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News des Tages: Dreijähriger bei Explosion von verbotenem Böller schwer verletzt

Dreijähriger bei Explosion von verbotenem Böller schwer verletzt +++ Leiter von Priesterausbildung nennt Schwule krank +++ Steuereinnahmen gehen stark zurück +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht  

DPA

Die Meldungen des Tages im Kurz-Überblick:

  • Leiter von Priesterausbildung nennt Schwule krank (16.18 Uhr) 

  • Staatliche Steuereinnahmen sinken stark (15.05 Uhr) 

  • FDP fordert Ausweitung der Jagd auf Wölfe (14.15 Uhr)

  • Seoul: Nordkorea feuert offenbar zwei Raketen ab (13.01 Uhr)

  • Papst erlässt Meldepflicht für Missbrauchsfälle (12.05 Uhr)

  • Europäer lehnen Ultimatum des Iran ab (9.38 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 19.46 Uhr: Trump erklärt sich zu Gesprächen mit iranischer Führung bereit +++ 

Inmitten wachsender Spannungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump Dialogbereitschaft signalisiert. Dafür erwarte er jedoch einen Anruf der Führung in Teheran, sagte Trump vor der Presse im Weißen Haus. Trump behauptete weiter, Ex-Außenminister John Kerry habe den Iranern gesagt, "nicht anzurufen". Das sollten sie jedoch tun, sagte der US-Präsident. "Wenn sie das tun, sind wir offen für Gespräche". Gleichzeitig verteidigte Trump die Entscheidung seiner Regierung, als Warnung an den Iran einen Flugzeugträger sowie eine Bomberstaffel in den Nahen Osten zu verlegen. Die Iraner seien "sehr bedrohend" gewesen, sagte der Präsident. Die USA verfügten über Informationen, "die können Sie sich nicht einmal vorstellen". Um was es sich dabei genau handelte, sagte er allerdings nicht. "Wir wollen den Iran nicht verletzen", sagte Trump. "Ich will, dass sie groß und stark sind und eine großartige Wirtschaft haben".

+++ 19.03 Uhr: USA beschlagnahmen nordkoreanisches Kohleschiff +++ 

Die USA haben ein nordkoreanisches Frachtschiff beschlagnahmt und beschuldigen Pjöngang, gegen Sanktionen verstoßen zu haben. Mit dem Frachter sei illegal Kohle aus Nordkorea verschifft und schwere Maschinerie in das isolierte Land transportiert worden, teilte das Justizministerium in Washington mit. Das Schiff sei in Nordkorea registriert und Anfang April von einer ausländischen Behörde abgefangen worden, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums weiter. Welches Land dabei tätig wurde, teilte das Ministerium zunächst nicht mit. Die Maßnahme könnte dazu beitragen, die Spannungen zwischen beiden Ländern zu verschärfen. Nordkorea setzte zuletzt Waffentests fort, was als Versuch der kommunistischen Führung gesehen wurde, den Druck auf die USA zu erhöhen.

+++ 18.54 Uhr: Dreijähriger bei Explosion von verbotenem Böller schwer verletzt +++ 

Ein dreijähriger Junge ist in Berlin bei der Explosion eines verbotenen Böllers schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war das Kind gegen 9.00 Uhr in der Wohnung einer 40 Jahre alten Freundin seiner Mutter im Berliner Stadtteil Marzahn und soll sich dort allein in einem Zimmer aufgehalten haben. Die 40-Jährige gab an, plötzlich einen lauten Knall gehört zu haben. Sie fand den Jungen daraufhin den Angaben zufolge schwer verletzt und schreiend in dem Zimmer. Rettungskräfte brachten das Kind in ein Krankenhaus, wo es operiert werden musste. Die Polizei ging davon aus, dass der Dreijährige in der Wohnung ein Feuerzeug sowie einen verbotenen Böller gefunden und diesen zur Explosion gebracht hat. Ermittlungen wegen der fahrlässigen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie wegen einer Verletzung der Fürsorgepflicht wurden eingeleitet.

+++ 17.31 Uhr: Bundestag verlängert Mandat für Bundeswehreinsatz in Mali +++ 

Der Bundestag hat das Mandat für den UN-Einsatz der Bundeswehr im westafrikanischen Mali (Minusma) um ein weiteres Jahr verlängert. Die Abgeordneten stimmten mit einer Mehrheit aus Stimmen der Regierungsparteien und Teilen der Opposition für eine weitere Beteiligung an der Stabilisierungsmission bis Ende Mai 2020. Die Lage in dem Land war zuletzt gefährlicher geworden. Gegen eine weitere Beteiligung an dem Minusma-Einsatz äußerten sich Abgeordnete von Linken und AfD. Der Minusma-Einsatz soll den Friedensprozess in Mali unterstützen, nachdem der Norden des Landes 2012 vorübergehend in die Hände islamistischer und anderer Rebellengruppen geraten war. Aktuell werden dazu rund 900 deutsche Soldaten in Mali und Niger eingesetzt. Die Personalobergrenze bleibt unverändert bei 1100 Soldaten.

