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News von heute Fenster an Mannschaftsbus von Real Madrid vor Liverpool-Spiel beschädigt

Liverpool Bus Real Madrid
Beschädigter Real-Madrid-Bus in Liverpool
© Peter Byrne/PA Wire/ / DPA
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die Meldungen zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier

Die News von heute im stern-Ticker:

20.46 Uhr: Fenster an Mannschaftsbus von Madrid vor Liverpool-Spiel beschädigt

Der Mannschaftsbus des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid ist vor dem Champions-League-Spiel beim FC Liverpool attackiert worden. Auf dem Weg zum Stadion an der Anfield Road in Liverpool wurde ein Fenster des Busses beschädigt. Sogenannte Anhänger der Briten hatten sich vor dem Stadion versammelt, aus der Menge wurde etwas in Richtung Bus geschleudert. Später untersuchten Stewards und die Polizei den Schaden. Zuschauer sind wegen der Coronavirus-Pandemie nicht erlaubt. Das Viertelfinal-Hinspiel in Madrid hatte Real mit 3:1 gewonnen.

20.45 Uhr: Biden: "Es ist Zeit, Amerikas längsten Krieg zu beenden"

US-Präsident Joe Biden hat der afghanischen Regierung Unterstützung auch nach dem Ende des US-Militäreinsatzes in dem kriegsgeplagten Land zugesichert. "Obwohl wir in Afghanistan nicht weiter militärisch involviert sein werden, wird unsere diplomatische und humanitäre Arbeit weitergehen", sagte Biden. Zugleich betonte der US-Präsident, dass die US-Truppen bis zum 11. September abgezogen würden. "Es ist Zeit, Amerikas längsten Krieg zu beenden. Es ist Zeit für die amerikanischen Truppen, nach Hause zu kommen." Die USA müssten sich auf aktuelle Herausforderungen konzentrieren, statt mit den Taliban Krieg zu führen.

20.38 Uhr: Stromschlag in Bürogebäude - 55-Jähriger stirbt

Ein 55-Jähriger hat in einem Bürogebäude in Bremen einen tödlichen Stromschlag erlitten. Ein herbeigerufener Feuerwehrmann erlitt ebenfalls einen Stromschlag und musste reanimiert werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. In dem Gebäude mit Arztpraxen hatte den Angaben zufolge aus bislang unbekannter Ursache eine Tür unter Strom gestanden. Mehre Menschen, die den Vorfall mitbekamen, mussten psychologisch betreut werden - darunter auch die Tochter des 55-Jährigen. Er starb unmittelbar nach dem Eintreffen der Rettungskräfte am Unfallort. Acht Kinder konnten indes gerettet werden. Zunächst bestand der Verdacht, dass die Tür eines Raumes, in der sich die Kinder aufhielten, ebenfalls unter Spannung steht. Die Kinder konnten über Sprechkontakt dazu gebracht werden, sich von der Tür fernzuhalten und wurden dann über eine Drehleiter über die Fenster von den Einsatzkräften gerettet.

20.22 Uhr: Tödlicher Schuss bei Kapitol-Erstürmung: Keine Anklage gegen Beamten

Gegen einen Polizisten, der bei der Erstürmung des US-Kapitols im Januar einen Eindringling erschossen hatte, wird keine Anklage nach Bundesrecht erhoben. Der Beamte der Kapitol-Polizei habe gehandelt, um die Mitglieder des US-Kongresses und sich selbst zu schützen, erklärte das Justizministerium. Der Beamte hatte einen Schuss auf Ashli Babbitt abgefeuert, die Teil der Menge war, die das Kapitol am 6. Januar aus Protest gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl erstürmt hatte. Die 35-Jährige wurde in der linken Schulter getroffen und erlag später ihren Verletzungen. Dem Justizministerium zufolge war Babbitt Teil eines Mobs, der sich Zugang zu einem geschützten Bereich des Repräsentantenhauses verschaffen wollte.

20.20 Uhr: Afghanistans Präsident: Respektiere Entscheidung der USA

Afghanistan hat die Entscheidung zum Abzug der US-Truppen nach fast 20 Jahren Einsatz am Hindukusch zurückhaltend aufgenommen. Die Islamische Republik Afghanistan respektiere die US-Entscheidung, schrieb der afghanische Präsident Aschraf Ghani nach einem Telefongespräch mit dem US-Präsidenten Joe Biden auf Twitter. Man werde mit den US-Partnern zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

20.03 Uhr: EU-Kommission: Schwarz darf Abfall-Unternehmen von Suez übernehmen

Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) darf nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter unter Auflagen bestimmte Unternehmen des Entsorgungskonzerns Suez in Deutschland und anderen Ländern übernehmen. Voraussetzung ist, dass das gesamte Leichtverpackungs-Sortiergeschäft von Suez in den Niederlanden verkauft wird, wie die EU-Kommission mitteilte. Die Schwarz-Gruppe drängt seit längerem auf den Müllmarkt. Konkret geht es bei der Fusion um die Übernahme bestimmter Unternehmen von Suez in Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und Polen. Die Schwarz-Gruppe mit ihrem Discounterriesen Lidl und der Warenhauskette Kaufland ist seit 2018 auf den Abfallmarkt engagiert.

