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Großoffensive gegen den IS: Iraks Armee kämpft sich ins Zentrum von Tikrit vor

Mit 30.000 Soldaten hat die irakische Armee den Angriff auf die IS-Hochburg Tikrit begonnen. Die Offensive ist auch ein Test, ob die Befreiung Mossuls, der zweitgrößte Stadt des Landes, möglich ist.

Auch über einigen Häusern der Stadt Tikrit weht nun wieder die irakische Fahne

Auch über einigen Häusern der Stadt Tikrit weht nun wieder die irakische Fahne

Mehr als eine Woche nach Beginn einer Großoffensive gegen die IS-Terrormiliz stehen die irakischen Kräfte vor der Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Tikrit. Laut einem lokalen Offiziellen drangen Armee und schiitische Milizen am Mittwoch bis ins Zentrum Tikrits vor. Sollte der Islamische Staat (IS) die Stadt verlieren, wäre es die schwerste Niederlagen für die sunnitischen Extremisten seit Beginn ihres Vormarsches im Irak vor neun Monaten.

Armee und schiitische Milizen hätten Gebiete im Norden und Westen Tikrits unter ihre Kontrolle gebracht, erklärte ein lokaler Gouverneur. Die Nachrichtenseite Al-Mada meldete, sie seien nach heftigen Gefechten auch von Süden her in die Stadt vorgestoßen und hätten auf mehreren Gebäuden die irakische Flagge gehisst. Wegen Dutzender Sprengfallen des IS kam der Vormarsch nur langsam voran.

Viele Einwohner aus Tikrit geflohen

Tikrit rund 170 Kilometer nördlich von Bagdad liegt an einer Verbindungsstraße zwischen der Hauptstadt und der IS-Hochburg Mossul im Nordirak. Die Extremisten hatten die Heimatstadt des früheren Langzeitherrschers Saddam Hussein im vergangenen Juni eingenommen. Tikrit gilt auch als Hochburg sunnitischer Gegner der von Schiiten dominierten Regierung in Bagdad. Der größte Teil der Einwohner soll jedoch aus der Stadt geflohen sein.

Für die Offensive hat die Regierung 30.000 Mann mobilisiert. Rund zwei Drittel der Kämpfer gehören nach US-Angaben zu schiitischen Milizen, die eng mit dem ebenfalls schiitischen Iran verbunden sind. Die Einnahme der Stadt gilt auch als Test für einen geplanten Angriff auf Mossul, die zweitgrößte Stadt des Landes.

IS startet Gegenoffensive in Syrien

Im Nordosten des Nachbarlandes Syrien startete der IS eine Offensive auf eine von Kurden kontrollierte Region an der Grenze zur Türkei. Rund 1000 Kämpfer der Extremisten hätten zwei Orte südlich der Grenzstadt Ras al-Ain angegriffen, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Dutzende seien gestorben. In der Region hatten IS-Kämpfer Ende Februar mehrere Dörfer überrannt und mehr als 200 assyrische Christen verschleppt.

Das US-Verteidigungsministerium teilte mit, Gegner der Extremisten hätten mit Hilfe von Luftschlägen der Anti-IS-Koalition eine wichtige IS-Verbindungsroute zwischen Syrien und dem Nordirak abgeschnitten. In der Region nordöstlich der Stadt Al-Hassaka hatte es zuletzt heftige Kämpfe zwischen Kurden und Dschihadisten gegeben.

amt/DPA / DPA
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.