HOME

KW 27/2005: Was würden Historiker in 5000 Jahren in unsere Gesellschaft hineininterpretieren, wenn wir heute einfach versinken würden und dann wieder ausgegraben würden? (Magnus Paprotta, München)

Hans-Jürgen ist sich sicher: "Dass wir offenbar keine Geschichte hatten, denn da alles auf Computern und via Internet läuft, wird in 5000 Jahren davon nichts mehr - falls überhaupt noch vorhanden - lesbar sein. Unsere Epoche wird als die 'Geschichtslose' in den Lexika geführt werden. "

Laura Fernandez, Raum Hannover

laura-fernandez(at)freenet.de

Aufgrund des Treibhauseffekts und der Umweltverschmutzung weiß man nicht, ob die Erde in 5000 Jahren noch existiert. Wenn ja, dann werden die Archäologen anhand unserer Ausgrabungen feststellen, dass wir weiterhin versucht haben, den Sinn des Lebens darzustellen, in der Dichtung, der Literatur, der Kunst, im religiösen Sinne usw. Und das wir durch moderne Erfindungen (Computer) sowas wie die Herren der Erde sein wollten.

Axel Berger, Odenthal

Axel_Berger(at)B.Maus.De

Für die Dampfmaschinen des 18. und 19. Jahrhunderts und für frühe Industriebauten weiß ich es genau. Es wird sehr ausführliche Arbeiten geben, die alle Details und Feinheiten der Industriearchitektur - griechische Säulenimitate, Kapitelle, ägyptische Motive - höchst genau auflisten, gruppieren, zeitliche Abfolgen aufstellen und versuchen, weiträumige Kulturbeeinflussung daraus abzuleiten. Die riesigen Eiseneinbauten im Inneren, die beweglichen Querbalken, großen Räder (Sonnensymbole?) und alles andere wird man weder verstehen noch sich besonders dafür interessieren. Einigkeit wird aber bei den meisten Wissenschaftlern darüber bestehen, es müsse sich um religiöse oder kultische Bauten gehandelt haben. Reste von Feuerstellen weisen auf Opferrituale hin. Woher ich das so sicher weiß? Ich bin Ingenieur (schon länger) und Student der Ur- und Frühgeschichte (seit kurzem) und ich höre fast täglich, wie in Vorlesungen und Seminaren alte Keramikgeräte behandelt wer! den.

L. Keller Berlin

freejack1(at)nexgo.de

In 5000 Jahren gibt es keine Archälogen mehr, weil die Menschheit sich bis dahin ausgerottet hat.

Katharina Holzer, Stuttgart

katharina.holzer(at)gmx.de

"Ooh", werden sie denken und piepsen, "unsere Vorfahren waren noch groß und klobig, konnten nur polyphone Klingeltöne abspielen und hatten nur 265 Millionen Farben. Und es gab noch eine merkwürdige Spezies, die offensichtlich ein prähistorisches Fortbewegungsmittel für unsere Ahnen war. Sie reisten in Ohrnähe der ausgestorbenen Spezies. Naja, natürliche Selektion..." und werden ihre Entdeckung ins milchstraßennahe Mobilfunknetz schicken.

nospam, Grenzach

nospam(at)nospam.com

Sicher positiveres als es war. Denn diesen ablaufenden, selbstzerstörerischen Irrsinn wird man auch in 5000 Jahren nicht für möglich halten.

Hans Dampf, Gassen

j(at)

Die Frage basiert auf der Voraussetzung, in 5000 Jahren gäbe es noch Archäologen. Da diese meiner Meinung nach falsch ist - ich lasse mal offen, ob es überhaupt keine Menschheit mehr gibt oder sie nur nicht mehr willens oder fähig ist, Archäologie zu betreiben-, muß ich mir wegen der Antwort auch nicht den Kopf zerbrechen - also dann: die nächste Frage bitte !

Shamil, Elvenheim

Shamil(at)gmx.de

Das habe ich mich schon öfter gefragt… Ganz speziell was man aus verschiedenen Gegenständen alles herausinterpretieren kann.. Nehmen wir mal an, von unserer jetzigen Welt wäre nicht mehr viel übrig, und man würde auf ein zunächst harmloses Verkehrs-schild stossen. Wie wird man es interpretieren? Nehmen wir ein einfaches Hinweisschild, der Fussgängerüberweg, Zeichen 350 (das rechteckige blaue Schild, mit weissem Dreieck in dem ein Mensch auf schwarzen Querlinien geht) Was sieht man auf diesem Bild? Ein Mensch, soviel ist klar. Wie ist es zu deuten? Ein Mensch in schwarz in einem weissen Dreieck, alles auf blauem Hintergrund. Ist es religiös? (vieles wird schnell als Kultstätte, oder als Ritual abgestempelt, wenn man keinen blassen Schimmer hat) Schwarz, ist ja bekanntlich die Farbe des Trauerns, wenn jemand stirbt in unsrer Gesellschaft, zieht man sich schwarz an. Soll es den Tod symbolisieren? Wahrscheinlich, denn der Mensch geht in einem weissem Dreieck, was ja auch ein Symbol für Gott ist... Die blaue Farbe stellt also den Himmel dar. Also ist es ja ziemlich logisch: Es handelt sich um einen Menschen der auf dem Weg ins Jenseits ist. Wozu war es gut? Ist es vielleicht ein Hinweis auf einen Friedhof? Ist es nur eine Erinnerung an unsere Vorfahren, und somit eine Bestätigung eines festen Glaubens? Wahrscheinlich... Das wäre ein Beweis wie wichtig der Glaube in unserer Gesellschaft doch ist. Oder irre ich mich? :) Hätten Sie das herausgefunden? Shamil.

Michael Ziegenbein, Barsinghausen

Michael-Ziregenbein(at)web.de

Da unsere heutige Kultur multimedial bis ins kleinste dokumentiert wird und Historikern in 5000 Jahren die technischen Möglichkeiten der Entschlüsselung zur Verfügung stehen würden, wird die Analyse von Ausgrabungen wohl eher eine untergeordnete Bedeutung haben. Das führt zu der Frage, wie in 5000 Jahren unsere Zeit heute bewertet werden würde, wenn es noch eine Menschheit im heutigen Sinn gäbe. Annahmen dazu sind rein spekulativ, ich denke aber, daß der kulturelle Unterschied zwischen uns heute und Menschen der Bronze-,Eisen oder Steinzeit wesentlich geringer ausfällt als zwischen uns heute und Menschen in 5000 Jahren (falls es dann noch welche gibt, was man bezweifeln könnte.

