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Magyar bei der konstituierenden Sitzung des Parlaments

Ende der Ära Orban: Ungarns neuer pro-europäischer Regierungschef Magyar wird vereidigt

Knapp einen Monat nach der Wahl in Ungarn sind die neu gewählten Abgeordneten am Samstag zum ersten Mal im Parlament in der Hauptstadt Budapest zusammengekommen. Präsident Tamas Sulyok eröffnete die konstiuierende Sitzung, in deren Verlauf Wahlsieger Peter Magyar als neuer Ministerpräsident vereidigt werden soll. Magyars konservative Tisza-Partei hatte bei dem Urnengang am 12. April eine Zweidrittelmehrheit erobert und der Fidesz des langjährigen Regierungschefs Viktor Orban eine empfindliche Niederlage bereitet.
Peter Magyar reitet auf einer Abrissbirne

Machtwechsel In Ungarn regiert jetzt die Abrissbirne

Am Samstag wird Péter Magyar zum Ministerpräsidenten Ungarns gewählt. Bereits seit seinem Wahlsieg Mitte April schüttelt er das Land durch. Wie viel Verlass ist auf den neuen Kurs?
Magyar bei der Wahlparty seiner Tisza-Partei

Auszählung fast aller Stimmen: Magyars Partei erzielt Zwei-Drittel-Mehrheit

Die konservative Tisza-Partei des ungarischen Oppositionsführers Peter Magyar hat nach Auszählung von mehr als 97 Prozent der Stimmen die wichtige Zwei-Drittel-Mehrheit sichern können. Die Oppositionspartei kam auf 138 Mandate im 199 Sitze zählenden Parlament in Budapest, wie die Wahlbehörde des Landes am späten Sonntagabend mitteilte. Die Fidesz-Partei des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban konnte demnach 55 Parlamentssitze erzielen.
Wahlsieger Peter Magyar beendete die 16 Jahre währende Herrschaft von Viktor Orbán und seiner Partei Fidesz

Analyse Ungarns neuer Premier Péter Magyar: Yes, he can!

Péter Magyar hat in Ungarn nach 16 Jahren Viktor Orbán abgelöst. Der Moment, in dem der 45-Jährige die Macht übernimmt, ist turbulent. Nun steht er vor einer Mammutaufgabe.
Orban im Wahlkampfendspurt

Ungarn: Orban kämpft mit scharfen Vorwürfen an die Opposition gegen eine mögliche Niederlage

Kurz vor der Parlamentswahl in Ungarn am Sonntag hat Regierungschef Viktor Orban den Ton gegen die in Umfragen führende Opposition noch einmal drastisch verschärft. Er warf seinen Gegnern am Freitag in einem Facebook-Post vor, "vor nichts zurückzuschrecken, um die Macht zu ergreifen" und sich mit ausländischen Geheimdiensten zu verschwören. US-Präsident Donald Trump gab ihm derweil abermals Schützenhilfe und rief die Ungarn auf, für den Rechtsnationalisten zu stimmen. Nach 16 Jahren im Amt könnten Orban und seine Fidesz-Partei am Sonntag abgewählt werden.