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News von heute Tausende auf Demo nach "Köpi"-Räumung – Polizisten verletzt

Berlins Polizei am Abend beim Protest gegen die "Köpi"-Räumung am Kottbusser Tor
Berlins Polizei am Abend beim Protest gegen die "Köpi"-Räumung am Kottbusser Tor
© Paul Zinken / DPA
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

23.29 Uhr: Tausende auf Demo nach "Köpi"-Räumung – Polizisten angegriffen und verletzt

Bei einer Protest-Demonstration nach der Räumung des linken Wagencamps "Köpi-Platz" in Berlin-Mitte hat es nach Polizeiangaben Angriffe auf Beamte und gravierende Sachbeschädigungen gegeben. Es seien am Abend Flaschen und Steine auf Einsatzkräfte geworfen worden, auch Angriffe mit Stangen und teils schwere Sachbeschädigungen an Autos habe es gegeben, hieß es in einem Tweet der Polizei. Es gebe zahlreiche Festnahmen, auch mit Hilfe körperlichen Zwangs. Die Stimmung sei sehr aggressiv, hatte eine Polizeisprecherin gesagt. Einige Kollegen seien verletzt. Es seien sehr viel mehr Teilnehmer als angemeldet, die Zahl bewege sich im oberen vierstelligen Beriech – also über 5000. Bei der Demonstration in Kreuzberg wurden auch Bengalos und Feuerwerk gezündet. Laut RBB wurden auch Verkehrsschilder in parkende Autos gerammt.

18.45 Uhr: Schwangere Frau in Lüneburg erstochen

Eine schwangere Frau ist in einem Mehrfamilienhaus in Lüneburg erstochen worden. Der Lebensgefährte habe die 36-Jährige leblos in der Wohnung entdeckt und die Nachbarn verständigt, die sofort die Polizei alarmierten. Die Frau, eine tunesische Staatsbürgerin, erlitt die Stichverletzungen den Ermittlungen zufolge in den Morgenstunden in der Wohnung, wo sie starb. Das mögliche Tatwerkzeug, ein Messer, stellten die Beamten in der Wohnung sicher. Die Ermittler gingen derzeit von einem Beziehungsdelikt und einem sozialen Zusammenhang zwischen Opfer und Täter aus, hieß es laut Polizei. Nähere Angaben wollten die Ermittler nicht bekanntgeben.

17.58 Uhr: Polizei: Tory-Abgeordneter David Amess bei Messerangriff getötet

Der britische Abgeordnete David Amess von den regierenden Konservativen ist bei einem Messerangriff getötet worden. Das bestätigte die Polizei in der englischen Grafschaft Essex auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

17.49 Uhr: Vater und Tochter tot – Lebensgefährte der Frau wieder frei

Nach dem Tod einer 47 Jahre alten Frau und ihres Vaters in Unterfranken ist der zunächst festgenommene Lebensgefährte der Frau wieder frei. "Die Verdachtsmomente gegen ihn haben sich bislang nicht erhärtet", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Am Donnerstag war die Frau mit Kopfverletzungen ins Klinikum Aschaffenburg gebracht worden, wo sie kurze Zeit später starb. In ihrem Haus in Laufach (Landkreis Aschaffenburg) fand die Polizei zudem den 83 Jahre alten Vater tot auf. Auch er hatte Kopfverletzungen. Ein Spezialeinsatzkommando hatte noch am Donnerstag den 47 Jahre alten Lebensgefährten der Frau vorläufig festgenommen.

17.41 Uhr: Rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen in Berlin ab nächster Woche

SPD, Grüne und Linke in Berlin wollen in der kommenden Woche Koalitionsverhandlungen beginnen. Das teilten Vertreter der drei Parteien, die in der Hauptstadt bereits seit 2016 zusammen regieren, nach einem abschließenden Sondierungsgespräch mit. Grundlage für die Verhandlungen soll ein Papier mit 19 Leitlinien sein, auf sie sich verständigten. Dort sind Punkte wie mehr Wohnungsbau, eine funktionierende Verwaltung, die Verbeamtung von Lehrern oder mehr Stellen bei der Polizei festgehalten.

17.37 Uhr: Zwei Tote nach Messerstichen im belgischen Eupen

Bei einem Streit in einem Café in der belgischen Stadt Eupen sind zwei Menschen tödlich verletzt worden. Fünf weitere wurden am frühen Morgen teilweise schwer verletzt, wie die Polizei laut Nachrichtenagentur Belga mitteilte. Bei den Verletzten handelt es sich demnach um weitere Gäste sowie Angestellte. Den Angaben zufolge wurde bei dem Streit auch ein Messer eingesetzt und ein 52-jähriger Tatverdächtiger aus der belgischen Gemeinde Baelen festgenommen. Die Hintergründe und das Motiv der Tat waren zunächst unklar, wie Belaga berichtete. Ein Untersuchungsrichter ermittle wegen Mordes und vorsätzlicher Körperverletzung. Eupen liegt nahe der deutsch-belgischen Grenze, rund 15 Kilometer Luftlinie von Aachen entfernt.

