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Der neue Toyota Tundra Nummer vier holt auf

Toyota Tundra neu 2022
Toyota Tundra neu 2022
© press-inform - das Pressebuero
Pick Ups sind in den USA die große Nummer. Seit vier Jahrzehnten führt der Ford F-150 als sogenannter Full-Size-Truck die amerikanische Zulassungsstatistik an. Jetzt will Toyota mit dem neuen Tundra das Feld von hinten aufrollen.

Kein Auto ist amerikanischer als ein Full-Size-Pick-Up, den die Amerikaner einfach nur Truck nennen. Los Angeles, Miami, Detroit, Oklahoma oder Seattle - die zumeist mehr als 5,30 Meter langen Pick Ups bevölkern tagein tagsaus Straßen, Highways und Parkplätze in den USA mehr als jede andere Fahrzeuggattung. Hauptdarsteller ist dabei die F-Serie von Ford und hier gerade das Volumenmodell F-150. Auf den folgenden Plätzen der Zulassungsstatistik liegt seit Jahren der Chevrolet Silverado mit seinem Edel-Ableger GMC Sierra und auf dem Platz drei der gewaltige RAM von Dodge. Für den erfolgs- und volumenverwöhnten Hersteller Toyota reicht es mit seinem Tundra nur mit gewaltigem Abstand zu Platz vier. Keine Überraschung, dass sich die Japaner damit nur schwer anfreunden können und alles daran legen nach vorne zu kommen.

Entsprechend groß ist der Druck für den neuen Toyota Tundra, der wie seine Vorgänger im Ursprungsland aller Pick Ups - Texas - produziert wird. Seit 2007 ist der Tundra als großer Bruder des Tacoma in den USA auf dem Markt und hat es trotz typischen US-Designs, bulliger V8-Triebwerke und gemeinhin akzeptierter Nehmerqualitäten bisher nicht geschafft, die ersten drei US-Boys zu verdrängen. Die dritte Generation soll sich nicht länger mit 100.000 bis 150.000 Zulassungen pro Jahr zufriedengeben, soll an dem Top-Trio schnuppern, von denen der Bestseller Ford schon einmal eine Million Fahrzeuge pro Jahr verkauft.

Die Optik ist mit dem senkrechten Radiotor-Kühlergrill, wuchtigen Schürzen und schmalen LED-Augen gewaltiger als bisher und bulliger denn je. Dabei orientiert sich der Tundra durchaus an dem erst jüngst vorgestellten Toyota Land Cruiser. Bei dem waren die Achtzylinder-Saugmotoren von einem neuen V6-Doppelturbo mit 3,5 Litern Hubraum und Zehngang-Automatik ersetzt worden. Anzunehmen, dass auch der neue Tundra statt der bisher verbauten 5,7 Liter großen Achtzylinder dieses neue i-Force-Max-Triebwerk bekommen wird, was den Normverbrauch nennenswert reduzieren soll. Der neue V6-Turbomotor leistet 305 kW / 415 PS und hat als Dieselbruder einen besonders sparsamen 3,3-Liter-Commonrail-Diesel mit 227 kW / 309 PS, der auch bestens in den großen Toyota Tundra passen dürfte. Schließlich ist auch die amerikanische Konkurrenz von Ford, Chevrolet und Dodge / RAM mittlerweile mit Dieseltechnik zu bekommen. Toyota plant ebenso wie die Konkurrenz jedoch auch eine rein elektrische Version, um dem politischen Druck nachzukommen, der auch die US-Wettbewerber dazu gezwungen hat, Elektroversionen seiner gewaltigen Pull-Size-Pick-Ups anzukündigen.

Innen gibt es üppige Platzverhältnisse für bis zu fünf Personen und eine große Ladefläche für Freizeit und Arbeit. Neben dem schon bisher elektrisch zu öffnenden Heckfenster bietet der neue Toyota Tundra auf Wunsch ein großes Panoramadach, das sich ebenfalls elektrisch öffnen lässt und viel Licht und Frischluft in den Innenraum lässt. Wie schon bisher wird es neben dem normalen Tundra eine besonders offroadfähige TRD-Variante geben und auch eine Sportversion wie beim Ford F-150 Raptor ist denkbar, um den Wünschen der US-Kunden nachzukommen. Marktstart soll Anfang 2022 sein.

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