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News des Tages: Polizei fasst Tatverdächtigen nach Doppelmord in Nordhausen

Zwei Tote bei Explosion an Touristenbus in Ägypten +++ Israelischer Schriftsteller Amos Oz ist tot +++ Die beliebtesten Vornamen 2018 +++ Deutsche Rüstungsexporte drastisch gesunken +++  Die News des Tages im stern-Ticker.

Seit dem Fund von zwei Leichen auf einem Grundstück in Nordhausen (Thüringen) an Heiligabend hat die Polizei ermittelt

Seit dem Fund von zwei Leichen auf einem Grundstück in Nordhausen (Thüringen) an Heiligabend hat die Polizei ermittelt

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Tatverdächtiger nach Doppelmord von Nordhausen gefasst (21.38 Uhr)
  • Israelischer Schriftsteller Amos Oz ist tot (16.18 Uhr) 
  • RWE-Chef Schmitz ist für Nabu "Dinosaurier des Jahres" (11.05 Uhr)
  • Blaues Licht am Himmel - New York rätselt über Außerirdische (6.06 Uhr)
  • Emma und Ben beliebteste Vornamen in Deutschland (5.07 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 22.31 Uhr: Ägypten: Mindestens vier Tote nach Anschlag auf Touristenbus +++

Nach dem Bombenanschlag auf einen Touristenbus in Ägypten gibt es ein viertes Todesopfer. In einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Abend wurden drei Vietnamesen sowie ein Ägypter als Todesopfer aufgeführt. Zuvor war von zwei getöteten Vietnamesen die Rede gewesen, außerdem starb der ägyptische Reiseführer. Den neuen Angaben zufolge wurden überdies elf Vietnamesen sowie der ägyptische Busfahrer verletzt. Der Anschlag hatte sich am späten Nachmittag in der Nähe der Pyramiden von Gizeh ereignet. Der Bus wurde von einem selbstgebauten Sprengsatz getroffen, der nach Angaben des ägyptischen Innenministeriums am Straßenrand platziert worden war.

In der Vergangenheit waren in Ägypten wiederholt tödliche Anschläge auf Urlauber verübt worden. In den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes in Berlin heißt es, in dem nordafrikanischen Land gebe es "landesweit weiterhin ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge".

+++ 21.38 Uhr: Doppelmord von Nordhausen: Tatverdächtiger gefasst +++

Nach dem gewaltsamen Tod eines Rentner-Ehepaars an Heiligabend in Nordhausen haben die Ermittler einen Tatverdächtigen gefasst. Der 56-Jährige stamme aus dem Umfeld der Opfer und sei geständig, teilte die Polizei am Abend mit. Der Mann aus Nordhausen sei am Nachmittag nach einem DNA-Treffer in der Spurenauswertung in seiner Wohnung festgenommen worden und bis in den frühen Abend hinein von Vermittlern vernommen worden. "Zum Tatmotiv können noch keine Angaben gemacht werden", hieß es in der Mitteilung weiter. Der Mann soll am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Leichen des 82-Jährigen und seiner 80 Jahre alten Frau waren am Montagmorgen entdeckt worden. Sie lagen nach Polizeiangaben im Hof ihres Wohnhauses, der vermutlich auch der Tatort war.

+++ 19.22 Uhr: Zwei Vietnamesen bei Bombenexplosion in der Nähe der Pyramiden von Gizeh getötet +++

Bei einer Bombenexplosion in der Nähe der Pyramiden von Gizeh in Ägypten sind zwei vietnamesische Touristen getötet worden. Ein Sprengsatz am Straßenrand habe einen Touristenbus getroffen, teilte das ägyptische Innenministerium mit. Zehn Touristen sowie der Busfahrer und der Reiseführer - beides Ägypter - seien verletzt worden. In dem Reisebus waren den Angaben zufolge insgesamt 14 vietnamesische Touristen unterwegs gewesen. Der selbst gebaute Sprengsatz sei in der Nähe einer Mauer im Stadtbezirk Haram platziert gewesen, teilte das Innenministerium mit. Die Sicherheitsbehörden leiteten Ermittlungen ein.