17.29 Uhr: Todesopfer nach eskalierter Demonstration in Beirut beigesetzt

Nach Feuergefechten bei einer Demonstration in Libanons Hauptstadt Beirut sind die Opfer beigesetzt worden. Hunderte schwarz gekleidete Anhänger der schiitischen Amal-Bewegung und der Iran-treuen Hisbollah versammelten sich dafür am Nachmittag in den südlichen Vororten von Libanons Hauptstadt Beirut.

Am Donnerstag hatten Anhänger von Amal und Hisbollah in Beirut gegen den Ermittlungsrichter protestiert, der die Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut aufarbeiten soll. Dabei kam es zu schweren Feuergefechten auf offener Straße. Mindestens sieben Menschen wurden getötet, mehr als 30 weitere verletzt. Hisbollah und Amal beschuldigen die christlichen Forces Libanaises (FL), bewaffnete Milizen auf die schiitischen Demonstranten losgelassen zu haben.

17.12 Uhr: Russland: US-Kriegsschiff im Japanischen Meer abgedrängt

Im Japanischen Meer ist es nach russischen Angaben zu einem Zwischenfall mit einem US-Kriegsschiff gekommen. Es habe während einer russisch-chinesischen Militärübung versucht, in Russlands Hoheitsgebiet einzudringen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Es veröffentlichte ein Video, das den US-Zerstörer "USS Chafee" unweit des russischen Marineschiffs "Admiral Tributs" zeigte. Die US-Seite sei über Funk gewarnt und das Schiff abgedrängt worden, hieß es weiter. Wegen des Manövers sei das nicht näher genannte Gebiet zudem für die Schifffahrt gesperrt, teilte das Ministerium weiter mit. In dem Video ist zu sehen, wie das US-Schiff schließlich abdrehte.

16.34 Uhr: Lava ergießt sich wie ein "Tsunami" aus dem Vulkan auf La Palma

Der Lavafluss aus dem Vulkan auf der Kanareninsel La Palma ist heftiger und wesentlich schneller geworden. Das vulkanologische Institut der Kanaren, Involcan, sprach angesichts beeindruckender Videoaufnahmen in einem Tweet sogar von einem "Lava-Tsunami". Der Geologe José Mangas, Professor an der Universität Las Palmas de Gran Canaria, betonte jedoch, dieses Bild sei etwas schief. "In diesem Fall kann nicht von einem Tsunami gesprochen werden, sondern von mehr als 1200 Grad heißen Lavaströmen, die wegen des steil abfallenden Geländes sehr schnell werden", sagte er im staatlichen TV-Sender RTVE.

16.27 Uhr: Schwerkranke gibt Ja-Wort auf Intensivstation

Nach 19-jähriger Partnerschaft hat eine schwer kranke Patientin ihrem Liebsten auf der Intensivstation in einer Klinik in Nordrhein-Westfalen das Ja-Wort gegeben. Mit Luftballons, Familienfotos und Herzen hatte das Pflegeteam des Johannes Wesling Klinikums das Pflegezimmer dekoriert, das Standesamt in Minden sei sofort bereit gewesen, die Trauung am Krankenbett durchzuführen, teilten die Mühlenkreiskliniken mit. Petra K. aus Hille und ihr Bräutigam wollten mit ihrer besonderen Trauung anderen Mut machen, die eigenen Träume auch in den schwersten Zeiten nicht aufzugeben, hieß es weiter.

16.14 Uhr: Mann fährt zwei Kilometer bewusstlos Auto und stirbt

Ein 57 Jahre alter Mann ist in Schwaben etwa zwei Kilometer weit bewusstlos mit seinem Auto gefahren und dann gestorben. Wie die Polizei berichtete, kam der Autofahrer bei Illertissen in der Nähe einer Auffahrt zur Autobahn 7 von der Straße ab. Der Wagen fuhr durch mehrere Wiesen und Maisfelder, ehe er schließlich gegen einen Baum prallte. Ein Zeuge kam dem Fahrer zur Hilfe, der 57-Jährige war aber nicht mehr ansprechbar. Der Mann starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Der Fahrer war wegen einer inneren Erkrankung am Steuer zusammengebrochen und bewusstlos geworden.

16.11 Uhr: Britischer Tory-Abgeordneter nach Messerattacke gestorben

Der britische Abgeordnete David Amess ist laut Medienberichten bei einer Messerattacke in seinem Wahlkreis getötet worden. Die britische Polizei teilte mit, das Opfer sei nach dem Angriff in Leigh-on-Sea seinen Verletzungen erlegen, ohne dessen Identität zu bestätigen. Der mutmaßliche 25-jährige Täter sei nach dem Angriff wegen Mordverdachts festgenommen worden. Am Tatort wurde nach Angaben der Ermittler ein Messer sichergestellt.

