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57 Prozent sind zufrieden Martin Schulz ist so beliebt wie Angela Merkel

Martin Schulz war bisher der EU-Parlamentspräsident
Martin Schulz wird kein weiteres Mal als EU-Parlamentspräsident kandidieren, sondern stattdessen in die Bundespolitik wechseln.
© Domenic Aquilina/DPA
Martin Schulz steht vor seinem Wechsel in die Bundespolitik. Die Beliebtheit des EU-Parlamentspräsidenten steigt weiterhin an. Eine Umfrage ergab, dass er sich mittlerweile mit Angela Merkel messen kann.

Martin Schulz (SPD) wird seine Entscheidung, in die Bundespolitik zu wechseln, nicht ohne Grund gefällt haben. Der EU-Parlamentspräsident gewinnt in Deutschland weiterhin an Beliebtheit. Die jüngste Umfrage von Infratest dimap für den ARD-"Deutschlandtrend" ergab, dass 57 Prozent der Bürger mit seiner Arbeit sehr zufrieden oder zufrieden sind.

Das sind sieben Prozent mehr als im Vormonat. Schulz, der als künftiger Außenminister und möglicher SPD-Kanzlerkandidat gehandelt wird, erreicht damit seinen bisher besten Wert und liegt nun gleichauf mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, plus fünf Punkte).

Frank-Walter Steinmeier liegt vor Martin Schulz

Ebenfalls stark zulegen konnte Noch-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD, plus sieben). Er erreicht mit 79 Prozent ebenfalls seinen Bestwert und steht auf Platz eins der Liste der beliebtesten Politiker im Land. Vier von fünf Deutschen (82 Prozent) halten ihn zudem für einen guten Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten. Im Februar stellt sich Steinmeier zur Wahl für das höchste Staatsamt, unterstützt von SPD und Union.

Auch Wirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel konnte in der Umfrage deutlich profitieren - allerdings auf niedrigerem Niveau: Er gewinnt sechs Punkte und kommt nun auf 43 Prozent Zustimmung. Auf Platz zwei der beliebtesten Politiker liegt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 66 Prozent (plus zwei).

mrk DPA

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