JOS,LJUBLJANA

team-tour(at)siol.net

NACH 5000 JAHREN WIRD ERDE NIOCHT MEHR GEBEN

Hase, Weisnich

inter.pret(at)wo-ist-der-sinn-drin.org

Hoffentlich werden auch in Zukunft die Archäologen aus ihren Funden Sachen "heraus-interpretieren" und nicht "hinein-interpretieren". Es ist grade wie anno dunnemals im Latein-Unterricht bei der Caesar-Lektüre: "Herr Lehrer, da krieg ich keinen Sinn 'REIN" - "Dummkopf- der Sinn ist schon drin, versuch' lieber ihn RAUSzukriegen" !! In diesem Sinne wünsche ich den ungeborenen Archäologen der Zukunft viel Glück und Verstand (zusammen mit den manchmal glücklicherweise anonym bleibenden Fragestellern dieser auf amüsante Weise doch immer wieder sehr lehrreichen Netzkolumne), aus unser aller Relikte die für sie besten Schlüsse zu ziehen zu einem Zeitpunkt, an dem uns schon sehr lange aber auch wirklich überhaupt nichts mehr kratzt und um den man sich wirklich keine Sorgen machen müßte...

Patrick, Remscheid

Wahrscheinlich werden unsere Taten uns verraten. Geiger-zähler springen an, alle möglichen Waffen werden gefunden werden, Berge aus Müll... Kurzum sie werden uns für Idioten halten, die nicht gecheckt haben, worum es wirklich geht.

Anja, Berlin

Wieganda(at)willmersdorf.de

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Archäologen in 5000 Jahren von unserer Heutigen Zeit so gut wie nichts mehr finden. Bei unserem heutigen Wahn des Mülltrennens und Wiederverwertens bleibt bis auf den Atom- und Weltraumschrott nichts mehr übrig.

Michel

Ulm

"Ausgrabungen" im wörtlichen Sinne wird es keine geben, da unsere moderne Gesellschaft Inormationen auf anderen Wegen speichert.

Cheops, Gizeh

mucmb(at)web.de

In 5000 Jahren wird von uns nichts mehr zu finden sein. Zumal wir nichts mehr in Stein meisseln und alles andere vergänglich ist. Höchstens lässt sich eine plötzlich ansteigende Radioaktivität auf dem Planeten irgendwann nach 2000 feststellen.

kae´unger, 21769 lamstedt

die bleibandsekte;sie hat über alle kontinente bleibänder gelagt,die parallel verlaufen.diese bänder wurden ohne erkenbares system verlegt,häufig mit schnittpunkten, besonders auffällig sind dabei die kleeblatt- förmigen kreuzungen.deshalb sprechen einige wissenschaftler von der kleeblatt-doppelbleiband-kultur. der niedrige wissenschaftliche stand der kultur läßt sich durch sehr schmutzige radioaktive stellen unter tage belegen,wohl zu kultischen zwecken wurde radioaktives material in sogenannten heiligen höhlen vergraben und nicht durch das (84000 nach bäng)bekannte hyperplasmoidver- fahren beseitig das die völlige verwertung radioaktiver stoffe und ihre völlige umwandlung in neuriden ermöglicht.

Josza, Luzern

tanzania(at)freesurf.ch

Unvorstellbar, wie arm gewisse Stämme waren, während andere Stämme gar nicht wussten, was sie mit ihrem Reichtum anstellen sollten.

Peer Henze, Lüneburg

peerhenze(at)hotmail.com

Dass es unsere Schuld war, warum sie jetzt alle in unterirdischen Iglus leben müssen, weil die Ozonschicht total zerstört. Und sie werden sich sagen, dass die Menschheit in unserer heutigen Zeit sich der Menschheit in der Steinzeit nicht sehr unterscheidet.

Christian W., Dortmund

chwest(at)t-online.de

Ich vermute, das viele Archäologen dazu neigen, Spuren kultische Bedeutung zuzuschreiben. So werden sie vielleicht, wenn sie kleine Brandspuren von Zigaretten auf Toilettenkästen von Gastronomiebetrieben vorfinden, denken, wir hätten den Wassergöttern Brandopfer gebracht.

Friedrich LERCH-Morsbach 8 A-6330-Kufstein/Tirol

fr.lerch(at)kufnet.at

In 5000 Jahren ,sollte die Welt noch bestehen ,besonders die Menschheit noch Existieren ,wird sich ,wie sich das ganze halt Entwickelt ,der Mensch fragen,welchen Saustall wir hinterlassen haben .Vom Mülle angefangen bis zu den Brennstäben der Atomgesellschaft ,sowie die brutale Ausbeutung der Erde .Da werden sich diese Nachkommen genauso fühlen ,wie wir heute die Kultur (Ägypten ,Mesopotamien und die Steinzeit )vor 5000 Jahren einschätzen .Nur haben die damaligen Bewohner dieser Welt diese nicht brutal augebeutet . Aber wir werden diese nie erfahren ,was in 5000Jahren auf der Welt sich nocht tut .

Roland Marx, Würzburg

Roland(at)ESOsNight.de

Sie werden, sollte genug von uns übrigbleiben, eine Gesellschaft sehen, in der jedes Individuum die Gefahren der Zukunft spürt. Eine Gesellschaft in der die Wissenschaft (final) zu einer Waffe geworden sein scheint.

Bernie,Berchtesgaden

Mit den technischen Mitteln, die Archäologen in 5000 Jahren besitzen werden und der Fülle an unverrottbaren Fundstücken unserer Zeit, werden sie es wahrscheinlich ziemlich genau auf den Punkt bringen.

Andreas, Homburg

af001(at)gmx.net

Wer glaubt denn, dass es dann noch Archäologen gibt?!

