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SPD-Kanzlerkandidat Steinmeiers Mission Impossible


Keine Mehrheit, kein Partner, keine Chance. Außerdem fehlt SPD-Kandidat Frank-Walter Steinmeier etwas Entscheidendes: der unbedingte Wille zur Macht. Porträt eines ewigen Zweiten.
Von Jens König

Dieser Mann scheint unerschütterlich. Er fläzt sich in einem Ledersessel der kleinen Citation XLS, dem achtsitzigen Businessflieger, mit dem er in diesen Wochen oft unterwegs ist. In der linken Hand hält er eine Flasche Bier, in der rechten ein Salamibrötchen. Sein weißes Hemd ist durchgeschwitzt und fast bis zum Bauchnabel geöffnet. Feierabend. Der Wahlkampfauftritt in Saarbrücken ist gut gelaufen. Mehr als 2000 Menschen waren da. Langsam fällt die Anspannung von ihm ab. Er fliegt durch die Nacht zurück nach Berlin. Er schnallt sich weder beim Start noch bei der Landung an.

Verfügt der Mann über Gottvertrauen? Oder glaubt er, dass in seinem Leben einfach nichts schiefgehen kann?

Vor vier Jahren war Frank-Walter Steinmeier noch ein Unbekannter, ein Mann aus dem Schattenreich der Macht, dann wurde er Außenminister, sozialdemokratischer Hoffnungsträger, Kanzlerkandidat der SPD. Heute ist er für viele nur noch ein Langweiler vor dem Herrn, der sicherste Wahlverlierer seit 1949. Und was macht Steinmeier? Lächelt. Ständig und überall. "Ich glaube, was man an mir unterschätzt, ist meine innere Stabilität", sagt er fröhlich. Er trinkt einen Schluck Bier. Er plaudert gern noch ein bisschen. Werden Sie da nicht verrückt, Herr Steinmeier? Jahrelang priesen alle Ihre Kompetenz, und heute gelten Sie vielen als hoffnungsloser Fall.

Ein bodenständiger Westfale

"Sie sehen, ich lebe noch." Verfluchen Sie Ihre Kritiker? "Ja, manchmal tue ich das." Er lächelt schon wieder.

Wie gehen Sie mit dem gnadenlosen Blick von außen um? "Ich bin nicht abhängig von der Bewertung anderer. Ich bin kein selbstverliebter Typ. Klar lese ich lieber gute als böse Texte über mich. Aber wenn ich mal schlecht wegkomme, dann heule ich nicht ins Kissen, werde depressiv und trinke drei Flaschen Rotwein."

Steinmeier, 53 Jahre alt, ist ein bodenständiger Westfale. Von zu Hause in der Provinz hat er Geduld, Gelassenheit und eine tiefe Abneigung gegen Aufschneiderei mitbekommen.

Politik ist auch Kampf und Leidenschaft

Diese Eigenschaften kann er jetzt gut gebrauchen. Normalerweise steigen Politiker ja ganz unten ein und kämpfen sich nach oben. Steinmeier hingegen nimmt einen Seiteneingang in ziemlicher Höhe. Er war fast sieben Jahre lang Chef des Bundeskanzleramts unter Gerhard Schröder, er ist Außenminister und Vizekanzler - aber erst jetzt, da er sich um das mächtigste politische Amt der Republik bewirbt, erfährt er am eigenen Leib, dass Politik mehr ist als ein geordnetes Verfahren und eine Dienstleistung, mehr als nur Verstand und Vernunft. Politik ist auch Kampf und Leidenschaft, sie kommt aus dem Bauch, geht mitunter ins Herz. Sie kann schmutzig und brutal sein. Und sie ist großes Theater.