+++ 18.14 Uhr: Tschechische Polizei befreit Geiseln aus Bankfiliale +++

Eine Geiselnahme in Tschechien ist glimpflich zu Ende gegangen. In einer Bankfiliale hatte ein bewaffneter Mann neun Menschen als Geiseln genommen. Eine Person ließ er schon nach kurzer Zeit wieder frei, wie eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur CTK sagte. Rund drei Stunden später sei eine Spezialeinheit der Polizei in das Gebäude in der Stadt Pribram  eingedrungen, habe die anderen acht Geiseln befreit und den Täter festgenommen. Bei der gesamten Aktion sei niemand verletzt worden, betonte die Sprecherin.

+++ 17.23 Uhr: Polnisches Gericht verurteilt ZDF wegen "Unsere Mütter, unsere Väter" +++

Ein Gericht in Krakau hat das Zweite Deutsche Fernsehen wegen seines Dreiteilers "Unsere Mütter, unsere Väter" zu einem Schadenersatz und einer Entschuldigung an ehemalige polnische Kämpfer gegen Nazi-Deutschland verurteilt. Richter Kamil Grzesik erklärte zur Begründung, in der ZDF-Miniserie würden Soldaten der polnischen Heimatarmee Armia Krajowa, AK "nicht in Übereinstimmung mit der Wahrheit und inkorrekt dargestellt". Der Richter erklärte, diese Falschdarstellung habe "direkte Auswirkungen" auf die "Ehre und Würde" des Klägers, des 94-jährigen AK-Veterans Zbigniew Radlowski. Dieser Überlebende eines Konzentrationslagers und Retter von Juden während des Holocausts hatte die Klage mit Unterstützung des Verbands der AK-Veteranen angestrengt. Die Armia Krajowa war während des Zweiten Weltkriegs die Armee der polnischen Exilregierung in London. In der ZDF-Serie werden AK-Soldaten als Antisemiten gezeichnet, was in Polen eine Welle der Entrüstung auslöste.

+++ 17.20 Uhr: Dänische Autofahrer zu Weihnachten öfter zugedröhnt als betrunken +++

In der Adventszeit sind der Polizei in Dänemark mehr Autofahrer unter Drogeneinfluss aufgefallen als alkoholisierte Fahrer. Bei Verkehrskontrollen im Zeitraum von Ende November bis zum 26. Dezember registrierten die Beamten 397 Fälle von berauschten Fahrern und 360 Promillefahrten, wie die dänische Nationalpolizei mitteilte. Bei den Drogen handelte es sich meist um Haschisch, sagte der Polizeisprecher Christian Berthelsen dem Sender DR. Unter dem Einfluss der Hanf-Droge erscheine die Umwelt wie im Verlangsamungsmodus, was für den Straßenverkehr keine gute Idee sei.

+++ 17.04 Uhr: Durchsuchungen nach Ausschreitungen im Hambacher Forst +++

Nach den Ausschreitungen im Hambacher Forst an Weihnachten hat die Polizei bei Durchsuchungen zahlreiche Beweismittel gesichert. Beamte durchsuchten ein Camp in dem Waldgebiet sowie eine Werkstatt in Düren, wie die Aachener Polizei mitteilte. Dabei wurden unter anderem Mobiltelefone, ein Beil, Gefäße mit verdächtiger Flüssigkeit und Wurfgeschosse beschlagnahmt. Aus einer Hütte heraus wurden Polizisten den Angaben zufolge mit Gegenständen beworfen und mit einer Flüssigkeit, bei der es sich offenbar um Urin handelte, bespritzt. Drei Personen wurden festgenommen. An Heiligabend und in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag hatte es im Hambacher Forst erneut Ausschreitungen gegeben.

