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Rassismusdebatte in den USA: Die bedrückend lange Liste tödlicher Polizeieinsätze

Ferguson, Los Angeles, Cleveland: Immer wieder kommt es in den USA zu tödlicher Polizeigewalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung. Wir haben die wichtigsten Fälle zusammengestellt.

Von Ulrike Drevenstedt und Nicky Wong

Es sind Fälle, die weltweit Entsetzen auslösen. Aufgenommen von Amateuren mit Handykameras oder zufällig von Überwachungssystemen. Immer wieder wird gefilmt, wie Schwarze in den USA Opfer von Polizeigewalt werden - nicht selten enden die Situationen tödlich. Und oft bringen auch erst diese Filmaufnahmen die Wahrheit ans Licht, wie in den Fällen von Michael Brown aus Ferguson, Walter Scott aus North Charleston oder Freddy Gray aus Baltimore.

Zu sehen sind die Zeugen der Gewalt im Internet: Hunderttausendausendfach werden die oft expliziten Videos von Handys und Überwachungskameras in sozialen Netzwerken und Plattformen angesehen und geteilt. Und lösen damit Proteste bis hin zu schwerer Krawalle aus.

Wir haben die wichtigsten Fälle zusammengestellt.

Rodney King, Los Angeles, 1991

Einer der wohl bekanntesten Fälle von Polizeigewalt gegen einen Afroamerikaner ist der von Rodney King: Vier Polizisten schlagen den damals 26-Jährigen nach einer Verfolgungsjagd brutal zusammen. King überlebt, doch vor Gericht werden die Beamten freigesprochen. In Los Angeles im US-Bundestaat Kalifornien löst der Freispruch gewaltsame Proteste aus, bei denen 53 Menschen sterben, mehr als 2300 werden verletzt. Nach einem Revisionsverfahren werden zwei der Polizisten zu 30 Monaten Haft verurteilt.

Timothy Thomas, Cincinnati, April 2001

Der Polizist Stephen Roach erschießt in Cincinnati im Bundesstaat Ohio den unbewaffneten Afroamerikaner Timothy Thomas. Der 19-Jährige fällt zuvor wegen etlicher Verkehrsdelikte auf, meist weil er ohne Führerschein oder Anschnallgurt fährt. Örtliche Polizisten wollen Thomas festnehmen, er weigert sich, die Situation eskaliert: Polizist Roach schießt im Glauben, Thomas wolle eine Pistole zücken. Später stellt sich heraus, dass dieser nur seine "Baggypants" hochziehen will. In den darauffolgenden Unruhen werden in Cincinnati 70 Menschen verletzt, mehr als 800 werden festgenommen.

Kelly Thomas, Fullerton, Juli 2011

In Fullerton im US-Bundesstaat Kalifornien kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem geistig verwirrten und obdachlosen Kelly Thomas und Polizisten auf dem Parkplatz einer Bar: Dort soll der 37-jährige Thomas Autos demoliert haben. Das Video einer Überwachungskamera zeigt, wie die Beamten auf den Afroamerikaner einschlagen und ihn mehrfach treten während er am Boden liegt. Fünf Tage später stirbt der 37-Jährige an seinen Verletzungen. Die Polizisten sagen aus, Thomas habe nicht kooperiert. Anklagen wegen Mord mit bedingtem Vorsatz und Tötung werden fallengelassen, ein Aufschrei der Entrüstung geht durch die USA.

Trayvon Martin, Sanford, 2012

Der 17-jährige Schüler Trayvon Martin wird auf dem Weg vom Supermarkt nach Hause in Sanford im US-Bundestaat Florida von George Zimmermann, Mitglied einer Nachbarschaftswache, nach einem Handgemenge erschossen. Zimmermann gibt Notwehr als Grund für die Tat an und wird freigesprochen, da der Waffengebrauch aus Notwehr in der Öffentlichkeit erlaubt sei. Das Urteil löst landesweite Proteste aus. Auch Präsident Obama meldet sich zu Wort.

Eric Garner, New York, Juli 2014

Der 43-jährige asthmakranke Eric Garner wird in New York von Polizisten verhaftet, weil er illegal Zigaretten verkauft haben soll. Bei der gewaltsamen Festnahme ruft der Afroamerikaner immer wieder "Ich kann nicht atmen", doch die Beamten ignorieren seine Rufe. Wenig später stirbt Garner auf offener Straße. Anklage wird nicht erhoben aus Angst vor Ausschreitungen.

Michael Brown, Ferguson, August 2014

Der 18-jährige Schüler Michael Brown wird in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri auf offener Straße vom Polizisten Darren Wilson nach einem Handgemenge erschossen. Anklage wird laut US-Justizministerium aus Mangel an Beweisen nicht erhoben, was zu massiven Protesten in der Stadt führt. Nachdem etliche Gebäude und Autos ausbrennen, schreitet die Nationalgarde ein, um weitere Unruhen zu verhindern. Die Eltern des getöteten Brown wollen gegen die Stadt Ferguson wegen rechtswidriger Tötung durch einen Polizisten klagen.

