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Eurovision Song Contest in Oslo: So stehen die Chancen für Lena Meyer-Landrut

Wird es Lena Meyer-Landrut beim Eurovision Song Contest wirklich schaffen? Oder haben andere Kandidaten in Oslo bessere Chancen? stern.de hat alle Finalteilnehmer unter die Lupe genommen.

Von Jens Maier, Oslo

1. Aserbaidschan

Eine Favoritin eröffnet das Finale des 55. Eurovision Song Contest: Erst zwei Mal hat Aserbaidschan teilgenommen und schaffte mit einem achten und einem vierten Platz gleich den Sprung unter die Top Ten. 2010 will die Kaukasusrepublik ganz an die Spitze. Die in einem aufwendigen Vorentscheid ausgesuchte 17-jährige Sängerin Safura punktet nicht nur mit ihren gesanglichen Qualitäten, sondern auch mit ihrem Aussehen. Bei der Songauswahl hat man in Baku nichts dem Zufall überlassen. Schwedische Erfolgsautoren wurden engagiert, die mit "Drip Drop" ein Lied mit Ohrwurmpotential ablieferten. Der Refrain erinnert ein wenig an Lady Gaga, nur an ihrem osteuropäischen Akzent muss Safura arbeiten. Noch klingt der Titel wie “Drieb Drobb”. Trotzdem kann Safura Lena gefährlich werden, auch wenn der erste Startplatz keine besonders gute Ausgangsposition ist.

2. Spanien

Von "Algo Pequeñito", etwas Klitzekleinem, singt Daniel Diges: Dabei hat der Spanier sich Großes vorgenommen. Diges ist in seiner Heimat ein bekannter Schauspieler und Musical-Darsteller und seine Landsleute hoffen, nach ihrem letzten Sieg vor 41 Jahren, mit ihm endlich wieder gewinnen zu können. Seine Bühnenshow erinnert ein wenig an Katja Ebsteins Auftritt "Theater" vor 30 Jahren. Zu Walzer-Klängen tanzen Artisten eines Zirkus auf der Bühne. Kitschig, aber zum Verlieben schön. Ein Platz unter den ersten zehn könnte für Diges somit drin sein.

3. Norwegen

Mit ihm wollen die Norweger das Double holen: Didrik Solli-Tangen ist ausgebildeter Opern-Sänger und sieht aus wie Schwiegermamas Liebling. Sein Song "My Heart Is Yours" erinnert an eine Opern-Arie: schwere Kost für Pop-Freunde, ein Hochgenuss für Fans von sentimentalen Balladen. Der Vorjahressieger Alexander Rybak glaubt allerdings nicht an den Sieg Didriks. Der Sänger sei deutlich besser als der Song, sagte er in einem TV-Interview. Am Ende könnten das auch die TV-Zuschauer so sehen, mehr als ein Platz im Mittelfeld ist deshalb nicht drin.

4. Moldau

Bildungsfernsehen beim Grand Prix: "Wo liegt Moldau?", werden sich viele Zuschauer fragen. Die Antwort liefert die Gruppe "SunStroke Project & Olia Tira". Bereits mehrmals sind die vier am moldawischen Vorentscheid gescheitert, jetzt stehen sie sogar im Finale. Zu Gehör bringt die kleine Republik am Rande Rumäniens dieses Mal keine Folklore, sondern Eurodance pur. Dass die Nummer trotzdem nicht austauschbar wird, dafür soll ein Saxophon-Solo sorgen. Unterlegt wird das ganze mit Techno-Beats und dem Gesang von Sergei Yalovitsk und Olia Tira. Im Reigen der vielen Balladen hat dieser Song durchaus Chancen auf eine Platzierung unter den ersten zehn.

5. Zypern

Er war die Überraschung des zweiten Semifinals: Sänger Jon stammt aus Großbritannien, genauer gesagt aus Wales. Die Zyprioten scheinen es offenbar etwas zu gut mit ihm gemeint zu haben. Der Song, der ihm auf den Leib geschrieben wurde, klingt nämlich kein bisschen nach Zypern. "Life Looks Better In Spring" könnte ebenso gut aus Irland oder England stammen. Hoffentlich sehen die Iren das auch so und rufen fleißig für ihn an, sonst wird's eng mit einem Platz im hinteren Mittelfeld.