+++ 17.19 Uhr: EU-Sondergipfel für 28. Mai angekündigt +++ 

 Die EU-Staats- und Regierungschefs planen für den 28. Mai einen Sondergipfel, um unmittelbar nach der Europawahl mit der Auswahl des neuen EU-Kommissionspräsidenten zu beginnen. Dies teilte der österreichische Kanzler Sebastian Kurz in beim EU-Gipfel in Sibiu mit. Nach der Europawahl muss nicht nur ein Nachfolger für EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gefunden werden, sondern unter anderem auch ein neuer Ratspräsident und neuer Außenbeauftragter.

+++ 17.18 Uhr: Anschlag auf Abgeordneten vor dem Kongress in Argentinien - ein Toter +++ 

Ein Abgeordneter ist in Argentinien bei einem Anschlag schwer verletzt worden. Ein Berater des Parlamentariers Héctor Olivares wurde bei dem Attentatgetötet, wie der Nachrichtensender TN berichtete. Der Berater hatte demnach den Abgeordneten auf den Platz vor dem Kongress bei seiner Morgengymnastik begleitet. Die Angreifer feuerten nach dem Bericht mindestens 13 Schüsse aus einem geparktem Auto ab, in dem sie danach unbehelligt flüchteten. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass die Täter die tägliche Routine des Abgeordneten kannten und es sich um ein gezieltes Attentat auf Olivares und seinen Begleiter handelte. Der Parlamentarier gehört der Radikalen Bürgerunion (UCR) an, die Teil der Regierungskoalition von Präsident Mauricio Macri ist. Der Staatschef verurteilte den Anschlag. Über die Beweggründe gab es bislang nur Spekulationen. 

+++ 17.04 Uhr: Bundestagsverwaltung prüft weiteren Spendenfall bei der AfD +++ 

Die Bundestagsverwaltung befasst sich mit einem weiteren Fall möglicher Unregelmäßigkeiten bei Spenden an die AfD. Dabei geht es um das Kyffhäuser-Treffen der AfD-Rechtsaußen-Gruppe "Der Flügel", wie die Bundestagsverwaltung der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland berichteten, flossen Teilnehmerbeiträge und Spenden für das Treffen an die Partei, wurden aber nicht im Rechenschaftsbericht aufgeführt. Dem Bericht zufolge gingen Gelder für die Kyffhäuser-Treffen in den Jahren 2016 und 2017 an den ausrichtenden Kreisverband Nordthüringen-Eichsfeld-Mühlhausen. Vorsitzender des Kreisverbands ist der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke. Mehrere Mitglieder der AfD-Spitze bestätigten den Zeitungen den Vorgang. Ein AfD-Funktionär sagte demnach, der Fall habe "erhebliche Brisanz". Ein anderer sehe ihn lediglich als "Lernprozess". Bei der AfD gibt es seit Monaten immer neue Berichte über Unregelmäßigkeiten in der Spendenpraxis. Mitte April erklärte die Bundestagsverwaltung, die Partei müsse wegen dubioser Wahlkampfhilfen in zwei Fällen insgesamt 402.900 Euro Strafe zahlen. 

+++ 16.47 Uhr: Hai tötet Surfer vor La Réunion +++

Ein Hai hat einem Surfer vor der französischen Übersee-Insel La Réunion tödliche Verletzungen zugefügt. Der Raubfisch biss dem Mann in der Bucht von Saint-Leu ein Bein ab, wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte. Der leblose Körper des rund 30 Jahre alten Surfers wurde an Land geschwemmt. Die Retter konnten nur noch seinen Tod feststellen.  Es ist bereits die 24. Haiattacke vor der Ferieninsel im Indischen Ozean seit 2011. Elf davon verliefen tödlich. Erst im Januar hatte ein Hai einem Fischer ein Bein abgebissen, der Mann verblutete. Vor dem neuerlichen Angriff hatten die Behörden auf der Insel alle Surfer "zu größter Wachsamkeit" aufgerufen. In dieser Jahreszeit seien besonders viele Haie aktiv, hieß es.

+++ 16.21 Uhr: Deutsche kaufen zum Muttertag Geschenke für mehr als 850 Millionen Euro +++

Für Blumensträuße und andere Aufmerksamkeiten zum Muttertag am kommenden Sonntag planen die deutschen Verbraucher Ausgaben in hoher dreistelliger Millionenhöhe ein. Wie der Handelsverband Deutschland (HDE) am Donnerstag mitteilte, wollen die Konsumenten insgesamt 851 Millionen Euro ausgeben. Dafür befragte der Verband repräsentativ 1500 Verbraucher. Bei den meistgekauften Produkten liegen dabei Blumen mit deutlichem Abstand vorne. Auf den Plätzen folgen Lebensmittel und Parfüm oder Kosmetikprodukte.

+++ 16.18 Uhr: Leiter der Priesterausbildung im Erzbistum Köln nennt Schwule krank +++

Der Leiter der Priesterausbildung im größten deutschen Bistum, dem Erzbistum Köln, hat Homosexuelle in einem Vortrag als krank bezeichnet. Homosexualität sei nicht angeboren, sondern "die Folge einer psychologischen (Fehl)Entwicklung", die in der Kindheit oder Jugend stattfinde und zu einem "Geschlechtsminderwertigkeitskomplex" führe, zitierte die "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag aus dem Manuskript eines Vortrags von Pater Romano Christen vor Theologiestudenten. Demnach steht in dem Manuskript des Direktors des Collegium Albertinum weiter, homosexuelle Liebe sei weniger "die reale Begegnung mit einem Du", sondern vielmehr "eine narzisstische Suche". Die "Fixierung auf die Lust" solle "die eigene innere Wunde heilen und das Selbstmitleid stillen".