19.59 Uhr: Französische Kulturministerin: Notre-Dame in Paris wird 2024 wiedereröffnet

Die Pariser Kathedrale Notre-Dame soll 2024 wiedereröffnet werden. Es stünden genügend Mittel bereit, um das bei einem Brand vor zwei Jahren schwer beschädigte gotische Gotteshaus bis dahin wiederaufzubauen, sagte Kulturministerin Roselyne Bachelot im Senat. Die Ministerin bezifferte die Gesamtsumme aus Spenden und Zusagen auf 833 Millionen Euro. Das Feuer am 15. April 2019 brachte unter anderem das Dach und den Spitzturm der gut 850 Jahre alten Kathedrale zum Einsturz. Macron hatte einen Wiederaufbau binnen fünf Jahren versprochen, pünktlich zu den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024.

19.59 Uhr: Deutsche in Türkei wegen Terrorvorwürfen

In der Türkei muss sich eine weitere Deutsche wegen Terrorvorwürfen vor Gericht verantworten. Die Sozialpädagogin Yüksel Wessling aus Bonn werde seit anderthalb Jahren in der Türkei festgehalten, sagte ihr Ehemann Jürgen Wessling. Nach seinen Angaben wird an diesem Donnerstag vor einem Gericht in Istanbul das Urteil gegen die 65-Jährige erwartet. Ihr drohten mehrere Jahre Haft. Yüksel Wessling, die auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde im Oktober 2019 an der Ausreise gehindert und darf das Land seitdem nicht mehr verlassen. Ihr Anwalt Emre Dogan, sagte, seiner Mandantin werde Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen. Damit ist die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK gemeint. Die Staatsanwaltschaft fordere bis zu sechs Jahre und drei Monate Haft.

19.25 Uhr: US-Polizistin nach Tötung eines Schwarzen wegen Totschlags angeklagt

Nach der Tötung des Afroamerikaners Daunte Wright bei einem Polizeieinsatz in den USA wirft die Staatsanwaltschaft der verantwortlichen Beamtin Medienberichten zufolge Totschlag zweiten Grades vor. Das habe der zuständige Staatsanwalt Pete Orput im Bezirk Washington im US-Bundesstaat Minnesota entschieden, berichteten unter anderem der Sender CNN und die Zeitung "New York Times".

Der weißen Ex-Polizistin Kim Potter könnten damit bis zu zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe drohen. Totschlag zweiten Grades setzt "schuldhafte Fahrlässigkeit" voraus. Im deutschen Rechtsgebrauch entspräche der Tatbestand wohl eher der fahrlässigen Tötung. Potter wurde am Mittwoch festgenommen, wie die zuständige Polizeibehörde BCA mitteilte. Sie hatte am Dienstag ihre Kündigung eingereicht.

In der Stadt Brooklyn Center nördlich von Minneapolis war es nach dem Tod des Schwarzen am Sonntag wiederholt zu Protesten und auch Ausschreitungen gekommen. Der 20-jährige Wright war laut Autopsie infolge eines Schusses in den Brustbereich gestorben.

17.40 Uhr: Deutsche in Türkei wegen Terrorvorwürfen vor Gericht

In der Türkei muss sich eine weitere Deutsche wegen Terrorvorwürfen vor Gericht verantworten. Die Sozialpädagogin Yüksel Wessling aus Bonn werde seit anderthalb Jahren in der Türkei festgehalten, sagte ihr Ehemann Jürgen Wessling der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben des Ehemanns wird an diesem Donnerstag vor einem Gericht in Istanbul das Urteil gegen die 65-Jährige erwartet. Ihr drohten mehrere Jahre Haft. Demnach wurde Yüksel Wessling, die auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, im Oktober 2019 an der Ausreise gehindert und darf das Land seitdem nicht mehr verlassen. Ihr Anwalt Emre Dogan, sagte der dpa, seiner Mandantin werde Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen. Damit ist die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK gemeint. Die Staatsanwaltschaft fordere bis zu sechs Jahre und drei Monate Haft.

Dem Anwalt zufolge wird ihr vorgeworfen, Leiterin des Vereins NAV-DEM gewesen zu sein, der dem Verfassungsschutz zufolge lange als Dachverband der PKK-nahen Vereine in Deutschland fungierte. Zudem habe sie an Treffen des Dachverbands Demokratischer Kongress der Völker (HDK) teilgenommen. Sowohl der Verein als auch die HDK seien legal, betonte Dogan. Seine Mandantin weise die Anschuldigungen zurück. Es gebe keine Beweise.

17.30 Uhr: Ex-Leiterin des Bremer Flüchtlingsamtes vor Gericht

Drei Jahre nach bundesweiten Schlagzeilen über das Bremer Flüchtlingsamt muss die ehemalige Leiterin sich ab Donnerstag (9.00 Uhr) vor Gericht verantworten. Die 60-Jährige soll laut Anklage 14 Straftaten begangen haben; es geht um die Fälschung von Dokumenten, Verstöße gegen das Dienstgeheimnis und Vorteilsnahme (Az. 2 KLs 311 Js 71761/17). Ein auf Asylrecht spezialisierter Rechtsanwalt (42) ist wegen acht Taten angeklagt. Berichte über echte oder vermeintliche Missstände in der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hatten 2018 zu einer großen Debatte über das Asylwesen geführt. Der Verdacht stand im Raum, dass in Bremen in Hunderten Fällen unberechtigt Asyl gewährt worden sei.