+++ 17.03 Uhr: Antiken-Schmuggel in Griechenland - hunderte Münzen sichergestellt +++

Fahndern der griechischen Polizei ist ein Schlag gegen den illegalen Antiken-Handel gelungen. Nach langer Beobachtung wurde ein 55-jähriger Grieche festgenommen, der knapp 700 Münzen und andere aus der altgriechischen, hellenistischen und frühen römischen Zeit stammende Gegenstände zu verkaufen plante. Dies teilte die griechische Polizei mit. "Der Wert der sichergestellten Münzen und Gegenstände dürfte sich auf mehr als 500.000 Euro belaufen", sagte die Archäologin Eleni Stylianou der Nachrichtenagentur DPA. Bei der griechischen Polizei befasst sich eine eigene Sonderkommission mit der Bekämpfung des illegalen Handels mit antiken Funden.

+++ 16.58 Uhr: Gemeinde muss nicht für Sturz auf glatter Straße zahlen +++

Die Verwaltungsgemeinschaft Kochel am See muss nach dem Sturz eines Mannes auf winterglatter Straße kein Schmerzensgeld zahlen. Am Tag des Sturzes hatte es durchgehend geschneit, die Verwaltungsgemeinschaft in Bayern hatte die Straßen nicht mit Rollsplitt gestreut - weil Streuen bei Dauerschnee aus ihrer Sicht nichts gebracht hätte. "In Situationen, in denen Streuen keinen Sinn ergibt", habe eine Gemeinde nicht die Pflicht zu streuen, entschied das Landgericht München II. Wären die Straßen der Gemeinde Schlehdorf, die zur Verwaltungsgemeinschaft Kochel am See gehört, am Tag des Sturzes tatsächlich großflächig vereist gewesen, wäre die Kommune zwar in der Streupflicht gewesen. "Es handelte sich aber - wenn überhaupt - um eine einzelne, punktuelle Eisfläche." Der heute 59 Jahre alte Kläger hatte sich bei einem Sturz vor vier Jahren verletzt und forderte mindestens 10.000 Euro Schmerzensgeld.

 

+++ 16.18 Uhr: Israelischer Schriftsteller Amos Oz ist tot +++

Der weltweit bekannte israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz ist tot. Er starb im Alter von 79 Jahren an Krebs, wie seine Tochter Fania Oz-Salzberger auf Twitter schrieb. Oz hatte international zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Jahrelang wurde er auch als Anwärter auf den Literaturnobelpreis gehandelt.

Oz-Salzberger bedankte sich bei allen, die ihren Vater "geliebt haben". Der Autor war unter anderem durch seinen autobiografischen Roman "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" zu Weltruhm gelangt, das Buch wurde zum internationalen Bestseller.

Im Jahr 1992 hatte Oz bereits den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. "In seinen politisch engagierten Werken vermittelt Amos Oz ein lebendiges Bild der israelischen Gesellschaft mit ihren vielschichtigen Menschen untereinander und zu der Welt; er schildert die Vielfalt der Stimmen im Staat Israel", begründete die Jury ihre Entscheidung.

Oz engagierte sich auch jahrzehntelang für Frieden im Nahen Osten und war ein vehementer Kritiker der israelischen Besatzung der Palästinensergebiete. In den vergangenen Jahren war Oz ein entschiedener Kritiker des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

+++ 16.07 Uhr: Ermittler beschlagnahmen rund 100 Kilogramm Kokain am Hamburger Hafen +++

Ermittler haben am Hamburger Hafen erneut rund 100 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Das Rauschgift war in Bananenkisten auf einem aus Ecuador kommenden Frachtschiff versteckt, wie das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg und der Zoll in Stuttgart mitteilten. Das Kokain hat demnach einen Marktwert von etwa sechs Millionen Euro. Weitere Lieferungen der international agierenden Täter sollten offenkundig folgen.

Ein 38-jähriger Tatverdächtiger wurde vor gut zwei Wochen festgenommen, als er im Begriff war, das Kokain zu übernehmen. Außerdem gab es Durchsuchungen im Raum Bonn und Hamburg am Wohnsitz und an der Arbeitsstelle des Festgenommenen. Dabei wurden Beweismittel wie Mobiltelefone, ein Notebook und schriftliche Unterlagen beschlagnahmt.