+++ 15.50 Uhr: Zwei russische Agenten wegen Putschplanung in Montenegro verurteilt +++

Weil sie einen Putsch gegen den montenegrinischen Langzeit-Herrscher Milo Djukanovic geplant haben sollen, hat das Oberste Gericht des Landes 13 Personen verurteilt. Sie erhielten Gefängnisstrafen zwischen einem und 15 Jahren, entschied das Gericht in Podgorica. Die höchsten Strafen erhielten zwei Agenten des russischen Militärgeheimdienstes GRU, die in Abwesenheit zu 15 und 12 Jahren verurteilt wurden. 

+++ 15.25 Uhr: Mutmaßlicher Amri-Helfer sitzt in Tunesien in Haft +++

Der aus Deutschland abgeschobene mutmaßliche Helfer des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri, Bilel Ben Ammar, sitzt in Tunesien in Haft. Das teilte das tunesische Außenministerium der deutschen Botschaft in Tunis in einem Schreiben mit, das der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Bislang war der Aufenthaltsort Ben Ammars, den der Amri-Untersuchungsausschuss als Zeugen vernehmen will, unbekannt gewesen.

+++ 15.05 Uhr: Bund nimmt bis 2023 124,3 Milliarden Euro weniger Steuern ein +++

Die Staatseinnahmen steigen wegen der eingetrübten Konjunktur nicht mehr so stark wie zuletzt. Bund, Länder und Kommunen müssen nach der aktuellen Steuerschätzung bis zum Jahr 2023 mit 124,3 Milliarden Euro weniger auskommen als noch im Herbst erwartet, wie das Bundesfinanzministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

+++ 14.35 Uhr: Berliner SPD zeigt rechtsextreme Partei wegen Volksverhetzung an +++

Die Berliner SPD hat gegen die rechtsextreme Partei Der Dritte Weg Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet. "Es kann nicht sein, dass rechte Hetzer bewusst und ohne Gegenreaktion Tabus brechen", erklärte Landesgeschäftsführerin Anett Seltz am Donnerstag zu den Wahlplakaten der Partei. Zahlreiche Bürger hätten sich "entsetzt" gezeigt über die Plakate.

Am 1. Mai waren in sächsischen Plauen Mitglieder der rechtsextremen Kleinstpartei mit einheitlichen T-Shirts, Trommeln und Fahnen durch die Stadt gezogen. Spätestens seitdem müsse jedem klar sein, "wie sehr unser gesellschaftlicher Frieden bedroht ist", warnte Seltz.

Das Verwaltungsgericht Chemnitz hatte jüngst entschieden, dass Wahlplakate der Partei mit dem Text "Multikulti tötet" nicht zulässig sind. Bei Plakaten mit dem Text "Reserviert für Volksverräter" lagen die Voraussetzungen für einen Eingriff in das Grundrecht auf Meinungsfreiheit jedoch nicht vor, entschied das Gericht.

+++ 14.26 Uhr: BBC feuert Radiomoderator wegen umstrittenen Tweets zu Baby Sussex +++

Nach einem provokanten Tweet zum Baby von Prinz Harry (34) und Herzogin Meghan (37) hat die BBC einen ihrer Radiomoderatoren entlassen. Das teilte die britische Rundfunkanstalt am Donnerstag mit. Danny Baker hatte im Kurznachrichtendienst Twitter ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Paares gepostet, das einen kleinen Schimpansen mit Mantel und Hut eine Treppe hinabführt. Dazu hatte er geschrieben: "Royal Baby verlässt das Krankenhaus". Das Foto und der Satz wurden von vielen als rassistische Anspielung auf die afro-amerikanischen Wurzeln von Meghan gedeutet. Baker bestritt das, gab aber zu, einen "enormen Fehler" begangen zu haben. Den Tweet löschte er später.

Ein BBC-Sprecher bezeichnete den Post als "gravierende Fehleinschätzung". Er verstoße gegen die Werte, die der Sender verkörpern wolle. Der 61 Jahre alte Baker hatte eine Wochenendshow moderiert, das sei nun zu Ende, so der BBC-Sprecher.

+++ 14.18 Uhr: Erster Braunbär seit über hundert Jahren in Portugal gesichtet +++

Erstmals seit mehr als hundert Jahren ist in Portugal ein Braunbär gesichtet worden. Das portugiesische Naturschutzinstitut ICNF bestätigte die Sichtung am Donnerstag offiziell. Zuletzt habe es zwischen dem 18. und dem Ende des 19. Jahrhunderts eine stabile Braunbärenpopulation im Land gegeben, dann seien die Tiere in Portugal ausgestorben, erklärte das INCF.

Der Bär wurde im Nationalpark Montesinho und auf dem Gebiet der Kommune Braganca im Nordosten des Landes beobachtet, etwa 20 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. Es handele sich um ein streunendes Tier, das vermutlich auf der Suche nach einem "friedlichen Revier, einer Partnerin und Futter" von Spanien aus über die Grenze gewandert sei, sagte der Bären-Spezialist Paulo Caetano im portugiesischen Rundfunk. Im kantabrischen Gebirge in Spanien leben nach Angaben von Umweltschützern derzeit etwa 330 Braunbären.

