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12. Bombennacht: Großbrand in Einkaufszentrum in Bagdad

Bagdad wird weiter bombardiert. Die Fernsehsender zeigen in der Nacht ein brennendes Einkaufszentrum. Der Vormarsch der Bodentruppen scheint vor der Stadt endgültig zum Stillstand gekommen zu sein.

Die Streitkräfte der USA und Großbritanniens haben am Montag, dem mittlerweile zwölften Kriegstag im Irak, ihre Angriffe auf die Hauptstadt Bagdad fortgesetzt. Die Fünf-Millionen-Einwohner-Stadt wurde von schweren Explosionen erschüttert. Vier Soldaten der alliierten Truppen wurden im Südirak getötet. Die irakischen Streitkräfte erhalten nach Angaben des US-Senders CNN Unterstützung von Exil-Irakern, die zum Kampf gegen die US-geführten Einheiten in ihre Heimat zurückkehren.

Großbrand in Bagdad

Die irakische Hauptstadt wurde um kurz nach Mitternacht (Ortszeit) und auch in den frühen Morgenstunden von heftigen Explosionen erschüttert. Der US-Nachrichtenkanal CNN zeigte live-Bilder des TV-Senders Abu Dhabi von einem Großbrand in einem Einkaufszentrum nahe eines Wohnkomplexes im Zentrum Bagdads unweit des Informationsministeriums. Auch aus Vororten Bagdads wurden in unregelmäßigen Abständen Detonationen gemeldet. Dort gerieten mutmaßliche Stellungen der Republikanischen Garden unter Beschuss.

Vier alliierte Soldaten am Sonntag gestorben

Drei US-Marineinfanteristen starben nach Angaben des Zentralkommandos in Doha (Katar) beim Absturz eines US-Hubschraubers. Ein weiterer Soldat sei verletzt worden. Das Pentagon geht von einem Unfall aus. Der britische Soldat wurde auf der Halbinsel Fau aus einem Hinterhalt erschossen, wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte.

67 Tote auf alliiierter Seite insgesamt

Insgesamt kamen nach CNN-Angaben bislang 67 Soldaten der Alliierten ums Leben. Nach einer am Sonntag veröffentlichten Liste des US-Verteidigungsministeriums starben allein bis Freitag 38 amerikanische Soldaten. Davon wurden den Angaben zufolge 30 durch Feindeinwirkung getötet, acht seien bei Unfällen und ohne Feindeinwirkung ums Leben gekommen.

17 US-Soldaten gelten als vermisst

Rund 104 US-Soldaten wurden der Liste des Verteidigungsministeriums zufolge verletzt. Diese Zahl sei jedoch vorläufig, sagte der Ministeriumssprecher. Zudem würden 17 Soldaten vermisst und sieben seien als Kriegsgefangene in irakischer Hand. Von irakischer Seite lagen keine Angaben über getötete Kämpfer vor. Das irakische Fernsehen meldete aber, dass seit Kriegsbeginn insgesamt 357 irakische Zivilisten umgekommen seien.

Briten verlieren Glaube an den Krieg

In Großbritannien fiel nach einer Umfrage erstmals seit Beginn der Offensive am 20. März die Unterstützung der Bevölkerung für den Krieg. 54 Prozent der am Sonntag via Internet befragten 1004 Erwachsenen erklärten, die Militäraktion sei richtig. Vier Tage zuvor waren dies noch 59 Prozent. Hatten am 23. März noch 20 Prozent angegeben, der Krieg verlaufe «sehr gut», waren dies in der jüngsten Umfrage nur noch 8 Prozent. Nur 26 Prozent der Befragten befürworteten aber einen Abzug der alliierten Kräfte.

Unterdessen wurden Details über einen Lkw-Fahrer bekannt, der nach US-Angaben am Sonntag im Nachbarstaat Kuwait absichtlich mit seinem Lastwagen in eine Gruppe von US-Soldaten gefahren war und mindestens zehn von ihnen verletzt hatte. Nach Angaben des arabischen Senders El Dschasira handelt es sich bei ihm um einen Ägypter, der als Elektriker im Irak arbeitete. Er sei bei dem Angriff von zwei Kugeln getroffen worden. Sein Zustand sei ernst, hieß es. Am Samstag hatte sich bei Nadschaf erstmals ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und vier US-Soldaten mit in den Tod gerissen.

Asis: Keine Verbindung des Iraks zu El Kaida

Der stellvertretende irakische Ministerpräsident Tarik Asis verteidigte in einem Interview des US-Senders ABC die Selbstmordattentate. Die Invasion gebe das Recht auf Verteidigung mit allen Mitteln. Diejenigen, die die Eindringlinge bekämpften, seien keine Terroristen, sondern «Freiheitskämpfer und Helden». Der frühere irakische Außenminister bekräftigte erneut, dass der Irak keine Verbindung zu Osama bin Laden und dessen Terrororganisation El Kaida habe.

Militante Islamisten verstärken irakische Truppen

Die irakische Armee erhält nach einem CNN-Bericht Unterstützung von Exil-Irakern, die über die jordanische Grenze in ihr Heimatland zurückkehren, um gegen die Alliierten zu kämpfen. Bislang seien etwa 6000 Iraker zurückgekehrt, sagte eine CNN-Reporterin in Amman. Der britische Sender BBC berichtete unter Berufung auf US-Geheimdienstinformationen, militante Islamisten verstärkten die irakischen Truppen bei Nasirija im Süden des Landes. Dabei handele es sich unter anderem um Palästinenser, Jemeniten und Tschetschenen.

Powell fordert von Syrien und Iran Absage an den Terror

US-Außenminister Colin Powell forderte am Sonntagabend die irakischen Nachbarstaaten Iran und Syrien auf, sich jetzt gegen den Terrorismus und für den Frieden zu entscheiden. Iran müsse sein Streben nach Massenvernichtungswaffen einstellen und seine «Opposition gegen alle Terrorgruppen erklären, die gegen den Friedensprozess im Nahen Osten arbeiten», sagte der Minister. Syrien stehe ebenfalls vor einer entscheidenden Wahl: Es müsse damit aufhören, Terroristen-Gruppen im «sterbenden Regime» des irakischen Präsidenten Saddam Hussein zu unterstützen, sagte Powell.

Dementi: Kein irakischer General gefangen

Das britische Verteidigungsministerium hat Angaben der eigenen Streitkräfte dementiert, wonach bei Kämpfen in Basra am Sonntag ein irakischer General gefangen genommen wurde. "Wir haben keinen Kriegsgefangenen vom Rang eines Generals", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Britische Soldaten lieferten sich auch am Sonntag wieder schwere Gefechte mit paramilitärischen Einheiten im belagerten Basra.

Zerstörte Telefone behindern Hilfsorganisationen

Die US-Luftangriffe der vergangenen Tage zerstörten weitgehend das irakische Telekommunikationssystem, wodurch auch die Arbeit der internationalen Hilfsorganisationen weiter erschwert wurde. Es sei unmöglich geworden, Informationen und beunruhigende Gerüchte aus den verschiedenen Landesteilen zu überprüfen, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Sonntag in Bagdad mit. Wegen des fehlenden Zugangs gebe es ein wachsendes Gefühl von Hilflosigkeit beim Gedanken an die Kriegsopfer in Nadschaf, Kerbala oder Nasirija.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(