6. Bosnien-Herzegowina

Rockige Klänge schallt es in diesem Jahr aus Bosnien-Herzegowina. "Thunder and lightning" ("Donner und Blitz") heißt der Song von Vukasin Brajic, der in Bosnien bereits einige Castingshow-Erfahrung gesammelt hat. Dass der 26-Jährige die rockige Popnummer ursprünglich in der Landessprache singen wollte, merkt man an seinem heftigen Akzent. Zuschauer in Großbritannien oder Irland wird weder Blitz noch Donner, sondern eher der Schlag treffen. Trotzdem muss man sich um den sympathische Brajic wahrscheinlich keine Sorgen machen, die Nachbarn Serbien und Albanien werden bestimmt für ausreichend Punkte sorgen.

7. Belgien

Ihm werden die Frauenherzen bestimmt reihenweise zufliegen: Ein Junge mit Gitarre - und genau darüber singt Tom Dice auch. "Me And My Guitar" heißt der Song des 20-Jährigen. Gut gemachter Pop, aber nur halb so gut wie der Sänger selbst. Dice darf ohne Übertreibung als der belgische James Blunt bezeichnet werden und sieht mindestens genauso gut aus wie dieser. Ob das allerdings für einen Platz im vorderen Drittel reicht? Den leidgeprüften Belgiern wäre es zu wünschen, standen sie doch seit 2004 nicht mehr in einem Finale.

8. Serbien

Er hat die Haare schön: Milan Stankovic könnte als der "blonde Hans" aus Serbien durchgehen. Über seine Pony-Frisur machte sich im ersten Halbfinale sogar der Moderator lustig, der ihn mit einer Perücke imitierte. Die blonde Föhnwelle aus Serbien ist allerdings eine echte Stimmungskanone, sein Refrain "Balkan, Balkan, Balkan" ein Ohrwurm. Obwohl der Song "Ovo je Balkan" vor allem im Osten ankommen dürfte, verführt er selbst Skandinavier zum Mitwippen. Stankovic wird deshalb als Geheimfavorit gehandelt.

9. Weißrussland

Wer Vorurteile gegenüber dem Eurovision Song Contest hat, wird sie bei diesem Lied bestätigt bekommen: "Butterflies" ist seichtes Gefühlsdusel, das beim ersten Hören auf wundersamer Weise ins Ohr fliegt, aber schon beim zweiten Mal Brechreiz auslöst. Das Lied ist so komponiert, dass es perfekt zu einem Disney-Zeichentrickfilm passen würde. Ein Drama in drei Minuten, dem man leider allzu sehr anmerkt, was die Autoren damit bezwecken: den Zuhörer einlullen, um Punkte abzugraben. Daran ändert auch die eilig für den Grand Prix zusammengestellte Retortenband "3+2" nichts - im Gegenteil. Brav absolvieren die zwei Männer und zwei Frauen ihre einstudierte Choreographie. Mehr als ein 15. Platz wird im Finale dafür aber nicht raus springen.

10. Irland

Viva la Diva! Dass sie im zweiten Semifinale weiter kam, freute vor allem eingefleischte Grand-Prix-Fans. Niamh Kavanagh, die Siegerin von 1993, soll auch im Finale Irlands Ehre retten. Nach singenden Truthähnen und einer Mädchenband jetzt also wieder eine klassische Ballade von der grünen Insel: “It's For You” erinnert mit seinen Flötenklängen an den “Titanic”-Hit “My Heart Will Go On” und lebt einzig und allein von der grandiosen Darbietung der Kavanagh. Divenhaft steht sie auf der Bühne, trifft sicher die Töne und schert sich nicht um den sonstigen Grand-Prix-Zirkus mit halbnackten Tänzern und Showeinlagen. Vor 20 Jahren hätte das vielleicht sogar zum Sieg gereicht, 2010 allerdings könnte es passieren, dass es wie in “Titanic” kein Happy End gibt und die Kavanagh Schiffbruch erleidet. Aber vielleicht kommt ja ein kleines Rettungsboot namens Jurywertung zu Hilfe, das die mittlerweile 42-Jährige zumindest auf einen guten 15. Platz rettet.