Die Attacke ereignete sich bei einem wöchentlichen Treffen des 69-jährigen Abgeordneten der konservativen Tory-Partei mit Wählern in einer Methodisten-Kirche in der Kleinstadt östlich von London. Die örtliche Polizei erklärte, sie sei gegen Mittag über einen Messerangriff informiert worden. Sie habe vor Ort einen Verdächtigen festgenommen und suche keine weiteren Täter.

16.10 Uhr: SPD beschließt Aufnahme von Ampel-Koalitionsgesprächen im Bund

Der Parteivorstand der SPD hat der Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit Grünen und FDP zugestimmt. Der Beschluss fiel am Nachmittag einstimmig, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Grüne und FDP wollen ihre Entscheidungen am Sonntag und Montag treffen.

16.05 Uhr: Bundestag erreicht neue Rekordgröße

Der Bundestag verfügt nach dem endgültigen amtlichen Endergebnis der Wahl vom 26. September über einen Sitz mehr als bislang angenommen. Das Parlament wird statt der beim vorläufigen Ergebnis ermittelten 735 nunmehr 736 Mitglieder haben, wie Bundeswahlleiter Georg Thiel auf einer Sitzung des Bundeswahlausschusses in Berlin sagte. Wegen der in Berlin aufgetretenen Unregelmäßigkeiten will Thiel einen Einspruch gegen das dortige Bundestagswahlergebnis prüfen.

16.02 Uhr: Baukran stürzt in Wiesbaden auf Wohnhaus

In Wiesbaden ist ein Baukran auf ein Wohnhaus gestürzt. Mindestens ein Gebäude im Stadtteil Erbenheim wurde beschädigt, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Der Kran lehnte instabil auf dem Haus. Mehrere mobile Krane wurden zur Einsatzstelle gebracht, um den umgefallenen Kran wieder in eine sichere Lage zu bringen. Die umliegenden Häuser wurden geräumt. Anwohner wurden in zwei Bussen der Wiesbadener Verkehrsgesellschaft betreut. Verletzt wurde offenbar niemand. Auf mehreren Straßen in unmittelbarer Nähe kam es zu Verkehrsbehinderungen. Warum der Kran umfiel, blieb zunächst unklar.

15.50 Uhr: Biontech und Pfizer beantragen Impfstoff-Zulassung für Kinder

Das Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben jetzt auch in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Beide teilten in Mainz und New York mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA die entsprechenden Daten zu den klinischen Untersuchungen übermittelt hätten. Dieselben Daten wurden bereits der US-Arzneimittelbehörde FDA übergeben. Dort hatten Biontech und Pfizer am 7. Oktober die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt.

15.45 Uhr: Krankheitsbedingte Kündigungen können Massenentlassung sein

Entlässt ein Unternehmen in größerem Umfang Mitarbeiter wegen krankheitsbedingter Fehlzeiten, muss dies der Bundesagentur für Arbeit als Massenentlassung angezeigt werden. Geschieht dies nicht, sind die Kündigungen unwirksam. Das hat das Landesarbeitsgericht in Düsseldorf entschieden und am Freitag mitgeteilt (Az: 10 Ca 7888/20).

15.35 Uhr: Überschwemmungen in Athen nach heftigen Regenfällen

Heftige Regenfälle haben in der griechischen Hauptstadt Athen schwere Überschwemmungen ausgelöst. Die Schulen mussten am Freitag geschlossen bleiben, auch die meisten Behörden blieben dicht, eine der wichtisten Autobahnen der Stadt war die Nacht über gesperrt.

Am Donnerstag war ein schwerer Sturm über die Region Athen, die ionischen Inseln und die nördliche Halbinsel Chalkidiki hinweggezogen. Das Unwetter war so heftig, dass es die Sensoren des Observatoriums in Athen störte und eine irrtümliche Erdbebenwarnungauslöste. Die Feuerwehr meldete mehr als 1400 hochwasserbedingte Einsätze, davon fast 500 allein auf der Insel Korfu. Auf Euböa kam ein Schäfer ums Leben, dessen Auto von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen wurde.

15.23 Uhr: USA lassen ab 8. November geimpfte Reisende wieder ins Land

Die USA lassen gegen das Coronavirus geimpfte Reisende ab dem 8. November wieder ins Land. "Die neue Reiseregelung der USA, die für ausländische Reisende eine Impfung verlangt, wird am 8. November beginnen", erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Die USA hatten im März vergangenen Jahres wegen der Corona-Pandemie Einreiseverbote unter anderem für Europäer verhängt.

15.00 Uhr: Geimpfte Touristen dürfen in Indien wieder einreisen

Indien lässt nach neunzehn Monaten vollständig geimpfte Touristen wieder einreisen. Außerdem müssten die Reisenden innerhalb von 72 Stunden vor Flugantritt negativ auf das Coronavirus getestet worden sein, berichteten indische Medien. Die Regierung hatte zuvor mitgeteilt, dass Touristenvisa ab sofort wieder ausgestellt werden, aber zunächst nur für Reisende auf Charterflügen. Vom 15. November an soll diese Regelung auch auf Touristen ausgedehnt werden, die mit anderen Flügen anreisen.

