1976: Airbus und Lufthansa – der zarte Beginn einer großen Liebe
Im Westen gab es lediglich drei große Hersteller von Verkehrsflugzeugen: Boeing als Platzhirsch, mit Abstand gefolgt von McDonnell Douglas und Lockheed. Ein Jet aus Europa, gebaut von einem Konsortium deutscher, französischer, spanischer und britischer Firmen? Undenkbar.
Doch Airbus bot mit dem A300 etwas, was die drei Schwergewichte nicht im Programm hatten, was die Airlines aber suchten: ein Flugzeug zwischen der Kurzstrecken-737 und der Langstrecken-747. 300 Passagiere, 870 km/h schnell und sehr leise – ein klarer Pluspunkt für das dicht besiedelte Europa.
Eher zögerlich und wohl auch aufgrund politischer Erwartungshaltung kaufte die Lufthansa 1976 zunächst nur drei A300. Heute ist Airbus mehr als auf Augenhöhe mit Boeing, und die Lufthansa zählt mit mittlerweile 652 Maschinen jeder Größe zu den wichtigsten Kunden.
Im Westen gab es lediglich drei große Hersteller von Verkehrsflugzeugen: Boeing als Platzhirsch, mit Abstand gefolgt von McDonnell Douglas und Lockheed. Ein Jet aus Europa, gebaut von einem Konsortium deutscher, französischer, spanischer und britischer Firmen? Undenkbar.
Doch Airbus bot mit dem A300 etwas, was die drei Schwergewichte nicht im Programm hatten, was die Airlines aber suchten: ein Flugzeug zwischen der Kurzstrecken-737 und der Langstrecken-747. 300 Passagiere, 870 km/h schnell und sehr leise – ein klarer Pluspunkt für das dicht besiedelte Europa.
Eher zögerlich und wohl auch aufgrund politischer Erwartungshaltung kaufte die Lufthansa 1976 zunächst nur drei A300. Heute ist Airbus mehr als auf Augenhöhe mit Boeing, und die Lufthansa zählt mit mittlerweile 652 Maschinen jeder Größe zu den wichtigsten Kunden.
© Michael Dick