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Die Morgenlage: Raketen schlagen im Regierungsviertel von Bagdad nahe der US-Botschaft ein

Neuer Massenprotest gegen Rentenreform in Frankreich erwartet +++ Australischer Bundesstaat verlängert wegen der Buschbrände Katastrophenalarm +++ USA rechtfertigen vor UN Soleimani-Tötung als Selbstverteidigung +++ Die Nachrichtenlage am Donnerstag

Irakische Hauptstadt: Katjuscha-Raketen schlagen in Bagdads Grüner Zone ein

Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser,

die Zeichen stehen offenbar auf Deeskalation: In einer ersten Stellungnahme nach den iranischen Angriffen auf US-Militärstützpunkte hat sich US-Präsident Donald Trump für seine Verhältnisse ausgesprochen diplomatisch gezeigt. Trotzdem sind im hochgesicherten Regierungsviertel von Bagdad nahe der US-Botschaft weitere Raketen niedergegangen. Verletzte soll es dabei aber nicht gegeben haben. Unklar ist, wer die Flugkörper abgeschossen hat. Ähnliche Angriffe waren zuvor von örtlichen Milizen gestartet worden, von denen manche vom Iran unterstützt werden.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag:

USA rechtfertigen vor UN Soleimani-Tötung als Selbstverteidigung

Die USA haben bei den Vereinten Nationen die Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani als Akt der Selbstverteidigung gemäß der UN-Charta gerechtfertigt. Zudem kündigten die Vereinigten Staaten in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat an, notfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Bürger und Interessen in der Nahost-Region zu schützen. Die US-Regierung zeigte sich zugleich aber auch offen für Gespräche mit dem Iran. Die USA seien zu ernsthaften Verhandlungen ohne Vorbedingungen bereit, mit dem Ziel, eine weitere Gefährdung des internationalen Friedens und der Sicherheit oder eine Eskalation durch die iranische Führung zu verhindern.

Australischer Bundesstaat verlängert wegen der Buschbrände Katastrophenalarm

Der australische Bundesstaat Victoria hat wegen der Buschbrände für zwei weitere Tage den Katastrophenalarm ausgerufen. Dort sollen die Feuer noch einmal schlimmer werden. Die Maßnahme erlaubt den Behörden und Helfern, zusätzliche Kräfte zu mobilisieren und Evakuierungen durchzusetzen. "Wir haben das gemacht, weil wir glauben, dass es Leben retten wird, und das ist schließlich die wichtigste Sache", sagte der Premier von Victoria, Daniel Andrews, am Donnerstag. Der sechs Millionen Einwohner zählende Bundesstaat im Südosten des Landes ist wie das benachbarte New South Wales besonders von den Bränden betroffen. Vergangene Woche wurde das erste Mal in der Geschichte Victorias ein solcher Katastrophenalarm ausgerufen.

Iran feuert Raketen auf US-Stützpunkte – Trump reagiert zunächst besonnen

Hoffnung auf Entspannung in Nahost-Krise gibt Asien-Börsen Aufrieb

Dank der Hoffnung auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sind die Aktienmärkte in Asien am Donnerstag auf Erholungskurs gegangenen. Anleger zeigten sich ermutigt, dass US-Präsident Donald Trump nach den iranischen Raketenangriffen im Irak auf die Ankündigung militärischer Vergeltung verzichtete und auch aus dem Iran keine weiteren Eskalationssignale kamen. "Ich denke, es ist eine Art Erleichterungsrallye", sagte Shane Oliver, Chefökonom beim Finanzhaus AMP Capital in Sydney. Am Mittwoch hätten die Investoren noch das Schlimmste befürchtet. Die jüngste Entwicklung werde aber als substanzielle Reduzierung des Kriegsrisikos wahrgenommen.

Das wird heute wichtig:

Neuer Massenprotest gegen Rentenreform in Frankreich erwartet

Frankreich steht ein neuer Massenprotest gegen die Rentenreform bevor. Der große Demonstrationszug soll heute um 13.30 Uhr am Pariser Place de la République starten. Die Hardliner-Gewerkschaft CGT und andere Gewerkschaften hatten bereits im Dezember nach erfolglosen Verhandlungen mit der Regierung dazu aufgerufen. Es ist der vierte große Protesttag in der Hauptstadt seit Beginn der Streiks vor mehr als einem Monat. Der Pariser Nahverkehr und der Fernverkehr sind seit rund fünf Wochen massiv gestört. Für Donnerstag wird neben den mittlerweile üblichen Störungen im Bahnverkehr auch mit Behinderungen im Luftverkehr gerechnet. Die zivile Luftfahrtbehörde warnt vor Verspätungen und hat die Fluggesellschaften aufgefordert, ein Drittel der geplanten Flüge von und zum Flughafen Toulouse zu streichen. Auch die Blockaden von Ölraffinerien sollen weitergehen.

US-Demokraten wollen Trumps Befugnisse in Iran-Konflikt beschneiden

Die US-Demokraten wollen die militärischen Befugnisse von Präsident Donald Trump im Iran-Konflikt beschneiden und so eine mögliche Gewalteskalation verhindern. Eine entsprechende Resolution soll am Donnerstag im Repräsentantenhaus vorgelegt werden, wie die demokratische Vorsitzende der Kongresskammer, Nancy Pelosi, am Mittwoch mitteilte. Trump habe "keine schlüssige Strategie, um für die Sicherheit der US-Bevölkerung zu sorgen, eine Deeskalation mit dem Iran zu erreichen und Stabilität in der Region sicherzustellen", erklärte Pelosi.

Britisches Unterhaus soll Gesetz für Brexit-Deal verabschieden

 Das britische Unterhaus soll am Donnerstag das Gesetz zur Ratifizierung des Brexit-Abkommens verabschieden. Die Abgeordneten hatten bereits am 20. Dezember in zweiter Lesung mit großer Mehrheit für den Gesetzentwurf gestimmt. Die Zustimmung, mit der am späten Nachmittag gerechnet wird, gilt daher als sicher.

SPD-Fraktion berät politische Schwerpunkte

Die Bundestagsabgeordneten der SPD beraten ab diesem Donnerstag ihre politischen Schwerpunkte in einer zweitägigen Klausur. Im Zentrum stehen zunächst Diskussionen in vier Gruppen zur Wirtschafts- und Klimapolitik, zum Sozialstaat, zu Europa und Internationalem sowie zu Recht und Verbraucherschutz.

Frau vor Zug gestoßen und getötet – Prozess gegen 28-Jährigen beginnt

Vor einem halben Jahr soll ein Mann eine 34-Jährige in Voerde am Niederrhein vor einen Zug gestoßen und getötet haben. Am Donnerstag beginnt in Duisburg der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der 28 Jahre alte, in Deutschland geborene Serbe soll die Frau aus Mordlust heimtückisch getötet haben.

tim / DPA / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?