14.54 Uhr: Berichte: Britischer Tory-Abgeordneter in Wahlkreis mit Messer attackiert

Ein Abgeordneter der konservativen Regierungspartei in Großbritannien ist Berichten zufolge Opfer einer Messerattacke geworden. Wie unter anderem der Nachrichtensender Sky News berichtete, stach ein Angreifer während einer Bürgersprechstunde mehrfach auf David Amess in seinem Wahlkreis in der Grafschaft Essex ein. Über den Gesundheitszustand des 69-Jährigen war zunächst nichts bekannt. Die Polizei in Essex teilte mit, ein Mann sei nach Berichten über einen Messerangriff festgenommen worden. Nach weiteren Verdächtigen werde nicht gesucht.

Der Fall erinnert an den Mord an der Labour-Abgeordneten Jo Cox 2016. Cox wurde ebenfalls bei einer Bürgersprechstunde in ihrem Wahlkreis von einem Rechtsextremisten angegriffen und starb an ihren Verletzungen. Der Mord ereignete sich nur wenige Wochen vor dem Brexit-Referendum.

14.46 Uhr: Kanzlerin Merkel mit höchsten Orden des belgischen Königshauses ausgezeichnet

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den höchsten vom belgischen Königshaus vergebenen Verdienstorden erhalten. Das Großkreuz des Leopold-Ordens ("Grand Cordon de l’Ordre de Léopold") wurde ihr von König Philippe verliehen, wie Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter mitteilte. Der Monarch hatte Merkel zusammen mit dem belgischen Premierminister Alexander De Croo auf das Schloss zu Laeken im Norden Brüssels zu einem Mittagessen eingeladen.

14.35 Uhr: Verena Ross übernimmt Leitung von EU-Finanzaufsicht ESMA

Die Deutsche Verena Ross leitet künftig die EU-Finanzaufsichtsbehörde ESMA. Die Entscheidung wurde von den EU-Ländern gebilligt. Ross soll ihren neuen Posten am 1. November für fünf Jahre antreten, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Mitgliedstaaten hatten zuvor monatelang darüber gestritten, wer die Stelle übernehmen sollte. Übergangsweise stand die Finnin Anneli Tuominen an der Spitze.

14.30 Uhr: Seit der Flutkatastrophe vermisste Frau tot in Rotterdam geborgen

Eine seit der Flutkatastrophe vor rund drei Monaten in Bad Neuenahr vermisste Frau ist tot im niederländischen Rotterdam gefunden worden. Damit ist die Zahl der Toten der Flutkatastrophe aus dem Ahrtal auf 134 gestiegen, wie die Polizei in Mayen und Koblenz mitteilten. Die Leiche der Frau sei offenbar über die Ahr in den Rhein gelangt und von dort bis nach Rotterdam getrieben worden. Die über 60 Jahre alte Frau sei am 30. September in den Niederlanden mit einem DNA-Abgleich identifiziert worden. Vermisst werden weiterhin zwei Menschen. Die "Bild"-Zeitung hatte zuerst berichtet.

14.02 Uhr: Dritte Impfung für alle Dänen

In Dänemark bekommen nun alle Einwohner das Angebot für eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus. Das teilte Gesundheitsminister Magnus Heunicke mit. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sowie Bewohnern von Pflegeheimen wird bereits seit September eine dritte Impfung verabreicht. In den nächsten Wochen werde man das Angebot zunächst auf alle Menschen über 65 Jahren und auf Mitarbeiter im Gesundheits- und Altenpflegebereich ausweiten, so der Minister.

13.58 Uhr: Spanischer Zoll bringt Jacht mit zwei Tonnen Kokain vor Azoren auf

Der spanische Zoll hat in Zusammenarbeit mit der Polizei auf einer Jacht zwei Tonnen Kokain gefunden. Das teilte der Zoll auf Twitter mit. Das Segelboot mit der Fracht, die einen Straßenverkaufswert von etwa 200 Millionen Euro hat, sei schon vor einer Woche bei den Azoren gestoppt und bis in den Hafen der 1500 Kilometer entfernten Stadt Vigo im Nordwesten Spaniens geschleppt worden, berichtete die Zeitung "La Voz de Galicia". Es sei einer der größten Funde von Kokain auf einem Segelboot gewesen, auf denen normalerweise nicht mehr als 700 bis 1000 Kilogramm transportiert würden, schrieb die Zeitung "Diario de Pontevedra".

13.37 Uhr: Putin: Terroristen in Afghanistan wollen Einfluss ausbauen

Russlands Präsident Wladimir Putin warnt vor konkreten Plänen für einen Vormarsch von Terroristen in Afghanistan. Allein im Norden Afghanistans hielten sich "nach unseren Daten" etwa 2000 Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf, sagte das Staatsoberhaupt in Moskau. "Ihre Anführer schmieden Pläne, um ihren Einfluss auf die zentralasiatischen Staaten und russische Regionen auszudehnen." Sie versuchten, getarnt als Flüchtlinge, in das Gebiet der Ex-Sowjetrepubliken in Zentralasien zu gelangen. Vor mehr als zwei Monaten hatten die militant-islamistischen Taliban die Macht in Afghanistan übernommen. Russland befürchtet, dass nicht nur der Terrorismus erstarkt, sondern auch der Drogenschmuggel zunimmt.

