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PC-Sicherheit: Warentest prüft Antiviren-Programme - und eine kostenlose Lösung hängt (fast) alle ab

Wer seinen Computer schützen will, braucht Antiviren-Software. Stiftung Warentest hat 23 Programme getestet. Die Überraschung: Auf dem zweiten Platz landet ein kostenloses Programm. Trotzdem kann sich der Kauf einer Bezahl-Lösung lohnen.

Ein Rechner sollte immer vor Viren geschützt sein (Symbolbild)

Ein Rechner sollte immer vor Viren geschützt sein (Symbolbild)

Getty Images

Ob zum Schutz vor Erpressungs-Trojanern oder gestohlenen Bank-Daten: Ein Virenschutz ist auf jedem Rechner Pflicht. Doch muss es wirklich ein Kauf-Programm sein? Nein, sagt Stiftung Warentest. Die Experten haben gerade 23 Programme getestet. Ein kostenloses Programm schützt den Rechner sehr gut. Und auch der Windows Defender hat aufgeholt.

Doppelspitze für Bitdefender

Die beste Schutzleistung hat aber ein Kaufprogramm: Bitdefender Internet Security konnte im Test mit 40.000 Schadprogrammen, bösartigen Webseiten und Phishing-Mails bei der Schutzleistung die Bestnote einfahren: Eine glatte 1,0 gab Warentest dem Programm in diesem Punkt. Die kostenlose Software des Herstellers, Bitdefender Free Antivirus, kommt aber verdammt nah ran. Auch sie schützt "sehr gut", ist beim Erkennen von Phishing aber nicht ganz so ausgereift.

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Obwohl die Gesamtnoten kaum voneinander abweichen - 1,4 für die Bezahl-, 1,5 für die kostenlose Variante - kann sich der Preis von 17 Euro für ein Gerät und 35 Euro für die Familienlösung mit mehreren Geräten laut Warentest lohnen. So fällt bei der Bezahlversion nicht nur die nervige Werbung weg, mit einer Überwachung der Netzwerkumgebung und einem Extra-Schutz für Online-Banking bietet sie nützliche Zusatzfunktionen. Wer das nicht braucht, findet laut Warentest aber eine tolle kostenlose Lösung. Hier können Sie sie herunterladen

Eset: Ressourcen-Schoner

Eine interessante Alternative für ältere Rechner ist Eset Internet Security. Die Schutzwirkung ist nur minimal schlechter als bei Bitdefender, dafür schneidet es in der Handhabung besser ab. Und: es belastet den Rechner etwas weniger. Ob das die 18 Euro für einen, beziehungsweise 26 Euro für drei Computer wert ist, muss jeder Nutzer für sich selbst entscheiden.

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Windows Defender: Der heimliche Gewinner

Als Überraschung sieht Warentest die gute Leistung des vorinstallierten Windows Defenders. Bei der Erkennung von Schädlingen hält er mittlerweile mit vielen Kaufprogrammen mit, lässt manche etablierte Programme wie Avira sogar hinter sich. Lediglich der fehlende Phishing-Schutz verhindert eine noch bessere Bewertung bei der Schutzleistung. Die Erklärung: Microsoft verbaut die Funktion in seinem Browser Edge. Benutzt man einen Browser ohne Phishing-Schutz, ist das aber eine Gefahr. Warentest rät daher, auf Chrome oder Edge zu setzen, wenn man keine zusätzliche Virensoftware installiert. Angesichts des starken Abschneiden des kostenlosen Bitdefenders sollte man sich das aber ohnehin gut überlegen.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de.

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