Reinhard , Berlin

Voyager2372(at)aol.com

Wir schreiben das Jahr 5005,und hier sind die Neuesten Nachrichten von unseren Berühmten Archäologen Jean Luc Picard aus New Berlin / Mond. In Mitteleuropa hat man Metalleitungen entdeckt,die mit Holz oder Beton verbunden sind.Die Leitungen verbinden aus heutiger sicht grosse Siedlungen die man vor einigen Jahren entdeckt hat.Als man auf einigen Metalleitungen Metallgestelle mit Rädern entdeckten,kamen wir zum schluss auf die Idee,dass damals die Menschen mit den Metallgestellen zu den Tempeln der Grossen Siedlungen fuhren um zu Beten.Uns ist nähmlich aufgefallen,dass neben den Metalleitungen irgentwelche Plattformen waren,und von dort fuhren die Gläubigen zu den Tempeln. Auf einigen gut erhaltenen plattformen haben wir Schrifttafeln aus Papier in einer Kunststoffschicht entdeckt,anscheinend in mehreren Sprachen. Links von den Schriftzeichen waren Farbfelder zu sehen.Wir vermuten das,dass Schwarz rot goldene Feld die Sprache der Priester waren.Das Blaue mit den weiss und roten Kreuzen die Sprache der Krieger waren.Und das von links nach rechts angeordnete blau weiss rot die Sprache der Händler waren. Unterhalb einiger Plattformen haben wir getrennte Räume entdeckt einen mit ein Symbol einer Frau und den anderen mit einen Mann. Wir vermuten das es Gebetsräume waren,wo sich Mann und Frau getrennt beteten,bevor es weitergeht zum Tempel. Die Eigenartigen Gefässe aus Keramik die auf den Boden standen,lassen vermuten,dass man sich vor den Gebet das Gesicht mit Wasser benetzt.

Mike, Fulda

mikefried(at)gmx.de

wollen wir hoffen das Sie nicht als erstens Tolkiens Werke ausgraben, sonst vermuten Sie noch die Erde wurde damals von Elben und Hobbits bewohnt !

Frank Harmsdorf, Wolfenbüttel

f.harmsdorf(at)t-online.de

"Die Gesellschaft hat sich sehr gepflegt!" Das werden die Archäologen in Zukunft über uns sagen, wegen den vielen Kosmetikflaschen und Salbentöpfchen die von uns der Erde nachgelassen wurde. Da diese Aufbewhrungsbehälter der Kosmetikindustrie meist nur "Show" sind, sind diese zudem auch in keinster Weise biologisch abbaubar und werden deshalb den natürlichen Verfallsprozess über Jahrtausende überdauern. Da der grösste Anteil der Kosmetikprodukte von Frauen benutzt wurde, meiner Schätzung nach von 99,99% aller Kosmetika wird von Frauen (meist ohne Erfolg) verbraucht, werden künftige Archäologen zum Schluss kommen wir hätten ein Matriarchat, das als Religion einen Kult entwickelt hat sich das Geicht zu bemalen. Wobei -am Rande gesagt- die Frauen einer sogenannten "grünen" Partei die meiste Chemiekosmetik auf ihr Gesicht tünchen, um "anders" auszusehen. Deshalb werden künftige Theoretiker annehmen müssen, die Grüne Partei sei eine Art Götzengott, dem ohne Sinn und Verstand ins Verderben gefolgt wurde. Wer teilt hier meine Ansichten?

trotzkoepfchen

ute_rosana(at)yahoo.de

wenn es in 5000 jahren noch archaeologen gibt, dann ist das ja ein gutes signal fuer die heutige menschheitund sie werden dann feststellen muessen, das die rasse mensch sehr zerstoerisch veranlagt ist und nicht faehig ist, in der geschichte schon vormals begangene fehler als anleitung fuer ein weiseres tun in der zukunft anzuwenden und nach dieser feststellung verlassen sie wieder die sich nur langsam erholende erde und es beschleicht sie die unangenehme vorahnung: uberall wo der mensch auftaucht,wird das mit zerstoerung der umwelt und der eigenen art einhergehen. ... gruselig!

Oliver, München

hostmaster(at)goodngo.de

Colaflasche, Nutellagläser, irsinnsviel Kosmetikartikelzeugs

Patrick P., Köln

putzolu(at)gmx.net

wenn es in 5000 Jahren noch Archäologen geben sollte: "die Menschen in der Zeit vor 5000 Jahren haben in inustrie- und wohlstandsgeprägten Regionen Artefakte hinterlassen, die auf einen übermäßigen Raubbau und Resourcenkonsum im 20. - 21. Jarhrundert hindeuten und für die heutigen katastrophalen Umweltverhältnisse verantworlich sind. Die vergleichsweise archaisch und an Einfachheit nicht mit diesen Regionen vergleichbaren gefundene Artefakte in den meisten Gebieten der Erde, genauer auf den Kontinenten Afrika, Südamerika und Asien, bilden allerdings einen rauhen Kontrast zur übertechnisierten Kultur der damals sogenannten Westlichen Zivilisation. Sie weisen auf eine Menschenkultur hin, die genauswenig Rücksicht auf die weitere Bewohnbarkeit des Planeten nahm, wie auf die ökonomisch schwächere Mehrzahl der Erdenbewohner. Das Ausmaß dieser Werte-Dualität, des Unterschiedes zwischen Arm und Reich, muß erschreckend gewesen sein. Fast so erschreckend wie die Welt, die wir erben mußten." Wenn wir nicht aufhören, wird es so enden.

Brdlgrmpf

V(at)lentin-Musäum, Isartorpl (München)

Weil sich die Sprache stark ändern wird, werden sie vermutlich der Meinung sein, dass, ich zitiere: "Xiuzüöauzdbjb kasdgb oidjsjk uuhtlia sqärtsgdfjldin brbrviusd!". Da es das zugehörige Wörterbuch bedauerlicherweise aber noch nicht gibt, sind wir leider auf Vermutungen angewiesen, was diese kluge Aussage denn bedeuten soll. - Aber gut, dass die Frage mal gestellt wurde, so wurde das Wissen über das mögliche Nicht-Wissen der Menschheit wenn auch nur unwesentlich, so doch immerhin vermehrt...

Bruno Peter Hennek. 97080 Würzburg, Rudolf-Clausius-Str.4

bruno.hennek(at)t-online.de

Sie werden denken, dass dort wo wir jetzt arbeiten früher einmal eine Papierfarbrik gewesen sein muss, weil sie soviel Ausdrucke und Kopien finden. Man hat uns zwar das papierlose Büro versprochen, jedoch stellt sich jetzt heraus, dass der Computer die größte Waldvernichtungsmaschine ist seit Erfindung der Axt!

Hans-Jürg

Dass wir offenbar keine Geschichte hatten, denn da alles auf Computern und via Internet läuft, wird in 5000 Jahren davon nichts mehr - falls überhaupt noch vorhanden - lesbar sein. Unsere Epoche wird als die "Geschichtslose" in den Lexika geführt werden.

