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WAHL-UMFRAGE: Wen würden Sie wählen?

Nach der Niederlage in Sachsen-Anhalt befindet sich die SPD auch bundespolitisch im Sinkflug. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, bekäme die SPD 32 Prozent der Wählerstimmen, zwei Prozent weniger als in der Vorwoche. Die CDU/CSU konnte sich dagegen um zwei Prozentpunkte auf 41 Prozent verbessern. Die FDP bleibt bei 11 Prozent, auch die PDS steht unverändert bei 6 Prozent. Bündnis 90/Grüne sinken dagegen von 7 auf 6 Prozent.

Rechnerisch ergäbe dies eine stabile Mehrheit von 52 Prozent für eine Koalition zwischen Union und FDP. Die SPD erreicht mit 32 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis in 2002 und liegt um 4 Prozentpunkte niedriger als noch zum Jahresanfang.

Wie die Umfrage weiter ergibt, rechnen trotz der bevorstehenden Streiks in der Metall-Industrie wieder mehr Bundesbürger mit einer konjunkturellen Erholung. 36 Prozent der Befragten glauben, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland verbessern werden. Nur noch 29 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung.

Im Auftrag von stern und RTL fragt das Meinungsforschungsinstitut Forsa jeweils von Montag bis Freitag 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in West und Ost.

(Datenbasis: 2506 Befragte; Fehlertoleranz +/- 2,5 %; Erhebungszeitraum 22.-26. April; (+/-) = Veränderung zur Vorwoche)

Erhebungszeitraum 15.-19. April

Nicht nur in Sachsen-Anhalt können die Liberalen nach ihrem sensationellen Ergebnis bei der Landtagswahl jubeln - auch bundesweit befindet sich die FDP im Aufwärtstrend: 11 Prozent der Bundesbürger würden die Liberalen wählen, wenn jetzt Bundestagswahl wäre. Damit legte die FDP gegenüber der Vorwoche um zwei Prozent zu und erreichte ihr bestes Umfrage-Ergebnis seit 1993.

Gerhard Schröder büßte einen Prozentpunkt auf 40 Prozent ein, liegt aber im direkten Vergleich immer noch klar vor seinem Konkurrenten Edmund Stoiber (wie in der Vorwoche 29 Prozent).

Ihren Rückzug aus dem Bundestagswahlkampf hat die »Partei rechtsstaatliche Offensive« (PRO) des Hamburger Richters Ronald Schill vielleicht zu früh erklärt. Auf die Frage: »Können Sie sich vorstellen, die Schill-Partei bei der Bundestagswahl zu wählen?« antworteten 6 Prozent mit »Ja, sicher«, immerhin 12 Prozent beantworteten die Frage mit »Ja, vielleicht«.

Im Auftrag von stern und RTL fragt das Meinungsforschungsinstitut Forsa jeweils von Montag bis Freitag 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in West und Ost.

(Datenbasis: 2504 Befragte; Fehlertoleranz +/- 2,5 %; Erhebungszeitraum 15.-19. April; (+/-) = Veränderung zur Vorwoche)

Erhebungszeitraum 8.-12. April

Aus den eigenen Reihen hagelt es Kritik an Stoibers mangelndem Profil im Wahlkampf - und auch sonst ist es um die Popularität des Kandidaten nicht mehr gut bestellt: Nur 29 Prozent der Deutschen würden den CSU-Politiker derzeit direkt zum Bundeskanzler wählen, sechs Prozent weniger als in der Vorwoche.

Im Osten ist Stoibers Akzeptanz besonders niedrig: Nur 18 Prozent der Wahlberechtigten wünschen sich dort Stoiber als Kanzler.

Im Auftrag von stern und RTL fragt das Meinungsforschungsinstitut Forsa jeweils von Montag bis Freitag 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in West und Ost.

Erhebungszeitraum2.-5. April

Edmund Stoiber scheint mit Rückenwind zu segeln: In der Kanzlerfrage holte der Unions-Kandidat in der vergangenen Woche deutlich auf und verbesserte sich um 4 auf 35 Prozentpunkte. Gerhard Schröder läge bei einer Direktwahl zum Kanzler weiterhin bei 41 Prozent.

