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Gesucht: Das Auto des Jahres

Europäische Fachjournalisten stimmen in Kürze darüber ab, welcher Wagen Titelträger wird. Machen Sie mit und tippen Sie den Sieger für 2005. Es gibt attraktive Preise

Der erste Preisträger kam aus England. 1964 gewann der Rover 2000 eine inzwischen in der Automobilindustrie hochbegehrte Auszeichnung: Er wurde "Auto des Jahres". Seit Beginn des Wettbewerbs vor vier Jahrzehnten gewann Fiat am häufigsten, insgesamt achtmal - gefolgt von Renault mit fünf, Ford mit vier und Citroën wie Peugeot mit je drei Titeln. Der Titelträger des vergangenen Jahres heißt Fiat Panda.

Jetzt geht es in die neue Runde für 2005. Wir möchten Sie, liebe stern-Leser, einladen, bei diesem Wettbewerb mitzumachen. Tippen Sie, welches Automobil die Auszeichnung fürs Jahr 2005 bekommen wird. Hier geht´s zur Abstimmung.

Träger des Wettbewerbs sind sieben europäische Zeitschriften:

- "Autocar", England

- "L'Automobile", Frankreich

- "Vi Bilägare", Schweden

- "Auto", Italien

- "Autovisie", Niederlande

- "Autopista", Spanien l

und der stern, der seit der Gründung von "Car of the Year" dabei ist. Gewählt wird der Titelträger von derzeit 58 europäischen Motorjournalisten aus 22 Ländern. Darunter ist auch einer vom stern. Die sieben Zeitschriften berufen die Juroren in dieses Gremium. Jedes der Jurymitglieder hat 25 Punkte zur Verfügung, von denen höchstens neun Punkte an ein Auto vergeben werden dürfen.

Dieses Jahr wird der Sieger unter 33 Kandidaten gewählt, die Sie auf diesen Seiten sehen können. Die Liste der fahrzeuge wird nach intensiven Beratungen des Jury-Komitees zusammengestellt, dem ebenfalls ein Vertreter des stern angehört. Um überhaupt Car-of-the-Year-Anwärter werden zu können, muss jedes infrage kommende Auto bis zum Jahresende auf mindestens fünf europäischen Märkten erhältlich sein. Ausgeschlossen jedoch sind Exoten, weil die Untergrenze bei 5000 verkauften Exemplaren liegt. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, entscheidet das Gremium nach folgenden Kriterien: Wirtschaftlichkeit, Komfort, aktive und passive Sicherheit, Fahreigenschaften, Funktionalität, Umweltfreundlichkeit, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Design. Machen Sie mit, versuchen Sie Ihr Glück, geben Sie Ihren Tipp ab, welcher der 33 Kandidaten Ihrer Meinung nach die größten Chancen bei der internationalen Jury hat. Die Teilnahmebedingungen, den Einsendeschluss und die Abstimm-möglichkeiten finden Sie auf Seite 133.

Vom Gewinnspiel

sind die Mitarbeiter des Verlages Gruner+Jahr AG & Co. KG und ihre Angehörigen ausgeschlossen. Ebenso der Rechtsweg. Die Gewinner werden unter den richtigen Einsendungen gezogen. Der Gewinner des Hauptpreises erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name wie auch sein Bild im stern veröffentlicht werden dürfen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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