Jens Wagner, Sindelfingen

3dcompany(at)ignory.zzn.com

Diese Frage lässt sich schnell beantworten: Nachdem wirtschaftliche Probleme sowie finnanzielle Probleme in der Zukunft keine Probleme darstellen, wird man sich fragen warum man solange keine Lösung gefunden hatte für die vielen Probleme - man wird uns natürlich für primitiv halten, allein der vielen unnötigen Kriege die zwar meist irgendeinen Sinn ergaben - aber wo durch überinformationen/desinformationen und falschinformationen der Sinn verloren ging. Sie werden sich fragen, warum wir nicht zusammengehalten haben sondern trotz allem uns gegenseitig bekämpft haben, sie werden sich fragen warum wir kulturell nicht vorran kamen mit neuen Büchern oder geschichtlichen Angelegenheiten und zum Schluss wird die Steinzeit mit der Computerzeit in einem Satz genannt ohne merkbaren Übergang der auf fortschritte schließen könnte

Viola, Barig-Selbenhausen

keine(at)web.de

Wenn in 5000 Jahren überhaupt noch Archäologen existieren sollten, dann werden sie Ihre liebe Not haben, unsere veralteten Dateiformate auf Datenträgern zu lesen. (Das ist schon nach 50 Jahren ein Problem.) Sollte eine Katastrophe wie ein Weltkrieg dazwischenkommen, gilt das Zitat von Einstein: (frei zitiert) "Ich weiss nicht, mit welchen Waffen der nächste Weltkieg geführt werden wird. Aber der übernächste wird wieder mit Keulen und Äxten geführt." Sollten diese Probleme nicht auftauchen (kein neues Mittelalter), wird es eine Kontinuität geben, dass man in 5000 Jahren noch gut nachvollziehen kann, was wir heute tun und nichts hineininterpretieren muss.Ob wir dieser Gesellschaft altmodisch oder modern (oder sogar bizzarr) erscheinen, hängt davon ab, ob z.B. der Islam Staatsreligion der Weltgemeinschaft ist und ohnehin nur noch Männer studieren dürfen. Gruß von einer Kulturpessimistin

Ecevit Cakmak, Bergisch Gladbach

Ecelan(at)web.de

Ich wäre gespannt was sie zu unseren zahlreichen Fussballstadien sagen, ob sie wissen was hier stattgefunden hat, oder ob sie andere Theorien erfinden, was sich in diesen Arenen abgespielt haben könnte. Vielleicht sagen sie ja "Die Menschen haben ihre Kriege damals in diesen Arenen ausgetragen." Wer weiss...

Dr. Niels Eckstein, Bonn

eckstein(at)caesar.de

Ich halte es für unwahrscheinlich, daß unsere Überreste jemand finden wird. In einigen Jahrhunderten, spätestens ein paar Jahrtausenden wird der Mensch ausgestorben sein. Da unser Gehirn mehr Glucose verbraucht als jedes andere Organ ist es evolutionär eher von Nachteil. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, daß sich ein weiteres mal ein so intelligentes Wesen entwickelt, daß es auf Spurensuche nach seinen Vorfahren (wie wir bei den Dinoisauriern)geht.

willibald

willi-bald(at)arcor.de

Was bleibt? Ein paar in Erdrutschen begrabene Autos, vielleicht auch ein paar konservierte Museumsstücke. Vielleicht auch ein paar Erbsensamen aus dem Biologiebunker, der zur "Rettung" der Arten nach einem Atomkrieg angelegt wurde. Aber alles, was auf elektronischen Datenträgern gespeichert ist, wird es nicht mehr geben. Vielleicht wird es Spezialisten geben die noch eine DVD encoden können. Vielleicht. Noch nie stand einer Gesellschaft soviel Information zur Verfügung, noch nie waren diese Informatione so flüchtig. Digi-Cams lassen Generationen einfach verschwinden, kein Bild wird das nächste Jahrhundert erleben. Mp3 und wav liefern vergleichbare Ergebnisse im Tonbereich. Niemand wird sich an unserer "Kultur" erfreuen können. Ist die Frage, ob das wirklich schlimm ist...

M.Deppert

demichel(at)vr-web.de

Sie werden ein Loch graben,was werden Sie finden? Sie werden Hinweise auf eine Gesellschaft finden die dekadent, ohne Liebe zum Guten und Schönen,mit den Resourcen verschwenderisch umgegangen ist. Sie werden Hinweise auf Menschen finden die Ihre Gesundheit und Ihren Geist mit Füssen getreten haben. Sie werden Hinweise finden dass Mitmenschen mit wahrhaften geistigen und mentalen Werten von Werbeverführen geleitet wurden, deren schneller Euro wichtiger war als das Leben von Kindern, ihre menschlichen Führer die weder führen konnten noch wollten. Sie werden Hinweise finden von Menschen die die Situation unter Einsatz Ihres eigene Lebens verbessern wollten durch Gift , Kugeln und sonstige Attentate untätig gemacht wurden. Sie werden Hinweise finden von unnützen Reisen in den nahen Weltraum dessen Kosten das millionenfache verschlang was zig-tausende von Kindern und ihre drangsalierten Eltern in die Lage versetzt hätte ein halbwegs menschliches Leben zu führen. Sie werden Beweise finden von Menschengruppen die ihre eigene Zukunft durch Suchtmittel und durch Dummheit verbaut haben und durch einen selbstgefälligen Jounalismus. Sie werden Hinweise finden darauf das eine aidsverseuchteProstituierte am Tag mehr verdient hat als eine liebende Mutter die "nebenbei" ihr Haushaltsgeld durch Reinigung verdienen musste weil träge, selbstverwaltende Verwaltungen nicht Ihre Zweckbestimmung erkannt haben. Sie werden Hinweise finden auf zerstörte Arzeneimittelreservoire und gentechnisch veränderte Schundnahrung während Lebensmittel in grossem Maße vernichtet wurden. Sie werden Hinweise auf den Bau von Großprojekten finden die das ganze Ausmaß Ihres Nichtwissens bezüglich der Natur, der Physik und der Chemie und der wahren Bedürfnisse der menschlichen Natur schreiend unter Beweis stellten. Sie werden feststellen dass es nach dem finsteren Mittelalter das finstere 20 und 21.Jahrhundert gab. Sie werden sich hinsetzen und werden weinen über diese grosse Selbstzerstörung, werden das Loch wieder zuschütten und mit einer grossen Granitplatte versiegeln und den Zugang zu Gunsten ihrer Kinder mit hochwachsendem Gras bepflanzen..