17.10 Uhr: Karl Lauterbach ist aus der katholischen Kirche ausgetreten

Karl Lauterbach (58) ist aus der katholischen Kirche ausgetreten. "Ich habe mich schon vor einigen Jahren dafür entschieden, es war eine Gewissensentscheidung", sagte der SPD-Gesundheitsexperte im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger". "Ich habe meinen Austritt damals nicht an die große Glocke gehängt und würde auch nicht ausschließen, dass ich wieder eintrete, wenn sich die Dinge ändern." Der Grund für seinen Austritt sei das Ausmaß von sexuellem Missbrauch in der Kirche gewesen. In seiner Kindheit sei er sehr stark von der katholischen Religion geprägt worden. "Als junger Katholik hätte ich es niemals für denkbar gehalten, dass es so etwas gibt, und das bestürzt mich stark."

17.06 Uhr: Großrazzia in Berlin gegen mutmaßliche Drogenschmuggler

Mit einem Großaufgebot von rund 400 Polizisten haben der bayerische Zoll und die Kriminalpolizei am Dienstag und Mittwoch zahlreiche Wohnungen und Geschäftsräume einer mutmaßlichen Bande von Drogenhändlern in Berlin durchsucht. Bei der Razzia seien am Mittwoch zwölf Verdächtige in Berlin verhaftet worden, erklärte ein Sprecher der federführenden Staatsanwaltschaft Aachen am Mittwoch. Weitere Festnahmen hatte es bereits am Dienstag gegeben. Mehrere Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Berliner Polizei, des Zolls und der Bundespolizei, darunter auch die GSG 9, waren im Einsatz.

16.55 Uhr: 15 Tote bei Explosion von Landmine in Somalia

Bei der Explosion einer Landmine in Somalia sind 15 Insassen eines Kleinbusses getötet und vier weitere verletzt worden. Der "abscheuliche Vorfall", habe sich in einem Vorort der Hauptstadt Mogadischu ereignet, schrieb der somalische Regierungssprecher Mohamed Ibrahim Moalimuu im Online-Dienst Twitter. Er machte die Islamisten der Al-Schabaab-Miliz für den Angriff verantwortlich.

16.09 Uhr: US-Milliardenbetrüger Madoff offenbar mit 82 Jahren im Gefängnis gestorben

Der US-Milliardenbetrüger Bernard Madoff ist tot. Madoff starb im Alter von 82 Jahren in einem Bundesgefängnis, wie unter anderem der US-Sender CBS und die Zeitung "Washington Post" unter Berufung auf die Gefängnisbehörden berichteten. Der einstige Starinvestor stand hinter dem mutmaßlich größten Finanzbetrug der Geschichte.

15.54 Uhr: Mindestens 16 Tote bei Sprengstoffanschlag in Somalia

Bei einem Sprengstoffanschlag in einem Minibus sind am Mittwoch auf einer Fernstraße 30 Kilometer außerhalb der Hauptstadt Mogadischu mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Personen seien verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Kleinbus war mit 20 Insassen von Mogadischu in den Ort Balad unterwegs, als ihn die Explosion nahe dem Dorf Gololey zerfetzte. Unklar blieb, wie der Sprengstoff in das Fahrzeug kam. Die Polizei vermutete die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab dahinter.

15.53 Uhr: Grüne erhalten Rekordspende von einer Million Euro

Die Grünen haben eine Parteispende in Höhe von einer Million Euro erhalten. Angaben dazu veröffentlichte der Bundestag am Mittwoch auf seiner Internetseite. Es handele sich um den höchsten Betrag, den die Partei jemals auf einmal erhalten habe, sagte eine Grünen-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Parteien müssen Spenden ab 50.000 Euro beim Bundestagspräsidenten anzeigen. Das Geld ist nach Angaben der Sprecherin für den Bundestagswahlkampf gedacht und kommt von einem Grünen-Mitglied aus Mecklenburg-Vorpommern. Der selbstständige Software-Entwickler wolle damit einen Impuls geben für einen Politikwechsel hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz, so die Sprecherin. Das Geld stamme aus Gewinnen aus der Digitalwährung Bitcoin.

15.49 Uhr: Sieben Jahre nach Chibok-Entführung -112 Mädchen weiter vermisst

Im Gedenken an die von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram entführten "Chibok Mädchen" haben sich am 7. Jahrestag des Verbrechens Familienmitglieder am Tatort im Nordosten Nigerias versammelt. Boko Haram hatte 2014 insgesamt 276 Mädchen aus ihrer Schule in der Stadt Chibok im Bundesstaat Borno entführt. Die Tat sorgte weltweit für Entsetzen und löste eine von Prominenten unterstützte Solidaritätskampagne aus. Trotz verschiedener Freilassungsaktionen werden weiter 112 Mädchen vermisst.