All das war Steinmeier bisher fremd. Manchmal dürfte er sich vorkommen wie der Handelsreisende Gregor Samsa aus Kafkas Erzählung "Die Verwandlung", der eines Morgens aus unruhigen Träumen erwacht und sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt findet. Überall, wo Steinmeier jetzt hinkommt, steht eine Bühne. In der vorigen Woche zum Beispiel in Hannover, Opernplatz, 7000 Besucher. Es ist ein Heimspiel - für Schröder. Die Stadt gehört ihm. Die Leute klatschen schon, wenn er sich mit seiner Doris in die erste Reihe setzt. Dabei ist er heute nur Gast.

"Lieber Gerd", ruft der Kandidat zu Beginn seiner Rede. "Du warst ein mutiger Kanzler. Das unterscheidet dich von deiner Nachfolgerin." Steinmeier warnt vor Schwarz-Gelb und streichelt die Seele der Partei. Dass die SPD noch gewinnen könne und so Zeugs. "Wir wollen Frank!", rufen ein paar Genossen. Die Stimmung ist gut, nicht euphorisch. Wie auf einem Peter-Maffay-Konzert.

Das Rollenmodell Schröder

Im Wahlkampf werden Politiker mit einer menschlichen Urangst konfrontiert: Werde ich von meinen Mitmenschen akzeptiert, gewollt, vielleicht gar geliebt? Steinmeier hat diese Angst in den vergangenen Monaten oft besiegen müssen. Inzwischen fühlt er sich aufgehoben. Sogar im Bierzelt in Bayern haben sie ihn gefeiert. In Hannover geht er schnurstracks auf die Menschen zu, gibt Autogramme, lässt sich mit ihnen fotografieren, einige klopfen ihm auf die Schulter. Noch eine Stunde nach seiner Rede wird er von einer Traube Neugieriger umringt. Schröder ist längst zu einem Empfang ins Rathaus enteilt. Die Hauptrolle spielt ein anderer.

Es gibt kein Drehbuch für sozialdemokratische Kanzlerkandidaten. Es gibt aber einen Kanzler, den Steinmeier wie kein Zweiter kennt, an dessen Seite er 15 Jahre lang Tag und Nacht verbracht hat: Schröder eben. Muss der Kanzlerkandidatenneuling in seinem ehemaligen Chef nicht unwillkürlich das Rollenmodell sehen?

"Ich kopiere ihn nicht", sagt Steinmeier. Aber wenn er in seinen Reden laut wird und leidenschaftlich röhrt, wenn er den Arbeiterführer im weißen Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln gibt, wenn er einen Witz macht und seinem Mund ein gackerndes, derbes Lachen entfährt, dann denken die Leute automatisch an - Schröder.

Steinmeier beißt die Zähne zusammen

Steinmeier kann diese Vergleiche nicht mehr hören, er hält sie für oberflächlich. Haben früher nicht alle stets behauptet, er sei das ganze Gegenteil seines Chefs, ausgleichend, nachdenklich, einer, der zuhören könne? Aber die Vergleiche verfolgen ihn. Steinmeier ein Schröder-Double - das würde ihn auf die Rolle festlegen, der er gerade zu entfliehen sucht: nur die Nummer zwei zu sein.

Im Juni sind sie zusammen aufgetreten, auf einem Umweltkongress in Berlin. Schröder redete als Erster. "Es ist schon interessant zu sehen, welche Spuren die Große Koalition hinterlässt", sagte er und machte sich über seine Nachfolger in der SPD lustig, die ihre Beißhemmung gegenüber Angela Merkel verloren hätten. Dann lobte er in süffisanten Worten das sozialdemokratische Wahlprogramm und fügte mit einem Wolfslächeln hinzu: "Ich habe das Programm natürlich auswendig gelernt." Steinmeier biss die Zähne zusammen.

Gemeinsame Wahlkampfauftritte seitdem? Null. Nada. Das juckt den alten Schröder nicht. Er zeigt trotzdem, wie's geht: ein Thema setzen, das Hemd aufreißen, eine dicke Lippe riskieren. In fünf Jahren raus aus Afghanistan!, brüllt er jetzt. Der Außenminister bleibt zugeknöpft. Kein Abzugsdatum, kein Risiko, kein Siegerthema. Und schon wieder kommen die Fragen: Kann Steinmeier Kanzler? Vor allem: Will er Kanzler? Hat er den Biss des politischen Tiers Schröder?