+++ 14.15 Uhr: FDP im Bundestag fordert deutliche Ausweitung der Jagd auf Wölfe +++

Die FDP-Fraktion im Bundestag hat sich für eine deutliche Ausweitung der Jagd auf Wölfe ausgesprochen. "Dazu gehört die Möglichkeit, Rudel oder Einzeltiere in Gebieten zu töten, wenn diese dort wiederholt in umzäunte Weiden eindringen", sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher Gero Hocker am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Die Umweltminister von Bund und Ländern beraten am Donnerstag und Freitag in Hamburg unter anderem über den Umgang mit Wölfen, die bislang strengstens geschützt sind und nur in sehr eng definierten Grenzen ausnahmsweise gejagt werden dürfen. Das emotionale Thema ist auch innerhalb der Bundesregierung aus Union und SPD umstritten.

+++ 14.10 Uhr: Barley: Sexueller Missbrauch in der Kirche ist Sache für Gerichte +++

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat die katholische Kirche aufgefordert, bei Hinweisen auf sexuellen Missbrauch unmittelbar Strafanzeige zu stellen, anstatt die Fälle nur intern zu erfassen. "Die schrecklichen Missbrauchstaten sind keine interne Angelegenheit der katholischen Kirche", sagte Barley am Donnerstag. Jeder Fall müsse von einem Strafgericht beurteilt werden, zudem müssten Staatsanwaltschaften die Chance bekommen, zu ermitteln.

Zuvor hatte Papst Franziskus eine kircheninterne Meldepflicht für Fälle sexuellen Missbrauchs erlassen. Kleriker und Ordensleute müssen Missbrauchs- und Vertuschungsfälle demnach ab Juni innerhalb der Kirche umgehend anzeigen. Eine Meldepflicht an staatliche Stellen ist nicht vorgesehen.

+++ 13.57 Uhr: Bundestagsdiäten steigen auf mehr als 10.000 Euro im Monat +++

Die Diäten der Bundestagsabgeordneten steigen zum 1. Juli erstmals auf mehr als 10 000 Euro. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat die automatische Anhebung jetzt mit der Bekanntmachung in den Bundestags-Drucksachen formal in Kraft gesetzt. Danach erhöht sich die - zu versteuernde - Abgeordnetenentschädigung um 303,19 auf 10 083,45 Euro im Monat. Zuerst hatte "Bild" darüber berichtet.

Die Diäten der aktuell 709 Bundestagsabgeordneten werden jeweils zur Jahresmitte entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung angepasst. Die Erhöhung erfolgt ohne Aussprache und Abstimmung, weil das Parlament die automatische Anpassung für die gesamte Dauer der Wahlperiode beschlossen hat. Basis ist der vom Statistischen Bundesamt errechnete Anstieg der Nominallöhne im vergangenen Jahr.

Zurzeit erhalten die Bundestagsabgeordneten monatlich 9780,28 Euro. Hinzu kommt eine steuerfreie Aufwandspauschale, die jährlich zum 1. Januar an die Lebenshaltungskosten angepasst wird. Sie beträgt aktuell 4418,09 Euro pro Monat.

+++ 13.10 Uhr: Vier Männer nach Tötung von Journalistin in Nordirland festgenommen +++

Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod der Journalistin Lyra McKee während Ausschreitungen im nordirischen Derry sind am Donnerstag vier Männer festgenommen worden. Kriminalbeamte hätten vier Häuser in der Stadt durchsucht und vier Menschen festgenommen, sagte der leitende Kommissar Jason Murphy von der Polizei Nordirland. Die Männer im Alter von 15, 18, 38 und 51 Jahren würden derzeit auf der Grundlage von Anti-Terror-Gesetzen befragt.

McKee war am 18. April am Rande von schweren Ausschreitungen in Derry erschossen worden. Die Journalistin wurde nach Polizeiangaben getroffen, als jemand auf Polizisten schoss. Die paramilitärische Splittergruppe New IRA bekannte sich anschließend zu dem tödlichen Schuss und bat die Angehörigen der Frau "aufrichtig um Entschuldigung".

+++ 13.10 Uhr: Merkel: EU muss geeint in der Welt auftreten +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Europäische Union zu Geschlossenheit und Innovation gemahnt. "Die Welt schläft nicht", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag beim EU-Sondergipfel im rumänischen Sibiu. Überschattet wurde das Treffen zur Zukunft der EU von der neuen Eskalation zwischen den USA und dem Iran wegen des Atomabkommens, der die EU mehr oder weniger hilflos zusehen muss. Gestritten wurde am Rande bereits über die Vergabe der EU-Spitzenjobs nach der Europawahl in zwei Wochen. Der Gipfel ohne Großbritannien sollte kurz vor der Wahl ein Signal des Aufbruchs für die 27 bleibenden EU-Staaten nach dem geplanten Brexit setzen.

+++ 13.03 Uhr: Zwei Festnahmen in Hessen nach Razzia wegen bandenmäßigen Immobilienbetrugs +++

Bei einer Razzia wegen des bandenmäßigen Immobilienbetrugs sind im hessischen Marburg zwei Männer festgenommen worden. Sie sollen zwischen 2015 und 2019 zusammen mit zwölf weiteren Beschuldigten Immobilien in Mittelhessen binnen Monate untereinander verkauft und die Preise künstlich um bis zu 400 Prozent in die Höhe getrieben haben, wie die Staatsanwaltschaft Marburg und die Polizei in Gießen am Donnerstag mitteilten.

