Allergien
So startet die Pollensaison im Nordosten

Viele freuen sich über das milde Wetter, einige nicht. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Viele freuen sich über das milde Wetter, einige nicht. (Symbolbild) Foto
© Rolf Vennenbernd/dpa
Frühling, Wind – und schon läuft die Nase. Dabei startet der Pollenflug in diesem Jahr später als sonst. Warum das so ist und worauf Allergikerinnen und Allergiker jetzt achten sollten.

Kaum fängt der Frühling an, müssen Allergikerinnen und Allergiker in Mecklenburg-Vorpommern wieder häufiger das Taschentuch zücken. "Mit etwas Wind und vor allem ohne Niederschlag die nächsten Tage öffnen sich die Blüten und können ihre Pollen freisetzen", sagt die Meteorologin Anke Kniffka vom Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Die ersten Pollen seien unterwegs, Hasel und Erle blühen demnach schon. Im März und April würden Esche und Birke folgen.

Dabei hätten die Pollen in diesem Jahr etwas länger auf sich warten lassen, sagt Kniffka. Die Haselblüte habe ungefähr eine Woche später als üblich begonnen, die Erlenblüte sei sogar 10 bis 14 Tage später dran. Grund dafür sei der relativ lange Winter im Nordosten Deutschlands gewesen. In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen laut DWD auf Höchstwerte zwischen 13 und 16 Grad klettern.

Bei wenig Wind spazieren gehen

"Wie stark die Saison in Mecklenburg-Vorpommern werden wird, lässt sich noch nicht sagen", sagt Kniffka. Allergikerinnen und Allergiker könnte es aber nutzen, eher bei wenig Wind spazieren zu gehen und direkt nach Regenschauern zu lüften. Zudem könnten häufiges Staubsaugen und Haarewaschen vor dem Schlafengehen sowie entsprechende Medikamente helfen. Wer wissen will, wann eine bestimmte Pflanzenart blüht, könne sich online beim DWD oder bei der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst informieren.

dpa