Ebola-Epidemie

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Tedros bei seiner Ankunft in Kinshasa

WHO-Chef in Demokratischer Republik Kongo: Ebola-Epidemie kann „gestoppt werden“

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat sich bei seiner Ankunft in der von einem tödlichen Ebola-Ausbruch betroffenen Demokratischen Republik Kongo zuversichtlich im Kampf gegen das Virus gezeigt und zugleich Reiseverbote kritisiert. Der Ausbruch könne „gestoppt werden“, sagte Tedros nach seiner Landung in der Hauptstadt Kinshasa am Donnerstag vor Journalisten. 
Plakat mit Ebola-Hinweisen in der DR Kongo

Afrikanische Behörde rechnet mit Impfstoff gegen Bundibugyo-Variante bis Ende 2026

Nach dem jüngsten Ebola-Ausbruch in Afrika rechnet die Gesundheitsbehörde der  Afrikanischen Union (Africa CDC) mit einem verfügbaren passenden Impfstoff bis Jahresende. Es gebe bereits „einige Kandidaten“, die in Zukunft gegen die Bundibugyo-Variante des Virus wirksam sein könnten, welche für den aktuellen Ausbruch verantwortlich ist, sagte Africa CDC-Präsident Jean Kaseya am Donnerstag. „Mit Sicherheit“ würden bis Ende dieses Jahres ein Impfstoff und ein Medikament verfügbar sein. Africa CDC investiere entsprechend.
Gesundheitsmitarbeiter in der DR Kongo

Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo

Uganda hat zur Eindämmung der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo seine Grenze zu dem Nachbarland vorübergehend geschlossen. Der Schritt erfolge „mit sofortiger Wirkung“, teilte das Gesundheitsministerium in Kampala am Mittwoch mit. Laut jüngsten WHO-Zahlen liegt die Sterblichkeitsrate bei den Verdachtsfällen bislang unter 25 Prozent - und damit weitaus niedriger als bei früheren Ebola-Ausbrüchen. Zugleich warnte die WHO angesichts der anhaltenden Gewalt im Osten der DR Kongo vor einer „katastrophalen Kollision aus Krankheit und Konflikt“.
Warnung vor Ebola an einem Grenzübergang in Uganda

Ebola-Epidemie: WHO fordert Nachbarstaaten der DR Kongo zu "unverzüglichem" Handeln auf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Nachbarstaaten der Demokratischen Republik Kongo zu einem "unverzüglichen" Vorgehen gegen eine Ausbreitung des Ebola-Virus aufgerufen. Die an die DR Kongo angrenzenden Länder seien "einem besonders hohen Risiko" ausgesetzt und sollten "unverzügliche Maßnahmen ergreifen", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag bei virtuellen Ministerberatungen zu der Ebola-Epidemie. Tedros kündigte an, dass er am Dienstag in die DR Kongo reisen werde.