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Untergang der Sheffield: Wie der Stolz der britischen Flotte von einer Fritteuse versenkt wurde

Im Kampf um die Falklandinseln wurde die britische Flotte von Exocet-Raketen angegriffen. Der Zerstörer Sheffield wurde von einem Blindgänger getroffen – sank aber, obwohl die Rakete nicht explodierte.

Die unkoordinierten Löschversuche konnten das Feuer nicht eindämmen.

Die unkoordinierten Löschversuche konnten das Feuer nicht eindämmen.

Hersteller

Im Krieg um die Falklandinseln zwischen dem Vereinigten Königreich und Argentinien wurden erstmals moderne Raketen von Flugzeugen aus gegen Kampfschiffe eingesetzt. Die britische Expeditionsflotte wurde 1982 von Exocet-Raketen, die aus Frankreich stammten, attackiert.

Seitdem fürchten auch starke Flottenverbände den Überfall aus der Luft und das, obwohl die damals eingesetzten Raketen nur sehr unzuverlässig funktionierten. Die Briten verloren das schönste Schiff ihrer Flotte an einen Blindgänger.

Billig-Rakete gegen teuren Zerstörer

Argentinien verfügte nur über fünf einsatzfähige Raketen und einen richtigen Treffer konnte keine landen, dennoch ging der Zerstörer Sheffield verloren. Die argentinischen Piloten mussten die Flotte in möglichst geringer Höhe mit ihren Kampfflugzeugen vom Typ Super Étendard anfliegen, um nicht vorzeitig entdeckt zu werden, sie flogen bei schwerem Wetter kaum über den Wellenkämmen.

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Schließlich gelang es dem Piloten Augusto Bedacarratz und einem Kameraden, zwei der kostbaren Raketen auf den Zerstörer abzuschießen. Eine ging fehl und fiel ins Meer. Die zweite traf den Zerstörer mittschiffs. Eigentlich ein tödlicher Treffer, wenn der Sprengkopf der Exocet explodiert wäre. Das tat er aber nicht.

Ölbrand in der Küche

Allerdings traf die Rakete die Kombüse der Sheffield, dort setzte der Flammenstrahl der Raketentriebwerks die gigantischen Fritteusen der Schiffs in Brand. Anstatt Chips and Fish gab es einen Ölbrand, der nicht eingedämmt werden konnte. 20 Mann der Besatzung starben und 26 wurden verwundet. Die Sheffield musste aufgegeben werden und sank einige Tage danach. 

20 Jahre später erinnerte sich Bedacarratz: "Nachdem wir den Knopf gedrückt hatten, dachten wir nicht an die Tode, die wir verursacht hatten. Es ist nicht so, dass wir unsensibel waren. Wir haben nur versucht, eine Mission abzuschließen, um ein Schiff loszuwerden, das uns Probleme bereitet. Es war nichts Persönliches."

Marine vertuschte das Versagen

Der Untergang war nicht nur eine Katastrophe für die Betroffenen, sondern auch eine Riesenblamage für die Royal Navy. Beim Thema Luftabwehr hatte die moderne Sheffield komplett versagt, ebenso bei den Rettungsmaßnahmen. Schließlich gelang es nicht, den Brand in der Kombüse einzudämmen. Ein Feuer, das auch aus ganz anderen Ursachen heraus hätte ausbrechen können. 

Die britische Marine bemühte sich, das Versagen nach Möglichkeit zu vertuschen. 2006 wurde ein Untersuchungsbericht veröffentlicht, aus dem alle brisanten Passagen entfernt worden war. Erst im vergangenen Jahr sickerten die peinlichen Details durch. Vor dem Angriff hatte der diensthabende Luftabwehroffizier den Kommandoraum verlassen, um einen Kaffee zu trinken. Sein Stellvertreter war auf dem WC, als die Rakete aufschlug. Beide glaubten, dass die argentinischen Jets die Flotte nicht erreichen konnten.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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