Vincent

Das kommt auf den Stand der Zivilisation in 5000 Jahren an. Zwei Extrema: 1.) der Stand der Technik, so wie wir ihn heute kennen, geht z.B. aufgrund einer globalen Katastrophe zurück auf Steinzeitniveau. Dann ist all das Wissen, was es heute gibt, im Grunde verloren. Reste unserer Zivilisation werden dann Göttern -oder wie Erich v. Däniken es immer wieder tut ;-) - Ausserirdischen zugeschrieben. 2.) der techn. Ffortschritt entwickelt sich immer weiter: dann würden unsere Nachfahren unsere Zivilisation entweder belächeln und sich fragen, wie man nur "so menschenunwürdig" leben konnte. Übrigens: absolut gesehen trifft "unser Wohlstand" nur auf die Industriestaaten zu. Da die weitaus meisten Menschen in den Entwicklungsländern oder Schwellenländern leben, muss man dies mit berücksichtigen, wenn man von "menschenunwürdig" spricht

Martin, Weilbach

-

Wir werden wohl früher oder später alles neu bebaut haben außer unseren Müllhalden, da kann man keine Häuser draufstellen. Wahrscheinlich also als Kultur mit einem Müll-Kult. Immerhin richten wir riesige Lager ein um dann dort wohl gewaltige Müllberge anzubeten ;)

Christian Schömbs, Frankfurt am Main

christian_schoembs(at)gmx.de

Bei Ausgrabungen im Jahre 7005 wird man wohl feststellen wie Sorglos die Menschen im 21.Jahrhundert mit Atomenergie umgegangen sind. Die zahlreichen Endlager auf dem ganzen Planeten werfen die Frage auf, warum die Menschen seinerzeit nicht auf saubere Energie umgestiegen sind. Auch die Milliarden von Tonnen Kunststoffmüll wird uns als sorglose und skrupellose Wegwerfgesellschaft definieren.

Michel S. Ritterhude

rosaroter_punker(at)hotmail.com

Es wird diesen Planeten so wie er etzt ist in 5000 Jahren nicht annähernd mehr geben, des falls uns wirklich etwas oder jemand in 5000 Jahren ausgraben wird, wird es oder er das Selbe denken wie unsere Wissenschaftler als diese unsere Vorfahren ausgegraben haben (primitiv aber intelligent).Sie werden uns bis dahin vielleicht als Monster darstellen, die gemordet, gehasst und zerstört haben, so wie es leider immer noch der Fall ist, wie es immer war und wahrscheilch immer sein wird.

Wolf, Düsseldorf

Zunächst einmal müsste es in 5000 Jahren noch überhaupt eine archäologisch interessierte Kultur geben, die es ohne Öl und Kohle geschafft hat, viereinhalbtausend Jahre zu überdauern... Aber wenn dem so wäre, würde man uns wahrscheinlich für das halten, was wir sind (jedenfalls in den "Industrienationen"), nämlich rücksichtslose und gnadenlose Ressourcenplünderer, die sich ihr eigenes zivilisatorisches Grab geschaufelt haben.

Kerstin

tao_tao77(at)gmx.net

Man wird denken, es habe eine globale Gesellschaft gegeben (z.B. Cola überall) und merkwürdige Religionen, da sehr viele Götzen gefunden wurden (Spielzeuge bzw. Sammelpuppen etc)

Daniel Most, Dortmund

daniel.most(at)megamost.de

Sie werden entdecken wie dumm unsere Zivilisation gewesen ist und welches zerstörerisches Potenzial in der Menschheit gesteckt hat!

Carsten, Münster

casic.5.nichtmitmir(at)spamgourmet.com

Sie werden grob geschätzt 23 Billiarden radioaktiv verseuchte Lümmeltüten (Pardon: Kondome) finden und völlig richtig folgern, dass wir außer Vögeln nichts im Kopp hatten.

Eckhard, Sunshine Coast, Australien

eckhar(at)caloundra.net

Nach der `Eisen -Kupfer - Bronce (usw)Zeit würden die Archäologen unsere Zeit als "Das Verschwender Zeitalter " betrachten !

Silke Barrow, San Antonio USA

silkebarrow(at)satx.rr.com

Sie lachen sich einen ab!

Rainer Scharmukschnis, Krefeld

rainer(at)scharmukschnis.de

Sie werden unsere Einkaufstüten finden und feststellen: Unser Gott hieß ALDI. Amen...

Roman Wezenberg

romanwezenberg(at)lycos.de

...daß der Mensch auch vor 5000 Jahren immernoch ein Tier ist, Instinkt gesteuert mit wenig Hirn....

Darko Krizic, Bad Homburg vor der Höhe

darko(at)krizic.net

Sie werden den Kopf darüber schütteln, daß die meisten unserer heitigen Daten auf irgendwelchen magnetischen, magneto-optischen oder optischen Datenträgern gespeichert werden, die keine 5000 Jahre halten. Und falls sie dann trotzdem noch lesbar sind: Die Datenformate werden nicht mehr lesbar sein, da sie kein Mensch mehr kennt.

Werner Dewerth, Saarbrücken

w.dewerth(at)hdw1.de

Es werden keine Archäologen sein, sondern Außerirdische, die nach den Ursachen des Aussterbens der menschllchen Rasse fündig werden: Beim Entziffern eines Kommentars von Hans-Ulrich Jörges wird ihnen klar werden, warum eine Spezies dieses Gehirnvolumens nicht überlebensfähig war.

Manfred Schubert aus Erfurt

stern(at)manf.de

Lauter "kultische Gegenstaende"...

Faber, Pohl

JSchmid3(at)rz-online.de

Sie werden bei dem Versuch sterben die Schilder mit der Aufschrift "Atommüll Endlager Lebensgefahr Betreten verboten" zu entschlüsseln.

Ralf ,München

backpitch(at)yahoo.de

Nichts, weil wir sobald alle Rohstoffe aufgebraucht sind alles selber wieder ausgraben und ständig wiederverwerten werden ;-)

montegoblue

Wenn es die Welt dann überhaupt noch gibt: Dass die Menschen zu dieser Zeit sehr nachlässig mit ihrer Mutter Erde umgegangen sind.