Die Ermittlungen laufen bereits seit April und konzentrieren sich den Angaben zufolge jetzt auf die Identifizierung von Mittätern und Hinterleuten sowie auf den Bestimmungsort des Kokains. Zuletzt waren den Behörden in Hamburg mehrfach große Kokainsendungen in die Hände gefallen.

+++ 15.50 Uhr: Israelischer Schriftsteller Amos Oz gestorben +++

Der weltweit bekannte israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz ist tot. Der langjährige Anwärter auf den Literaturnobelpreis starb im Alter von 79 Jahren, wie seine Tochter Fania Oz-Salzberger im Kurzbotschaftendienst Twitter schrieb. Oz hatte international zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

+++ 15.41 Uhr: Israelischer Schriftsteller Amos Oz stirbt mit 79 Jahren +++

Der israelische Schriftsteller Amos Oz ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Tochter. Amos wurde zu Lebzeiten mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, dem Goethe-Preis und dem Ritterkreuz der französischen Ehrenlegion ausgezeichnet.

+++ 15.27 Uhr: Medienberichte: Israelischer Schriftsteller Amos Oz gestorben +++

Nach israelischen Medienberichten ist der israelische Schriftsteller Amos Oz gestorben.

+++ 13.28 Uhr: Donald Trump droht, die Grenze zu Mexiko komplett zu schließen +++

US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, die südliche Grenze komplett zu schließen, wenn die Demokraten ihm nicht das Geld gäben, die Mauer fertig zu bauen. Das verkündete Trump auf Twitter. Hintergrund sind die Haushaltsverhandlungen, die USA befinden sich aktuell im sogenannten Shutdown. Der Teil-Stillstand der Regierungsgeschäfte in den USA wird sich wohl bis ins neue Jahr hinziehen. Mit seinem Tweet will Trump offenbar die Demokraten unter Druck setzen, seinen Wünschen zu folgen. Trump hob in einer weiteren Twitter-Mitteilung auf das nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta ab: Den USA gingen durch den Handel mit Mexiko jedes Jahr rund 75 Milliarden Dollar verloren - "Geld aus dem Drogenhandel nicht mitgerechnet". Die Schließung der mexikanischen Grenze sei daher eine "gewinnbringende Operation". "Wir bauen die Mauer oder wir schließen die Südgrenze", fuhr er fort. 

+++ 12.36 Uhr: Klöckner sieht in Böller-Verbot eine "Bevormundung" +++

Der Vorstoß der Deutschen Umwelthilfe für schärfere Vorschriften gegen Silvesterböller stößt bei CDU-Vize Julia Klöckner auf Ablehnung. Die geltenden Regeln reichten aus, findet die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. "Dass es immer wieder Deppen gibt, die sich nicht daran halten, kommt leider auch in anderen Bereichen des Alltags vor", sagte Klöckner dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Es könne nicht sein, dass "diejenigen, die sich fehlverhalten, das Leben derer bestimmen, die sich ordentlich verhalten", sagte Klöckner dem Magazin. "In einer freien Gesellschaft wird es immer um das Austarieren von Regeln und verantwortungsbewusster Freiheit gehen." Der Ansatz der Umwelthilfe sei "Bevormundung" und beeinträchtige das "Verantwortungsbewusstsein" der Bürger.

+++ 12.00 Uhr: Hilfskredit für Air Berlin: Staat hat fast 100 Millionen zurück +++

Nach dem Hilfskredit für die insolvente Fluglinie Air Berlin bekommt der Staat immer mehr Geld zurück. Bis Ende Dezember seien rund 98 Millionen Euro zurückgezahlt worden, sagte Insolvenzverwalter Lucas Flöther der "Bild"-Zeitung. Die Bundesregierung hatte der Airline ein Darlehen von 150 Millionen Euro gewährt, um sie in der Luft zu halten und den Verkauf zu ermöglichen.

"Nach jetzigem Stand werden wir unter Umständen sogar in der Lage sein, das gesamte Darlehen zu tilgen - allerdings ohne Zinsen", bekräftigte Flöther. Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte, dass aktuell knapp 100 Millionen Euro an die Förderbank KfW zurückgeflossen sind. "Mit weiteren Rückzahlungen ist zu rechnen."