Insgesamt wurden am Mittwoch 21 Geschäftsräume und Wohnungen in Hessen und Rheinland-Pfalz durchsucht. Gegen einen 29- und einen 35-Jährigen lagen Haftbefehle vor, die bei der Razzia vollstreckt wurden.

+++ 13.01 Uhr: Seoul: Nordkorea feuert offenbar zwei Raketen ab +++

Bei den von Nordkorea am Donnerstag abgefeuerten Geschossen handelt es sich nach Angaben Südkoreas mutmaßlich um zwei Raketen. Es scheine sich um zwei Kurzstreckenraketen gehandelt zu haben, teilte die südkoreanische Armee mit. Sie flogen demnach 270 und 420 Kilometer weit.   

Der Abschuss erfolgte während eines Besuchs des US-Gesandten Stephen Biegun in Seoul zu Gesprächen über einen Ausweg aus den festgefahrenen Atomgesprächen. Das südkoreanische Militär hatte zuvor erklärt, der Abschuss sei offenbar vom Stützpunkt Sino-ri 75 Kilometer nordwestlich von Pjöngjang erfolgt. Die Art der Geschosse war zunächst unklar gewesen.

+++ 12.55 Uhr: Forscher werten königliche Grabstätte als "britisches Tutanchamun-Grab" +++

Britische Wissenschaftler haben eine bei Bauarbeiten in der Grafschaft Essex entdeckte königliche Grabstätte aus der Zeit der Angelsachsen als "britisches Gegenstück zum Tutanchamun-Grab" gewürdigt. Es handele sich um das älteste christliche Prinzengrab aus angelsächsischer Zeit, sagte Sophie Jackson vom Londoner Museum für Archäologie am Donnerstag bei der Vorstellung der bisherigen Forschungsergebnisse zu dem in Prittlewell bei Southend-on-Sea gefundenen Grab.

Die Grabstätte war 2003 bei Straßenbauarbeiten zwischen einem Supermarkt und einem Pub entdeckt worden. Nach 15-jährigen Forschungsarbeiten gehen die Experten davon aus, dass es die Gebeine von Seaxa, dem Bruder von König Saeberht von Ostanglien enthielt. Der Bau der Grabkammer habe vermutlich 113 Tage gedauert. Enthalten waren rund 40 Grabbeigaben, teilweise aus fernen Ländern. Darunter war eine Leier, eine 1400 Jahre alte bemalte Holzkiste und ein Krug, der offenbar aus Syrien stammte.

+++ 12.24 Uhr: Schwede wird 24 Jahre nach Vergewaltigung von Mädchen angeklagt +++

Fast 24 Jahre nach der Vergewaltigung eines achtjährigen Mädchens in Schweden kommt es dank neuer DNA-Abgleiche doch noch zu einer Anklage in dem Fall. Spermaspuren auf einem Kleidungsstück des Kindes hätten zu einem heute 58-jährigen Mann aus dem Großraum Göteborg geführt, sagte der zuständige Staatsanwalt Thomas Ahlstrand der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann, ein im Februar festgenommener Schwede, werde nun wegen mutmaßlicher schwerer Vergewaltigung angeklagt. Der Fall wäre im nächsten Jahr - 15 Jahre nach dem 18. Geburtstag des Mädchens - verjährt.

Die damals Achtjährige hatte sich im September 1995 mit dem Fahrrad auf dem Nachhauseweg von der Schule befunden, als sie in Billdal südlich von Göteborg überfallen und vergewaltigt worden war. Heute lebe sie nach seinem Kenntnisstand ein normales und gutes Leben, sagte der Staatsanwalt.

+++ 12.18 Uhr: Südsudan bekommt mehr Zeit für Umsetzung von Friedensabkommen +++

Der Krisenstaat Südsudan bekommt für die Umsetzung eines im vergangenen Jahr abgeschlossenen Friedensabkommens mehr Zeit. Die ursprünglich bis Sonntag vorgesehene Bildung einer Einheitsregierung wird auf Antrag der Konfliktparteien um sechs Monate verschoben, wie die ostafrikanische Regionalgemeinschaft IGAD am Donnerstag erklärte. Es könne keine weitere Verlängerung geben, hieß es.

Präsident Salva Kiir und Rebellenführer Riek Machar hatten das Friedensabkommen im September unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass Machar wieder zum Vizepräsidenten ernannt wird. Ob das Abkommen erfolgreich umgesetzt werden kann, muss sich allerdings noch zeigen. Die Widersacher hatten schon einmal 2015 einen Friedensvertrag unterzeichnet, der später aber scheiterte.

+++ 12.05 Uhr: Papst erlässt Meldepflicht für Missbrauchsfälle in der Kirche +++

Papst Franziskus hat für die gesamte katholische Kirche eine Meldepflicht für Fälle sexuellen Missbrauchs erlassen. Für Kleriker und Ordensleute werde ab Juni die Verpflichtung eingeführt, innerhalb der Kirche Missbrauchs- und Vertuschungsfälle umgehend anzuzeigen, teilte der Vatikan mit.

+++ 11.39 Uhr: Flugausfälle wegen Streiks in Frankreich +++

Ein Streik im öffentlichen Dienst in Frankreich hat zu Ausfällen und Verspätungen geführt. Die französische Luftfahrtgesellschaft Air France strich gut ein Viertel ihrer Kurzstreckenflüge, wie sie in Paris mitteilte. Bei Eurowings fielen Verbindungen zwischen Paris und Düsseldorf aus.     