Gregor Kapfenberger A-5020 Salzburg

aon.912304355(at)aon.at

Die Archäologen werden wieder mit den Fingern Essen und sagen eine verschwundene HOCHKULTUR die sich trotz ihrer Inteligenz selbst ausgerottet hat.

irgend einer

Die Sache ist recht einfach: Entweder gibts nix zu finden, weil alles zerstört ist oder wir haben noch genug Aufzeichnungen (Mikrofilm muss nur alle 500 Jahre erneuert werden) um alles Nachlesen zu können!

schipke, dirk

dirkschipke(at)yahoo.de

Wenn in 5000 Jahren noch jemand interpretieren kann, wird man bestürzt sein über eine verschwenderische Gesellschaft. Oder es interessiert die Welt keinen Deut, weil sie zurückgefallen ist in die Steinzeit.

Jörg Wohde, Mülheim-Kärlich

joergwohde(at)web.de

Archäologen werden in 5000 Jahren nur dann eine Berufsberechtigung haben, wenn bis dahin die aktuelle Zivilisation wenigstens einmal einen Niedergang erlebt hat. Ansonsten dürften viele Informationen aus heutiger Zeit digital erhalten bleiben. Falls unsere sogenannte Hochkultur einen Niedergang erlebt dürften hauptsächlich unsere radioaktiven Abfälle Rätsel aufwerfen und endlose Mengen an Kunststoffen. Beton und Metall dürften sich bis dahin vollständig zersetzt haben.

Dr. Jürgen Ehneß

juergenehness(at)yahoo.de

Die Archäologen werden feststellen, dass der Mensch eine interessante, aber unintelligente Gattung in der Evolutionsgeschichte war.

B.v.Eckardsten,München

eckardstein(at)hotmail.com

Es wird niemand irgendetwas interpretieren,da es in 5000 Jahren keine Menschen mehr geben wird. Rohstoffmangel,Überbevölkerung und Kriege werden der Menscheit schon 4000 Jahre vorher den Rest geben.

Otten, Rellingen

horst-dieterotten(at)alice-dsl.de

Nichts, aber auch rein gar nichts wird hineininterpretiert werden. Denn alle Gedankengänge, von der kleinsten Primitivität bis hin zu den größten ausgeführten Gehirnlosigkeiten, werden dank Speichermedienerhaltung und des Fortdauerns vernünftiger Spracherhaltung für jeden zugänglich sein.

schäufeleesser, Franfkurt

schaeufele_esser(at)web.de

daß wir alle allaweil Schäufele gegessen haben werden und vrsucht hatten,Atomenergie "friedlich" nutzbar zu machen.

Birgit Schiefke, 30459 Hannover

b.schiefke(at)htp-tel.de

Sie werden die Fehler wiederholen, die sich durch die ganze Geschichte der Archäologie ziehen! Da unsere Gesellschaft wahrscheinlich kaum Stoffe hinterlässt, die länger als ein paar Jahrzehnte oder - günstigstenfalls - ein paar Jahrhunderte überdauern, werden Archäologen in 5000 Jahren wohl vor allem auf Feuerstein und andere Materialien stoßen und uns alt- und jungsteinzeitlich einordnen! Nachdem wir den großen Zeugnissen der antiken Zivilisationen (Sumer, Ägypten, Griechenland, Rom) schon jetzt durch Umweltverschmutzung, Vernachlässigung oder schlechte Restauration erfolgreich zu Leibe rücken, werden sich wahrscheinlich nicht einmal mehr hier Anknüpfungspunkte feststellen lassen! Zudem ergibt sich die Frage, was für Kulturen unseren heutigen, bereits sehr unterschiedlich ausgeprägten, den zivilisatorischen Fortschritt der Aufklärung kontinuierlich zurück drängenden Gesellschaftsformen folgen und wie bereits in wenigen Jahrhunderten mit den (alten) Überre! sten westlicher und/oder östlicher Zivilisationen umgegangen wird. Ich fürchte, in unsere Gesellschaft gibt es in 5000 Jahren nichts oder nur das Falsche hinein zu interpretieren, weil wir nichts hinterlassen werden!

Ariane Sager, Braunschweig

Boensnang(at)aol.com

Da wird es nicht viel zu interpretieren geben. Entweder die Menschheit hat sich bis in 5000 Jahren in einer diesem Planeten zuträglichen Weise weitereintwickelt und es gibt daher noch Menschen. Dann werden diese keine Archäologie brauchen, um in der Erde ihre Geschichte zu erforschen. Denn wir zeichnen ja heute schon alles auf, was nicht niet- und nagelfest ist. Sollte es in 5000 jahren keine Menschen mehr geben, erübrigt sich diese Frage. Gibt es nur noch wenige Überlebende, haben sie sich nach weiteren Nuklearkatastrophen und -kriegen vermutlich zu atomgeschädigten Endzeit- Mutanten entwickelt, die wie Tiere dahinvegetieren und keine Ahnung haben, von welchen Wesen sie abstammen. A. Sager

diego miguel / españa

dfriebl(at)debitelco.net

nichts, denn wenn wir mit unserer blauen kugel, auf der wir alle wohnen, so weiter umgehen wie bis her. Wird es keinen menschen und schon gar nicht einen archäologen geben, der was finden wird. entweder ist unser zu hause in 5.000 jahren derart kontaminiert, das nur noch lebewesen mit einem gewissen neurologischen defizit das risiko eingehen diesen planeten zu betreten oder keiner sich traut weil ähnliche verhältnisse, wie auf der venus "heute", herschen werden. ich denke unsere blitzbirnen von heute und morgen, wie z.B. bush, binladen...so ziemlich alle politiker und profitgeilen manager werden dafür schon sorgen. wenn das nicht klappt sorgen die ganzen fundamentalistischen schwachsinnigen aller religionen dafür, das es irgendwie schon klappen wird, diesen planeten im archäologischem sinne umbrauchbar zu machen.vielmehr denke ich das in 5.000 jahren archäologen, über den weltraumschrott den es dann auch noch in 100.000 jahren geben wird, über unsere heutige gesellschaft rückschlüsse ziehen werden. ich, du, er , sie .... es.... werden das schon schaffen

Vincent, Köln

Vielleicht gar nicht einmal so viel Neues. Es gibt schliesslich relativ haltbare Datenträger, so dass vielleicht auch künftige Generationen den Sinn und Zweck von Gebrauchsgegenständen begreifen werden. Was spätere Generationen hinein interpretieren werden, wird ohnehin von deren eigenen Gesellschaftformen abhängen.

