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Ex-Anwalt packt aus: Nach Cohens brisanter Aussage: Die zwei großen Probleme des Donald Trump

Was wusste Donald Trump über ein Treffen seiner Leute mit Russen während des Wahlkampfs? Das Meeting rückt in der Russland-Affäre zunehmend in den Mittelpunkt und Trumps Ex-Anwalt bezichtigt den Präsidenten der Lüge.

Donald Trump Donald Trump Jr.

Donald Trump Jr. und sein Vater

AFP

Als hätte es noch eines Beweises für den Bruch der beiden Ex-Vertrauten gebraucht, bezichtigt Michael Cohen den US-Präsidenten nun auch noch der Lüge. Entgegen seinen bisherigen Aussagen habe Donald Trump nicht nur von diesem ominösen Treffen im Trump-Tower gewusst, er habe den Termin sogar gebilligt, behauptet der Anwalt laut dem Fernsehsender CNN. Diese Aussage ist durchaus eine kleine Bombe, denn sie könnte für das US-Staatsoberhaupt unangenehm bis gefährlich werden.

Trump Jr. wird es lieben

Das Meeting vom 9. Juni 2016 gilt als eines der zentralen Ereignisse in der Russland-Affäre, die seit Beginn an auf der Präsidentschaft Trumps lastet. Damals hätten sich Trumps Sohn Donald Jr., Schwiegersohn Jared Kushner und sein damaliger Wahlkampfleiter Paul Manafort im New Yorker Trump Tower, quasi der Wahlkampfzentrale, mit der russischen Anwältin Natalia Weselnizkaja verabredet. Weselnizkaja hatte Informationen der russischen Regierung angeboten, welche angeblich die Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Hillary Clinton, belasteten. Im Vorfeld des Treffens hatte Trump Jr. dem Vermittler Rob Goldstone geschrieben: "Wenn es das ist, was Du sagst, dann werde ich es lieben."

Trump of the Week

Das eine Problem dabei ist: Ausländern ist es verboten, Wahlkämpfe in den USA zu unterstützen. Das gilt sowohl für finanzielle als auch für strategische Hilfe. Steve Bannon, Trumps früherer Berater ätzte über das Treffen einmal: "Die drei wichtigsten Vertreter der Kampagne dachten, dass es eine gute Idee sei, eine ausländische Regierung im Konferenzraum in der 25. Etage des Trump Towers zu treffen - ohne Anwälte. Selbst wenn man davon ausgeht, dass dies nicht verräterisch oder unpatriotisch oder eine Dummheit war - und ich denke zufällig, dass es all dies ist - hätte man sofort das FBI rufen müssen."

Die zwei Probleme des Donald Trump

Aus diesem verbürgten Satz ergibt sich das nächste Problem und auch das trägt den Namen Donald Trump, genauer Donald Trump Jr. Nachdem die "New York Times" im Juli vergangenen Jahres das erste Mal über das Meeting berichtet hatte, rechtfertigte es der Präsidentensohn zunächst mit Gesprächen über die "Adoption russischer Kinder". Dann soll es um ein älteres Sanktionsgesetz der US-Regierung gegen Russland gegangen sein und erst im dritten Anlauf räumte der Junior ein, dass es tatsächlich um Material gegen Clinton gegangen sei, vom dem allerdings "schnell klar wurde, dass das Treffen eine Zeitverschwendung war, weil sie keine bedeutenden Informationen hatte".

Zwar versucht sich Trump Jr. seitdem noch mit ein paar abenteuerlichen Twists aus der Sache herauszuwinden, doch es erscheint zunehmend klar, dass er an irgendeiner Stelle gelogen hat. Und nun steht auch sein Vater im Verdacht, in der Sache nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Bislang lautete die Version des Präsidenten, dass er erst mit der "New York Times"-Veröffentlichung von der Sache erfahren haben will. Allerdings gab es in der Zwischenzeit immer wieder Berichte, nach denen es Trump der Ältere war, der seinem Sohn das allererste Statement dazu diktiert habe. Das in dem der Inhalt des Treffens mit "Adoptionen russischer Kinder" angegeben worden war.

Auch gegen Cohen wird ermittelt

Michael Cohen, der sich offenbar aus Enttäuschung von Donald Trump abgewendet hat, kann allerdings keine Beweise für seine Behauptung vorlegen - anders als bei den von ihm aufgezeichneten Gesprächen über Schweigegeld für verflossene Affären. Der Anwalt sei allerdings bereit, seine Aussage gegenüber dem FBI-Sonderermittler Robert Mueller zu wiederholen, wie die Sender CNN und NBC mit Verweis auf anonyme Quellen berichteten. Mueller untersucht die möglichen Wahlkampf-Absprachen. Obwohl Trump die Ermittlungen als "Hexenjagd" bezeichnet, wurden bereits 31 Menschen angeklagt, darunter zwölf russische Geheimdienstmitarbeiter. Auch erste Verurteilungen hat es bereits gegeben. Gegen Cohen selbst wird unter anderem wegen möglicher Schweigegeldzahlungen, die gegen US-Wahlkampffinanzierung verstoßen haben könnten, ermittelt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.