11. Griechenland

Nein, Sänger Giorgos Alkos hat sein Handy nicht angelassen - auch wenn man das nach den ersten Tönen des griechischen Grand-Prix-Beitrags meinen könnte. "Opa" heißt der Song, der einen Handy-Klingelton als Erkennungsmelodie hat. Weil Alkaios nicht mehr der jüngste ist (mit "Opa" ist trotzdem nicht er gemeint), erledigen die Tanzeinlagen vier junge Griechen um ihn herum. "Opa" liefert ein bisschen Sirtaki, Rhythmus und laute "Buh"-Rufe. Und auch wenn man es aufgrund der fürchterlichen Komposition meinen könnte: die kommen nicht vom Publikum, sondern von den Sängern selbst. Trotzdem könnte der Song am Ende unter den ersten Zehn landen, denn er wird auf Osloer Eurovisionspartys rauf und runter gespielt. Griechen in ganz Europa werden mit ihrem Anruf für eine Platzierung unter den ersten Zehn sorgen.

12. Vereinigtes Königreich

Ein altes Sesambrötchen habe mehr Ausstrahlung als er, sagte ein deutscher Journalist nach der ersten Probe in Oslo über Josh Dubovie. In der Tat wirkt der 19-Jährige Teilnehmer aus Großbritannien blass. Dabei hatten sich die Briten so viel vorgenommen. Mit Pete Waterman und Mike Stock hatten sie zwei hochkarätige Komponisten engagiert, die bereits Bananarama, Rick Astley und Kylie Minogue zu Welthits verholfen haben. “That Sounds Good To Me” hat aber allenfalls das Zeug zum Werbejingle. Ein letzter Platz fürs Vereinigte Königreich wäre somit verdient.

13. Georgien

Im vergangenen Jahr hat die Kaukasus-Republik ausgesetzt, in diesem Jahr hat es auf Anhieb mit dem Finale geklappt. Nicht mit Folklore, sondern mit massentauglicher Popware. "Shine" klingt allerdings so gut, dass viele Journalisten Sängerin Sofia Nizharadze auf dem Zettel der möglichen Sieger haben. Das mag vielleicht auch an ihrem Aussehen liegen. Denn zusammen mit Lena, der Aserbaidschanerin Safura und Eva Rivas aus Armenien gilt sie als das Schärfste, was der Song Contest in diesem Jahr zu bieten hat.

14. Türkei

"Die bekommen doch selbst Punkte, wenn sie das Singen lassen und einfach nur die Telefonnummer einblenden", sagen Fans über das Teilnehmerland Türkei. Anwärter auf den Sieg ist die Gruppe Manga allerdings nicht. "We Could Be The Same" ist eine Mischung aus Pop, Rock, Electro und Synthi Pop und sticht wohltuend aus dem Balladenallerlei der restlichen Teilnehmer heraus. Dank der vielen Türken überall in Europa ist ein Platz unter den ersten Zehn drin.

15. Albanien

Nachdem Russland 2008 und Alexander Rybak im vergangenen Jahr mit einer Geige auf der Bühne erfolgreich waren, probiert es in diesem Jahr auch Albanien mit einem Geigensolo - allerdings in elektronischer Variante. Sängerin Juliana Pasha, die ein bisschen wie die Britney Spears des Balkans wirkt, bekommt gesanglich kräftige Unterstützung von drei Backgroundsängerinnen und fertig ist der Balkan-Pop. "It's all about you" mag im ersten Moment harmlos klingeln, geht aber sofort ins Ohr. Ein Platz in der Top 10 dürfte der Albanerin somit so gut wie sicher sein.

