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Krieg in Syrien USA stützen Brahimis Forderung nach Waffenruhe


Die USA unterstützen den Syrien-Beauftragten Brahimi in seiner Forderung nach einer Waffenruhe während des Opferfestes. Inzwischen sollen bereits 30.000 Menschen bei dem Aufstand getötet worden sein.

Die USA stützen den Sondervermittler Lakhdar Brahimi in seiner Forderung nach einer Waffenruhe in Syrien während des Opferfestes in der kommenden Woche. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums rief am Freitag sowohl die syrische Regierung unter Präsident Baschar al Assad als auch die bewaffnete Opposition zu einer Feuerpause auf. Brahimi war zuvor in der syrischen Hauptstadt Damaskus angekommen, um mit Assad-Vertrauten über eine Waffenruhe zu sprechen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, verliehen dem Appell ihres Vermittlers Brahimi Nachdruck. In einer gemeinsamen Erklärung drängten sie "alle Kriegsparteien in Syrien, der Forderung nach einer Waffenruhe und einem Einstellen der Gewalt in jeder Form während (des Opferfestes) Eid al Adha Rechnung zu tragen". Alle "regionalen und internationalen Akteure" müssten den Aufruf des Syrien-Sondergesandten unterstützen.

Annans Mission scheiterte

Ein von Brahimis Vorgänger Kofi Annan im April vermittelter Waffenstillstand war bereits nach wenigen Tagen gescheitert.

Bei dem seit 19 Monaten andauernden Aufstand gegen Assad sind inzwischen rund 30.000 Menschen getötet worden. Die UN rechnen mit rund 700.000 Flüchtlingen aus Syrien bis Jahresende. Der Konflikt hatte sich zuletzt auch zu einem bewaffneten Konflikt zwischen Syrien und seinem Nachbarn Türkei ausgeweitet.

kave/Reuters/AFP Reuters

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