Januar 1926: Die Zwangsgründung der Deutschen Luft Hansa
Das Geschäft der beiden Flugdienste in Deutschland war ohne staatliche Subventionen nicht überlebensfähig. 1926 ordnete die Reichsregierung die Fusion von Junkers Luftverkehr mit dem Deutschen Aero Lloyd an. Der Name der neuen deutschen Fluggesellschaft: Deutsche Luft Hansa AG. Hugo Junkers war verbittert. Es sollten nicht nur die Ausgaben gesenkt werden – die Regierung wollte Zugriff auf eine staatliche Fluggesellschaft, um sie für die Aufrüstung zu nutzen. Der Aufbau einer Luftwaffe war durch den Versailler Vertrag verboten. Über eine Fluggesellschaft ließen sich heimlich mehr Piloten und Bodenpersonal ausbilden, als eigentlich benötigt wurden. Es war der Beginn einer engen Verflechtung mit dem späteren NS-Regime.
Das Geschäft der beiden Flugdienste in Deutschland war ohne staatliche Subventionen nicht überlebensfähig. 1926 ordnete die Reichsregierung die Fusion von Junkers Luftverkehr mit dem Deutschen Aero Lloyd an. Der Name der neuen deutschen Fluggesellschaft: Deutsche Luft Hansa AG. Hugo Junkers war verbittert. Es sollten nicht nur die Ausgaben gesenkt werden – die Regierung wollte Zugriff auf eine staatliche Fluggesellschaft, um sie für die Aufrüstung zu nutzen. Der Aufbau einer Luftwaffe war durch den Versailler Vertrag verboten. Über eine Fluggesellschaft ließen sich heimlich mehr Piloten und Bodenpersonal ausbilden, als eigentlich benötigt wurden. Es war der Beginn einer engen Verflechtung mit dem späteren NS-Regime.
© Henry Lübberstedt