16. Island

Die schwule Grand-Prix-Fangemeinde liebt sie: Island schickt mit Hera Björk eine echte Wuchtbrumme ins Rennen, die sämtliche faden Weltverbesserungsballaden vergessen macht. "Je ne sais quoi" ("Ich weiß nicht was") ist Eurodance pur: schnell, rhythmisch, poppig - zum Mitgrölen und Mittanzen. Der Song macht so gute Laune, dass er jede Flugverspätung wegen des isländischen Vulkans vergessen macht. Hera ist auf der Grand-Prix-Bühne keine Unbekannte. 2008 und 2009 sang sie beim isländischen Beitrag im Backgroundchor mit. In Oslo steht die sympathische uns stets gut gelaunte Reykjavikerin nun endlich dort, wo sie hingehört: im Mittelpunkt. Island landete im vergangenen Jahr auf Platz 2, mehr als der 9. Platz wird für Björk 2010 aber nicht drin sein.

17. Ukraine

Bei der Vorauswahl in der Ukraine herrschte das große Chaos. Das Land, das seit seiner ersten Eurovisions-Teilnahme 2003 auf einen Sieger (Ruslana mit "Wild Dances") und zwei zweite Plätze stolz sein kann, musste seinen Kandidaten zurückziehen. Nachdem der Teilnehmer Vasyl Lazarovych intern ausgewählt worden war, hagelte es von ukrainischen Künstlern Kritik an dem undurchsichtigen Auswahlverfahren. Kurzerhand wurde der Vorentscheid wiederholt. Lazarvych durfte sich gnädigerweise erneut zur Wahl stellen, landete dieses Mal aber nur auf dem siebten Platz. Doch auch mit der neuen Siegerin Alyosha gab es Ärger. Nach Plagiatsvorwürfen stand die Ukraine zwar mit einer neuen Kandidatin, doch jetzt ohne Song da. Eilig wurde für sie "Sweet People" komponiert - ein harmloses Popliedchen. Alyosha muss also auf Extrapunkte für ihr Aussehen hoffen. Im zweiten Semifinale hat das offenbar geklappt, obwohl sie kaum einen Ton traf. Reicht nur für Platz 18 bis 23.

18. Frankreich

Die Franzosen schicken einen Song nach Oslo, der gleichzeitig ein Fußball-WM-Hit werden soll: Mitgröltauglich singt Jessy Matador “Allez Olla Olé”. Während die meisten Grand-Prix-Fans die Nase rümpfen, findet Lena Meyer-Landrut den Song klasse. “Ich mag es, Party zu machen und deshalb auch Party-Songs”, sagte sie auf einer Pressekonferenz in Oslo. Sogar die Choreographie der Tanzschritte hat sie bereits drauf. Viel mehr als ein Platz im hinteren Mittelfeld dürfte für Jessy allerdings nicht drin sein.

19. Rumänien

Ein Duo, das sich an einem Klavier gegenüber sitzt und sein Liedchen vor sich hinträllert, weckt böse Ralph-Siegel-Erinnerungen. Mit "Lied für einen Freund" hatte er auf diese Weise 1988 mit Maxi und Chris Garden für Deutschland den Grand vergeigt – oder verklimpert. Beim rumänischen Beitrag "Playing With Fire" kommt der Verdacht auf, als hätte er daran mitgewirkt. Doch dieses Mal ist er unschuldig. Das harmlose Popliedchen geht auf das Konto des Sängers Ovi, der sich als Verstärkung die in Rumänien bekannte Sängerin Paula Seling mit auf die Bühne geholt hat. Doch sie kann ebenso wenig über die Schwächen dieses Songs hinwegtäuschen, wie die im Hintergrund abgefeuerte Pyrotechnik. "Playing With Fire" - die Rumänen verbrennen sich die Finger daran. Es wäre ein kleines Wunder, wenn es mehr als Platz 12 schaffte.

20. Russland

In den vergangenen Jahren oft als Favorit gehandelt, muss Russland in diesem Jahr um eine gute Platzierung bangen. Der Beitrag "Lost and Forgotten" klingt, als sei er von Straßenmusikanten in den dunklen Tiefen der Moskauer U-Bahn komponiert worden. Leider sieht Sänger Peter Nalitch auch so aus. Falls der Song es wider Erwarten auf das DJ-Pult eines angesagten Osloer Nachtclubs schaffen sollte, hätte sein Interpret dank Pulli und Vollbart wahrscheinlich Probleme, in selbigen zu gelangen. Aber auch alternatives Folklore-Gedudel hat ja beim Grand Prix bekanntlich seine Fans. Den Rest besorgen die in den Nachbarländern verstreuten Russen mit einem Anruf. Zottel-Nalitch landet auf Rang 14.

