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Untergang der Sheffield: Falkland-Krieg - Wie der Stolz der britischen Flotte von einer Fritteuse versenkt wurde

Im Kampf um die Falklandinseln wurde die britische Flotte von Exocet-Raketen angegriffen. Der Zerstörer Sheffield wurde von einem Blindgänger getroffen – sank aber, obwohl die Rakete nicht explodierte.

Die unkoordinierten Löschversuche konnten das Feuer nicht eindämmen.

Die unkoordinierten Löschversuche konnten das Feuer nicht eindämmen.

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Im Krieg um die Falklandinseln zwischen dem Vereinigten Königreich und Argentinien wurden erstmals moderne Raketen von Flugzeugen aus gegen Kampfschiffe eingesetzt. Die britische Expeditionsflotte wurde 1982 von Exocet-Raketen, die aus Frankreich stammten, attackiert.

Seitdem fürchten auch starke Flottenverbände den Überfall aus der Luft und das, obwohl die damals eingesetzten Raketen nur sehr unzuverlässig funktionierten. Die Briten verloren das schönste Schiff ihrer Flotte an einen Blindgänger.

Billig-Rakete gegen teuren Zerstörer

Argentinien verfügte nur über fünf einsatzfähige Raketen und einen richtigen Treffer konnte keine landen, dennoch ging der Zerstörer Sheffield verloren. Die argentinischen Piloten mussten die Flotte in möglichst geringer Höhe mit ihren Kampfflugzeugen vom Typ Super Étendard anfliegen, um nicht vorzeitig entdeckt zu werden, sie flogen bei schwerem Wetter kaum über den Wellenkämmen.

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Die Zerstörter der Arleigh-Burke-Klasse sind das Arbeitspferd der US-Marine. Sie sind die "kleinsten" Schiffe der US-Navy , die mit weitreichenden Lenkwaffen ausgerüstet sind.   Die spektakulären Havarien im Jahr 2017 haben offenbar nichts mit technischen Mängel zu tun. Sie sind auf Fehler der Besatzung zurückzuführen.   Lesen Sie:     USS Fitzgerald und John S. McCain - Chaos und Inkompetenz an Bord - darum verunglückten die US-Zerstörer

Die Zerstörter der Arleigh-Burke-Klasse sind das Arbeitspferd der US-Marine. Sie sind die "kleinsten" Schiffe der US-Navy , die mit weitreichenden Lenkwaffen ausgerüstet sind. 

Die spektakulären Havarien im Jahr 2017 haben offenbar nichts mit technischen Mängel zu tun. Sie sind auf Fehler der Besatzung zurückzuführen. 

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Schließlich gelang es dem Piloten Augusto Bedacarratz und einem Kameraden, zwei der kostbaren Raketen auf den Zerstörer abzuschießen. Eine ging fehl und fiel ins Meer. Die zweite traf den Zerstörer mittschiffs. Eigentlich ein tödlicher Treffer, wenn der Sprengkopf der Exocet explodiert wäre. Das tat er aber nicht.

Ölbrand in der Küche

Allerdings traf die Rakete die Kombüse der Sheffield, dort setzte der Flammenstrahl der Raketentriebwerks die gigantischen Fritteusen der Schiffs in Brand. Anstatt Chips and Fish gab es einen Ölbrand, der nicht eingedämmt werden konnte. 20 Mann der Besatzung starben und 26 wurden verwundet. Die Sheffield musste aufgegeben werden und sank einige Tage danach. 

20 Jahre später erinnerte sich Bedacarratz: "Nachdem wir den Knopf gedrückt hatten, dachten wir nicht an die Tode, die wir verursacht hatten. Es ist nicht so, dass wir unsensibel waren. Wir haben nur versucht, eine Mission abzuschließen, um ein Schiff loszuwerden, das uns Probleme bereitet. Es war nichts Persönliches."

Marine vertuschte das Versagen

Der Untergang war nicht nur eine Katastrophe für die Betroffenen, sondern auch eine Riesenblamage für die Royal Navy. Beim Thema Luftabwehr hatte die moderne Sheffield komplett versagt, ebenso bei den Rettungsmaßnahmen. Schließlich gelang es nicht, den Brand in der Kombüse einzudämmen. Ein Feuer, das auch aus ganz anderen Ursachen heraus hätte ausbrechen können. 

Die britische Marine bemühte sich, das Versagen nach Möglichkeit zu vertuschen. 2006 wurde ein Untersuchungsbericht veröffentlicht, aus dem alle brisanten Passagen entfernt worden war. Erst im vergangenen Jahr sickerten die peinlichen Details durch. Vor dem Angriff hatte der diensthabende Luftabwehroffizier den Kommandoraum verlassen, um einen Kaffee zu trinken. Sein Stellvertreter war auf dem WC, als die Rakete aufschlug. Beide glaubten, dass die argentinischen Jets die Flotte nicht erreichen konnten.

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