13.11 Uhr: Richterin ordnet Untersuchungshaft für Angreifer von Norwegen an

Der Angreifer von Norwegen, der am Mittwoch fünf Menschen getötet hat, kommt für vier Wochen in einer medizinischen Einrichtung in Untersuchungshaft. In den ersten zwei Wochen werde er aus Sicherheitsgründen isoliert, entschied die Richterin Ann Mikalsen. Zuvor hatte Staatsanwältin Ann Iren Svane Mathiassen mitgeteilt, dass der 37-Jährige am Donnerstagabend den Gesundheitsdiensten übergeben worden sei. Die Ermittler hatten am Donnerstag von einem "mutmaßlichen Terrorakt" gesprochen, eine psychische Erkrankung des mutmaßlichen Täters aber nicht ausgeschlossen. 

13.06 Uhr: Senior fährt mit Krankenfahrstuhl mehrere Menschen um

Ein Rentner soll mit seinem elektrisch betriebenen Krankenfahrstuhl in Rastatt vermutlich absichtlich mehrere Menschen umgefahren haben. Dabei gab es zwei Verletzte. Erst als eine Zeugin beherzt eingegriffen und den Zündschlüssel abzogen habe, sei die Fahrt des Seniors zu Ende gewesen, teilte die Polizei mit. Der Mann soll demnach am Donnerstag zunächst auf einem Fußgängerüberweg an einer Ampel einem 35 Jahre alten Fußgänger ohne erkennbaren Grund von hinten in die Beine gefahren sein. Obwohl dabei die Frontverkleidung seines Fahrzeuges komplett abgerissen worden sei, habe der Hochbetagte seine Fahrt unbeirrt fortgesetzt

13.02 Uhr: Unterhändler von SPD, Grünen und FDP für Koalitionsgespräche im Bund

Die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP streben Koalitionsgespräche zur Bildung einer gemeinsamen Bundesregierung an. "Wir sind davon überzeugt, dass wir einen ambitionierten und tragfähigen Koalitionsvertrag schließen können", heißt es in einem gemeinsamen Papier der drei Parteien zu den Ergebnissen der Sondierungen. Bei den Grünen soll sich noch ein kleiner Parteitag mit der Aufnahme befassen, bei der FDP Parteigremien.

12.42 Uhr: Afghanistan: Mindestens 32 Tote bei Explosionen in Moschee

Bei Explosionen in einer Moschee in der afghanischen Stadt Kandahar sind mindestens 32 Menschen getötet worden. 32 Tote und 53 Verletzte seien in seine Klinik gebracht worden, sagte ein Arzt des örtlichen Krankenhauses. Ein Augenzeuge berichtete von drei Explosionen - eine am Haupteingang der Moschee, eine weitere im südlichen Teil des Gotteshauses und eine dritte in einem Raum, wo die Gläubigen ihre Waschungen vornehmen. 

11.26 Uhr: Laborfehler: 43.000 Engländer womöglich doch mit Corona infiziert

Etwa 43.000 Menschen in England könnten wegen eines Laborfehlers versehentlich zu Unrecht negative Corona-Testergebnisse erhalten haben. Die Gesundheitsbehörde Health Security Agency teilte mit, dass die Untersuchungen in einem Labor in der Stadt Wolverhampton ausgesetzt worden seien. Insgesamt seien dort rund 400.000 Tests ausgewertet worden. Die Behörden versuchen nun, die Menschen zu ermitteln, die noch immer infektiös sein könnten, und riefen zudem deren enge Kontaktpersonen auf, sich ebenfalls zu testen.

11.14 Uhr: Fehlende Lkw-Fahrer – London lockert Lieferregeln für Ausländer

Im Kampf gegen den eklatanten Mangel an Lastwagenfahrern will die britische Regierung die Arbeitsregeln für ausländische Kräfte lockern und die sogenannte Kabotage ausweiten. Künftig sollen ausländische Spediteure in Großbritannien innerhalb von zwei Wochen unbegrenzt Waren aufnehmen und abladen dürfen, wie Verkehrsminister Grant Shapps ankündigte. "Das entspricht etwa 1000 zusätzlichen Lkw-Fahrern auf den Straßen, aber wir müssen keine Visa ausstellen, um das zu schaffen", sagte Shapps dem Sender Sky News. Bisher sind nur zwei inländische Stopps pro Woche erlaubt.

Sehen Sie im Video: "Nein Danke" – Polnische Lkw-Fahrer wollen Briten nicht aushelfen.

