfolger Akio Toyoda sagt: "Das Produkt muss immer im Vordergrund stehen. Toyota hat keine Helden."

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(