Iran-Krieg
USA: Haben zwei Tanker unter iranischer Flagge angegriffen

Das US-Militär greift nach eigenen Angaben zwei weitere unter iranischer Flagge fahrende Tanker an. (Symbolbild) Foto: Asghar Be
Das US-Militär greift nach eigenen Angaben zwei weitere unter iranischer Flagge fahrende Tanker an. (Symbolbild) Foto
© Asghar Besharati/AP/dpa

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Zwischen den USA und dem Iran gilt eigentlich eine Waffenruhe - trotzdem kam es zuletzt mehrfach zu Angriffen. Nun meldet das US-Militär einen weiteren Angriff auf Öltanker.

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Zwei solche Schiffe hätten versucht, einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Von einem US-Kampfflugzeug seien an diesem Freitag Schüsse auf die Schiffe abgefeuert worden, um zu verhindern, dass sie die US-Seeblockade brechen würden, hieß es. 

Centcom veröffentlichte auch ein Video, dass die beiden angegriffen Schiffe zeigen soll. Darauf ist zu sehen, wie Rauch aus diesen aufsteigt. 

Nicht der erste Angriff dieser Art

Das US-Militär verwies zudem darauf, dass es bereits am Mittwoch einen anderen unbeladenen Öltanker, der unter iranische Flagge fuhr, außer Gefecht gesetzt habe. "Alle drei Schiffe sind nicht mehr auf dem Weg in den Iran", hieß es. 

"Die US-Streitkräfte im Nahen Osten setzen sich weiterhin für die vollständige Durchsetzung der Blockade von Schiffen ein, die den Iran anlaufen oder verlassen", betonte der Centcom-Kommandeur, Admiral Brad Cooper.

Aktuell hinderten US-Streitkräfte mehr als 70 Tanker daran, iranische Häfen anzulaufen oder zu verlassen, teilte Centcom in einem weiteren Post mit. Diese Handelsschiffe hätten die Kapazität iranisches Öl im Wert von schätzungsweise mehr als 13 Milliarden US-Dollar (mehr als 11 Mrd. Euro) zu transportieren.

Was iranische Medien berichten

Iranische Medien berichteten unterdessen von Feuergefechten in den Küstenregionen unweit der Straße von Hormus. "Feindliche Ziele" seien beschossen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim, die Irans Revolutionsgarden nahesteht.

dpa

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