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"Mad Dog" Jim Mattis: Die irren Sprüche des US-Verteidigungsministers

Der Top-Militär Jim Mattis gilt als gebildeter Mann. Berühmt wurde er für seine Schlachten, aber auch für seine Sprüche.

I come in peace. I didn’t bring artillery. But I’m pleading with you, with tears in my eyes: If you fuck with me, I’ll kill you all.        Ich komme in Frieden. Ich habe keine Artillerie dabei. Aber ich flehe euch mit Tränen in meinen Augen an: Wenn ihr mich verarscht, bringe ich euch alle um.

I come in peace. I didn’t bring artillery. But I’m pleading with you, with tears in my eyes: If you fuck with me, I’ll kill you all.


Ich komme in Frieden. Ich habe keine Artillerie dabei. Aber ich flehe euch mit Tränen in meinen Augen an: Wenn ihr mich verarscht, bringe ich euch alle um.

Wenn Donald Trump über seinen Verteidigungsminister spricht, nennt er ihn nur allzu gerne "Mad Dog" (Irrer Hund).

Das ist James Mattis' Spitzname im US-Marinekorps gewesen, weil er gern markige Sprüche von sich gab und im Feld zubeißen konnte wie ein Kampfhund.
Seitdem er Minister wurde, liegt Mattis nicht viel an dem Namen zu liegen. Er sagte zu Journalisten, sie sollten ihn einfach Jim nennen. Die "irre" Bezeichnung ist ohnehin irreführend. Der 66-Jährige ist ein Troupier aber kein blindwütiger Hardliner. Er gilt als sehr intelligent und scharfsinnig. Er besitzt 6000 Bücher sein Eigen.

Überspitzt kann man sagen: Egal welche Frage ein junger Mensch an Mattis richtet, irgendwann in seiner Antwort wird der General im empfehlen zu lesen - viel zu lesen.

Mattis hat noch einen anderen Spitznamen: "Warrior Monk" (Krieger-Mönch) - in Anerkennung seine Hingabe an den Militärdienst. Neben dem Militär habe es kaum Zeit für das persönliche Leben gegeben, sagen Begleiter. Mattis blickt auf eine 44-jährige Militärkarriere zurück, sie hat ihm über Parteigrenzen hinweg hohen Respekt eingebracht. Die Marines verehren ihn, weil er sich stets für sie einsetzte. Als er 2013 in den Ruhestand ging, zierten vier Sterne seine Uniform.

Mattis verfügt über intensive Kriegserfahrungen. Er war Bataillonskommandeur im ersten Golfkrieg, befehligte die Einsatztruppe Task Force 58 in Afghanistan und von 2002 bis 2004 - im Zuge der Irak-Invasion - die 1. US-Marineinfanteriedivision. Von 2007 bis 2009 war er Oberkommandeur des Nato-Hauptquartiers für Transformation in Norfolk. 2010 nominierte ihn Präsident Barack Obama als Chef des strategisch überaus wichtigen US-Zentralkommandos, das die Einsätze im Nahen Osten überwacht. Den Posten hatte Mattis bis 2013 inne. In dieser Zeit und danach entwickelte er sich zu einem scharfen Kritiker von Obamas Strategien für den Irak , Afghanistan und im Krieg gegen den Terror.

Kra mit DPA
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