Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran sind vorerst gescheitert. Nun will die US-Armee mit einer Teil-Blockade der Straße von Hormus starten. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Tim Schulze
Die israelische Armeekesselt nach eigenen Angaben die Stadt Bint Dschbeil im Süden des Libanon vollständig ein. "Die Streitkräfte der 98. Division haben die Einkesselung der Stadt Bint Dschbeil abgeschlossen und mit einem Angriff auf sie begonnen", teilt der Armeesprecher Avichay Adraee mit. In der vergangenen Woche hatten israelische Soldaten demnach bei direkten Gefechten und bei Luftangriffen in der Stadt und ihrer Umgebung mehr als hundert Hisbollah-Kämpfer getötet.
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Jessica Kröll
Die Bundesregierung setzt nach den vorerst gescheiterten Friedensverhandlungen im Iran-Krieg und der angedrohten Teilblockade der Straße von Hormus durch die USA weiterhin auf eine Verhandlungslösung. „Diese diplomatische Lösung ist der einzige Weg, diesen Konflikt jetzt zu beruhigen und zu einem Ende zu führen“, sagt Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. Er betont die Bereitschaft der Bundesregierung, sich an der Stabilisierung einer Friedenslösung unter Bedingungen zu beteiligen.
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Jessica Kröll
Der Iran hat mit Angriffen auf Häfen in den Golfstaaten gedroht, sollte die US-Marine iranische Schiffe bei der Fahrt über die Straße von Hormus blockieren. Das zuständige US-Regionalkommando (Centcom) teilt mit, die Blockade beginne am Montag um 16 Uhr (MESZ). Sie richte sich unparteiisch gegen Schiffe aller Nationen, die iranische Häfen und Küstengebiete am Persischen Golf und am Golf von Oman anliefen oder verließen.
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Jessica Kröll
Trotz der zweiwöchigen Waffenruhe will die iranische Justiz wie im Krieg gegen mutmaßliche Kollaborateure ihrer Feinde vorgehen. „Die Justizbehörde befindet sich bis auf weiteres bei der Bearbeitung der Fälle von Kollaborateuren des Feindes in einer kriegsorientierten Aufstellung“, sagt Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi der Nachrichtenagentur Misan zufolge. Fälle werden demnach „entschlossen und beschleunigt“ bearbeitet. Konkret heißt die Ankündigung des Justizchefs, dass Urteile im Schnellverfahren gesprochen werden können. Seit Beginn des Kriegs hat die Justiz bereits zahlreiche Todesurteile vollstrecken lassen. Menschenrechtler kritisieren die Prozesse teils als unfair und werfen der iranischen Justiz vor, Geständnisse auch unter Einsatz von Folter zu erzwingen.
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Jessica Kröll
Papst weist Kritik von Trump zurück
Papst Leo XIV. weist Kritik von US-Präsident Donald Trump an seinem Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt zurück. „Was ich sage, ist keineswegs als Angriff auf irgendjemanden gemeint“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Flug nach Algerien, der ersten Station einer Afrika-Reise. „Ich bin kein Politiker. Ich lade alle Menschen dazu ein, Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und nach Wegen zu suchen, um Krieg zu vermeiden.“ Zugleich betont Leo: „Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.“
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Jessica Kröll
Frankreich und Großbritannien wollen in den kommenden Tagen eine Konferenz für eine mögliche Mission in der Straße von Hormus abhalten. Gemeinsam mit anderen Ländern, die an einem solchen friedlichen Einsatz mitwirken wollen, um die freie Schifffahrt in der Meeresenge wiederherzustellen, wolle man sich zusammensetzen, schreibt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X. „Diese strikt defensive Mission, die von den Kriegsparteien getrennt ist, soll durchgeführt werden, sobald die Situation es ermöglicht.“ Macron hatte zuletzt von einem guten Dutzend Länder gesprochen, die sich an einer solchen Initiative beteiligen wollten. Wer genau bei der Konferenz dabei ist und wann sie stattfindet, teilt Frankreich zunächst nicht mit.
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Jessica Kröll
Die Türkei äußert Bedenken über neue Regelungen für die Straße von Hormus. Der Vorschlag der USA und des Iran für eine internationale Einsatzgruppe, die die Wiederöffnung der Wasserstraße überwacht, sei mit vielen Schwierigkeiten verbunden, sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Fidan, der in engem Kontakt mit den Vereinigten Staaten, dem Iran und dem Vermittler Pakistan steht, fordert, dass die Straße von Hormus über Diplomatie wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden sollte.