Die Mehrheit der Deutschen stärkt dem neuen Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, den Rücken. Gersters Vorschlag, bei längerer Arbeitslosigkeit als Anreiz zur Jobsuche das Arbeitslosengeld zu senken, stimmten 52 Prozent zu, 42 Prozent waren dagegen.

Im Auftrag von stern und RTL fragt das Meinungsforschungsinstitut Forsa jeweils von Montag bis Freitag 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in West und Ost.

(Datenbasis: 2004 Befragte; Fehlertoleranz +/- 2,5 %; Erhebungszeitraum 2.-5. April; (+/-) = Veränderung zur Vorwoche)

Erhebungszeitraum 25.-28. März

Nach dem Eklat um das Zuwanderungsgesetz hat die Union an Zustimmung verloren: Nur 40 Prozent würden momentan die Unionsparteien wählen. In der Vorwoche waren das noch 41 Prozent gewesen.

Neben der Union verliert auch ihr Kanzlerkandidat an Zustimmung. Edmund Stoiber büßte einen weiteren Prozentpunkt ein und liegt nun im direkten Vergleich zu Gerhard Schröder bei 31 Prozent. Im Januar hatte Stoiber noch 35 Prozent erzielt.

Im Auftrag von stern und RTL fragt das Meinungsforschungsinstitut Forsa jeweils von Montag bis Freitag 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in West und Ost.

(Datenbasis: 2007 Befragte; Fehlertoleranz +/- 2,5 %; Erhebungszeitraum 25.-28. März; (+/-) = Veränderung zur Vorwoche)

Erhebungszeitraum 18.-22. März

Der Kölner Spendenskandal scheint den Wahlchancen der SPD bislang nicht zu schaden: Nach ihrer Talfahrt gewannen die Sozialdemokraten wieder an Zustimmung und kämen auf einen Stimmenanteil von 34 Prozent - eine Steigerung um einen Prozentpunkt.

Auch der Bundeskanzler legte in der persönlichen Zustimmung um einen Punkt auf 41 Prozent zu - trotz der geplatzten Holzmann-Sanierung. Die CDU/CSU bleibt in der Umfrage unverändert bei 41 Prozent.

Im Auftrag von stern und RTL fragt das Meinungsforschungsinstitut Forsa jeweils von Montag bis Freitag 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in West und Ost.

(Datenbasis: 2501 Befragte; Fehlertoleranz: +/- 2,5%; Erhebungszeitraum: 18.-22. März 2002; (+/-) = Veränderung zur Vorwoche)

Erhebungszeitraum 11.-15. März 2002

Die SPD ist in der Wählergunst tief abgerutscht. Der Forsa-Befragung von 2509 Bundesbürgern zufolge käme sie derzeit bundesweit nur noch auf 33 Prozent. Das wäre so wenig, wie sie seit November 1999 nicht mehr hatte, bevor Kanzler Gerhard Schröder im Fall des Baukonzerns Holzmann intervenierte und die Union in den Spendensumpf geriet.

Im Auftrag von stern und RTL fragt das Meinungsforschungsinstitut Forsa jeweils von Montag bis Freitag 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in West und Ost.

(Datenbasis: 2509 Befragte; Fehlertoleranz: +/- 2,5%; Erhebungszeitraum: 11.-15. März 2002; (+/-) = Veränderung zur Vorwoche)

Erhebungszeitraum: 4.-8. März 2002

Schwarz-Gelb würde über eine knappe Mehrheit im Bundestag verfügen. Nur in der Kanzlerfrage liegt Gerhard Schröder noch vor seinem Herausforderer.

Im Auftrag von stern und RTL fragt das Meinungsforschungsinstitut Forsa jeweils von Montag bis Freitag 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in West und Ost.

(Datenbasis: 2503 Befragte; Fehlertoleranz: +/- 2,5%; Erhebungszeitraum: 4.-8. März 2002; (+/-) = Veränderung zur Vorwoche)