Vor allem betroffen von dem Streik waren französische Schulen und Krankenhäuser: Jeder dritte Lehrer in Grundschulen wollte nach Angaben der Gewerkschaft Snuipp-FSU die Arbeit niederlegen. Aufgerufen zu dem Ausstand sind alle 5,5 Millionen Angestellte im öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaften protestieren damit gegen Reformpläne, über die das Parlament ab der kommenden Woche berät. Die Regierung will unter anderem mehr Zeitarbeiter einsetzen.

+++ 11.20 Uhr: UN: Plastikmüll ist tödliche Gefahr für Meeresvögel +++

Plastikmüll ist für Meeres- und Zugvögel eine tödliche Gefahr. Darauf hat das UN-Umweltprogramm (UNEP) anlässlich des Weltzugvogeltags an diesem Samstag hingewiesen. Vögel hielten Plastikabfälle oft für Futter. Wenn Kunststoff in den Magen gelange, könnten die Tiere schwere Verletzungen erleiden oder aufgrund eines falschen Sättigungsgefühls verhungern, teilte das Sekretariat der Bonner Konvention am Donnerstag mit. Untersuchungen zeigten, dass rund 40 Prozent der Meeresvögel Plastik verzehrt hätten.

+++ 11.16 Uhr: Berühmte "The Beach"-Bucht in Thailand bleibt für Urlauber gesperrt +++

Der Film "The Beach" mit Leonardo DiCaprio hat die thailändische Maya Bay weltberühmt gemacht und war zugleich ihr Fluch - nun haben die Behörden die Traumbucht für weitere zwei Jahre für Touristen gesperrt, um der Natur eine Chance zu geben.

Die von Felsen gesäumte Bucht auf der Insel Ko Phi Phi Ley mit dem weißen Strand und türkisblauem Wasser war im vergangenen Juni für Besucher gesperrt worden, nachdem der durch "The Beach" ausgelöste Touristenansturm zu massiven Umweltschäden geführt hatte. Bis zur Sperrung waren per Boot täglich bis zu 5000 Urlauber in die Bucht gefahren worden. Der Ansturm hatte zu Bodenerosion, entwurzelten Bäumen und schweren Schäden an den Korallen geführt. Ursprünglich sollte die Sperrung vier Monate dauern, sie wurde seitdem mehrfach verlängert.  

+++ 11.08 Uhr: Ethikrat hält Eingriffe in menschliche Keimbahn derzeit für unveranwortlich +++

Wegen der unabsehbaren Risiken hält der Deutsche Ethikrat Eingriffe in die menschliche Keimbahn derzeit für ethisch nicht vertretbar. Die Verfahren seien zu unausgereift und die Gefahr von unerwünschten gesundheitlichen Folgen zu groß, heißt es in einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Stellungnahme. Das Expertengremium forderte ein internationales Moratorium für Keimbahneingriffe beim Menschen sowie weltweite wissenschaftliche und ethische Standards.

Das sogenannte Genome-Editing erlaubt gezielte und sehr präzise Eingriffe in das Erbgut. Bei diesen neuen molekularbiologischen Verfahren, von denen vor allem die Genschere Crispr/Cas9 an Bedeutung gewann, geht es im Grunde um das Ausschneiden und Ersetzen bestimmter Genabschnitte.

11.07 Uhr: Iglo verlässt Lebensmittelverband und äußert schwere Kritik +++

Der Tiefkühlkost-Hersteller Iglo hat wegen des schwelenden Streits um die Kennzeichnung von Lebensmitteln den zuständigen Branchenverband verlassen. Iglo verknüpfte den Rückzug mit heftiger Kritik an dem Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft BLL (Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde).

Hintergrund des Konflikts ist der Streit um die Kennzeichnung von Lebensmitteln für Verbraucher. Iglo will gegenwärtig für seine gesamte Produktpalette aus 140 Produkten von Fischstäbchen bis Spinat den sogenannten Nutri-Score einführen, der die gesamte Nährwertqualität der Lebensmittel in einer fünfstufigen Farbskala von A bis E auf der Verpackung zusammenfasst. Das System ist Frankreich und Belgien etabliert und breitet sich auch in anderen europäischen Ländern aus. 

+++ 10.35 Uhr: Rauch an Bord - Flugzeug in Schweden notgelandet +++

An Bord eines Passagierflugzeugs in Schweden ist kurz nach dem Start mutmaßlich Rauch entstanden. Der Airbus A320 habe deshalb am Donnerstagmorgen zum Startflughafen Göteborg-Landvetter umkehren und dort notlanden müssen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. An Bord hätten sich rund hundert Passagiere befunden. Die Notlandung sei ohne Probleme geglückt, zu Schaden gekommen sei niemand.

+++ 9.38 Uhr: Europäer lehnen Ultimatum des Iran zum Atomabkommen ab +++

Die am Atomabkommen mit dem Iran beteiligten europäischen Staaten haben das von Teheran gestellte Ultimatum zurückgewiesen. Jegliche Ultimaten würden abgelehnt, hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens sowie der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Die drei Länder würden prüfen, ob sich der Iran weiter an seine Vertragspflichten halte und bekannten sich ihrerseits zu den eigenen Verpflichtungen, darunter die Aufhebung von Sanktionen.