15.23 Uhr: Russland will Einfluss in der Arktis ausbauen

Russland will seine Präsenz in der Arktis ausbauen. Dafür solle der Vorsitz des Arktischen Rates genutzt werden, den Moskau im kommenden Monat planmäßig übernehme, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch in Moskau der Agentur Interfax zufolge. "Das ist eine Gelegenheit, die Rolle unseres Landes als Koordinator und Initiator vieler Programme in der Region zu stärken." Details nannte er zunächst nicht.

14.44 Uhr: Kaspersky – gefährlichere Cyberangriffe auf deutsche Industrie

Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky sieht einen Anstieg gefährlicherer Cyberattacken auf deutsche Industrieunternehmen. Die reine Zahl der beobachteten Angriffe sei im vergangenen Jahr zwar gesunken, diese seien aber lokaler, fokussierter und dadurch auch komplexer und schwerer zu erkennen geworden, warnte Kaspersky. Insgesamt sei ein Problem, dass die meisten Steuerungssysteme in der Industrie auf denselben Technologien basierten, betonte Gründer und Chef Eugene Kaspersky. "Quer über alle kritischen Infrastrukturen wie Verkehr oder Energienetze sind die Systeme dadurch mehr oder weniger gleich angreifbar." 

14.37 Uhr: Indonesien wirbt um deutsche Ansiedlungen in Industriepark

Indonesien wirbt um die Ansiedlung deutscher Unternehmen in einem Industriepark auf der Hauptinsel Java. Einen entsprechenden Vorschlag habe Präsident Joko Widodo Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag bei einem virtuellen Treffen unterbreitet, teilte die indonesische Regierung mit. Es gehe um den Industriepark Batang in Zentral-Java, der sowohl als Produktionsstandort als auch für globale Logistikdienstleistungen genutzt werden könnte. Deutschland ist Indonesiens wichtigster Handelspartner in Europa. Der weltgrößte Inselstaat hat im vergangenen Jahr ein Gesetz auf den Weg gebracht, durch das die Investitionsvorschriften geändert werden sollen. Dies soll Ausländern Geschäfte in Indonesien erleichtern. Indonesien ist in diesem Jahr zudem Partnerland der Hannover Messe.

13.24 Uhr: US-Diplomatin – bis zu 25.000 russische Soldaten nahe Ukraine verlegt

Russland hat nach Schätzungen der USA 15.000 bis 25.000 Soldaten auf die annektierte Halbinsel Krim und in Richtung der ukrainischen Grenze bewegt. "Nach Informationen aus verfügbaren Quellen hat Russland seit 2014 noch nie so viele Soldaten an der ukrainischen Grenze stationiert wie heute", sagte die US-Diplomatin Courtney Austrian bei einer Sitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Um Spannungen abzubauen, solle Russland ausländische Vertreter zu einem Besuch in diese Gebiete einladen, schlug Austrian vor. Moskau müsse Klarheit über diese Bewegungen schaffen. Militärische Übungen seien als Erklärung nicht plausibel. Angesichts des starken russischen Truppenaufmarsches entlang der Grenze zur Ukraine wächst derzeit die Sorge, dass der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine erneut eskalieren könnte. 

12.52 Uhr: Bus und Lastwagen kollidieren in Ägypten – mindestens 20 Tote

Bei einem Busunfall sind in Ägypten mindestens 20 Menschen getötet worden. Drei weitere seien bei dem Zusammenstoß von einem Bus und einem Lastwagen verletzt worden, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium mit. Der Unfall hatte sich aus zunächst ungeklärter Ursache in der Nähe der Provinz Assiut rund 350 Kilometer südlich von Kairo ereignet. In Ägypten kommt es auch aufgrund der oft schlechten Straßenverhältnisse immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit vielen Toten.

12.18 Uhr: Bulgariens Regierungschef Borissow verzichtet auf weitere Amtszeit

Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissow zieht sich nach mehr als einem Jahrzehnt zurück. Der 61-Jährige gab am Mittwoch in Sofia bekannt, dass er keine vierte Amtszeit anstrebe. Borissow kündigte an, für das Amt einen anderen Kandidaten mit einer "sehr klaren europäischen Nato-Orientierung" vorzuschlagen. Borissow ist mit kurzen Unterbrechungen bereits seit 2009 Ministerpräsident.

Bei der Parlamentswahl Anfang April war seine pro-europäische GERB mit 26 Prozent der Stimmen in dem EU- und Nato-Mitgliedsland wieder stärkste Partei geworden. Mit 75 Sitzen verfehlte sie in dem 240-Abgeordneten-Parlament die Mehrheit aber klar. Als stärkste politische Kraft muss die GERB der bulgarischen Verfassung zufolge mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt werden. In dem zersplitterten Parlament mit insgesamt sechs Parteien dürfte sie aber keine neue Koalition mehr zustande bringen können. Die fünf anderen Parteien lehnen ein Regierungsbündnis mit der Borissow-Partei ab.