Intelligenz, Fleiß, Beharrlichkeit

Alles, was Steinmeier bislang geworden ist, wurde er durch Intelligenz, Fleiß, Beharrlichkeit - nie durch Kampf. Er war immer genau da, wo gerade ein Platz frei wurde. Selbst die Kanzlerkandidatur, so sehr er sie selbst am Ende auch anstrebte, hat ihm ein geschwächter Parteichef Kurt Beck in den Schoß gelegt. Ja, ich will Kanzler - diesen Satz musste man ihm im Frühjahr in Interviews noch aus der Nase ziehen. Heute kommt er ihm selbstverständlich über die Lippen. Aber was heißt das schon? Nichts. Außer dass er sich der öffentlichen Erwartung nach solchen Kraftmeiereien nicht entziehen kann.

Steinmeier misstraut den großen, auftrumpfenden Gesten. In Schröders Schatten hat er oft genug miterlebt, wie schnell sie sich abnutzen, wie machtlos auch die breitbeinigen Zampanos sein können. Er kommt lieber leise und überlegt ans Ziel. Das passt zu seiner freundlichen, runden Erscheinung. Deswegen sollte jedoch niemand glauben, in ihm lodere kein Ehrgeiz. "Spitzenmitarbeiter von Schröder zu sein und keinen Willen zur Macht zu haben - da wäre er elendig umgekommen", sagt Franz Müntefering.

Wie weit aber trägt dieser Ehrgeiz? "Ich will nicht Kanzler werden, um einfach nur Kanzler zu sein", sagt Steinmeier. Das ist für ihn das Prinzip Merkel. Er pumpt sich bei seinen Auftritten künstliche Erregung in den Körper und droht der Kanzlerin, dass sie mit ein paar netten Bildern nicht durch den Wahlkampf kommen werde. Er wirkt dabei so gefährlich wie Biene Maja im Sturzflug. Er behauptet von sich, Höheres im Sinn zu haben: Probleme lösen, Führung zeigen, das Land verändern. Das klingt irgendwie edel. Aber auch halbherzig, verdruckst. Als tue er das alles nicht für sich, sondern für andere, für seine Partei, für Deutschland, wer weiß. Das hindert ihn daran, die eigenen Grenzen zu überschreiten.

Mit Bedacht

Joschka Fischer hat den Marsch aufs Kanzleramt mit dem Aufstieg auf einen Achttausender ohne Sauerstoffflasche verglichen. Steinmeier ist der Typ, der die Sauerstoffflasche dabei hat.

Wenn er auftritt, wird er neuerdings als "künftiger Bundeskanzler" begrüßt. In Potsdam spricht ihn ein alter Genosse darauf an. "Frank, weißt du, was dein Problem ist?" Steinmeier stutzt. "Was denn?" - "Du willst rein ins Kanzleramt, aber die Merkel ist schon drin. Du bist ihr zu ähnlich. Du musst das machen wie der Schröder." - "Wart mal ab", antwortet Steinmeier. "Vielleicht gibt's am Ende eine Überraschung."

Vielleicht gibt's auch ein Wunder. Vielleicht raubt Merkel ein Juweliergeschäft aus. Vielleicht aber auch nicht.

Der Problemlöser

Wie, um Himmels willen, soll man auch Kanzler werden wollen, wenn man gar nicht Kanzler werden kann? Steinmeier kann mit seiner 25-Prozent-SPD in Wahrheit ja nur eines wollen: nicht verlieren. Eine schwarz-gelbe Koalition verhindern. Was danach kommt, liegt nicht mehr in seiner Hand.