Ezell Ford, Los Angeles, August 2014

Er soll sich "verdächtig" verhalten haben: In Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien halten Polizisten den 25-jährigen Ezell Ford an. Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem der Afroamerikaner versucht haben soll nach der Pistole eines Beamten zu greifen. Ein Polizist erschießt den Unbewaffneten, der geistig verwirrt gewesen sein soll, mit drei Schüssen. Der Vorfall ereignet sich nur zwei Tage nach den tödlichen Schüssen auf Michael Brown in Ferguson und heizt Proteste gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt weiter an.

Tamir Rice, Cleveland, November 2014

Sein Spielzeug wird ihm zum Verhängnis: Der 12-jährige Tamir Rice wird in Cleveland im US-Bundestaat Ohio von einem Polizisten erschossen, weil dieser seine Spielzeugpistole für echt hält. Ein Anwohner hatte der Polizei mitgeteilt, dass "vermutlich ein Kind mit einer wahrscheinlich unechten Pistole herumspiele." Die Infomation, dass es sich womöglich um ein Kind handele, wurde den Streifenpolizisten jedoch nicht übermittelt. Die Familie des afroamerikanischen Jungen erhebt Anklage gegen zwei Polizisten und die Stadt Cleveland.

Antonio Martin, Berkeley, Dezember 2014

Kurz vor Weihnachten stirbt der afroamerikanische Teenager Antonio Martin in Berkeley im US-Bundestaat Missouri, nachdem er eine Tankstelle überfallen haben soll. Ein vom Tankstellenpersonal zuhilfe gerufener Polizist und Martin stehen sich mit gezückten Waffen gegenüber, der 34-jährige Polizist gibt an, aus Angst um sein Leben geschossen zu haben. Der Vorfall ereignet sich nur etwa drei Kilometer entfernt von Ferguson, wo Michael Brown im August von einem Polizisten erschossen wird.

Lavall Hall, Miami, Februar 2015

Ein angeblich geistig verwirrter Afroamerikaner wird in Miami Gardens im US-Bundesstaat Florida von einem Polizisten erschossen, weil er ihn mit einem Besen angegriffen haben soll. Zeugen sagen aus, der 25-jährige Lavall Hall sei unbewaffnet gewesen. Außerdem sei bekannt gewesen, dass Hall geistig verwirrt sei. Es ist unklar, ob gegen den Polizisten Anklage erhoben wird.

"Africa", Los Angeles, März 2015

In Los Angeles richtet sich Polizeigewalt gegen einen afroamerikanischen Obdachlosen, der Medienberichten zufolge "Africa" genannt wird. Mehrere Polizisten versuchen den Obdachlosen festzunehmen, bei einem Gerangel soll er nach der Dienstwaffe eines Polizisten greifen. Dabei feuert ein weiterer Beamte fünf Schüsse auf "Africa". Etlliche Zeugen beobachten den Vorfall auf der belebten Straße in der Nähe des Finanzdistrikts von Los Angeles, sie reagieren geschockt.

Walter Scott, North Charleston, April 2015

Bei einer Verkehrskontrolle wegen eines defekten Bremslichtes wird der Afroamerikaner Walter Scott in North Charleston im US-Bundesstaat South Carolina von Polizist Michael Slager erschossen. Nach einem Handgemenge feuert er dem fliehenden Scott acht Mal in den Rücken und legt dem 50-Jährigen danach Handschellen an. Nachdem ein Video im Netz auftaucht, das Slagers Polizeibericht und die Aussage auf Notwehr widerlegt, wird der Beamte aus dem Polizeidienst entlassen und Anklage gegen ihn erhoben. Er behauptet zunächst Scott habe ihm seinen Elektroschocker entrissen.

Eric Harris, Tulsa, April 2015

In Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma kommt es zu einem tragischen Tod - angeblich weil ein 73-jähriger Hilfspolizist bei einer Festnahme Elektroschocker und Pistole verwechselt. Er hatte nach einer Verkehrskontrolle einen fliehenden Afroamerikaner wegen des Verdachts, er handele illegal mit Waffen, verfolgt. Die US-Staatsanwaltschaft wirft dem Hilfspolizisten Totschlag vor.

Freddie Gray, Baltimore, April 2015

Freddie Gray stirbt in Baltimore im US-Bundestaat Maryland, nachdem Polizisten ihn wegen angeblichen Besitzes eines Springmessers anhalten und verhören. Laut Polizeibericht wird dabei keine Gewalt angewendet. Dennoch muss der 25-jährige Afroamerikaner wegen gebrochener Wirbel und durchtrenntem Rückenmark ins Krankenhaus gebracht werden, wo er ins Koma fällt und eine Woche später stirbt. Eine unabhängige Ermittlerkommission soll die Hintergründe klären.

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg