Die USA und Israel bereiten sich laut Medienberichten auf mögliche neue Militärschläge gegen den Iran vor. Trumps Entscheidung könnte demnach zeitnah fallen.
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Israel stellt sich nach Medienberichten auf eine mögliche Wiederaufnahme der Angriffe im Iran ein. Die israelische Armee sei in höchster Bereitschaft, schreibt die Zeitung „Jediot Achronot“ unter Berufung auf israelische Regierungsvertreter.
Dem Bericht zufolge warten israelische Vertreter auf eine Entscheidung von US-Präsident Donald Trump. Zugleich mehrten sich die Anzeichen, dass Trump neue Militärschläge gegen den Iran anordnen könnte, nachdem er zu dem Schluss gekommen sei, dass Teheran nicht bereit sei, seine Bedingungen bei den Verhandlungen zu akzeptieren.
Die „New York Times“ hatte bereits am Freitag berichtet, das Pentagon bereite sich auf einen möglichen Neubeginn des Kriegs vor. Hintergrund sei, dass die bisherigen Ziele – insbesondere mit Blick auf das iranische Atomprogramm – bislang nicht erreicht worden seien. Die USA und Israel seien mit intensiven Vorbereitungen auf eine mögliche Wiederaufnahme der Angriffe im Iran schon in dieser Woche beschäftigt, berichtete das Blatt unter Berufung auf zwei Repräsentanten aus dem Nahen Osten.
Die „New York Times“ hatte bereits am Freitag berichtet, das Pentagon bereite sich auf einen möglichen Neubeginn des Kriegs vor. Hintergrund sei, dass die bisherigen Ziele – insbesondere mit Blick auf das iranische Atomprogramm – bislang nicht erreicht worden seien. Die USA und Israel seien mit intensiven Vorbereitungen auf eine mögliche Wiederaufnahme der Angriffe im Iran schon in dieser Woche beschäftigt, berichtete das Blatt unter Berufung auf zwei Repräsentanten aus dem Nahen Osten.
„Jediot Achronot“ zufolge wird derzeit nicht erwartet, dass Trump einen umfassenden Krieg mit dem Ziel eines Sturzes der iranischen Führung beginnen will. Stattdessen rechne man eher mit begrenzten Angriffen auf Kraftwerke und Brücken.
Denkbar seien aber auch Bodenoperationen zur Einnahme der für den Export wichtigen Insel Kharg oder zur Bergung der Bestände von rund 440 Kilogramm Uran, das im Iran auf 60 Prozent angereichert wurde und bei weiterer Anreicherung zum Bau mehrerer Atomwaffen ausreichen könnte.
Denkbar seien aber auch Bodenoperationen zur Einnahme der für den Export wichtigen Insel Kharg oder zur Bergung der Bestände von rund 440 Kilogramm Uran, das im Iran auf 60 Prozent angereichert wurde und bei weiterer Anreicherung zum Bau mehrerer Atomwaffen ausreichen könnte.
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Stefan Düsterhöft

Der Fußball-Weltverband Fifa zeigt sich trotz der jüngsten scharfen Kritik aus dem Iran zuversichtlich für eine WM-Teilnahme des Nationalteams aus der islamischen Republik in den USA. Bei einem Treffen in Istanbul sei dem iranischen Verband Unterstützung zugesagt worden, teilt die FIFA mit. Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström sagt, dass es eine enge Zusammenarbeit gebe. Der Weltverband freue sich darauf, den Iran bei der WM begrüßen zu dürfen.
Zuletzt hatte der iranische Verband (FFI) die Fifa deutlich kritisiert und Bedingungen für eine WM-Teilnahme gestellt. Anstatt gegen „Beleidigungen und Erniedrigungen gegenüber dem Iran“ vorzugehen, lasse sich die Fifa von der Politik einschüchtern und begnüge sich mit „rein verbalen Verurteilungen“, hatte Verbandspräsident Mehdi Tadsch gesagt. Zudem habe die USA dem iranischen Team noch keine Visa erteilt.
Nun spricht Tadsch von einem „positiven und konstruktiven Treffen“ mit der Fifa. „Wir haben unsere Bedenken besprochen und unser gemeinsames Engagement zum Ausdruck gebracht, um eine reibungslose Teilnahme des iranischen Teams an der Weltmeisterschaft zu gewährleisten.“
Zuletzt hatte der iranische Verband (FFI) die Fifa deutlich kritisiert und Bedingungen für eine WM-Teilnahme gestellt. Anstatt gegen „Beleidigungen und Erniedrigungen gegenüber dem Iran“ vorzugehen, lasse sich die Fifa von der Politik einschüchtern und begnüge sich mit „rein verbalen Verurteilungen“, hatte Verbandspräsident Mehdi Tadsch gesagt. Zudem habe die USA dem iranischen Team noch keine Visa erteilt.
Nun spricht Tadsch von einem „positiven und konstruktiven Treffen“ mit der Fifa. „Wir haben unsere Bedenken besprochen und unser gemeinsames Engagement zum Ausdruck gebracht, um eine reibungslose Teilnahme des iranischen Teams an der Weltmeisterschaft zu gewährleisten.“
US-Präsident Donald Trump hatte Ende April erklärt, er lasse Fifa-Chef Gianni Infantino bei der Entscheidung über eine Teilnahme des Irans bei der Fußball-WM freie Hand. „Ich finde, lassen wir sie spielen“, sagte Trump im Weißen Haus.
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Stefan Düsterhöft

An der iranischen Börse soll ab Dienstag wieder gehandelt werden. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA unter Berufung auf einen hochrangigen Börsenvertreter. Der Handel war während des Krieges mit den USA und Israel ausgesetzt worden.
„Die Aussetzung der Börsenaktivitäten seit Kriegsbeginn diente dem Schutz der Vermögenswerte der Aktionäre, der Verhinderung von panikgetriebenen Handelsgeschäften und der Schaffung transparenterer Preisbildungsbedingungen“, sagt Hamid Jari, stellvertretender Leiter der Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde. Jari weiter: „Mit der Wiedereröffnung der Börse werden nun alle Bereiche des Kapitalmarktes ihre volle Tätigkeit wieder aufnehmen.“
„Die Aussetzung der Börsenaktivitäten seit Kriegsbeginn diente dem Schutz der Vermögenswerte der Aktionäre, der Verhinderung von panikgetriebenen Handelsgeschäften und der Schaffung transparenterer Preisbildungsbedingungen“, sagt Hamid Jari, stellvertretender Leiter der Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde. Jari weiter: „Mit der Wiedereröffnung der Börse werden nun alle Bereiche des Kapitalmarktes ihre volle Tätigkeit wieder aufnehmen.“
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Stefan Düsterhöft

Mehrere europäische Staaten verhandeln nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens mit Teheran über die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus. „Nach der Durchfahrt von Schiffen aus ostasiatischen Ländern, insbesondere aus China, Japan und Pakistan, haben wir heute Informationen erhalten, wonach auch Europäer Verhandlungen mit der Marine der Revolutionsgarden aufgenommen haben“, berichtet das Staatsfernsehen.
Angaben, um welche Länder es sich handeln soll, machte das iranische Staatsfernsehen nicht.
Der Iran blockiert die für den Welthandel wichtige Meerenge seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitgehend. Seit dem 8. April gilt eine brüchige Waffenruhe. Die Blockade hat die Weltmärkte erschüttert und Teheran ein wichtiges Druckmittel verschafft. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen.
Angaben, um welche Länder es sich handeln soll, machte das iranische Staatsfernsehen nicht.
Der Iran blockiert die für den Welthandel wichtige Meerenge seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitgehend. Seit dem 8. April gilt eine brüchige Waffenruhe. Die Blockade hat die Weltmärkte erschüttert und Teheran ein wichtiges Druckmittel verschafft. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen.
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Tim Schulze
Donald Trump streitet ab, die Widerstandsfähigkeit des Irans unterschätzt zu haben. Auf die Frage, ob er die Schmerztoleranz des Irans verkannt habe, sagt Trump dem Sender Fox News: „Ich habe nichts unterschätzt.“
Eine Lösung des von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Kriegs mit dem Iran ist trotz diplomatischer Bemühungen nach wie vor nicht in Sicht. Die US-Regierung hatte zu Beginn des Kriegs gesagt, dass der Einsatz zwischen vier und sechs Wochen dauern würde.
Die USA hätten den Iran „unglaublich hart“ getroffen, betont Trump nun. Man hätte die Brücken stehen und die Stromversorgung intakt gelassen. „Wir können das alles in zwei Tagen lahmlegen“, sagt Trump. Der US-Präsident hatte dem Iran im Laufe des Kriegs mehrfach mit Angriffen auf dessen Energiesektor und Infrastruktur gedroht.
Eine Lösung des von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Kriegs mit dem Iran ist trotz diplomatischer Bemühungen nach wie vor nicht in Sicht. Die US-Regierung hatte zu Beginn des Kriegs gesagt, dass der Einsatz zwischen vier und sechs Wochen dauern würde.
Die USA hätten den Iran „unglaublich hart“ getroffen, betont Trump nun. Man hätte die Brücken stehen und die Stromversorgung intakt gelassen. „Wir können das alles in zwei Tagen lahmlegen“, sagt Trump. Der US-Präsident hatte dem Iran im Laufe des Kriegs mehrfach mit Angriffen auf dessen Energiesektor und Infrastruktur gedroht.
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Tim Schulze
USA: Waffenruhe in Libanon um 45 Tage verlängert
Die aktuell geltende Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel soll nach US-Angaben um 45 Tage verlängert werden. Das teilt ein Sprecher des US-Außenministeriums auf der Plattform X mit. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht.
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Tim Schulze
Funkstille beendet: Merz und Trump telefonieren miteinander
Sie reden wieder miteinander, nachdem es zuletzt gekracht hatte zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump. Unmittelbar nach der China-Reise Trumps telefonierten beide miteinander.
"Wir haben auch über eine Friedenslösung für die Ukraine gesprochen und uns vor dem Nato-Gipfel in Ankara abgestimmt", schreibt Merz am Freitag auf "X". Deutschland und die USA seien starke Partner. Merz sprach von einem "guten Telefonat".
In Regierungskreisen hieß es, die Unstimmigkeiten der letzten Wochen seien ausgeräumt. Merz hatte unter anderem gesagt, die USA würden im Iran-Krieg gedemütigt, was Trump offenkundig verärgerte. Kurz darauf verkündete er einen Truppenabzug aus Deutschland, was auch als Reaktion auf die Äußerungen von Merz gewertet wurde.
Der Kanzler macht auf Katholikentag in Würzburg dennoch keinen Hehl aus seiner Skepsis über die Entwicklung in den USA: Er würde seinen Kindern derzeit nicht zu einem US-Aufenthalt raten. Er sei zwar ein großer Bewunderer der USA, diese Bewunderung wachse aber derzeit nicht.
"Wir haben auch über eine Friedenslösung für die Ukraine gesprochen und uns vor dem Nato-Gipfel in Ankara abgestimmt", schreibt Merz am Freitag auf "X". Deutschland und die USA seien starke Partner. Merz sprach von einem "guten Telefonat".
In Regierungskreisen hieß es, die Unstimmigkeiten der letzten Wochen seien ausgeräumt. Merz hatte unter anderem gesagt, die USA würden im Iran-Krieg gedemütigt, was Trump offenkundig verärgerte. Kurz darauf verkündete er einen Truppenabzug aus Deutschland, was auch als Reaktion auf die Äußerungen von Merz gewertet wurde.
Der Kanzler macht auf Katholikentag in Würzburg dennoch keinen Hehl aus seiner Skepsis über die Entwicklung in den USA: Er würde seinen Kindern derzeit nicht zu einem US-Aufenthalt raten. Er sei zwar ein großer Bewunderer der USA, diese Bewunderung wachse aber derzeit nicht.
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Rune Weichert
Das US-Verteidigungsministerium beziffert die Kosten des Irankriegs inzwischen auf 29 Milliarden Dollar (rund 25 Milliarden Euro). Pentagon-Finanzchef Jules Hurst nennt diese Summe bei einer Haushaltsanhörung im Kongress. Das sind rund vier Milliarden Dollar mehr als Ende April von Verteidigungsminister Pete Hegseth angegeben.
Hurst sagt bei der Anhörung, an der auch Hegseth und Generalstabschef Dan Caine teilnehmen, das Pentagon habe die Kosten am 29. April noch auf 25 Milliarden Dollar geschätzt. Durch aktualisierte „Kosten für die Reparatur und den Ersatz von Ausrüstung“ lägen sie nun aber eher bei 29 Milliarden Dollar.
Abgeordnete der oppositionellen Demokraten werfen der Regierung mangelnde Transparenz über die wahren Kriegskosten vor.
Hurst sagt bei der Anhörung, an der auch Hegseth und Generalstabschef Dan Caine teilnehmen, das Pentagon habe die Kosten am 29. April noch auf 25 Milliarden Dollar geschätzt. Durch aktualisierte „Kosten für die Reparatur und den Ersatz von Ausrüstung“ lägen sie nun aber eher bei 29 Milliarden Dollar.
Abgeordnete der oppositionellen Demokraten werfen der Regierung mangelnde Transparenz über die wahren Kriegskosten vor.
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Rune Weichert
US-Präsident Donald Trump zeigt sich vor seinem Abflug nach China siegessicher im Irankrieg. Er werde mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zwar ausführlich über den Konflikt sprechen, benötige aber nicht dessen Hilfe, sagt Trump. „Wir werden ihn auf die eine oder andere Weise gewinnen, friedlich oder mit anderen Mitteln.“ Kurz darauf relativiert er die Bedeutung des Themas für die anstehenden Gespräche: Die USA hätten den Iran „sehr gut unter Kontrolle“.
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Eugen Epp
Trump: Waffenruhe mit Iran so schwach wie noch nie
Die Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der „dämliche Vorschlag“ aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. „Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe.“
Trump sagte, die Feuerpause liege quasi auf der Intensivstation, wo ein Arzt hereinkomme und sage: „Sir, Ihr Angehöriger hat eine Überlebenschance von etwa einem Prozent“. Dennoch glaube er weiterhin, dass eine diplomatische Lösung noch möglich sei.
Trump wirft der Führung in Teheran vor, sich nicht an Zusagen zu halten. Der Iran habe sich zunächst bereiterklärt, dass die USA das angereicherte Uran außer Landes schafften. „Aber sie haben ihre Meinung geändert, es stand nämlich nicht in dem Papier“, sagt der US-Präsident. Der Iran weist einem Bericht zufolge Trumps Aussagen zurück.
Trump wirft der Führung in Teheran vor, sich nicht an Zusagen zu halten. Der Iran habe sich zunächst bereiterklärt, dass die USA das angereicherte Uran außer Landes schafften. „Aber sie haben ihre Meinung geändert, es stand nämlich nicht in dem Papier“, sagt der US-Präsident. Der Iran weist einem Bericht zufolge Trumps Aussagen zurück.
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Rune Weichert
Zwei Drittel der US-Bürger werfen Präsident Donald Trump einer Umfrage zufolge vor, die Ziele des Irankrieges nicht klar dargelegt zu haben. Dies geht aus einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervor. Rund 63 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass die gestiegenen Energiekosten ihre Haushaltskasse belasten. Bei einer Umfrage Mitte März lag der Anteil noch bei 55 Prozent. Der Ende Februar mit US-israelischen Luftangriffen begonnene Konflikt hat die Benzinpreise in den USA um rund 50 Prozent in die Höhe getrieben.
Die Unzufriedenheit über die hohen Benzinpreise könnte für Trumps Republikaner bei den Kongresswahlen im November zum Problem werden. Der Erhebung zufolge machen 65 Prozent der Wähler sie für die Preissteigerungen verantwortlich, 27 Prozent geben den Demokraten die Schuld. Trumps Zustimmungswerte erholten sich laut der Umfrage zwar leicht auf 36 Prozent, nachdem sie Ende April mit 34 Prozent den tiefsten Stand seiner aktuellen Amtsperiode erreicht hatten. Sie liegen damit jedoch weiter unter den 47 Prozent, mit denen er im Januar 2025 in seine zweite Amtszeit gestartet war.
