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Entwicklerkonferenz WWDC: Was drei Nachwuchs-Programmierer über Apple denken

Am Montagabend zeigt Apple die Zukunft des iPhones: Die Entwicklerkonferenz WWDC ist für den Konzern eines der wichtigsten Events des Jahres. Vor Ort sind Tausende Entwickler, darunter auch drei deutsche Nachwuchstalente. Der stern sprach mit ihnen über aktuelle Trends - und die Preispolitik des Konzerns.

Drei deutsche Nachwuchs-Programmierer sprechen über den derzeit wertvollsten Konzern der Welt - Apple.

Drei deutsche Nachwuchs-Programmierer sprechen über den derzeit wertvollsten Konzern der Welt - Apple.

Am Montagabend blickt die Technikwelt wieder nach Kalifornien. Genauer gesagt nach San Jose: Wenn -Chef Tim Cook die Bühne des McEnery Convention Center betritt und die alljährliche Entwicklerkonferenz WWDC eröffnet, sitzen nicht nur Tausende Entwickler, Journalisten, Investoren und Apple-Mitarbeiter im Publikum, sondern auch einige Nachwuchs-Programmierer aus Deutschland. Einer der jüngsten ist Felix Schlegel. Doch wie kommt man als 16-jähriger Schüler aus Bochum überhaupt zu einer Technikkonferenz?

Erste Programmiererfahrung mit 12

Felix ist einer von rund zwei Dutzend Deutschen, die bei Apple ein sogenanntes "Scholarship" gewonnen haben, eine Art Stipendium, mit dem man kostenlosen Zutritt zu den Veranstaltungen inklusive der Eröffnung-Keynote erhält. "Vor ein paar Jahren las ich die Geschichte von Nick D'Aloisio, der mit gerade einmal 17 Jahren eine App für 30 Millionen Dollar an Yahoo verkaufte. Er hat bewiesen, dass man kein abgeschlossenes Informatikstudium oder ähnliches braucht, um etwas in der App-Welt zu bewegen. Das hat mich beeindruckt und war die Initialzündung für mich, mit dem Programmieren anzufangen", erklärt Felix im Gespräch mit dem . Mit 12 Jahren fing er an zu programmieren, mittlerweile hat er eine eigene App im App Store.

Am spannendsten findet er den Trend der Sprachlautsprecher. Am 18. Juni bringt Apple den Siri-Speaker HomePod nach Deutschland. Obwohl Alexa und Google derzeit cleverer sind, ist das Rennen noch längst nicht gelaufen, glaubt der 16-Jährige: "Konkurrenz belebt das Geschäft. Apple wird sich einiges einfallen lassen, um mitzuhalten." Klanglich sei der HomePod den Konkurrenten deutlich überlegen, meint Felix.

Apple müsse wie die anderen Konzerne jedoch einen noch stärkeren Fokus auf Künstliche Intelligenz setzen, um Siri cleverer zu machen. "Momentan muss man die Sätze noch wie einen Befehl aussprechen. Das fühlt sich alles andere als natürlich an. Wenn Siri eine richtige Konversation führen könnte, wäre sie eher ein Freund statt ein Assistent. In diese Richtung muss es gehen!" (Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Felix Schlegel)

Der große Haken sind die Preise

Sandra Grujovic, 22 Jahre, ist ebenfalls zum ersten Mal auf der WWDC. Sie studiert Informatik an der Technischen Universität in München und programmiert derzeit eine Anwendung für BMW. Sie wird bei der WWDC nicht nur darauf achten, welche Neuerungen Apple aus dem Ärmel schüttelt, sondern auch, wer sie präsentiert. Denn Frauen sind in der Technikwelt immer noch unterrepräsentiert. Und es ist höchste Zeit, dass sich das ändert. Um mehr Frauen für technische Berufe und Informatik zu begeistern, wären weitere Coding-Initativen nötig, um Kinder und Heranwachsende stärker fürs Programmieren zu begeistern, so die 22-Jährige. Wichtig seien aber auch Vorbilder wie Angela Ahrendts, Marissa Mayer oder Sheryl Sandberg.

