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Nach Rauswurf: Rex Tillerson nimmt Abschied - und teilt nochmal gegen Trump aus

Rex Tillerson hat sich aus seinem Job als US-Außenminister verabschiedet: würdevoll und gefasst. In der Ansprache an seine Mitarbeiter konnte er sich ein paar Seitenhiebe gegen Donald Trump jedoch nicht verkneifen.

US-Außenminister hat sich nach seinem Rauswurf am Dienstag von seinen Mitarbeitern in aller Welt verabschiedet. Er werde noch am Dienstag die Amtsgeschäfte an seinen Stellvertreter John Sullivan übergeben und bis zu seinem endgültigen Ausscheiden Ende März mit seinem designierten Nachfolger bei der Amtsübergabe zusammenarbeiten, sagte Tillerson in Washington.

"Ich kehre jetzt ins Privatleben zurück", sagte Tillerson mit zeitweise bebender Stimme. Er nannte die Fortschritte in der Korea-Politik als eine der größten Errungenschaften seiner wenig mehr als ein Jahr dauernden Amtszeit als US-Chefdiplomat.

Kündigung via Twitter

Tillerson teilte auch nochmal gegen Trump aus, betonte besonders die Notwendigkeit, in der Diplomatie mit Partnern zusammenzuarbeiten. "Die Führungsstärke der USA beginnt mit der Diplomatie", sagte Tillerson und fügte hinzu: "Nichts ist möglich ohne Partner und Verbündete." Er betonte zudem Werte, die er im Ministerium gepflegt habe, wie den fairen Umgang miteinander.

Tillerson erklärte, Präsident habe ihn "um Mittag herum" aus der Präsidentenmaschine Air Force One angerufen. Damit bestätigte Tillerson, dass Trump zunächst via Twitter und dann vor Journalisten über die Personalie sprach, bevor er den Betroffenen selbst informierte. 

ivi / DPA