Die Unzufriedenheit über die hohen Benzinpreise könnte für Trumps Republikaner bei den Kongresswahlen im November zum Problem werden. Der Erhebung zufolge machen 65 Prozent der Wähler sie für die Preissteigerungen verantwortlich, 27 Prozent geben den Demokraten die Schuld. Trumps Zustimmungswerte erholten sich laut der Umfrage zwar leicht auf 36 Prozent, nachdem sie Ende April mit 34 Prozent den tiefsten Stand seiner aktuellen Amtsperiode erreicht hatten. Sie liegen damit jedoch weiter unter den 47 Prozent, mit denen er im Januar 2025 in seine zweite Amtszeit gestartet war.
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Eugen Epp
Iranische Staatsmedien nehmen den US-Plan wie eine Aufforderung zur Kapitulation Teherans auf. Eine Annahme hätte die Unterwerfung der Islamischen Republik unter die „überzogenen Forderungen“ von Trump bedeutet, kommentiert unter anderem der regierungstreue Sender Press TV. Dagegen betone der vom Iran vorgelegte Plan ein Ende des Kriegs an allen Fronten sowie die Notwendigkeit, dass die USA Kriegsreparationen zahlen müssten. Der US-Plan sei von der Führung in Teheran zurückgewiesen worden.
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Eugen Epp
Trump: Antwort aus dem Iran „völlig inakzeptabel“
Donald Trump hält die Antwort des Irans auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges für „völlig inakzeptabel“. „Ich habe gerade die Antwort der sogenannten 'Vertreter' des Iran gelesen. Das gefällt mir nicht – VÖLLIG INAKZEPTABEL“, schreibt er auf seiner Plattform Truth Social. Weitere Details zu dem Vorschlag gibt es noch nicht. Bereits Stunden zuvor hatte Trump in einem anderen Beitrag Teheran gedroht. „Die werden nicht mehr lange lachen!“, hieß es.
Moritz Dickentmann
Der Iran übermittelt seine Antwort auf einen US-Friedensvorschlag an den Vermittler Pakistan. Das meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Demnach sollen sich die Verhandlungen zunächst ausschließlich auf die Einstellung der Kampfhandlungen in der Region konzentrieren.
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Moritz Dickentmann
Teheran droht Paris und London
Die iranische Regierung droht Großbritannien und Frankreich mit einer „entschiedenen und sofortigen Antwort“, falls deren Kriegsschiffe in der Straße von Hormus aktiv werden. „Wir erinnern sie daran, dass sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten allein die Islamische Republik Iran in der Straße für Sicherheit sorgen kann und sie keinem Land erlauben wird, sich in diese Dinge einzumischen“, erklärt Vize-Außenminister Kasem Charibabadi im Onlinedienst X.
Der französische Präsident Emmanuel Macron betont unterdessen, seine Regierung habe „nie“ einen Einsatz von Kriegsschiffen in der Straße von Hormus geplant, sondern eine „mit dem Iran abgestimmte“ Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Meerenge. Gemeinsam mit Großbritannien habe Frankreich 50 Länder und internationale Organisationen zusammengeholt, um in Abstimmung mit Teheran die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs abzusichern, „sobald die Umstände dies zulassen“, sagt Macron bei einem Besuch in Nairobi.
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Moritz Dickentmann
US-Präsident Donald Trump ist zuversichtlich, dass die Vereinigten Staaten „irgendwann" das angereicherte Uran des Irans sichern würden. „Nun, wir werden das irgendwann bekommen, zusammen mit allem, was wir wollen", sagt er in einem Interview der Sendung „Full Measure". Das Material stehe „unter Beobachtung" der USA, behauptet Trump weiter. „Wenn sich jemand dem Ort nähert, werden wir davon erfahren, und wir werden ihn in die Luft jagen."
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DPA · AFP · Reuters · SID
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