+++ 9.25 Uhr: Nach Hitze und Dürre - Naturschützer starten neue Vogelzählung +++

Was bedeutet mehr Trockenheit für die heimische Vogelwelt? Antworten erhofft sich der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) von der traditionellen Zählaktion "Stunde der Gartenvögel": Vom Freitag bis Sonntag sind Naturfreunde aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel im Garten oder Park zu zählen und ihre Ergebnisse zu melden. Das soll Hinweise auf die Entwicklung der Bestände geben. Im Fokus steht die Amsel, die als am weitesten verbreiteter Gartenvogel Deutschlands gilt.

+++ 9.04 Uhr: Maria 2.0 - Bundesweit treten Frauen in den Kirchenstreik +++

Die in Münster entstandene Bewegung für mehr Frauenrechte in der katholischen Kirche startet am Samstag bundesweit einen einwöchigen Kirchenstreik. Unter dem Motto Maria 2.0 wollen die gläubigen Frauen, die vielfach ehrenamtlich tätig sind, damit gegen Machtstrukturen in der Kirche und die von ihnen kritisierte Vertuschung von sexuellem Missbrauch durch Amtsträger protestieren. In einer Online-Petition an Papst Franziskus fordern die Frauen Zugang zu allen Ämtern der Kirche und die Aufhebung der Pflicht zur Ehelosigkeit für katholische Priester (Zölibat). Während des Streiks wollen die Frauen keine Kirchen betreten, ehrenamtlichen Ämter nicht ausüben und Gottesdienste ohne Priester im Freien feiern.

+++ 9.03 Uhr: Thüringens Ministerpräsident fordert neue Nationalhyme +++

Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen, hat Diskussionen über einen neue, deutsche Nationalhymne angeregt.

 Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich für eine neue Nationalhymne ausgesprochen. "Ich singe die dritte Strophe unserer Nationalhymne mit, aber ich kann das Bild der Naziaufmärsche von 1933 bis 1945 nicht ausblenden", sagte der Linke-Politiker der "Rheinischen Post“. Bei der Nationalhymne handelt es sich um die dritte Strophe des "Lieds der Deutschen" von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben ("Einigkeit und Recht und Freiheit"). Die Nazis ließen nur die erste Strophe singen ("Deutschland, Deutschland über alles").

+++ 8.50 Uhr: Australiens Zentralbank übersieht Rechtschreibfehler auf neuer 50-Dollar-Note +++

Australiens Zentralbank hat sich viel Mühe mit der neuen 50-Dollar-Note gegeben - musste am Donnerstag aber einräumen, einen Rechtschreibfehler übersehen zu haben. Auf dem Geldschein ist als eines der vielen Sicherheitsmerkmale eine Rede der australischen Frauenrechtlerin Edith Cowan abgedruckt, und darin fehlt im Wort "Responsibility" (Verantwortung) ein "i". Seit Ausgabe der Banknoten im Oktober war dies niemandem aufgefallen.

Das ist allerdings auch schwer: Die Rede Cowans ist in Mikroschrift gedruckt und mit bloßem Auge kaum zu entziffern. Ein australischer Bürger machte sich die Mühe und wies die Zentralbank auf den Fehler hin. Ein Sprecher zeigte sich nicht besonders zerknirscht: "Die Notenbank Australiens ist im Bilde und wird die Rechtschreibung vor dem nächsten Druck korrigieren."

+++ 8.39 Uhr: Pompeo sagt wegen "dringender Angelegenheiten" Besuch in Grönland ab +++

Inmitten des sich zuspitzenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat US-Außenminister Mike Pompeo wegen "dringender Angelegenheiten" einen geplanten Besuch in Grönland abgesagt. Pompeo verschiebe die Reise, weil seine Anwesenheit in Washington erforderlich sei, erklärte Ministeriumssprecherin Morgan Ortagus am Donnerstag. Der US-Außenminister hatte wegen der Auseinandersetzung mit Teheran bereits am Dienstag kurzfristig seinen Berlin-Besuch abgesagt und war zu Gesprächen in den Irak gereist.

Passagiere warten auf dem Frankfurter Flughafen an Check-in-Schaltern

Passagiere warten auf dem Frankfurter Flughafen an Check-in-Schaltern. Nach einer Drohnensichtung und einer zeitweiligen Sperrung des Flugbetriebs nahm der Airport den Betrieb am Morgen wieder auf.

DPA

+++ 8.46 Uhr: Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen läuft wieder+++

Wegen der Sichtung einer Drohe ist der Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen am Morgen für rund eine halbe Stunde eingestellt worden. Laut "Hessenschau" fanden zwischen 7:45 Uhr und 8:18 Uhr keine Starts oder Landungen statt. Das sagte ein Sprecher des Airportbetreibers dem Portal. Die Drohne war gegen 7:40 Uhr am Gelände des Flughafens gesichtet worden. Nach rund einer Stunde Sperre könnten die Flieger wieder starten und landen, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport auch der dpa.

+++ 6.14 Uhr: Brasiliens Ex-Präsident Temer muss zurück ins Gefängnis +++

Der unter Korruptionsverdacht stehende brasilianische Ex-Präsident Michel Temer muss zurück ins Gefängnis. Ein Berufungsgericht in Rio de Janeiro ordnete am Mittwoch die Inhaftierung des 78-Jährigen an und kippte damit die Entscheidung eines Richters, der Temer im März wenige Tage nach seiner Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt hatte. Temer kritisierte die Anordnung des Berufungsgerichts, kündigte aber an, sich am Donnerstag den Behörden zu stellen.