Jens, Aachen

Was würden sie denn vorfinden, Artefakte aus Kunststoff, oxidierte Metalladern und alles andere messen sie keiner Aussagekraft zu oder ist verrottet. Weitere Informationen bekommen sie nicht, da sie die Funktion der Quarzscheiben und Chromoxidbänder fehlinterpretieren. Daher konstruieren sie sich eine Theorie über ein ausgestorbenes Tier oder Pflanze, die den Rohstoff für die Kunststoffe liefert. "Nach wenigen aber langwierigen Arbeitsschritten wurde aus dem Rohstoff das Polymer", aus dem die Artefakte bestehen. Nichts von aufgeklärter Gesellschaft mit Kenntnissen der Quantenphysik, sie werden über uns denken, wie wir über die alten Ägypter und grübeln über Funde, die nicht ins Schema passen!

Nina Nuschin, Hamburg

NICHTS, weil wir die Natur so stark mit unserer rücksichtlosen Verschwendung belastet haben, von daher wären die Umweltkatastrophen so gewaltig, so dass von uns nichts übrig bleibt. Außerdem haben wir keine einfache, stabile Bauwerke wie Pyramiden gebaut.

chris

in 5000 jahren ist die menscheit schon lange ausgestorben ;)

Kirsch, Saarbruecken

hans.kirsch(at)mac.com

In 5000 Jahren werden keine archäologischen Ausgrabungen mehr stattfinden.

Peter Schönbeck, Grafengehaig

peterle1911(at)aol.com

SIE WERDEN DEN GRAD DER iNDUSTRIEALISIERUNG ERKENNEN UND DARAUS FOLGERN DAS EINE RELATIV FORTSCHRITTLICHE ZIVILISATION SICH DURCH UMWELTVERSCHMUTZUNG UND RAUBBAU AN ROHSTOFFEN SELBST VERNICHTET HAT. BLEIBT ZU HOFFEN, SIE ZIEHEN DIE RICHTIGEN LEHREN DARAUS. WIR JEDENFALLS TUN DIES MIT UNSEREM WISSEN ÜBER MAYAS UND AZTEKEN NICHT. AUCH DIE HABEN IHRE UMWELT IN EINER ART UND WEISE VERÄNDERT, DIE IHNEN LETZTLICH DIE LEBENSGRUNDLAGE ENTZOGEN HAT. DAHER IST ZWEIFELHAFT, OB ES IN 5000 JAHREN ÜBERHAUPT NOCH ARCHÄOLOGEN (MENSCHEN) GIBT. EHER WERDEN NIEDERE SÄUGETIERE IN UNSEREN HINTERLASSENSCHAFTEN NACH FRESSBAREN SUCHEN.

Markus --- BaWü

mrmad197(at)gmx.de

Vermutlich werden sie sehen, das wir eine von Medien überbeeinflusste, kriegerische, barbarische Kultur waren, die nicht wusste, wie es die Technologie die ihr zur Verfügung stand sinnvollen Zwecken einsetzusetzen Wusste um sich selbst weiterzuentwickeln. Sie werden unter Umständen einige "Lichtblicke" sehen, aber vor allem das oben genannte hineininterpretieren.

Anke Schrader, Minneapolis

anke.schrader(at)thomson.com

...daß wir Schweine und Benutzer waren... also, eine Wegwerfgesellschaft...

Thorsten Rüth, Würzburg

thorsten_rueth(at)web.de

Archäologen werden in der Zukunft sicher ebenso wie heute versuchen, Vermutungen anhand der Ausgrabungen zu beweisen. Und ich bin mir sicher, dass die Chancen für Fehlinterpretationen nicht sonderlich hoch stehen, wenn die Archäologen der Zukunft auf unsere Brennstoffzellen-Endlager stoßen werden ;)

Peter Tognotti, Leonberg

peter.tognotti(at)web.de

Was die Forscher in 5.000 Jahren für unser Zeitalter diagnostizieren werden? Sie werden feststellen, dass die Menschheit unserer Tage an massiver Überbevölkerung litt, in unverantwortlicher Weise Energie verschwendete und interessanterweise ebenfalls Archäologie betrieb.

Malte Lippmann, Wildau

MLippmann(at)gmx.de

Sie werden Siedlungspuren finden von Megalopolen, Siedlungsabfälle, die sich in den reichen Regionen überall auf der Welt gleichen, tief unter der Erde strahlende Substanzen, in Mitteleuropa darüberhinaus fast gleichmäßig verteilt die Knochenreste hunderttausender von Menschen. Da inzwischen der allergrößte Teil der Datenträger zerstört ist, wird man, wenn überhaupt, nur mit Mühe die Fakten einsortieren und interpretieren können: Es war eine Menschheit, die eben dabei war unter größten Opfern die Erde umfassend zu beherrschen und dabei an den Rand einer Katastrophe kam. Das Überleben dieser Zivilisation gleicht einem Wunder. Möglicherweise hat nur die Erschöpfung der Ressourcen, ein Klimawandel oder eine soziale Revolution die Vernichtung verhindert.

Michael Arnoldt, 64291 Darrmstadt

Michael.Arnoldt(at)t-online.de

Sie werden sich fragen, warum Leute aus dem 21. Jahrhundert das wissen wollten ? Arnoldt

Sonja Leitsbach

Das selbe, das wir in 5000 Jahre alte Kulturen hinein interpretieren: ein Stock wird zum Kultgegenstand, eine Wandmalerei zum Überrest schamanischer Rituale. Im Jahre 2505 werden Waschmaschinen Modelle der Götterboote und Gabeln antike Folterinstrumente sein. Es scheint ein Drang der Menschheit zu sein, in alles mehr hinein zu interpretieren als wirklich da ist. Oder wie spannend fänden Sie es, eine Maschine auszugraben, die einfach nur Wäsche sauber macht?

reinhard,büdingen

in 5000 Jahren wird es keine Archäologen geben, da die Erde dann immer noch unbewohnbar durch die Verwüstungen des letzten Atomkrieges ums Öl sein wird !!!!

