Autor Saša Stanišić Wie es sich anfühlt, den Deutschen Buchpreis zu gewinnen: "25.000 Euro einfach so aufs Konto, fantastisch!"

Saša 
Stanišić, in Hamburg Ottensen
Schriftsteller Saša Stanišić,, 41, in einem seiner Lieblingscafés in Hamburg-Ottensen. Hier hat er auch sein preisgekröntes Buch „Herkunft“ geschrieben
© Paula Markert
Er kam einst als Flüchtling nach Deutschland, in diesem Jahr erhielt er den wichtigsten deutschen Literaturpreis. Saša Stanišić über die AfD, erstarkenden Nationalismus – und warum er Nobelpreisträger Peter Handke wohl eher nicht treffen wird.
Von Katharina Kluin und Dirk van Versendaal

Herr Stanišić, wie war 2019 für Sie?

Im Sommer musste mein fünfjähriger Sohn operiert werden, das hat die Parameter des Ertragens der Welt auf einen Schlag für mich verändert. Das gesamte Jahr wurde zu einem Höhepunkt in dem Moment, als die Ärzte uns sagten: Alles ist gut, die OP ist ideal verlaufen. Es ist der Gipfel ­meines Lebens, ihn gesund zu wissen. Da kann jetzt kommen, was will.

Es kam: der Deutsche Buchpreis für Ihren jüngsten Roman „Herkunft“.

Ja, toll, oder? 25.000 Euro einfach so aufs Konto, sieht fantastisch aus!

Das Buch ist ein Bestseller, seit es im März auf den Markt kam. Wie erklären Sie sich den Erfolg?


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