News von heute: Tausende auf Demo nach "Köpi"-Räumung – Polizisten verletzt

10.46 Uhr: Polizei beginnt Räumung des linken Berliner Projekts "Köpi"

Die Berliner Polizei hat mit der Räumung eines linksautonomen Wagencamps mit der Bezeichnung "Köpi" im Bezirk Mitte begonnen. Die Beamten versuchten, mit technischem Gerät auf das Gelände an der Köpenicker Straße vorzurücken, auf dem sich Bewohner hinter einem hohen Zaun verschanzt hatten. Dies teilte die Polizei auf Twitter mit. Vorher war es zu Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und der Polizei rund um das abgesperrte Gelände gekommen. Reporter vor Ort beobachteten, wie Beamte und Unterstützer des Projekts aneinander gerieten. Die Polizei hatte in Seitenstraßen Hunderte Beamte und Räumgerät zusammengezogen.

10.04 Uhr: Österreichs Justiz beantragt Aufhebung der Immunität von Kurz

Österreichische Staatsanwälte haben die Aufhebung der Immunität des Abgeordneten und Ex-Kanzlers Sebastian Kurz beantragt. Ein entsprechendes Auslieferungsersuchen bestätigte die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Das Parlament muss in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden. Bis zu diesem Beschluss seien die Ermittlungen gegen den 35-Jährigen vorerst abgebrochen worden, erklärte ein Sprecher der Justizbehörde. Gegen den ehemaligen Regierungschef laufen zwei Ermittlungsverfahren. Zum einen untersucht die Staatsanwaltschaft den Verdacht einer Falschaussage im Ibiza-Untersuchungsausschuss. Außerdem sollen Kurz und sein Führungszirkel positive Medienberichte und geschönte Umfragen mit Steuergeld erkauft haben. Kurz bestreitet die Vorwürfe.

9.23 Uhr: Angreifer von Norwegen in ärztlicher Obhut

Der Angreifer von Norwegen, der am Mittwoch fünf Menschen getötet hatte, ist "nach einer Beurteilung seines Zustands" den Gesundheitsdiensten übergeben worden. Dies sei am Donnerstagabend geschehen, teilte die Staatsanwältin Ann Iren Svane Mathiassen mit. Am Donnerstag hatten die Ermittler zunächst von einem "mutmaßlichen Terrorakt" gesprochen. Eine Richterin soll am Freitag darüber entscheiden, ob der 37-jährige Däne in Untersuchungshaft genommen werden soll. Wenn die Entscheidung positiv ausfällt, werde er nicht inhaftiert, sondern in ärztliche Obhut gegeben, sagte die Staatsanwältin. Der Bogenschütze hat zugegeben, in Kongsberg fünf Menschen getötet und drei weitere verletzt zu haben.

8.52 Uhr: Äthiopien bestätigt Militäroffensive gegen Rebellen in Tigray

Die äthiopische Armee hat Berichte über eine neue Militäroffensive gegen Rebellen der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) bestätigt. Seit Anfang der Woche habe es schwere Kämpfe zwischen Sicherheitskräften der Zentralregierung und Rebellen in Tigray gegeben, gab das Verteidigungsministerium in Addis Abeba am Donnerstagabend bekannt. "Der Feind" habe schwere Verluste erlitten. Bereits Anfang der Woche hatte ein Sprecher der TPLF von Angriffen mit Artillerie, Drohnen und Kampfflugzeugen berichtet.

8.33 Uhr: Israelische Soldaten erschießen palästinensischen Angreifer

Israelische Soldaten haben nach Armeeangaben einen Palästinenser erschossen, der Brandflaschen auf eine Straße im Westjordanland warf. Er habe gemeinsam mit einem zweiten Verdächtigen das Leben von vorbeifahrenden Personen gefährdet, teilte die Armee mit. Deswegen hätten die Soldaten in der Nähe von Bethlehem auf die beiden Verdächtigen gefeuert. Einer der beiden sei getroffen worden. Die Soldaten hätten noch Erste Hilfe geleistet, doch der Palästinenser sei gestorben, hieß es. Der zweite Verdächtige sei festgenommen worden. Palästinensische Behörden bestätigten den Tod des jungen Mannes. Nach israelischen Medienberichten war er 16 Jahre alt.

7.55 Uhr: Krokodil tötet achtjähriges Mädchen in indonesischem Fluss

Ein achtjähriges Mädchen ist in Indonesien von einem Krokodil getötet worden. Auf der zu den Molukken gehörenden Insel Buru sei das Kind von dem Reptil attackiert worden, als es mit Freunden in einem Fluss gebadet habe, sagte Korpos Rahmad Namlea vom örtlichen Such- und Rettungsdienst. Der Angriff sei bereits am Mittwoch passiert, jedoch sei die Leiche des Mädchens erst jetzt gefunden worden. Anwohner hätten das Tier beim Versuch, das Kind zu retten, mit einem Speer getötet, hieß es. "Der Fluss ist voller Salzwasserkrokodile", erklärte Namlea. "In den vergangenen zehn Jahren gab es mindestens zwei Angriffe."