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Jessica Kröll
Trotz des vorläufigen Scheiterns der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sieht China die jüngsten Gespräche als Schritt in die richtige Richtung zur „Entspannung der Lage“. Alle Seiten sollten sich an die vorläufige Waffenruhe halten, ihre Streitigkeiten auf diplomatischem Weg lösen und ein Wiederaufflammen der Kämpfe vermeiden, sagt Außenamtssprecher Guo Jiakun in Peking.
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Jessica Kröll
Die britische Regierung unterstützt die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Blockade der Straße von Hormus ausdrücklich nicht. Das sagt Premierminister Keir Starmer am Morgen in der BBC. Alle diplomatischen, politischen und militärischen Maßnahmen seien darauf ausgerichtet, die Meerenge wieder zu öffnen, so Starmer. Ohne Details zu nennen, verweist er auf britische Kapazitäten zum Räumen von Minen.
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Jessica Kröll
Kanzler Friedrich Merz hat die Vorbereitung der vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan kritisiert. „Ich bin von der Entscheidung, die Gespräche in Islamabad abzubrechen, nicht überrascht gewesen“, sagt der CDU-Vorsitzende in Berlin nach zweitägigen Beratungen der Spitzen der schwarz-roten Koalition. „Ich hatte von Anfang an nicht den Eindruck, dass sie wirklich gut vorbereitet waren“, fügt Merz hinzu. Wen er mit dieser Kritik meint, sagt er nicht.
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Jessica Kröll
Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost sind mehrheitlich mit Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hatte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus abhängig.
Der japanische Nikkei 225 endete 0,7 Prozent tiefer bei 56.502,77 Punkten. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, stieg hingegen um 0,2 Prozent auf 4.646 Zähler.
Der Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong lag zuletzt mit 1,0 Prozent im Minus. Der australische S&P ASX 200 verlor 0,4 Prozent auf 8.926 Punkte.
Der japanische Nikkei 225 endete 0,7 Prozent tiefer bei 56.502,77 Punkten. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, stieg hingegen um 0,2 Prozent auf 4.646 Zähler.
Der Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong lag zuletzt mit 1,0 Prozent im Minus. Der australische S&P ASX 200 verlor 0,4 Prozent auf 8.926 Punkte.
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Jessica Kröll
Infolge der israelisch-amerikanischen Angriffe sind im Iran 60 Passagierflugzeuge außer Betrieb genommen worden. Im Krieg seien sieben Flughäfen Ziel von Bombardierungen geworden, berichtet die Zeitung „Shargh“ unter Berufung auf den Verband der iranischen Fluggesellschaften. Ob die Flugzeuge zerstört oder beschädigt wurden, war zunächst unklar. Die größten Schäden durch die Luftangriffe seien an den Flughäfen Mehrabad in Teheran sowie in der nordwestlichen Metropole Tabris und in der Wüstenstadt Kaschan, einem beliebten Touristenziel, entstanden. Besonders betroffen waren dem Verband zufolge die Airlines Mahan Air und Iran Air.
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Alexandra Kraft

Eine Rückkehr Teherans zu Verhandlungen über eine dauerhafte Beendigung des Iran-Krieges würde US-Präsident Donald Trump zufolge keine Rolle spielen. „Es ist mir egal, ob sie zurückkommen oder nicht“, sagt Trump vor Journalisten auf dem Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews vor den Toren der US-Hauptstadt Washington. „Wenn sie nicht zurückkommen, ist das für mich in Ordnung“, fügt er hinzu.
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Alexandra Kraft

Trump attackiert den Papst scharf
US-Präsident Donald Trump attackiert das Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Leo XIV., in einem außergewöhnlichen Akt. Der Papst sei „schrecklich“ in Bezug auf Außenpolitik, schreibt der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Der Papst ist ebenfalls US-Amerikaner.
Trump schreibt weiter, der Papst sollte „dankbar“ sein, da er nur Papst geworden sei, weil er US-Amerikaner sei – damit man besser mit Trump umgehen könne. „Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan“, behauptet Trump, der sich häufig bei seiner Politik auf den christlichen Glauben bezieht.
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Alexandra Kraft

Bereits vor Beginn der angekündigten US-Blockade iranischer Häfen meiden viele Öltanker Schifffahrtsdaten zufolge die Straße von Hormus.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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