+++ 11.42 Uhr: Deutsche Post erhöht Porto für 5-Kilo-Pakete +++

Die Deutsche Post erhöht zum 1. Januar das Porto für Pakete bis 5 Kilogramm, die Privatkunden in einer Filiale frankieren lassen. Der Preis steige um 50 Cent auf 7,49 Euro, teilte DHL Paket mit. Online frankierte Pakete bis 5 Kilo kosteten auch weiterhin 5,99 Euro. Auch alle anderen Preise blieben unverändert. Die letzte Preiserhöhung für 5-Kilo-Pakete habe es 2014 gegeben.

Auch für Geschäftskunden erhöht DHL das Paketporto zum Jahresbeginn. Die individuell vereinbarten Konditionen stiegen stärker als in den Vorjahren, hatte die Deutsche Post bereits im September mitgeteilt. Grund seien die deutlich gestiegenen Transport- und Personalkosten.

 

+++ 11.05 Uhr: RWE-Chef für Naturschutzbund "Dinosaurier des Jahres" +++

Für den Naturschutzbund Nabu ist RWE-Chef Rolf Martin Schmitz in der Klima- und Umweltpolitik der "Dinosaurier des Jahres 2018". Zur Begründung für den Negativpreis hieß es, Schmitz habe mit seinem Beharren auf die Rodung des Hambacher Forstes für den dortigen Braunkohletagebau die zunehmend aufgeheizten Debatten um den Klimaschutz zusätzlich polarisiert.

Schmitz habe sich mit seiner "unzeitgemäßen Machtdemonstration" im Streit um die Rodung selbst ins Abseits gestellt, sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke in Berlin. Der RWE-Chef habe Tatsachen schaffen wollen - ohne Rücksicht auf die gesellschaftliche Stimmungslage, die laufenden Verhandlungen in der Kohlekommission über einen geregelten Kohle-Ausstieg und die Folgen für Natur und Umwelt. Durch ein Gerichtsurteil war die Abholzung des Waldes vorerst gestoppt worden.

+++ 10.57 Uhr: Damaskus verlegt Truppen nach Manbidsch in Nordsyrien +++

Vor einer drohenden Offensive der Türkei im Norden Syriens hat die syrische Armee Truppen in die bisher von Kurden beherrschte Stadt Manbidsch verlegt. Das Generalkommando der Armee teilte mit, dass die Truppen ihrer Verpflichtung nachkämen, die staatliche Souveränität auf dem gesamten syrischen Staatsgebiet sicherzustellen.

Die Region im Norden Syriens wird von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert, die bisher von US-Truppen unterstützt wurden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte mit einer Offensive gegen die YPG gedroht, diese in der vergangenen Woche aber erstmal verschoben.

+++ 10.21 Uhr: Syrische Kurden bitten Assad um Beistand gegen die Türkei +++

Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Syrien haben die Regierung von Staatschef Baschar al-Assad um Beistand bei der erwarteten türkischen Militäroffensive gebeten. Die YPG rief die Regierung in Damaskus am Freitag auf, Truppen in die von ihnen kontrollierten Gebiete im Norden Syriens zu verlegen. Nach dem vergangene Woche von US-Präsident Donald Trump angekündigten Truppenabzug hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gedroht, die YPG aus der Region zu vertreiben.

+++ 10.09 Uhr: Rettungsschiff mit mehr als 300 Migranten in Spanien eingetroffen +++

Ein Rettungsschiff mit mehr als 300 Migranten an Bord ist nach einwöchiger Fahrt auf dem Mittelmeer in Spanien eingetroffen. Die "Open Arms" lief gegen neun Uhr in den Hafen von Campamento bei Algeciras im Süden des Landes ein, wie Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Italien und Malta hatten sich zuvor erneut geweigert, die von der privaten spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms geretteten Menschen an Land zu lassen. Wie früher in ähnlichen Fällen erklärte Spanien sich daraufhin bereit, die Menschen aufzunehmen.

