Der Irankrieg tobt weiter. Präsident Peseschkian kündigt jedoch eine Einschränkung der Angriffe auf andere Staaten in der Region an. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- USA und Israel greifen weiter den Iran an, Teheran schlägt zurück.
- Irans getöteter Oberster Führer Ali Chamenei sollte eigentlich Mittwochabend beigesetzt werden. Das Staatsbegräbnis wurde offenbar verschoben.
- Irans Präsident entschuldigt sich bei angegriffenen Nachbarländern
- Geschoss über Flughafen Dubai abgefangen – Emirates stoppt erneut Flüge
- US-Militär hat mehr als 3000 Ziele angegriffen
- Ölpreis steigt auf höchsten Stand seit zwei Jahren
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Lennard Worobic
Gegenüber den USA und Israel bleibt der Ton aber gewohnt scharf: In einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Video-Botschaft sagt Irans Präsident Peseschkian, „die Spekulationen über eine mögliche Kapitulation des Landes sind absurd und die Feinde können solche Träume mit ins Grab nehmen.“
Lennard Worobic
Irans Präsident entschuldigt sich bei angegriffenen Nachbarländern
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat eine Einschränkung der Angriffe auf andere Staaten in der Region angekündigt. Die Interimsführung des Iran habe am Freitag „beschlossen, dass keine weiteren Angriffe auf Nachbarländer ausgeführt und keine Raketen abgefeuert werden, es sei denn, ein Angriff auf den Iran geht von diesen Ländern aus“, sagt Peseschkian in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede.
Peseschkian entschuldigt sich zudem „bei den Nachbarländern, die vom Iran angegriffen wurden“. Seit Kriegsbeginn wurden bei iranischen Angriffen in den Golfstaaten 13 Menschen getötet, darunter ein elfjähriges Mädchen in einem Wohngebiet in Kuwait.
Irans Präsident Massud Peseschkian (Archivbild). Shadati/XinHua/dpa
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Lennard Worobic
Irans Präsident entschuldigt sich bei angegriffenen Nachbarländern
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat eine Einschränkung der Angriffe auf andere Staaten in der Region angekündigt. Die Interimsführung des Iran habe am Freitag „beschlossen, dass keine weiteren Angriffe auf Nachbarländer ausgeführt und keine Raketen abgefeuert werden, es sei denn, ein Angriff auf den Iran geht von diesen Ländern aus“, sagt Peseschkian in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede.
Peseschkian entschuldigt sich zudem „bei den Nachbarländern, die vom Iran angegriffen wurden“. Seit Kriegsbeginn wurden bei iranischen Angriffen in den Golfstaaten 13 Menschen getötet, darunter ein elfjähriges Mädchen in einem Wohngebiet in Kuwait.
Irans Präsident Massud Peseschkian (Archivbild). Shadati/XinHua/dpa
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Lennard Worobic
Geschoss über Flughafen Dubai abgefangen – Emirates stoppt erneut Flüge
Über dem Flughafen von Dubai hat die Luftabwehr offenbar ein Geschoss abgefangen. Ein Augenzeuge berichtet der Nachrichtenagentur AFP von einer heftigen Explosion und einer Rauchwolke am Himmel. Dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate zufolge attackiert der Iran erneut den Golfstaat. Die Fluglinie Emirates setzt bis auf Weiteres alle Flüge von und nach Dubai aus.
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Lennard Worobic
Der Iran feuert weiter Raketen auf Israel. In der Nacht meldet die israelische Armee einen weiteren Angriff aus der Islamischen Republik, die Luftabwehr war im Einsatz. Bereits zuvor waren wiederholt Raketenangriffe des Irans gemeldet worden.
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Lennard Worobic
US-Präsident Donald Trump nimmt heute an einem Militärritual für sechs im Irankrieg getötete US-Soldatinnen und Soldaten teil. Die sterblichen Überreste der fünf Männer und einer Frau werden auf eine Luftwaffenbasis in Dover im US-Bundesstaat Delaware überführt.
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Lennard Worobic
Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilt das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.
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Lennard Worobic
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Wir informieren Sie heute an dieser Stelle weiter über die Entwicklungen in Nahost.
Die israelische Luftwaffe ist in der Nacht nach eigenen Angaben weitere Angriffe im Iran geflogen. Man habe eine „breite Welle“ an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilte das Militär mit. Demnach waren mehr als 80 Kampfjets im Einsatz.
Kurz zuvor war Israels Luftabwehr wegen Raketenbeschusses aus dem Iran im Einsatz gewesen. Bald darauf wurde wieder Entwarnung gegeben, die Bevölkerung könne die Schutzräume verlassen, teilte die Armee mit. Berichte über Verletzte gab es nicht.
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Tim Schulze
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
wir verabschieden uns für heute und wünschen Ihnen eine geruhsame Nacht. Am Samstagmorgen sind wir wieder für Sie da und berichten in unserem Newsblog weiter über die wichtigsten Ereignisse vom Irankrieg.
Ihr stern-Team
wir verabschieden uns für heute und wünschen Ihnen eine geruhsame Nacht. Am Samstagmorgen sind wir wieder für Sie da und berichten in unserem Newsblog weiter über die wichtigsten Ereignisse vom Irankrieg.
