Gesundheitspolitik
Schleswig-Holstein entlastet Uniklinik finanziell

Das Land stützt die wirtschaftliche Zukunft des Uniklinikums mit der Übernahme verschiedener Kosten. (Symbolbild) Foto: Christia
Das Land stützt die wirtschaftliche Zukunft des Uniklinikums mit der Übernahme verschiedener Kosten. (Symbolbild) Foto
© Christian Charisius/dpa
Mit fast 922 Millionen Euro an Kreditübernahmen und weiteren Mitteln stärkt das Land die Uniklinik. Finanzministerin Schneider spricht von einem "Kraftakt".

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) erhält zur wirtschaftlichen Stabilisierung große finanzielle Unterstützung vom Land. Ein wesentlicher Punkt des Zukunftspakts II ist die Übernahme der Kredite für Immobilien des UKSH in Höhe von fast 922 Millionen Euro, die im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft aufgenommen wurden. In einem weiteren Schritt werde das Land künftige Baukosten in Höhe von rund 433 Millionen Euro bis 2044 übernehmen, teilten das UKSH und das Finanzministerium mit.

Vertreter der Landesregierung und des UKSH-Vorstands sowie die Chefs der Landtagsfraktionen unterzeichneten den Zukunftspakt II am Mittwoch im Kieler Landeshaus. "Mit diesem Kraftakt stärkt das Land das UKSH als Maximalversorger in Schleswig-Holstein substanziell", sagte Finanzministerin Silke Schneider (Grüne). Das UKSH mit Standorten in Kiel und Lübeck hat rund 17.500 Beschäftigte.

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dpa