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stern-RTL-Wahltrend: Zugpferd Angela Merkel hält die Union auf Kurs

Historisches schlechtes Wahlergebnis, Anfeindungen aus der AfD, deutliche Kritik auch in den eigenen Reihen - all' das kann Angela Merkel nichts anhaben. Laut stern-RTL-Wahltrend genießt sie weiter höchsten Respekt.

Angela Merkel lächelt: Laut stern-RTL-Wahltrend genießt sie höchsten Respekt unter den Wählern

Angela Merkel kann zufrieden sein: Laut stern-RTL-Wahltrend genießt sie unverändert höchsten Respekt bei den Wählern.

Die Union aus CDU und CSU, die nach ihrer Wahlniederlage bei der niedersächsischen Landtagswahl bundesweit auf 31 Prozent abgesackt war, gewinnt im aktuellen stern-RTL-Wahltrend zwei Prozentpunkte hinzu und kommt nun auf 33 Prozent. Die SPD hingegen hat ihren Niedersachsen-Bonus schon wieder verspielt: Sie rutscht im Vergleich zur Vorwoche von 22 auf jetzt 20 Prozent ab.

Die FDP bleibt wie die AfD unverändert bei 11 Prozent, während sich die Grünen um einen Punkt verbessern können auf ebenfalls 11 Prozent. Die Linke verliert einen Zähler und muss sich mit 9 Prozent begnügen. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler läge mit 23 Prozent unter dem bei der jüngsten Bundestagswahl.

Merkel genießt weiter enormes Vertrauen

Dass die Union wieder zulegen konnte, hat sie vor allem ihrem Zugpferd Angela Merkel zu verdanken. Denn die CDU-Chefin genießt enormes Vertrauen bei den Wahlbürgern. Könnte der Kanzler direkt gewählt werden, würden sich 49 Prozent für sie entscheiden – das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Für Merkel würden nicht nur 92 Prozent der CDU/CSU-Anhänger stimmen, sondern auch überdurchschnittlich viele 18- bis 25-jährige Erst- und Zweitwähler (56 Prozent) sowie Frauen (54 Prozent). SPD-Chef Martin Schulz rangiert bei allen Befragten mit 21 Prozent aktuell 28 Punkte hinter Merkel. 30 Prozent würden weder Merkel noch Schulz wählen.


Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 23. bis 27. Oktober 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.




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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.