Sabel, Ingo

ingosabel(at)fintax.de

Sei würden für Ihre eigene Zeit ableiten, wie wichtig die Pflege der Bildung für alle und der Achtung der Werte ist, da auch eine Gesellschaft mit enormer Ausdehnung in Wachstum, Sachkenntnis und Wohlstand nicht den Niedergang verhindern konnte.

Frank, München

frankrichter554(at)msn.com

In 5000 Jahren gibt es keine Archäologen mehr...................

Pascal, Zurich

pascal(at)zurichphotoleague.com

Die haben hier gelebt!

Marko Krieger, Bruck

krm1978(at)gmx.de

Sofern ein Exemplar der Spezies Mensch den 28.06.7005 erleben sollte, was sehr unwarscheinlich ist, könnte er folgendes sagen: "Es ist unbegreiflich wie kurzsichtig die Menschen vor 5000 Jahren die Erde ausgebeutet und vergiftet haben. Hätten die Menschen nicht noch rechtzeitig die Gier nach Macht und Reichtum in den Griff bekommen, könnten wir jetzt nicht hierstehen und über sie Urteilen. Sie hätten sich ein Urteil dem Urteil entzogen."

Peter Pauling, Filderstadt

peter(at)pauling-sp.de

Nichts - es gibt dann keine Archäologen mehr! Sollte ich mich irren, dann erzählen sie den gleichen Unfug wie die heutigen.

Christian Peine

cpain(at)web.de

"Kein Wunder, daß die ehemaligen Bewohner dieses Planeten nicht mehr existieren..."

G.Schmidt Wersau

Wenn die Zerstörung der Lebensgrundlagen durch den Menschen so vortschreitet wie in der Gegenwart,wird es in 5000 Jahren keine Archäologen mehr geben.Sollten jedoch noch einige überlebt haben,werden sie wahrscheinlich die Relikte aus dieser Zeit verfluchen.

Manfred Pusch, Burscheid

manfred_pusch(at)t-online.de

Dass unsere Götter Coca-Cola und McDonalds hießen und dass das Rades im Mittelpunkt unserer Religion gestanden haben muß.

Heinisch Biessenhofen

Als Wegwerfgesellschaft, das ist ja auch nicht verwuderlich bei dem vielen Müll, den wir hinterlassen, bzw. schon hinterlassen haben

nikolaus waldhausen

nn+g.koch(at)htp-tel.de

es gibt 2 möglichkeiten. die eine ist: vorherschend war eine lebensform die wie ein kronenkorken aussah. die andere: diese zivilsation (kultur) hatte nur eins als ziel; papier zu verbreiten. dazu benutzte man derzeit sogar computer. forschern aus der zukunft gelang es sogar eine verschlüßelte inschrift zu entziffern die besagt, es werde die papierlose zeit eingeführt. über diese aussage werden die zukünftigen forscher wohl noch über äonen forschen können!

Abbas Saberi, Berlin

aboz(at)hotmail.de

Durch die damals geringere Masse der Erde. Täglich rieseln Tonnen von interstellaren Staub und Gesteinsbrocken auf uns nieder.

Maiken, Frankenthal

M_Liefeith(at)web.de

Das übliche wird man hineininterpretieren. Wahrscheinlich diente dann alles irgendeinem kultischen Zweck. Selbst die CD die man dann nicht mehr abspielen kann, lässt sich dann als Gabe für die Götter interpretieren. Viel neues wird denen aber auch nicht einfallen.

Marie Wiesner

mary4yall(at)yahoo.de

5000 Jahre? Ein bischen hoch gepokert, oder? In 5000 Jahren wird es doch schon lange niemanden mehr geben, der noch irgendwas ausgraben koennte. Ausser dann vielleicht die Marsmaennchen! ;)

Kienmoser Frank, Bachhagel

FKienmos(at)web.de

Die Frage ist, was in 5000 Jahren von den Resten unserer Gesellschaft übriggebleiben sein wird. Viel Rost, so'n paar alte Computerplatinen, viel Giftmüll, und ein paar Hausruinen? Und was würden Sie daraus lesen? "Vorsintflutliche" Computer, aber sonst wirds wohl ähnlich sein, wie des, was wir unseren Vorgängern anhängen... nicht schlecht, aber das Jetzt ist natürlich immer besser ;)

Marco, Ge.

die natur war noch in den Kinderschuhen also hat sie einfach das gemacht was richtig war nämlich die größten Lebewesen der Erde erschaffen. Alles war und ist möglich = Evulotion.Der Mensch war nur ein Zufallsprodukt,eine Laune der Natur sozusagen.

M Born Bochum

mikelborn(at)gmx.de

Sie brauchen nichts reinzuinterpretieren. Bei uns gibts genug Aufzeichnungen und Dokumente darüber. Die werden alle digitalisiert sein, sodaß man in 5000 - und auch in 50.000 - Jahren genau weiß, was heute passiert.

Scholz,Reiner

R.Scholz(at)wsa-st-wsv.de

Diese Frage beschäftigt mich schon lange. Nur denke ich nicht in so langen Zeiträumen. Schon in zweihundert Jahren wird niemand mehr von Adolf Hitler sprechen. Vielmmehr versucht man ,unser Ver halten zu verstehen, das allerdings erfolglos. Die Menschen, die uns dann verstehen wollen, tragen dann Atemmasken. In alten Filmen können sie dann sehen, das es früher anders war und man sogar noch richtige Natur hatte. Und dann verstehen die nicht, wie man so etwas Kostbares für son bischen Konsumscheiße opfern konnte.

Thomas Plumanns, Brüssel

thomas.plumanns(at)itelco.be

Das hängt von 2 Faktoren ab: 1) Gibt es noch Menschen und wenn nicht wie gingen sie unter? Findet man kompakte Massen von geschmolzenen Legierungen (Metall, Glas, Beton,...) eher unwahrscheinlich das wir alles gleichmässig zerstören können, selbst wenn es manche Wahnsinnige auch vielleicht gerne so hätten. Vielleicht bauen wir in 1.000 Jahren nur noch komplett Bioabbaubar, dann werden nach einigen Tausend Jahren höchstens Dinge übrig bleiben die man auch gerne überliefern möchte (Film, Tonmaterial, Dokumente,...) 2) Wer findet uns? Ausserirdische? Können sie dann nachvollziehen wozu unsere alltäglichen Dinge gebraucht wurden? Fotosynthese Wesen ohne eigene Körperausscheidungen würden vielleicht unsere Toiletten für Hausaltäre halten, für Opfergaben...