+++ 09.15 Uhr: Technische Vorschriften für Diesel-Nachrüstungen liegen vor +++

Bei den Hardware-Nachrüstungen älterer Dieselautos ist das Bundesverkehrsministerium einen Schritt vorangekommen. Die technischen Vorschriften liegen nun vor, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Damit definiere der Bund die Anforderungen für wirksame Nachrüstsysteme. Zuerst hatte die "Bild-Zeitung" darüber berichtet.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erklärte: "Jetzt ist die Nachrüstindustrie am Zug, wirksame Systeme zu entwickeln, mit denen alle Grenzwerte und Vorschriften eingehalten werden." Sofern diese erfüllt seien, werde das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) schnellstmöglich die Genehmigung erteilen, damit die Systeme zeitnah auf dem Markt angeboten werden könnten.

+++ 08.43 Uhr: "Jedes Leben zählt": Indonesier retten nach Tsunami gestrandete Schildkröten +++

Neben der Suche nach Opfern der Tsunami-Katastrophe kümmern sich indonesische Helfer auch um gestrandete Schildkröten. Allein an einem Strand der besonders betroffenen Provinz Lampung auf der Insel Sumatra retteten sie seit knapp einer Woche rund 15 Meeresschildkröten, wie ein Mitglied des Bergungsteams der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

+++ 06:39 Uhr: Gasleck in vietnamesischem Kraftwerk: Vier Arbeiter tot +++

Wegen eines Lecks in einer Gasleitung sind in einem Wärmekraftwerk im Süden Vietnams vier Arbeiter ums Leben gekommen. Die Onlinezeitung Vnexpress berichtete, dass die Arbeiter plötzlich ohnmächtig geworden seien, als sie einen Wassersammeltank in der Anlage in der Provinz Tra Vinh reinigten. Sie wurden für tot erklärt, nachdem sie in ein Krankenhaus gebracht worden waren. Wegen laxer Sicherheitsregularien gibt es in Vietnam eine hohe Zahl von Arbeitsplatz-Unfällen. 2017 waren 928 Menschen bei Ausübung ihrer Arbeit ums Leben gekommen.

+++ 06.37 Uhr: Hildesheimer Bischof warnt vor "Ikea-Religionen" +++

Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer hat die wachsende spirituelle Unabhängigkeit vieler Gläubigen kritisiert. Er warne vor "Ikea-Religionen", bei der sich die Menschen bestimmte spirituelle Elemente nach dem Baukastenprinzip selbst zusammenstellten, sagte Wilmer der Deutschen Presse-Agentur. "Das kann eine Zeit lang gut gehen, ich glaube aber nicht, dass das überlebt." Es gebe "weltweit keine Gesellschaft, die ohne Religion auskommt".

+++ 06.14 Uhr: Erdbeben erschüttert Osten Indonesiens +++

Der Osten Indonesiens ist am Freitag von einem Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert worden. Ein Tsunami sei allerdings nicht zu erwarten, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Jakarta mit. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Das Epizentrum befand sich 55 Kilometer südöstlich von South Manokwari in der Provinz Westpapua. Vor wenigen Tagen waren in Indonesien durch einen Tsunami, der nach der Eruption eines Vulkans und dem Abrutschen von Erdmassen ausgelöst worden war, mehr als 430 Menschen ums Leben gekommen.

+++ 06.06 Uhr: Blaues Licht am Nachthimmel von New York führt zu wilden Spekulationen im Netz +++

Flackerndes blaues Licht am Nachthimmel über New York hat im Netz zu wilden Spekulationen geführt, die von Außerirdischen über Superhelden bis hin zu einer göttlichen Erscheinung reichten. Die Erklärung war dann aber deutlich banaler: Das blaue Licht stammte von einer Transformatoren-Explosion in einem Kraftwerk im Bezirk Queens, wie die New Yorker Polizei am Donnerstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. "Das Feuer ist unter Kontrolle."

