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Geiseldrama: Al Kaida führt Franzosen und Niederländer in Video vor

Im Internet ist ein weiteres Video mit Geiseln islamistischer Terroristen aufgetaucht: Der al-Kaida-Ableger Aqmi führt darin zwei Europäer vor, die Appelle an ihre Regierungen richten.

Der Franzose Serge Lazarevic fordert seine Regierung auf, über seine Freilassung zu verhandeln. Paris bestätigte die Echtheit der Aufnahmen.

Der Franzose Serge Lazarevic fordert seine Regierung auf, über seine Freilassung zu verhandeln. Paris bestätigte die Echtheit der Aufnahmen.

Die Extremistengruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (Aqmi) hat ein Video mit zwei Geiseln aus Frankreich und den Niederlanden veröffentlicht, in dem die Männer ihre Regierungen zu Verhandlungen über ihre Freilassung drängen. Wie das auf die Auswertung islamistischer Internetportale spezialisierte US-Unternehmen Site am Montag mitteilte, sind in dem Video, das die Geiseln an zwei unterschiedlichen Orten zeigt, der Franzose Serge Lazarevic und ein Mann zu sehen, der sich als Sjaak Rijke aus den Niederlanden vorstellt.

Der Elysée-Palast in Paris bestätigte am späten Montagabend die Echtheit des Videos. Die Aufnahmen seien ein "lang ersehnter Beweis", dass der 50-jährige Lazarevic noch am Leben sei, teilte die Präsidentschaft mit. Staatspräsident François Hollande sei im ständigen Kontakt mit den Behörden der Länder der Region und werde "alle Formen des Dialogs" nutzen, damit der Franzose freikomme. Er ist die derzeit einzige französische Geisel.

Schwer krank und in Lebensgefahr

Lazarevic, der neben der französischen auch die serbische Staatsbürgerschaft hat, war 2011 im Norden von Mali entführt worden. Er war gemeinsam mit einem weiteren Franzosen, Philippe Verdon, auf Geschäftsreise, als beide von Bewaffneten verschleppt wurden. Verdon wurde später tot aufgefunden.

In dem nun im Internet verbreiteten knapp vierminütigen Video war Lazarevic mit einem dichten Bart zu sehen, außerdem trug er eine schwarze Kappe und ein graues Gewand. Er sagte auf Französisch, dass er schwer krank und in Lebensgefahr sei. Zudem appellierte er an die Regierung in Paris, in Verhandlungen über seine Freilassung zu treten.

Den Haag schweigt wegen der Angehörigen

Der Mann, der sich als der 54-jährige Niederländer Rijke vorstellte, richtete in dem Video einen ähnlichen Appell an seine eigene Regierung. Auch er trat mit einem Bart auf und sprach auf Englisch mit niederländischem Akzent. Rijke war ebenfalls im November 2011 in Mali entführt worden, allerdings unabhängig von Lazarevic.

Das Außenministerium in Den Haag erklärte zu dem Video, es sei über die Aufnahmen im Bilde. Im Interesse der Angehörigen der Geisel wolle sich das Ministerium aber nicht weiter äußern, sagte eine Sprecherin.

Bei dieser Geisel soll es sich um den 54-jährigen Niederländer Sjaak Rijke handeln. Die Regierung in Den Haag äußerte sich bislang nicht zu dem Video.

Bei dieser Geisel soll es sich um den 54-jährigen Niederländer Sjaak Rijke handeln. Die Regierung in Den Haag äußerte sich bislang nicht zu dem Video.

In dem Video gab es keinen Hinweis darauf, wann und wo es aufgezeichnet wurde. Der als Rijke präsentierte Mann nannte als Datum aber den 26. September. Er war zuletzt im September vergangenen Jahres in einem Video aufgetaucht, der Franzose erschien im Juni in einem Aqmi-Video.

Am Sonntag hatte die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS), die große Gebiete im Norden des Iraks und in Syrien kontrolliert, im Internet ein Video veröffentlicht, in dem ein maskierter Mann die Ermordung des US-Entwicklungshelfers Peter Kassig verkündete. Die IS-Miliz hatte zuvor bereits vier westliche Geiseln enthauptet und dies in Videos gezeigt.

mad/AFP/Reuters / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(