Eine Nahrungsmittelallergie kann sich auf viele Arten äußern und Reaktionen am gesamten Körper auslösen. Am häufigsten sind Haut und Schleimhäute, gelegentlich auch die Atemwege betroffen. Oft reagieren die Patienten an mehreren Organsystemen gleichzeitig. So können sie unter Quaddeln auf der Haut, unter Erbrechen und Schwindel oder Kollaps leiden. Typisch ist die Kombination aus Atemnot oder asthmatischen Beschwerden und Quaddeln.
Ein Spezialfall sind die allergischen Symptome bei Pollenallergikern, die im Rahmen ihres saisonalen Heuschnupfens oder Asthmas auch mit verwandten Nahrungsmitteln reagieren. Häufig sind dies Kreuzreaktionen, etwa zwischen Baumpollen und Kern- oder Steinobst. Deren Beschwerden unterscheiden sich von den klassischen Nahrungsmittelallergien und sind meist auf den Mundraum beschränkt.
Die einzelnen Beschwerden im Überblick:
Die meisten Lebensmittelallergene lösen sehr schnell eine Reaktion aus. Die Symptome machen sich in der Regel innerhalb weniger Minuten, spätestens aber zwei Stunden nach dem Verzehr der jeweiligen Lebensmittel bemerkbar. Seltener sind Spätreaktionen, die 24 Stunden nach Verzehr auftreten. Bei einer Neurodermitis, die durch eine Lebensmittelallergie mitbedingt oder verschlechtert wird, verschlimmern sich die Symptome typischerweise über Nacht.