11.48 Uhr: 21-Jähriger wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verhaftet

Ein Mann aus Wuppertal (NRW) soll mindestens drei Kinder sexuell missbraucht haben. Der 21-Jährige befinde sich mittlerweile in Untersuchungshaft, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Wuppertal mit. Der Hinweis auf ihn sei vom Betreiber eines Chatportals gekommen, in dem der Verdächtige Bilder und Videos der Taten verbreitet haben soll. Daraufhin durchsuchten Beamte seine Wohnung und stellten mehrere Datenträger sicher, die nun ausgewertet würden.

Nach bisherigen Ermittlungen soll der Mann mindestens drei bislang noch unbekannte Kinder im Kleinkind- oder Grundschulalter "in schwerwiegender Weise" missbraucht haben. Er soll Aufnahmen der Taten im Internet verbreitet und zudem angeboten haben, für andere "Interessierte" ein Kind zum Missbrauch bereitstellen zu können.

11.13 Uhr: Enttäuschung in Afghanistan nach Ankündigung des US-Truppenabzugs

über den bedingungslosen Abzug der US-Truppen binnen weniger Monate zum Ausdruck gebracht. Es sei das "Verantwortungsloseste und Egoistischste", was Amerika seinen afghanischen Partnern habe antun können, sagte ein Mitglied des Verhandlungsteams der afghanischen Regierung bei den Friedensgesprächen in Doha, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Deutschen Presse-Agentur. Am Dienstag war bekannt geworden, dass die USA als größter Truppensteller in Afghanistan ihre Soldaten ohne Bedingungen zum 11. September abziehen wollen.

News von heute: Fenster an Mannschaftsbus von Real Madrid vor Liverpool-Spiel beschädigt

11.12 Uhr: SPD-Generalsekretär Klingbeil – Union wegen Machtkampfs um Kanzlerkandidatur "handlungsunfähig"

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht die Union durch den anhaltenden Machtkampf um die Kanzlerkandidatur praktisch gelähmt. "Über Monate wusste man, irgendwann muss man die K-Frage klären, jetzt rasen die Züge in der Union aufeinander zu, das macht die Partei handlungsunfähig", sagte er im Sender Phoenix. Dies sei in einer so kritischen Lage, in der sich das Land gerade befinde, fatal. Klingbeil verwies auf die Debatte um die Reform des Infektionsschutzgesetzes. Während in der SPD-Fraktion und wohl auch in den Oppositionsfraktionen am Dienstag sehr konstruktiv darüber debattiert worden sei, habe sich die Unionsfraktion "um sich selbst gedreht, hat sich mit sich selbst beschäftigt und das halte ich für unverantwortlich, in einer solchen Phase, in der wir gerade sind".

10.53 Uhr: Merz bekräftigt Unterstützung für Laschet in K-Frage

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) hat sich nach dem Auftritt von CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder vor der Unionsfraktion erneut hinter eine Kanzlerkandidatur seines Parteichefs gestellt. "Ich habe im Januar Armin Laschet meine Unterstützung zugesagt. Und ich bin da vielleicht etwas altmodisch – aber wenn ich so etwas zusage, dann stehe ich dazu und ich stehe auch in kritischen Tagen dazu, wenn der Wind mal von vorne kommt", sagte der CDU-Politiker am Mittwochmorgen im ARD-"Morgenmagazin".

10.48 Uhr: Fünf Angeklagte wegen Pflegebetrugs in Millionenhöhe vor Gericht

Wegen Betrugs mit Pflegeleistungen im Umfang von nahezu 3,3 Millionen Euro stehen fünf Verantwortliche eines Pflegedienstes vor dem Augsburger Landgericht. Zu Beginn des Prozesses verlasen zwei Staatsanwältinnen die auf Dutzenden Seiten aufgelisteten Vorwürfe gegen die drei Frauen und zwei Männer. Die Beschuldigten sollen mehrere Pflegekassen und Sozialhilfeträger mehr als sieben Jahre lang mit unzulässig abgerechneten Pflegedienstleistungen geprellt haben.

Es handelt sich um das erste Verfahren nach umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I gegen Verantwortliche mehrerer Pflegedienste in München und Augsburg. Bei den Landgerichten in den beiden Städten liegen deswegen bereits zwei weitere Anklagen, bei denen aber noch keine Termine für die Verhandlungen feststehen. Außerdem seien die Ermittlungsverfahren gegen rund 100 weitere Beschuldigte noch nicht abgeschlossen, wie die Staatsanwaltschaft im März berichtete.

10.40 Uhr: "Gruppe S." – Anwälte zweifeln an Glaubwürdigkeit des Kronzeugen

Im Prozess um die mutmaßliche rechte Terrorzelle "Gruppe S." haben Anwälte Zweifel an den Aussagen des Kronzeugen U. geäußert. Es handle sich bei dem ebenfalls angeklagten 49-Jährigen um eine "mindestens problematische Persönlichkeit", sagte Anwalt Günther Herzogenrath-Amelung, der einen der elf weiteren Angeklagten verteidigt, beim zweiten Prozesstag vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart-Stammheim. U. habe mehr als zwanzig Jahre in Haft oder Maßregelvollzug gesessen. Seinen Angaben müsse man mit größter Skepsis begegnen. Ähnlich äußerte sich Rechtsanwalt André Picker. Man müsse die Motivationslage ergründen, warum U. diese Aussagen gegenüber den Ermittlern gemacht habe. Es brauche noch weitere Beweismittel. Auch werde man die Ernsthaftigkeit der Aussagen in der "Gruppe S." beurteilen müssen.