Steinmeier tut so, als nehme er am Spiel um die Macht im Kanzleramt gar nicht teil. Er ist lieber der kompetente Problemlöser mit 67-seitigem Deutschlandplan und ehrgeizigem Ziel: vier Millionen neue Arbeitsplätze bis 2020. Er will, anders als Merkel, Aufstieg durch Bildung zu seinem großen Thema machen. Er vertraut darauf, dass in unheroischen Zeiten ein unheroischer Typ wie er gewünscht wird. Er erzählt seine eigene Geschichte: Ich bin ich. Nicht der, den ihr euch wünscht.

Aber was ist das für eine Geschichte, in der man nichts preiszugeben hat? Steinmeier besitzt kein Geheimnis. Er ist in Brakelsiek geboren, hat in Gießen Jura studiert und in Hannover Schröder kennengelernt. Seine Biografie erzählt von einem Leben in einer ziemlich heilen Welt, unauffällig, grundanständig, frei von Brüchen. Sein größtes Problem bestand darin, mit dem Bus so weit zu fahren, bis er einen Ort fand, in dem mehr los war als zu Hause. Steinmeier hat nie rebelliert, sich stets an die Regeln gehalten, und er ist meistens gut gefahren damit. Das erklärt sein solides, bedächtiges Wesen.

"Sei einfach du selbst"

Sein Leben hat keine Pointe. Angela Merkel ist, biografisch gesehen, eine Sensation: die erste Ostdeutsche im Kanzleramt. Die erste Frau an der Spitze Deutschlands. Steinmeier ist einfach nur Steinmeier.

Wer ihn verstehen will, muss nach Saaringen fahren, 70 Kilometer raus aus Berlin, über die grünen Alleen Brandenburgs, in das 70-Seelen-Dorf direkt an der Havel. Am Ende der Saaringer Dorfstraße steht ein rotes Backsteinhaus auf einem alten Bauernhof. Ein Teil des Hauses hat Steinmeier gemeinsam mit Freunden gemietet. Er ist ein Familienmensch, gesellig, tolerant. Er hat 17 Jahre lang in Wohngemeinschaften gelebt. Im Sommer ist er, sofern es der Außenministerjob zulässt, jedes Wochenende für einen Tag mit seiner Frau Elke Büdenbender und seiner 13-jährigen Tochter Merit in der Zweitwohnung hier draußen. "Sei einfach du selbst", riet ihm seine Frau, nachdem er Kanzlerkandidat geworden war. Als gäbe es nichts Unmöglicheres in der Politik, als man selbst zu sein.

Steinmeier trotzt seinen 18-Stunden-Tagen ein Stück normales Leben ab. An der Rückseite des Hauses liegt ein Holzboot. Manchmal fährt er damit raus auf die Havel. Vor ein paar Wochen hat er alle 70 Saaringer eingeladen, sie haben im Garten gegrillt und Bier getrunken.

Familienmensch

Auch im Dienst lässt er sich von der Familie stören. Beim Außenministertreffen auf Korfu rief seine Tochter auf dem Handy an und fragte, ob sie ihren Lateinunterricht nicht mal ausfallen lassen dürfe. Wenn ich dir das erlaube, antwortete der Vater, steigt mir deine Mutter aufs Dach.

Am letzten Sonntagmorgen im August sitzt Steinmeier mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar am Frühstückstisch in Saaringen. Er hört erst jetzt, dass Schalke, sein Lieblingsverein, gestern verloren hat. "Gegen Freiburg!", stöhnt er. "Zu Hause!" Der Freund, ein Medienunternehmer, berichtet, dass Felix Magath gleich nach Abpfiff seinen Spielern in der Kabine gesagt habe, so ein Spiel wolle er nie wieder sehen. Steinmeier lacht. "Die Wirksamkeit solcher Drohungen kenne ich zur Genüge."

Steinmeier hat mal erzählt, dass ihm Angela Merkel unheimlich sei, weil sie 24 Stunden nur an Politik denke, ihr alles unterordne. Aber muss man diesen Job nicht bedingungslos wollen, um ihn am Ende auch zu kriegen? Steinmeier macht nicht den Eindruck, Kanzler werden zu müssen, um glücklich zu sein.