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Tim Schulze
Im Konflikt mit Israel und den USA sind nach iranischen Angaben bislang mindestens 1332 Zivilisten ums Leben gekommen. Tausende weitere seien verletzt worden, sagt der iranische UN-Botschafter Amir Saeid Irawani vor Journalisten am UN-Sitz in New York.
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Tim Schulze
Krieg soll laut Weißem Haus vier bis sechs Wochen dauern
Das Weiße Haus geht mittlerweile von einer Kriegsdauer von vier bis sechs Wochen aus. Das sagt die Sprecherin der US-Regierung, Karoline Leavitt, in Washington vor Journalisten. „Und wir sind auf dem besten Weg, diese Ziele zu erreichen.“ In dem seit Samstag laufenden Krieg mit dem Iran änderte die US-Regierung damit zum wiederholten Mal ihre Einschätzung zur Kriegsdauer.
Zu den zentralen Kriegszielen der USA gehören nach früheren Angaben die Zerstörung der iranischen Marine sowie ein Ende der Bedrohung durch Raketen und Atomwaffen. US-Präsident Donald Trump hatte Sonntag gesagt, er gehe von einem etwa vierwöchigen Krieg aus. Der Iran sei ein großes Land. „Es wird vier Wochen dauern – oder weniger. Später passte der Präsident seine Einschätzung auf vier bis fünf Wochen an.
Zu den zentralen Kriegszielen der USA gehören nach früheren Angaben die Zerstörung der iranischen Marine sowie ein Ende der Bedrohung durch Raketen und Atomwaffen. US-Präsident Donald Trump hatte Sonntag gesagt, er gehe von einem etwa vierwöchigen Krieg aus. Der Iran sei ein großes Land. „Es wird vier Wochen dauern – oder weniger. Später passte der Präsident seine Einschätzung auf vier bis fünf Wochen an.
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Tim Schulze
Iranisch-kurdische Milizen im Irak planen Insidern zufolge mit israelischer Hilfe einen Angriff auf die Islamische Republik. Israel bombardiere seit einiger Zeit Teile des westlichen Irans, sie zu unterstützen, sagten drei mit den Gesprächen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Kämpfer hoffen, den US-israelischen Krieg gegen den Iran auszunutzen, um Städte nahe der Grenze zu erobern. US-Präsident Donald Trump hatte es zuletzt in einem Reuters-Interview als wunderbar bezeichnet, wenn die Kurden die Grenze überschreiten würden.
Laut zwei kurdischen und einem israelischen Insider laufen die Gespräche seit etwa einem Jahr. Die Milizen hätten ein erstes Ziel: die Eroberung iranischen Territoriums entlang der Grenze, insbesondere die Städte Oschnawieh und Piranschahr. Den Angaben zufolge versammeln sich Tausende Kämpfer auf der irakischen Seite der Grenze und bereiten eine Offensive innerhalb einer Woche vor. Reuters konnte die Angaben zunächst nicht bestätigen.
Laut zwei kurdischen und einem israelischen Insider laufen die Gespräche seit etwa einem Jahr. Die Milizen hätten ein erstes Ziel: die Eroberung iranischen Territoriums entlang der Grenze, insbesondere die Städte Oschnawieh und Piranschahr. Den Angaben zufolge versammeln sich Tausende Kämpfer auf der irakischen Seite der Grenze und bereiten eine Offensive innerhalb einer Woche vor. Reuters konnte die Angaben zunächst nicht bestätigen.
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Fabian Huber

Ein unruhiger Abend heute in Tel Aviv. In diesem Moment ertönt der dritte Luftalarm innerhalb von drei Stunden. Ist man als Ortsfremder gerade unterwegs, fragt man sich kurz durch, wo der nächste Schutzraum ist – und landet dann in einem Keller mit den Burgerbratern des Imbisses nebenan. Die Patties auf dem Grill hätten sie noch schnell weggeschmissen, sagen sie. Doch der Grill bleibt an. Der Abend ist ja noch jung.
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Tim Schulze
Die US-Botschaft im Irak warnt davor, dass iranische Terrormilizen bei Ausländern beliebte Hotels in der irakischen Region Kurdistan angreifen könnten. Amerikanische Bürger wurden dazu aufgerufen, das Land so bald wie möglich zu verlassen, wie aus einer entsprechenden Mitteilung der US-Botschaft im Irak hervorgeht. US-Bürger, die das Land nicht verlassen können, sollten sich „für längere Zeit an einem sicheren Ort aufhalten“.
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Tim Schulze
UN-Generalsekretär António Guterres fordert sofortiges Ende des Kriegs
„Es ist Zeit, die Kämpfe zu beenden und zu ernsthaften Verhandlungen zurückzukehren“, sagt Guterres laut Mitteilung in New York. Die Angriffe seien „rechtswidrig“, führten zu „enormem Leid“ unter der Bevölkerung in der Region und stellen eine große Gefahr für die Weltwirtschaft dar. „Die Situation könnte außer Kontrolle geraten“, warnt der UN-Chef. „Das Risiko könnte gar nicht höher sein.“
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DPA · AFP · Reuters
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