Die zwölf Männer stehen vor Gericht, weil sie eine rechte Terrorzelle gegründet haben sollen, um sich Waffen zu besorgen, Muslime zu töten und einen Bürgerkrieg anzuzetteln.

10.31 Uhr: Knapp 1,1 Millionen Menschen erhielten 2020 Grundsicherung

Knapp 1,1 Millionen Menschen haben im Dezember 2020 Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezogen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren das knapp 14.000 beziehungsweise 1,3 Prozent mehr Leistungsempfängerinnen und -empfänger als im Dezember 2019. Anspruch auf Grundsicherung haben Menschen, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind oder im Alter ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können.

51,3 Prozent der Empfänger erhielten Grundsicherung im Alter, berichtete die Behörde am Mittwoch. Die übrigen 48,7 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung waren im Alter von 18 Jahren bis unter der Altersgrenze für die Rente. Sie erhielten die Leistung aufgrund einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung - wenn sie etwa aufgrund einer Krankheit oder Behinderung für einen nicht absehbaren Zeitraum täglich keine drei Stunden unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein konnten.

9.51 Uhr: Kramp-Karrenbauer – Nicht von Russland provozieren lassen

Vor den Nato-Beratungen zur Zuspitzung des Ukraine-Konflikts hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) davor gewarnt, sich von Russland provozieren zu lassen. "Mein Eindruck ist, dass die russische Seite eben alles versucht, um Reaktionen zu provozieren. Und wir wollen uns gemeinsam mit der Ukraine auf dieses Spiel nicht einlassen", sagte die CDU-Politikerin im ARD-"Morgenmagazin". Die Außen- und Verteidigungsminister der Nato-Staaten wollen am Mittwoch in einer gemeinsamen Videokonferenz über den Ukraine-Konflikt und die Zukunft des Afghanistan-Einsatzes beraten. Die Gespräche sollen nach Bündnisangaben am späten Nachmittag stattfinden. Angesichts eines starken russischen Truppenaufmarsches entlang der Grenze zur Ukraine wächst derzeit die Sorge, dass der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine erneut eskalieren könnte.

9.45 Uhr: UN-Bericht – zivile Opfer im Afghanistan-Konflikt signifikant höher

Die Zahl der zivilen Opfer im Afghanistan-Konflikt hat im ersten Quartal deutlich zugenommen. Die UN-Mission in dem Krisenstaat (Unama) verzeichnete einen Anstieg von getöteten und verwundeten Zivilisten von fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, heißt es in einem veröffentlichten Bericht. Demnach starben von Januar bis März mehr als 570 Zivilisten, weitere mehr als 1210 wurden verwundet.

Besonders besorgniserregend sei der Anstieg der Zahlen getöteter und verletzter Frauen um 37 Prozent und von Kindern (plus 23 Prozent), heißt es in dem Bericht weiter. Der Anstieg der Opfer im ersten Quartal sei hauptsächlich auf Bodeneinsätze, improvisierte Sprengkörper und gezielte Tötungen zurückzuführen. Unama erinnerte in dem Bericht daran, dass das gezielte Töten von Zivilisten nach internationalem Recht verboten sei und ein Kriegsverbrechen darstelle.

8.34 Uhr: Union verharrt in Umfrage bei 27 Prozent

Die Union bleibt im "Trendbarometer" von RTL und n-tv auch nach den Osterfeiertagen deutlich unterhalb der 30-Prozent-Marke. In der Umfrage des Instituts Forsa erreichen CDU und CSU unverändert 27 Prozent. Die Grünen bleiben mit 23 Prozent stabil auf dem zweiten Platz. Die SPD erreicht erneut 15 Prozent. Die AfD verbessert sich um einen Punkt auf elf Prozent. Die FDP kommt auf neun Prozent (minus eins). Die Linke legt einen Punkt auf acht Prozent zu. Für sonstige Parteien wurden sieben Prozent vorhergesagt. Den Anteil der Unentschlossenen gab Forsa mit 23 Prozent an.

Rechnerische Mehrheiten gäbe es demnach für Schwarz-Grün oder für eine Ampel aus Grünen, SPD und FDP. Für Schwarz-Rot oder für Grün-Rot-Rot würde es nicht reichen. Forsa befragte für das "Trendbarometer" vom 6. bis 12. April 2500 Bürgerinnen und Bürger.

7.58 Uhr: Serena Williams dreht Doku-Serie für Amazon-Streamingdienst

US-Tennisstar Serena Williams hat einen TV-Vertrag mit Amazon unterschrieben. Die 39-Jährige werde verschiedene geskriptete und nicht geskriptete Projekte mitentwickeln, teilten die Amazon Studios mit. Als erstes Projekt steht demnach eine Doku-Serie über Williams' Leben und ihre sportliche Karriere fest. Zunächst hatte das Branchenblatt "Variety" berichtet. "Ich habe viele Geschichten, die ich gerne erzählen möchte, einschließlich einer Fortsetzung meiner eigenen", teilte Williams mit. Sie freue sich darauf, diese Geschichten mit der Welt zu teilen.

