Er kann als "Entdecker" der Kanzlerin gelten. Denn Thomas de Maizière hatte 1990 seinem Cousin Lothar, dem ersten frei gewählten Ministerpräsidenten der DDR, empfohlen, die noch völlig unbekannte Angela Merkel in sein Presseteam zu holen. Politische Erfahrungen sammelte de Maizière in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, wo er Chef der Staatskanzlei, Finanzminister, Justizminister und Innenminister war. 2005 machte ihn Merkel zum Chef des Kanzleramtes, 2009 berief sie ihn ins Amt des Bundesinnenministers, 2011 ernannte sie den Sohn des ehemaligen Bundeswehr-Generalinspekteurs Ulrich de Maizière zum Verteidigungsminister. Seit er gesagt hat, die Bundeswehr "giere" nach Anerkennung, steht er unter scharfer Kritik der Soldaten. De Maizière gilt als einer der wenigen potenziellen Nachfolger der Kanzlerin. Er ist einer ihrer Duzfreunde.
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Würde Angela Merkel ausfallen, wäre er der Ersatzspieler. Besser gesagt: Wäre er der Ersatzspieler gewesen. Thomas de Maizière hat mit dem Drohnen-Deal auch seine Reputation versenkt.
Der Bundesrechnungshof will noch vor der Sommerpause dem Haushaltsausschuss einen Bericht zu dem von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) gestoppten Drohnenprojekt Euro Hawk vorlegen.
Der Bundesrechnungshof will noch vor der Sommerpause dem Haushaltsausschuss einen Bericht zu dem von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) gestoppten Drohnenprojekt Euro Hawk vorlegen.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich offenbar noch im Mai 2012 für die deutsche Beteiligung am NATO-Drohnenprogramm AGS eingesetzt, obwohl er zu dem Zeitpunkt schon um Probleme mit dem Euro-Hawk-Projekt gewusst haben soll.
Ein Ende mit Schrecken sei besser als ein Schrecken ohne Ende: Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat den Stopp des Drohnen-Projekts "Euro Hawk" verteidigt - und lobt die Bundeswehrreform.
Mit einem Festakt hat die Stadt Leipzig am Mittwoch den 200. Geburtstag ihres berühmten Sohnes Richard Wagner gefeiert. "Wagner verkörpert wie kaum ein anderer Künstler unsere eigene gebrochene Geschichte", sagte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU).
Thomas de Maizière bemüht sich im Drohnen-Debal um Schadenbegrenzung und will dem Rechnungshof nun Einsicht in alle Akten geben - ungeschwärzt. Merkel spricht dem CDU-Mann ihr "volles Vertrauen" aus.
Nach dem Debakel beim Drohnenprojekt "Euro Hawk" bemüht sich Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) um Schadensbegrenzung.
Nach dem Debakel beim Drohnenprojekt "Euro Hawk" bemüht sich Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) um Schadensbegrenzung.
Das krachende Scheitern des Drohnenprojekts "Euro Hawk" bringt Verteidigungsminister de Maizière in Bedrängnis. Der CDU-Mann will dem Rechnungshof nun Einsicht in alle Akten zu dem Vorhaben geben.
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Karl Ernst Thomas de Maizière [də mɛˈzjɛʀ] ist ein deutscher Politiker. Seit 2005 ist er Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts. Er war von 1999 bis 2001 Chef der Sächsischen Staatskanzlei, von 2001 bis 2002 Sächsischer Staatsminister der Finanzen, von 2002 bis 2004 Staatsminister der Justiz und von 2004 bis 2005 Sächsischer Staatsminister des Innern. Er ist der Cousin von Lothar de Maizière.