USA bereiten wohl Bodenoffensive vor. Die Miliz im Jemen feuert den zweiten Tag in Folge Raketen in Richtung Israel. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das Militär nach eigenen Angaben angewiesen, die Pufferzone im Südlibanon weiter auszuweiten. Ziel sei es, die Sicherheitslage an der nördlichen Grenze Israels zu stärken, sagt Netanjahu in einer Videoübertragung aus dem Hauptquartier des zuständigen Nordkommandos.
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Thomas Krause
Nach einem iranischen Raketenangriff bricht in einem Industriegebiet im Süden Israels ein Feuer aus. Der Pflanzenschutzmittel-Hersteller Adama teilt mit, sein dortiges Werk sei entweder von einer iranischen Rakete oder von Trümmern eines abgefangenen Geschosses getroffen worden. Berichte über Verletzte gibt es dem Unternehmen zufolge nicht, das Ausmaß der Schäden sei unklar. Die israelische Feuerwehr ist nach eigenen Angaben im Einsatz.
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Thomas Krause
Ajatollah Modschtaba Chamenei dankt für Unterstützung
Irans staatliche Medien verbreiten eine Botschaft des politischen und geistlichen Führers, Ajatollah Modschtaba Chamenei. Er hat sich demnach bei dem irakischen Volk und der dortigen religiösen Führung für die Unterstützung des Iran „angesichts der Aggression“ bedankt. In den Berichten wird nicht erläutert, auf welchem Weg die Botschaft übermittelt wurde. Chamenei war zum Nachfolger seines Vaters ernannt worden, nachdem dieser zu Beginn des Kriegs vor einem Monat getötet worden war. Er soll allerdings selbst verletzt worden sein. In der Öffentlichkeit ist er seit seiner Ernennung nicht in Erscheinung getreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand schürt.
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Thomas Krause
Angesichts fortdauernder Attacken des Iran verhängt der Golfstaat Bahrain ein nächtliches Fahrverbot für Schiffe. Das Fahrverbot gelte von 18.00 Uhr abends bis 4.00 Uhr morgens, „um die Sicherheit für die Seeleute angesichts der iranischen Aggression zu erhöhen“, heißt in einer Erklärung des bahrainischen Innenministeriums.
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Thomas Krause
„Washington Post“: USA bereiten Bodenoffensive im Iran vor
Gut einen Monat nach Kriegsbeginn bereiten die USA nach Informationen der „Washington Post“ die Entsendung von Bodentruppen in den Iran vor. Das US-Verteidigungsministerium habe weit fortgeschrittene Pläne für eine wochenlange Bodenoffensive ausgearbeitet, berichtet Zeitung.
Dem Bericht der „Washington Post“ zufolge umfassen die Pläne des Pentagon Bodeneinsätze von Spezialeinheiten und konventionellen Bodentruppen auf der für die iranischen Ölexporte wichtigen Insel Charg sowie in Küstenstandorten nahe der Straße von Hormus. Ein vollständiger Einmarsch sei jedoch nicht Teil der Planungen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf nicht namentlich genannte US-Beamte. Es sei auch unklar, ob US-Präsident Donald Trump einen Einsatz von Bodentruppen im Iran genehmigen werde, heißt es weiter.
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Thomas Krause
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags sehen den Krieg der USA und Israels gegen den Iran als völkerrechtswidrig an und weisen auf mögliche Konsequenzen für Deutschland hin. Die Angriffe der beiden Länder stellten „nach herrschender Ansicht“ einen Verstoß gegen das in der Charta der Vereinten Nationen verankerte Gewaltverbot dar, da sie weder vom Recht der Selbstverteidigung gedeckt noch vom UN-Sicherheitsrat autorisiert worden seien, heißt es in einem Gutachten der Bundestags-Experten. Dieses wurde von Abgeordneten der Linksfraktion in Auftrag gegeben und liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuvor hatte die „Berliner Zeitung“ darüber berichtet.
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Thomas Krause
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf wirft den USA Täuschungsmanöver bei ihrem Vorstoß für eine diplomatische Beendigung des Kriegs in Nahost vor. Die USA würden unter dem Deckmantel von Verhandlungsangeboten insgeheim einen Bodenangriff vorbereiten, sagte Kalibaf in einer Botschaft an die Nation. Der Iran sei aber bereit zu reagieren. Seine Streitkräfte warteten auf die Ankunft von US-Bodentruppen, um diese und ihre regionalen Partner zur Rechenschaft zu ziehen.
