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De Maizières Drohnen-Debakel Verteidigungsministerium prüft Verkauf von "Euro Hawk"


Für Thomas de Maizière scheint das "Euro Hawk"-Projekt wie ein Klotz am Bein. Nun könnte der Verteidigungsminister die Drohne loswerden. Laut einem Zeitungsbericht erwägt er den Verkauf an die USA.

Das Verteidigungsministerium prüft nach einem Zeitungsbericht den Verkauf der deutschen Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" an die US-Weltraumbehörde NASA oder die US-Luftwaffe. Voraussichtlich im September endet die Erprobung des Systems durch die Herstellerfirmen, berichtet die "Bild am Sonntag". Im Anschluss gingen Drohne, Bodenstationen und Ersatzteile "in das Eigentum der Bundeswehr über", wie es in einem vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums vom 24. Mai heiße.

Mit einem hohen Erlös rechnet das Ministerium der Zeitung zufolge aber nicht. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) muss sich ab Montag dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Drohnenaffäre stellen. Der Minister hatte das Euro-Hawk-Projekt im Mai wegen der fehlenden Zulassung für den deutschen Luftraum stoppen lassen - nachdem Investitionen von mehr als 500 Millionen Euro getätigt worden waren. Die Opposition wirft ihm vor, früher als bislang angegeben vom Ausmaß der Probleme mit der Drohne gewusst zu haben.

ds/DPA/AFP DPA

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