7.35 Uhr: Tod von Olympia-Vierter Tirop – Polizei verhaftet Lebensgefährten

Nach dem gewaltsamen Tod der Olympia-Vierten Agnes Tirop aus Kenia hat die Polizei den Lebensgefährten der Leichtathletin verhaftet. Der Hauptverdächtige in dem Fall sei bei einem Fluchtversuch in einem Vorort von Mombasa gestoppt worden und werde nun befragt, teilte die Polizei in Kenia in der Nacht mit. Die Straßenlauf-Weltrekordlerin Tirop war am Mittwoch tot in ihrem Haus in Iten im Nordwesten des Landes aufgefunden worden. Der Lebensgefährte stehe unter Verdacht, die Läuferin erstochen zu haben, teilte die Polizei weiter mit. Ihr lebloser Körper sei mit Stichwunden gefunden worden.

7.18 Uhr: Harvard bleibt reichste Universität der Welt

Die Eliteuniversität Harvard in den USA ist weiterhin die reichste Hochschule der Welt. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresfinanzbericht hervorgeht, erhöhte die renommierte Hochschule im US-Bundesstaat Massachusetts ihr Vermögen binnen eines Jahres um 27 Prozent. Das bei US-Universitäten übliche Stiftungsvermögen wird hauptsächlich aus privaten Spenden generiert. Ein Großteil dieser Spenden (rund 80 Prozent) unterliegt jedoch Beschränkungen – sie sind für bestimmte Studiengänge oder Projekte bestimmt. Nur etwa fünf bis 5,5 Prozent der Rücklagen des Fonds werden jedes Jahr zur Finanzierung des Betriebs der Universität verwendet. Im Jahr 2020/21 waren das etwa zwei Milliarden Dollar (1,72 Milliarden Euro).

6.08 Uhr: Biden unterzeichnet Gesetz zur Anhebung der Schuldenobergrenze

US-Präsident Joe Biden hat am Donnerstag ein Gesetz zur Anhebung der Schuldenobergrenze unterzeichnet und damit die drohende Zahlungsunfähigkeit zunächst abgewandt. Das US-Repräsentantenhaus stimmte am Dienstag für die Anhebung. Durch den Beschluss wird die Schuldengrenze um 480 Milliarden Dollar (415 Milliarden Euro) erhöht.

5.14 Uhr: Australiens Hauptstadt beendet Lockdown nach zwei Monaten

Die Region Australian Capital Territory (ACT) mit der australischen Hauptstadt Canberra hat einen seit zwei Monaten geltenden Lockdown beendet. Ab sofort dürften die Menschen wieder ihre Häuser verlassen, teilten die Behörden mit. Private Haushalte dürfen nun wieder bis zu fünf Gäste empfangen. Draußen sind Versammlungen von bis zu 25 Personen erlaubt. Lokale, Sporteinrichtungen und Friseure können unter Einhaltung strenger Abstandsregeln ebenfalls öffnen.

4.53 Uhr: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt laut RKI auf 68,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 68,7 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 11.518 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 67,0 gelegen, vor einer Woche hatte sie 63,8 betragen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

4.25 Uhr: Zweifel an Zurechnungsfähigkeit des Tatverdächtigen in Norwegen

Nach der Gewalttat mit fünf Toten im norwegischen Kongsberg soll der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden. Außerdem sollen Rechtspsychiater sich ein Bild machen, ob der 37-Jährige zurechnungsfähig ist. Nach Angaben seines Anwalts wurde nach den Verhören am Donnerstag entschieden, dass der psychische Zustand seines Mandanten genauer untersucht werden solle. "Das weist darauf hin, dass nicht alles am richtigen Platz ist", sagte Verteidiger Fredrik Neumann der Zeitung "Verdens Gang" am Donnerstagabend.

Sehen Sie im Video: Ehemaliger US-Präsident Bill Clinton ins Krankenhaus eingeliefert.

News von heute: Tausende auf Demo nach "Köpi"-Räumung – Polizisten verletzt

3.55 Uhr: Früherer US-Präsident Bill Clinton ins Krankenhaus eingeliefert

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist wegen einer Harnwegsinfektion auf die Intensivstation eines Krankenhaus im US-Staat Kalifornien eingeliefert worden. Der 75-Jährige sei bereits "auf dem Weg der Besserung, guter Dinge und sei den Ärzten, Pflegern und Mitarbeitern, die ihn ausgezeichnet behandelten, unglaublich dankbar", schrieb sein Sprecher Angel Urena am Donnerstag auf Twitter. Clinton sei am Dienstag in das University of California Irvine Medical Center eingeliefert worden. Seine behandelnden Ärzte schrieben laut CNN: "Wir hoffen, dass er bald nach Hause gehen kann." Clinton war zwischen 1993 und 2001 US-Präsident und wurde dann von George W. Bush abgelöst.

