Prinzipiell kann jedes Nahrungsmittel eine allergische Reaktion hervorrufen. Säuglinge und Kinder reagieren häufig auf Grundnahrungsmittel wie Milch, Eier, Weizen und Nüsse; bei Säuglingen liegt das Kuhmilcheiweiß, bei Kleinkindern das Hühnerei an erster Stelle, gefolgt von Soja. Da die Pflanze selbst allergieauslösende Proteine enthält, eignet sich Sojamilch in diesem Alter nur bedingt als Alternative zu Kuhmilch. Bei Jugendlichen und Erwachsenen überwiegen die Allergien auf pflanzliche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse oder Nüsse. Außerdem spielen Kreuzreaktionen bei Pollenallergie oder bei einer Latexallergie zu bestimmten Obst- und Gemüsesorten eine wichtige Rolle. Eine detaillierte Übersicht finden Sie hier.
Das Kochen, Braten, Backen oder Rösten vieler dieser Lebensmittel hilft oft leider nicht. Die Allergene bleiben trotz der Hitze stabil und können zum Teil starke Beschwerden auslösen, manchmal schon in geringsten Spuren, etwa bei einer Erdnussallergie.
Im Grunde kann jedes eigentlich harmlose Lebensmittel die Entstehung einer Allergie begünstigen, wenn es im Übermaß verzehrt wird. Reis zum Beispiel verursacht in Asien viel häufiger Allergien als in Europa, obwohl er gar nicht zu den typischen Lebensmittelallergenen zählt. Er wird dort schon sehr früh und ausgiebig konsumiert.
Eine Fischallergie ist vor allem in Mittelmeerländern wie Spanien ein Problem. In Deutschland gibt es neuerdings heftige Reaktionen auf Sojaprodukte bei erwachsenen Pollenallergikern. Die potenziell gefährliche Erdnussallergie wiederum kommt in Deutschland relativ selten vor – anders als etwa in den USA. Dies könnte sich bei zunehmendem Konsum aber ändern, befürchtet Allergologe Werfel: "Wir haben ein wenig Sorge, dass die Erdnussallergie auch in Deutschland zunehmen könnte. Insbesondere Familien mit Allergierisiko sollte man ans Herz legen, ihren Kindern vor dem vierten Lebensjahr keine Erdnussbutter und möglichst auch keine anderen erdnusshaltigen Produkte zu geben."
Eine Fischallergie ist vor allem in Mittelmeerländern wie Spanien ein Problem. In Deutschland gibt es neuerdings heftige Reaktionen auf Sojaprodukte bei erwachsenen Pollenallergikern. Die potenziell gefährliche Erdnussallergie wiederum kommt in Deutschland relativ selten vor – anders als etwa in den USA. Dies könnte sich bei zunehmendem Konsum aber ändern, befürchtet Allergologe Werfel: "Wir haben ein wenig Sorge, dass die Erdnussallergie auch in Deutschland zunehmen könnte. Insbesondere Familien mit Allergierisiko sollte man ans Herz legen, ihren Kindern vor dem vierten Lebensjahr keine Erdnussbutter und möglichst auch keine anderen erdnusshaltigen Produkte zu geben."