6.45 Uhr: Sachverständiger im Floyd-Prozess hält Chauvins Handeln für "gerechtfertigt"

Im Prozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd hat ein Sachverständiger die Gewaltanwendung durch den angeklagten Polizisten Derek Chauvin als "gerechtfertigt" bezeichnet. Seiner Ansicht nach habe der 45-Jährige "mit objektiver Angemessenheit" und "den aktuellen Standards der Strafverfolgung" entsprechend gehandelt, sagte der pensionierte Polizeiausbilder Barry Brodd, den die Verteidigung als Hauptzeugen und Sachverständigen vor das Gericht in Minneapolis geladen hatte. 

Die Frage, ob gegen Floyd "tödliche Gewalt" eingesetzt worden sei, verneinte Brodd, der 30 Jahre lang in der Strafverfolgung tätig war. Der weiße Polizist Chauvin hatte bei dem Einsatz im Mai 2020 dem festgenommenen Floyd minutenlang das Knie auf den Nacken gedrückt. Die Staatsanwaltschaft macht den Sauerstoffmangel infolge dieser Fixierung für Floyds Tod verantwortlich. 

6.05 Uhr: UN – Millionen Frauen können nicht über eigenen Körper entscheiden

Vielen Millionen Frauen weltweit wird einem UN-Bericht zufolge die freie Entscheidung über ihren eigenen Körper verwehrt. Mehr als die Hälfte aller Frauen in 57 untersuchten ärmeren Ländern dürften beispielsweise nicht selbstständig entscheiden, mit wem sie Sex haben oder ob sie Verhütungsmittel benutzen wollten, hieß es in dem Weltbevölkerungsbericht des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA. Das sei empörend, sagte UNFPA-Chefin Natalia Kanem. "Im Kern sind damit hunderte Millionen von Frauen und Mädchen nicht die Besitzerinnen ihrer eigenen Körper. Ihre Leben werden von anderen Menschen beherrscht." Kanem forderte die internationale Gemeinschaft zu mehr Engagement für die Gleichberechtigung der Geschlechter auf. Der Weltbevölkerungsbericht wird seit 1978 jährlich von der UNFPA veröffentlicht.

5.03 Uhr: Biden will US-Truppen bis 11. September aus Afghanistan abziehen

US-Präsident Joe Biden will spätestens bis zum 11. September alle US-Truppen aus Afghanistan vollständig abziehen – rund viereinhalb Monate später als von seinem Vorgänger Donald Trump angestrebt. Ein US-Regierungsvertreter nannte den 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 als Schlusspunkt des Abzugs. Trump hatte den radikalislamischen Taliban einen Truppenabzug bereits zum 1. Mai in Aussicht gestellt. Das Vorgehen werde mit den Nato-Partnern "koordiniert".

4.30 Uhr: Kreml reagiert zurückhaltend auf Bidens Gipfeltreffen-Initiative

Der Kreml hat zurückhaltend auf den Vorschlag von US-Präsident Joe Biden für ein Gipfeltreffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin reagiert. Der Kreml in Moskau bestätigte Bidens Vorschlag, ließ aber offen, ob Putin die Einladung annehmen wird. Allerdings hatte auch Putin Biden ein Gespräch angeboten, nachdem der US-Präsident unlängst die Frage bejaht hatte, ob er Putin für einen "Killer" halte. Wegen dieser Äußerung hat Russland vorübergehend seinen Botschafter aus den USA abgezogen. Vor dem Hintergrund des russischen Truppenaufmarschs entlang der Grenze zur Ukraine hatte Biden Putin in einem Telefonat am Dienstag ein Gipfeltreffen vorgeschlagen.

4.07 Uhr: Warnstreiks in der Fleischindustrie in Niedersachsen und Bayern

Mitarbeiter der Fleischindustrie haben in Niedersachsen und Bayern die Arbeit niedergelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten waren ab 4 Uhr Schlachthöfe von Danish Crown in Essen im Landkreis Cloppenburg und Vion in Waldkraiburg (Landkreis Mühldorf am Inn) betroffen. Die Gewerkschaft NGG ruft zum Auftakt einer Aktionswoche zu Warnstreiks auf. Hintergrund sind unterbrochene Gespräche mit den Arbeitgebern über flächendeckende Tarifvereinbarungen in der Branche. Ende März waren die Gespräche für rund 160.000 Beschäftigte ohne neuen Gesprächstermin vorerst gestoppt worden.

4.05 Uhr: "Harry Potter"-Autorin Rowling will im Oktober neues Buch für Kinder vorlegen

Die "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling will am 12. Oktober ein neues Buch für Kinder ab acht Jahren vorlegen. Das französische Verlagshaus Gallimard kündigte an, das Buch werde in 20 Sprachen gleichzeitig auf den Markt kommen. Vorläufig gibt es nur den englischen Originaltitel "The Christmas Pig". "Jack hängt sehr an seinem Plüsch-Schwein, mit dem er seit jeher alles teilt", heißt es in der Vorankündigung des Verlags über den Inhalt der Geschichte. Doch am Vortag des Weihnachtsfests ereigne sich eine Katastrophe, denn das Schwein sei "verschwunden".

