Wie sieht die Zukunft aus?
Der zivile Flugverkehr steht in den kommenden Jahren vor den größten Herausforderungen seiner Geschichte. Die zur Neige gehenden Erdölreserven erfordern alternative Kraftstoffe und der Klimaschutz neue Antriebstechniken sowie deutlich leichtere Flugzeuge. Die Ära der vierstrahligen Jets wie dem A350 klingt aus, moderne Flugzeuge wie der A350-900 und die Boeing 787-9 bewältigen lange Strecken auch mit zwei Triebwerken, bei einem um ein Drittel geringeren CO₂‑Ausstoß. Treibstoffersparnis erwartet die Lufthansa auf der Kurzstrecke durch den sehr leichten Airbus 220. 200 dieser modernen Flugzeuge sollen in den kommenden zehn Jahren beschafft werden. Die vom Auto bekannte Beimischung von Bio-Ethanol (E5 und E10) nennt sich beim Kerosin SAF – Sustainable Aviation Fuel. SAF bestehen aus gebrauchten Speiseölen und Speisefetten. Die Lufthansa betankt ihre Flugzeuge bereits seit Jahren mit einem 50:50-Gemisch aus Kerosin und SAF. Im Jahresmittel werden damit rund 80 Prozent CO₂ gespart. Bis Wasserstoff-Fuels oder gar Elektromotoren kostengünstig zur Verfügung stehen, ist derzeit nicht absehbar.
Der zivile Flugverkehr steht in den kommenden Jahren vor den größten Herausforderungen seiner Geschichte. Die zur Neige gehenden Erdölreserven erfordern alternative Kraftstoffe und der Klimaschutz neue Antriebstechniken sowie deutlich leichtere Flugzeuge. Die Ära der vierstrahligen Jets wie dem A350 klingt aus, moderne Flugzeuge wie der A350-900 und die Boeing 787-9 bewältigen lange Strecken auch mit zwei Triebwerken, bei einem um ein Drittel geringeren CO₂‑Ausstoß. Treibstoffersparnis erwartet die Lufthansa auf der Kurzstrecke durch den sehr leichten Airbus 220. 200 dieser modernen Flugzeuge sollen in den kommenden zehn Jahren beschafft werden. Die vom Auto bekannte Beimischung von Bio-Ethanol (E5 und E10) nennt sich beim Kerosin SAF – Sustainable Aviation Fuel. SAF bestehen aus gebrauchten Speiseölen und Speisefetten. Die Lufthansa betankt ihre Flugzeuge bereits seit Jahren mit einem 50:50-Gemisch aus Kerosin und SAF. Im Jahresmittel werden damit rund 80 Prozent CO₂ gespart. Bis Wasserstoff-Fuels oder gar Elektromotoren kostengünstig zur Verfügung stehen, ist derzeit nicht absehbar.
© Markus scholz