Ist es das, was Franz Müntefering so verstört? Denkt der SPD-Chef inzwischen sogar, Steinmeier könnte der falsche Kandidat sein, weil er nicht aufs Ganze geht? Müntefering umschreibt Steinmeiers Politikverständnis vor laufender Fernsehkamera so: "Mich erinnert das immer an das Häuten der Zwiebel. Er sucht den Kern des Ganzen und legt alles beiseite. Er haut nicht mit dem Hammer auf die Zwiebel. Er nimmt die äußere Schale weg und kommt so zum Kern."

Wenn die Kameras ausgeschaltet sind, stöhnt er: "Diese Methode ist für einen Politiker manchmal nur schwer zu ertragen." Dem Politiker Müntefering geht der Technokrat Steinmeier mitunter gehörig auf die Nerven.

Ulla Schmidts Dienstwagenaffäre zum Beispiel. Da hat Steinmeier, juristisch korrekt, die Entscheidung an den Rechnungshof delegiert. Die Lösung des Machtmenschen Müntefering hätte garantiert anders ausgesehen: Bei ihm säße Schmidt heute nicht mehr im Kompetenzteam. Er hat in seiner langen Karriere gelernt, dass in der Politik das Richtige manchmal das Falsche sein kann.

Müntefering und Steinmeier

Am Wahlabend vor zehn Tagen standen die beiden im Willy-Brandt-Haus einträchtig nebeneinander. Eigentlich kein schlechtes Duo: links Steinmeier, geballte Kompetenz, weiße Haare, seelenruhig; rechts Müntefering, 40 Jahre politische Erfahrung, Mephisto-Augenbrauen, gelassen. Demnächst werden sie auf großen Wahlplakaten sogar gemeinsam um die Wette lächeln. Aber ihr Verhältnis ist voller Spannung. Sie telefonieren zwar täglich miteinander, sie stimmen sich ab, aber sie ziehen nicht immer am selben Strang. Wo Müntefering die Kanzlerin attackiert, redet Steinmeier über die eigenen Erfolge. Und oft hat man den Eindruck, der eine warte auf den jeweils anderen, auf dessen rettende Idee, worin auch immer sie bestehen soll.

Die komplizierte Psychologie dieser Beziehung führt zurück zum Schwielowsee. Der Putsch gegen Kurt Beck im September 2008 wird bislang als gemeinsame Tat von Steinmeier und Müntefering gesehen: Der Kanzlerkandidat holt den Pensionär zurück ins Geschäft, um Beck kaltzustellen und den alten Haudegen der Partei an seiner Seite zu haben. Ein Spitzengenosse, der bei der entscheidenden Krisensitzung dabei war, erinnert sich aber an einen Wortwechsel, der im Gebrüll nach Becks Rücktritt untergegangen sei. Andrea Nahles habe Steinmeier gefragt, warum er unbedingt Müntefering als SPD-Chef wolle. "Damit nicht auch auf mich aus dem Hintergrund geschossen wird", soll Steinmeier geantwortet haben. Sein Motiv war Furcht. Furcht vor der Zerstörungskraft des undurchsichtigen Müntefering, der Beck im Alleingang erledigt hatte.

Es sieht so aus, als läge darin Steinmeiers Schicksal: ewiger Zweiter zu sein. Kanzleramtschef hinter Schröder. Vizekanzler neben Merkel. Kanzlerkandidat unter Müntefering.

Die kleine Citation XLS auf dem Weg von Saarbrücken nach Berlin setzt in Schönefeld auf. "Kennen Sie das Gefühl", fragt Steinmeier, "Sie sehen sich selbst im Fernsehen und erkennen sich nicht wieder? Sie sehen nur die öffentliche Figur, die von Ihnen existiert." Sein Referent und die Bodyguards lassen Steinmeier vorangehen. Er darf als Erster aussteigen.

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