21. Armenien

Die Aprikose ist ein armenisches Nationalsymbol. Und von einem Aprikosenstein, der zu einem wunderschönen Baum wird, singt Eva Rivas. In ihr Lied "Apricot Stone" haben die Komponisten alles gepackt, was zu einer armenischen Ethnopophymne gehört: Den so typischen Duduk-Spieler, eine gehörige Portion Dramatik und damit es nicht zu langweilig wird, ein paar Drums und Bässe. Zu einer perfekt inszenierten Bühnenshow kommt Evas hervorragendes Aussehen. Armenien liefert somit ein fast perfektes Gesamtpaket und macht sich Hoffnung auf den Sieg - zu Recht.

22. Deutschland

Alle Grand-Prix-Hoffnungen ruhen auf ihr: Lena Meyer-Landrut soll nach 28 Jahren den zweiten Sieg für Deutschland holen. Die 19-Jährige hat Oslo im Sturm erobert. Alle lieben Lena! Doch wie werden die Ost-Länder und der Balkan über ihren Popsong "Satellite!" abstimmen? Zeigt die coole Lena am Samstagabend eventuell doch nerven? Unter Journalisten und Fans ist man sich jedenfalls einig: Die Chancen auf einen deutschen Sieg stehen so gut, wie seit langem nicht mehr.

23. Portugal

Seit 1964 nimmt Portugal beim Eurovision Song Contest teil, belohnt wurde dieses Engagement bisher noch nicht: Kein einziger Sieg geht auf das Konto der Portugiesen, deren beste Platzierung ein sechster Platz 1996 war. Das mag daran liegen, dass die portugiesischen Beiträge ausnahmslos in der Landessprache gesungen wurden und dies für viele mitteleuropäische Ohren eher wie Genuschel klingt. Trotzdem: Auch in Oslo wird portugiesisch gesungen. Filipa Azevedo liefert mit "Há dias assim" ("Ein Tag wie dieser") eine gefühlvolle Ballade ab, die jedoch im dortigen Balladen-Allerlei unterzugehen droht. Am Ende droht vielleicht sogar ein Platz unter den letzten Fünf.

24. Israel

Ihm fliegen die Herzen reihenweise zu: Harel Skaat wird von seinen Landsleuten unverblümt als der "attraktivste Eurovisionsteilnehmer aller Zeiten" vorgestellt. Der 28-jährige Israeli wurde 2004 in der Castingshow Kokhav Nolad ("Ein Star ist geboren") zwar nur Zweiter, avanciert seitdem aber in seiner Heimat zum Superstar. Der charmante Skaat stand von vornherein als Kandidat für Oslo fest, die Zuschauer durften aus vier von ihm vorgetragenen Songs wählen und entschieden sich schließlich für "Milim" ("Worte"). Bei den englischen Buchmachern schnellte die dramatische Ballade sofort auf den vorderen Platz, weswegen sich Israel Hoffnungen auf seinen vierten Grand-Prix-Sieg machen darf.

25. Dänemark

Geht es nach der Meinung der Grand-Prix-Fanclubs, haben diese beiden den Sieg schon in der Tasche: Das dänische Popduo Christina Chanée und Tomas N'evergreen erreichte in einer Umfrage unter Fans die höchste Punktezahl. Als Mit-Favoriten fahren sie deshalb nach Oslo, um dort einen typischen skandinavischen Popsong zu Gehör zu bringen. "In A Moment Like This" stammt aus der Feder des schwedischen Erfolgskomponisten Thomas G'son und hat die klassischen Grand-Prix-Erfolgszutaten: Liebeslied mit mitreißender Refrain, der sich innerhalb von drei Minuten zu einer Hymne entwickelt. Dazu kommt eine liebevoll inszenierte Bühnenshow des Mann-Frau-Duos, das zunächst von einer Wand getrennt wird und später zueinander findet. Und wie so oft bei skandinavischen Beiträgen, ist die Windmaschine dabei voll aufgedreht. Chanée & N'evergreen könnten die gefährlichsten Konkurrenten für Lena werden.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(