Auf die Frage, was Apples größte Baustelle ist, sind sich Felix und Sandra einig: Die Produkte sind zu teuer. "Man muss überlegen, wo die Preisschraube angesetzt wird, sodass man es nicht komplett übertreibt", meint Sandra. Zwar ist sie mit ihrem iPhone X zufrieden, 1150 Euro für das günstigste Modell sind jedoch "viel zu teuer". Angemessen wären ihrer Meinung nach 800 Euro für das Premiummodell.

Ändern wird sich daran jedoch nichts, vermutet sie. Aus einem ganz bestimmten Grund: "Es ist eine Form von Markenbindung. Ein hoher Preis gibt die Illusion, dass man besonders ist. Man hat das Gefühl, dass sich nicht jeder X-Beliebige so ein Gerät kaufen kann." Apple sei nach wie vor eine Statementmarke. (Hier finden Sie das gesamte Gespräch mit Sandra Grujovic)

Die Welt wird zum Interface

Der Star der diesjährigen Entwicklermesse könnten zwei Buchstaben sein: AR. Die Abkürzung steht für Augmented Reality, was so viel wie "Erweiterte Realität" bedeutet. Tim Cook preist diese Technologie seit Jahren an, und auch Arthur Schiller aus Berlin ist überzeugt, dass diese Technik unseren Alltag umkrempeln wird. Der 24-Jährige ist ebenfalls ein Scholarship-Gewinner, derzeit entwickelt er eine AR-Schnitzeljagd für das .

Momentan legen Firmen wie Google und Apple den Grundstein für die , die derzeit viel experimentieren. Man müsse erst einmal herausfinden, welche Einsatzzwecke für AR denkbar sind und wie man mit der Technik interagiert. Doch in zwei, drei Jahren wird die Technologie ausgefeilter sein und könnte in smarten Brillen und Kontaktlinsen zum Einsatz kommen. Die möglichen Szenarien sind vielfältig: "Es könnte eine Schaufensterscheibe sein, in der man erkennt, wie ein Kleidungsstück an einem selbst aussieht", glaubt Arthur.

Bis dahin müssen aber noch technische Probleme gelöst werden. "Um so etwas umzusetzen, benötigt man eine sehr genaue Angabe, wo sich der Nutzer befindet. In der Regel reicht GPS dafür nicht aus." Arthurs großer Wunsch: "Ich wünsche mir Multiplayer-Spiele. Das wäre ein logischer Schritt. Bei Virtual Reality wird immer kritisiert, dass es isolierend ist. Leute sitzen alleine mit ihrer Brille da und spielen herum. Das Gute an AR ist, dass die Welt selbst das Interface ist und man keine Begrenzung hat." (Mehr über Augmented Reality erfahrenSie hier im Interview mit Arthur Schiller)

Weniger Zeit am iPhone

Was Apple am Montagabend deutscher Zeit zeigen wird, ist bislang noch weitgehend Top Secret. Gemunkelt wird über eine Funktion zur "digitalen Zufriedenheit". Dabei soll es sich um eine Reihe von Werkzeugen handeln, mit denen Nutzer ihre Zeit am Smartphone und in bestimmten Apps besser im Auge behalten können. Einen ähnliche Vorstoß wagte Google vor wenigen Wochen mit dem Betriebssystem Android P. Apple-Watch-Nutzer hoffen, dass der Konzern externen Entwicklern erlaubt, eigene Zifferblätter zu erstellen.

Ob auf der Eröffnungs-Keynote wie im vergangenen Jahr neue Geräte gezeigt werden, ist nicht bekannt. Zwar arbeitet der Konzern Gerüchten zufolge an einer neuen Apple Watch, einem Nachfolger des iPhone SE und einem iPad Pro mit Randlos-Display wie beim iPhone X. Zu sehen sind sie vermutlich aber erst im Herbst.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.