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Vor Beginn des Katholikentags in Mannheim haben führende Laien Reformen in der Kirche angemahnt. Es gelinge immer weniger, junge Menschen zu erreichen, beklagte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück.
Mit einem Abend der Begegnung öffnet heute in Mannheim der 98. Katholikentag. Organisator Alois Glück verlangt einen Veränderungsprozess in der Katholischen Kirche.
Welche Konsequenzen zieht die Kirche aus den Missbrauchsfällen? Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, fordert eine Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität und hält auch eine Lockerung des Zölibats für denkbar.
Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück (CSU), hat die Schweizer Volksabstimmung über den Bau von Minaretten kritisiert. Er sagte am Dienstag im Deutschlandfunk: "In der Schweiz ist eine Stimmung geschürt worden, die ungeheuer schädlich ist für das Zusammenleben der Menschen." In Deutschland sei man in dieser Frage "deutlich weiter".
Die Katholiken in der Union finden Merkels Osama-ist- tot-Jubel völlig daneben. Und die Opposition bohrt ihre Äußerung politisch auf. Kein guter Tag für die Kanzlerin.
Der 98. Katholikentag geht heute (Sonntag/10.00) mit einem Festgottesdienst unter freiem Himmel zu Ende. Prominentester Gast ist Bundespräsident Joachim Gauck.
Zum Abschluss des 98. Katholikentags in Mannheim haben die Veranstalter eine überwiegend positive Bilanz gezogen und hoffen auf Impulse bei der Suche nach Auswegen aus der Kirchenkrise.
Die Organisatoren des Katholikentages sind zufrieden: Die Kirche habe sich als lebendig präsentiert. Aber auch sie spüren Unruhe und Spannung. Kein Wunder: Prominente Katholiken üben massive Kritik.
Die tiefe Krise der Kirche und der Ruf nach Reformen bestimmen den 98. Katholikentag in Mannheim. Im Alltag bestehe oft eine große Diskrepanz zwischen kirchlicher Lehre und Lebenswirklichkeit vieler Katholiken.
Mit Aufrufen zu einem kirchlichen und gesellschaftlichen Wandel ist der 98.
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