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Thomas Krause
Die syrischen Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf eine US-Militärbasis aus dem Irak abgewehrt. Vier Drohnen aus dem Irak hätten den US-Stützpunkt angegriffen, teilt der stellvertretende Verteidigungsminister Sipan Himo mit. „Wir betrachten den Irak als verantwortlich und rufen dazu auf, eine Wiederholung von Angriffen zu verhindern, die unsere Stabilität gefährden.“
Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff.
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Thomas Krause
Die Raketenangriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Israel sind nach Einschätzung eines früheren US-Spitzendiplomaten im Jemen zunächst nur eine Warnung an die USA und Israel. Diese Angriffe seien eine zunächst nur symbolische und noch keine vollständige Beteiligung am Krieg, sagt Nabil Churi, ehemaliger Vizechef der US-Mission im Jemen, dem Nachrichtensender Al Jazeera. Hintergrund seien Drohungen der USA über eine mögliche Eskalation, wenn es in Verhandlungen keine Einigung gebe.
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Thomas Krause
Bei einem israelischen Raketenangriff auf die iranische Hauptstadt Teheran ist ein Büro des katarischen Nachrichtensenders Al Arabi beschädigt worden. Der Sender schreibt im Kurzbotschaftendienst X, eine israelische Rakete habe das Gebäude getroffen, in dem sich die Redaktionsräume befinden. Dabei sei „erheblicher Schaden“ entstanden, die Live-Berichterstattung sei deswegen unterbrochen worden.
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Sarah Schierack
Innerhalb kurzer Zeit nach ihrem Eintritt in den Irankrieg hat die Huthi-Miliz im Jemen Israel zum zweiten Mal angegriffen. Am Abend seien eine Drohne über der südlichen Stadt Eilat und ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtet die "Times of Israel" unter Berufung auf das Militär. Bereits am Samstagmorgen hatte die Miliz eine Rakete auf den jüdischen Staat gefeuert.
Die EU-geführte Marinemission "Aspides" warnte in diesem Zusammenhang vor Angriffen der Huthi-Miliz auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im östlichen Golf von Aden. Schiffe könnte dort erneut ins Visier geraten. Reedereien, deren Schiffe sich in der Region befinden, werde empfohlen, besonders vorsichtig zu sein.
Die EU-geführte Marinemission "Aspides" warnte in diesem Zusammenhang vor Angriffen der Huthi-Miliz auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im östlichen Golf von Aden. Schiffe könnte dort erneut ins Visier geraten. Reedereien, deren Schiffe sich in der Region befinden, werde empfohlen, besonders vorsichtig zu sein.
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Sarah Schierack
Israel und die USA haben nach Angaben iranischer Staatsmedien einen Hafen nahe der Straße von Hormus angegriffen. Bei dem Angriff auf den Kai des Hafens von Bandar Chamir seien fünf Menschen getötet und vier weitere Menschen verletzt worden, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Sonntag. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es derweil wiederholt Explosionen, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Im Osten der Stadt stieg Rauch auf.
Israel und die USA hatten vor exakt einem Monat, am 28. Februar, mit gemeinsamen Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region. Der Iran hat zudem die Straße von Hormus weitestgehend blockiert. Durch die strategisch wichtige Meerenge verläuft rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports.
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Thomas Krause
Bei einem iranischen Raketenangriff auf ein Dorf im Zentrum Israels sind nach Angaben von Rettungskräften elf Menschen verletzt worden. Mehrere Gebäude in dem Dorf Eshtaol wurden bei dem Einschlag am Samstag schwer beschädigt, berichten AFP-Journalisten. In derselben Region waren zu Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat neun Menschen durch eine iranische Rakete getötet worden.
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Thomas Krause
Der iranische Oppositionelle Reza Pahlavi warnt in den USA vor Friedensverhandlungen mit der derzeitigen Führung in Teheran. Diese werde Gespräche nur nutzen, um Zeit zu gewinnen und zu betrügen, sagt der im Exil lebende Sohn des gestürzten Schahs auf einer Konferenz von US-Republikanern in Texas. Die Teilnehmer empfingen ihn mit stehendem Applaus. Pahlavi kündigt an, die Bevölkerung im Iran zu einem geeigneten Zeitpunkt erneut zu landesweiten Protesten aufzurufen. Pahlavi bringt sich selbst als möglichen Anführer einer Übergangsregierung ins Spiel. US-Präsident Donald Trump hat sich wiederholt skeptisch über Pahlavi geäußert.
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Thomas Krause
Das israelische Militär will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion „in wenigen Tagen“ weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum „die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen“, sagte Armeesprecher Effie Defrin am Abend (Ortszeit) vor Journalisten.
„Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden“, fügte er hinzu. „Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen.“
„Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden“, fügte er hinzu. „Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen.“
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DPA · AFP · Reuters · SID
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