Ukraine-Krieg Um die Bundeswehr aufzurüsten fehlt es nicht nur an Geld. Das Problem ist die deutsche Bürokratie

FERNAB: In Mali kämpfen deutsche Soldaten mit Partnerländern gegen den Terror. Die Franzosen ziehen jetzt ab. Und die Bundeswehr?
FERNAB: In Mali kämpfen deutsche Soldaten mit Partnerländern gegen den Terror. Die Franzosen ziehen jetzt ab. Und die Bundeswehr?
© dpa
Nach Jahrzehnten, in denen die Gefahr klein und der Sparzwang groß war, eignet sich die Bundeswehr kaum noch zur Landesverteidigung. Das muss sich ändern. Geld allein reicht dafür nicht.

Der Feind, sagt Oberstleutnant Daniel Andrä, "steht derzeit nicht unmittelbar vor Rukla". Und wenn man nach guten Nachrichten fahndet in diesen tristen Tagen, in denen wieder Krieg herrscht in Europa, dann ist das eine. Nicht nur für den Oberstleutnant. Nein, auch für den Rest der westlichen Welt.

Rukla liegt in Litauen. Andrä führt dort, ganz nah an Belarus, einen multinationalen Nato-Gefechtsverband. Wenn der Feind unmittelbar vor Rukla stünde, dann stünde er auf Nato-Territorium. Dann wäre der Bündnisfall eingetreten. Man will sich das gar nicht ausmalen.

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