Die 55-jährige britische Erfolgsautorin hat mit der "Harry Potter"-Serie, die zwischen 1997 und 2007 erschien, rund 500 Millionen Leser erreicht. Danach schrieb sie auch Romane für Erwachsene.

4 Uhr: Große Mehrheit begrüßt Söders Griff nach der Kanzlerkandidatur

Eine Mehrheit der Bundesbürger sieht die Bewerbung von CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur der Union positiv. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" nannten es 58 Prozent der Befragten richtig, dass der bayerische Ministerpräsident seine Bereitschaft erklärt hat, Kanzlerkandidat der Union zu werden. 30 Prozent erklärten, dass sie Söders Griff nach der Spitzenkandidatur für falsch halten. Zwölf Prozent zeigten sich unentschieden. Besonders groß ist die Rückendeckung für Söder den Angaben zufolge im Unionslager: 86 Prozent der CDU/CSU-Anhänger begrüßen Söders Schritt als richtig. 

News von heute: Fenster an Mannschaftsbus von Real Madrid vor Liverpool-Spiel beschädigt

3.15 Uhr: Pelosi lädt Biden zu erster Kongress-Ansprache am 28. April ein

Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat US-Präsident Joe Biden eingeladen, seine erste Rede vor beiden Kammern des Kongresses zu halten. Sie lade ihn dazu ein, am 28. April seine "Vision für die Bewältigung der Herausforderungen und Chancen dieses historischen Moments" im Kongress darzulegen, hieß es in einem Brief Pelosis an Biden. In dem Schreiben lobte die Pelosi die "historische und umgestaltende Führung" Bidens, der seit dem 20. Januar im Amt ist. Pelosi und Biden gehören beide der Demokratischen Partei an.

Die erste Ansprache eines neu gewählten US-Präsidenten bei einer gemeinsamen Sitzung des Repräsentantenhauses und des Senats im US-Kapitol gilt nicht als Rede zur Lage der Nation, die ansonsten jährlich erfolgt. Bidens erste so bezeichnete Rede steht erst im nächsten Jahr an. 

2 Uhr: EU-Importe verursachen Tropenwald-Abholzung in großem Ausmaß

Soja, Rindfleisch, Kaffee: Damit Kunden in europäischen Supermärkten solche Produkte kaufen können, müssen in anderen Weltregionen Wälder weichen. Für EU-Importe wurden zuletzt pro Jahr durchschnittlich Tropenwälder von der vierfachen Größe des Bodensees gerodet. Im Jahr 2017 gingen weltweit 16 Prozent der Abholzung von Tropenwald im Zusammenhang mit Handel auf das Konto von EU-Importen, wie ein Bericht der Umweltorganisation WWF für die Jahre 2005 bis 2017 feststellt. Die Europäische Union liegt damit hinter China (24 Prozent) und vor Indien (9 Prozent) und den USA (7 Prozent) weltweit auf Platz zwei dieser "Weltrangliste". Innerhalb der EU steht Deutschland ganz oben auf der Liste.

0.45 Uhr: Umfrage – Nur vier Prozent halten Laschet für "führungsstark" und "dynamisch"

CDU-Chef Armin Laschet schneidet laut einer Umfrage im Duell um die Kanzlerkandidatur der Union sehr schlecht ab. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor, aus der die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland zitieren. Demnach sind jeweils nur vier Prozent der Befragten der Meinung, dass Laschet "führungsstark" und "dynamisch" sei. Seinen Herausforderer, den CSU-Vorsitzenden Markus Söder, halten hingegen 57 Prozent für "führungsstark"und 36 Prozent für "dynamisch".

Für vertrauenswürdig halten Laschet zwölf Prozent, Söder 27 Prozent. 34 Prozent trauen Söder zu, dass er die anstehenden Probleme rechtzeitig erkennt. 30 Prozent meinen, dass er sie auch löse. Laschet trauen hingegen nur sechs Prozent zu, Probleme rechtzeitig zu erkennen, nur vier Prozent trauen ihm die Lösung dieser Probleme zu.

0.13 Uhr: Rund 20 Schulkinder sterben bei Brand im Niger

Bei einem Brand in einer Schule im Niger sind rund 20 Kinder ums Leben gekommen. 21 Klassenzimmer in Strohhütten in der Hauptstadt Niamey hätten aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr einem Fernsehsender. "Etwa 20 Kinder waren in den Flammen eingeschlossen." Die Wucht der Flammen sei "enorm" gewesen. 

Regierungschef Ouhoumoudou Mahamadou reiste an den Ort des Unglücks am Rande der Hauptstadt, um den Eltern der Kinder sein Beileid auszusprechen. Niger ist laut dem Index der menschlichen Entwicklung der UNO das ärmste Land der Welt. Die dortigen Behörden haben tausende Klassen in Strohhütten untergebracht. Brände sind dort wegen des leicht entzündbaren Materials keine Seltenheit, sie gehen aber selten tödlich aus.

fs DPA AFP

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