 

3.30 Uhr: US-Millionär Durst wegen Mords zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt

Der New Yorker Immobilienerbe Robert Durst ist wegen des Mordes an seiner engen Freundin Susan Berman zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. "Dieses Verbrechen war ein Zeugenmord", sagte Richter Mark Windham am Donnerstag (Ortszeit) vor der Verkündung des Strafmaßes. Dieser Umstand erschwere die Schuld. Durst war Mitte September in einem aufsehenerregenden Mordprozess für schuldig befunden worden. Die Geschworenen gelangten zu der Überzeugung, dass er im Dezember 2000 seine enge Freundin Berman in ihrem Haus in Los Angeles mit einem Schuss in den Hinterkopf tötete.

2.53 Uhr: Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg vor "Köpi"-Camp-Räumung

Kurz vor der geplanten Räumung des linksautonomen Wagencamps "Köpi" in Berlin-Mitte ist es in der Nacht zu Freitag doch noch zu Ausschreitungen gekommen. Unbekannte schlugen im Stadtteil Kreuzberg in der Ritterstraße die Scheiben von Autos ein und bewarfen Häuser mit Farbbeuteln, wie ein Polizeisprecher später. Am späten Abend hatte die Berliner Polizei die Lage noch als "überwiegend störungsfrei" eingeschätzt.

2.30 Uhr: Seniorin in Südfrankreich geköpft – Tatverdächtiger gefasst

Im Süden Frankreichs ist eine 77 Jahre alte Frau enthauptet worden. Sicherheitskräfte fanden die Leiche der Frau in ihrer Wohnung in Agde, wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mitteilte. Ihr Sohn hatte die Behörden alarmiert, da er sie trotz des üblichen täglichen Kontakts nicht erreichen konnte. In der Wohnung in der Küstenstadt fanden die Beamten Kampfspuren. Am Abend berichtete der Sender France Info von der Festnahme eines Tatverdächtigen. Es handele sich um einen Mann um die fünfzig, der bei der Rentnerin kleinere Arbeiten verrichtete. Nach Informationen des Senders BFMTV entwendete der Tatverdächtige eine Bankkarte der Seniorin und hob damit 1000 Euro ab.

1.50 Uhr: Anklage gegen Ex-Boeing-Testpilot im Fall von 737-MAX-Abstürzen

Im Fall der Abstürze von Boeing-Maschinen des Typs 737 MAX ist ein ehemaliger Testpilot des US-Flugzeugbauers Boeing von einem US-Bundesgericht offiziell der Täuschung beschuldigt worden. Der ehemalige technische Chefpilot Mark Forkner habe der US-Flugaufsichtsbehörde FAA "falsche, ungenaue und unvollständige Informationen über einen neuen Teil der Flugsteuerung der Boeing 737 MAX" geliefert, erklärte das US-Justizministerium am Donnerstag.

1.10 Uhr: RKI-Chef Wieler: Bekomme Morddrohungen 

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, sieht sich massiven Bedrohungen ausgesetzt. "Ich wünschte, die Lage wäre angenehmer, aber ich bekomme immer noch Drohungen", sagte Wieler den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wenn etwa öffentlich behauptet werde, er sei dafür verantwortlich, dass Schulen geschlossen würden, oder wenn irgendwo die Behauptung stehe, er wolle Lockdown statt Freiheit, "dann nehmen die Drohungen, auch die Morddrohungen, massiv zu". Das hindere ihn aber nicht an seiner Arbeit. "Das Risiko hält mich aber nicht ab von meiner Pflicht. Solange ich Beamter dieses Staates bin, werde ich ihm verantwortungsvoll dienen", sagte Wieler.

0.44 Uhr: Lettischer Präsident trotz Impfung mit Coronavirus infiziert

Trotz einer vollständigen Impfung hat sich der lettische Präsident Egils Levits mit dem Coronavirus infiziert. Wie Stabschef Andris Teikmanis am Donnerstag mitteilte, wurde Levits nach seiner Rückkehr von einer Reise nach Dänemark und Schweden positiv auf das Virus getestet. "Die Symptome sind gering und der Präsident fühlt sich gut", erklärte der Stabschef.

Sehen Sie im Video: Schüsse, Explosionen, Tote – Spannungen im Libanon eskalieren.

News von heute: Tausende auf Demo nach "Köpi"-Räumung – Polizisten verletzt

0.15 Uhr: Tote und Verletzte bei schweren Zusammenstößen in Beirut

Im der libanesischen Hauptstadt Beirut sind die Spannungen rund um die Ermittlungen zur Explosionskatastrophe vom August 2020 eskaliert: Bei einer Demonstration gegen den mit den Ermittlungen beauftragten Richter wurden am Donnerstag nach Regierungsangaben sechs Menschen getötet. Scharfschützen feuerten von Wohnhäusern aus auf die von den schiitischen Bewegungen Hisbollah und Amal organisierte Kundgebung, wie AFP-Journalisten berichteten. Die Ereignisse in dem Mittelmeerland weckten dramatische Erinnerungen an den Bürgerkrieg.

mth / fs DPA AFP

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