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Trotz "Shutdown"-Zoff: Trump streicht Regierungsflüge - und Melania verreist offenbar auf Staatskosten

US-Präsident Donald Trump hat der Oppositionschefin eine Dienstreise verweigert und das mit dem "Shutdown" begründet. Seine Bedenken gelten offenbar nicht für Ehefrau und First Lady Melania Trump - die ist offenbar auf Staatskosten in den Süden geflogen.

Melania Trump offenbar auf Staatskosten verreist - trotz "Shutdown"

Melania Trump, First Lady der USA

AFP

Seit vier Wochen stehen in den USA Teile des Regierungsapparates still, seitdem wurden rund 800.000 Bundesangestellte nicht bezahlt. Es ist der längste "Shutdown" in der US-Geschichte (lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen). Der mitunter auch zunehmend auf persönlicher Ebene ausgetragen wird (warum, lesen Sie hier): Angesichts der Haushaltssperre strich US-Präsident Donald Trump am Donnerstag seiner demokratischen Widersacherin Nancy Pelosi kurzfristig einen Afghanistan-Truppenbesuch in einem Militärflugzeug. Auch die Reise der US-Delegation zum Weltwirtschaftsforum in Davos wurde gestrichen. 

Doch Trumps vermeintliches Fairplay gegenüber den "800.000 großartigen Amerikanern, die kein Gehalt bekommen", scheint nicht für seine Ehefrau Melania Trump zu gelten. Die First Lady ist offenbar auf Staatskosten nach Florida gereist, um dort das Wochenende im Familien-Golfclub Mar-a-Lago zu verbringen.

Melania Trump offenbar nach Mar-a-Lago geflogen

Laut der "Palm Beach Post" ist am Flughafen in Palm Beach eine Regierungsmaschine gesichtet worden. In der Nacht zu Donnerstag (Ortszeit), also kurz nach Trumps Absage an Pelosi, sei Melania aufgebrochen. Dabei handele sich um einen schon lange geplanten Wochenendausflug mit Sohn Barron, berichtet der US-Sender CNN unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Quelle aus dem Weißen Haus. 

Auch Flugdaten sollen den Trip bestätigen. Darauf zu sehen: "EXEC1F" - laut Jake Sherman, "Politico"-Journalist, die Kennung für Flugzeuge mit Melania Trump an Bord - und die Reiseroute von Washington nach Palm Beach.

Darüber hinaus soll es sich bei der Maschine um eine Boeing C32-A gehandelt haben - ein Flugzeugmodell, das bei der US-Air-Force zum Einsatz kommt.

Mögliche Bewegung im "Shutdown"-Streit

Derweil deutet sich eine mögliche Bewegung im "Shutdown"-Streit an: US-Präsident Donald Trump hat eine weitreichende Stellungnahme zur Situation an der US-Südgrenze angekündigt. Er wolle am Samstag um 15.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MEZ) eine größere Ankündigung machen, die sich auch mit dem Regierungs-Shutdown beschäftigt, schrieb Trump am Freitagabend (Ortszeit) auf Twitter. Parallel dazu schrieb die "New York Times", die Demokraten hätten in einer Änderung des Haushaltsgesetzes eine Milliarde Dollar im Zusammenhang "mit Ausgaben für die Grenzsicherung" eingefügt (lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen).

Quellen: "Palm Beach Post", CNN

Melania Trump dekoriert das Weiße Haus für Weihnachten

fs / Mit Material der DPA und AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.