"Keine Außerirdischen", merkte der Sprecher von Bürgermeister Bill de Blasio, Eric Phillips, auf Twitter an. Der Energieversorger Con Edison erklärte, in einer Anlage im Stadtteil Astoria habe es ein kurzes Feuer gegeben. Betroffen gewesen seien mehrere Transformatoren. "Wir sind derzeit dabei, die Ursache für den Vorfall zu untersuchen." Die Feuerwehr meldete ebenfalls, der Vorfall sei unter Kontrolle. Verletzt wurde demnach niemand.

+++ 06.04 Uhr: Deutsche geben mehr als eine Milliarde für Sekt und Champagner aus +++

Die Verbraucher in Deutschland greifen für Champagner, Sekt und Prosecco tief in die Tasche. In den vergangenen zwölf Monaten kauften sie allein im Lebensmittelhandel und in Drogeriemärkten rund 311 Millionen Flaschen Schaumwein und gaben dafür mehr als 1,2 Milliarden Euro aus, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen ergab. Am größten war die Nachfrage nach Sekt, Champagner und Co. zu Weihnachten und Silvester.

+++ 05.07 Uhr: Top Ten der Vornamen 2018: Emma und Ben weiter vorn +++

Emma und Ben sind auch weiterhin die beliebtesten Vornamen in Deutschland. Das geht aus einer Statistik des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld aus Ahrensburg bei Hamburg hervor, der mehr als 206.000 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland ausgewertet hat. "Hinter Emma stehen in den Beliebtheits-Top-Ten Mia, Hanna/Hannah, Emilia, Sophia/Sofia, Lina, Anna, Mila, Lea und Ella. Auf Ben folgen bei den Jungen Paul, Leon, Finn/Fynn, Elias, Jonas, Luis/Louis, Noah, Felix und Lucas/Lukas.

+++ 04.38 Uhr: Frankfurt erlebte 2018 deutschen Wärme-Rekord +++

Gleich zwei deutsche Großstädte zählen zu den Spitzenreitern des Ausnahme-Sommers 2018. In Hessens Bankenmetropole Frankfurt war es nach Erhebungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Schnitt so warm wie an keinem anderen Ort seit Beginn der Aufzeichnungen. Den Daten zufolge wurde im Frankfurter Westend mit 12,9 Grad die höchste Durchschnittstemperatur 2018 gemessen. In der Hauptstadt Berlin schien am längsten die Sonne. 2308 Stunden wurden dort an der Station Dahlem registriert. Die Auswertung berücksichtige Daten bis einschließlich dem 26. Dezember, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 04.34 Uhr: Drastischer Rückgang der deutschen Rüstungsexporte +++

Bei den deutschen Rüstungsexporten zeichnet sich in diesem Jahr ein deutlicher Rückgang ab. Bis zum 13. Dezember wurden nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums Ausfuhren von Waffen und anderen Rüstungsgütern im Wert von 4,62 Milliarden Euro genehmigt. Im gesamten Vorjahr waren es 6,24 Milliarden Euro. Der Umfang der genehmigten Exporte dürfte damit 2018 zum dritten Mal in Folge schrumpfen. Ein Wachstum gab es zuletzt 2015, damals auf einen Rekordwert von 7,86 Milliarden Euro.

+++ 01.02 Uhr: Zentralrat der Muslime will über Moscheesteuer bei Islamkonferenz beraten +++

Der Zentralrat der Muslime hat sich dafür ausgesprochen, über die derzeit diskutierte Einführung einer Moscheesteuer auf der nächsten Sitzung der Islamkonferenz zu beraten. "Dort sollte es sachkundig und vernünftig diskutiert werden", sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Die derzeit zumeist unterfinanzierten Moscheegemeinden sollten in die Lage versetzt werden, vernünftige, hier ausgebildete und deutschsprachige Imame zu beschäftigen.

Dafür wäre jedoch auch eine durch Spenden finanzierte Moscheestiftung denkbar, sagte Mazyek. Hierfür könne der Staat Anreize setzen und organisatorische Unterstützung leisten.


Lebensretter Helm : Rollerfahrer landet mit dem Kopf unter einem LKW-Reifen – ohne seinen Helm wäre er tot
kng / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(