+++ 5.44 Uhr: Singapur verabschiedet Gesetz gegen "Fake News" +++

Singapur hat ein Gesetz gegen die Verbreitung vermeintlich falscher Nachrichten ("Fake News") im Internet verabschiedet. Trotz viel Kritik von außerhalb gab es dafür im Parlament eine klare Mehrheit. 72 Abgeordnete stimmten gestern Abend dafür, nur neun dagegen. Befürchtet wird, dass damit die Pressefreiheit in dem autoritär regierten südostasiatischen Stadtstaat weiter eingeschränkt wird.

Das "Gesetz zum Schutz von Online-Fälschungen und -Manipulationen" sieht unter anderem vor, dass klassische Medien ebenso wie Internet-Konzerne nach staatlicher Aufforderung Artikel entfernen müssen. Unter bestimmten Umständen sollen sie auch gezwungen werden können, "Berichtigungshinweise" zu veröffentlichen. Im Extremfall drohen mehr als 450.000 Euro Geldstrafe und bis zu zehn Jahre Haft.

+++ 5.19 Uhr: Pamela Anderson engagiert sich im Europawahlkampf +++

Brüssel statt "Baywatch": Fernseh- und Filmstar Pamela Anderson (51) engagiert sich im Europawahlkampf für die Liste des früheren griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis. "Wir brauchen einen Wandel im politischen Klima und sollten dabei aber auch unseren Lebensstil ändern", sagte die US-amerikanisch-kanadische Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Ihren Einsatz für die Vereinigung "Demokratie in Europa" sehe sie als Fortsetzung früherer Aktivitäten, etwa für den Tier- und Klimaschutz. "Ich möchte meine Bekanntheit für diese gute Sache einsetzen." Sie sei froh und stolz, an der Seite von Varoufakis für das ökologische Programm "Green New Deal" zu kämpfen.

Pamela Anderson

Pamela Anderson engagiert sich im Europawahlkampf für die Liste des früheren griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis

DPA

+++ 4.19 Uhr: Union pocht bei Fachkräfteeinwanderung auf Begrenzung der Migration +++

Vor der ersten Bundestagsberatung über das lange umstrittene Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung pocht die Unionsfraktion darauf, den Zuzug umfassend zu steuern und illegale Migration zu begrenzen. Erst durch die Verbindung beider Vorhaben entstehe ein ganzheitlicher Ansatz, sagte der für Innenpolitik zuständige stellvertretende Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir ermöglichen die Zuwanderung derer, die uns nutzen, und wir setzen die Ausreisepflicht derer durch, die unser Land verlassen müssen. Beide Gesetze gehen Hand in Hand." Der Bundestag berät an diesem Donnerstag (9 Uhr) nach monatelangem Ringen erstmals über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz.  

+++ 3.56 Uhr Kalifornische Polizei entdeckt Waffenarsenal in Luxuswohnviertel +++

In einer Villa in einem luxuriösem Wohnviertel von Los Angeles hat die Polizei ein Waffenarsenal mit mehr als 1000 Gewehren und einer größeren Menge Munition entdeckt. Das berichten US-Medien. "Das ist ein großes Versteck", sagte Polizeisprecher Chris Ramirez dem Sender KTLA. Es sei kaum zu begreifen, wie jemand in einem Villenviertel wie diesem so viele Waffen haben konnte.

+++ 3.34 Uhr: Steuerzahler-Bund: Rotstift ist unvermeidbar +++

Der Bund der Steuerzahler hat die Bundesregierung angesichts der neuen Steuerschätzung aufgefordert, geplante Ausgaben zu hinterfragen. "Die Haushaltsplaner müssen hier noch mal 'ran, und der Rotstift ist unvermeidbar", sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel der DPA in Berlin. Die Große Koalition müsse den gesamten Haushalt überarbeiten. Fragwürdig seien nicht nur Projekte wie die Mütterrente und eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung, sondern auch "sehr, sehr hohe Subventionen". Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Bildung dürften dagegen nicht infrage gestellt werden.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) stellt an diesem Donnerstag die Ergebnisse der aktuellen Steuerschätzung vor. Die Einnahmen steigen zwar voraussichtlich weiter, angesichts der schwächeren Konjunktur wird aber mit deutlich weniger Steuer-Mehreinnahmen gerechnet als bisher prognostiziert.

+++ 0.46 Uhr: Großbritannien kommt eine Woche lang ohne Kohlestrom aus +++

Erstmals seit der Inbetriebnahme des ersten Kohlekraftwerks im Jahr 1882 ist Großbritannien eine Woche lang ohne Kohlestrom ausgekommen. "Großbritannien hat jetzt offiziell eine ganze Woche ohne Kohle geschafft", schrieb der britische Netzbetreiber National Grid am Mittwoch auf Twitter.

Die "kohlefreie" Stromversorgung werde in Zukunft häufiger möglich sein, da in das Energiesystem immer mehr Strom aus erneuerbaren Quellen eingespeist werde, erklärte der Chef des Unternehmens, Fintan Slye. Ab 2025 solle die Stromversorgung des Landes ohne Kohlekraftwerke gewährleistet werden.


anb/fs/rw / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.