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Russland: Pussy Riot wollen Chodorkowski als Präsidenten

Auch 20 Monate im Straflager haben die Pussy-Riot-Musikerinnen Maria Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa nicht brechen können. Auf einer Pressekonferenz sagen sie Putin den Kampf an.

Die Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot wollen weiter Präsident Wladimir Putin von der Macht vertreiben. "Was Wladimir Putin betrifft, hat sich unsere Haltung zu ihm nicht geändert", sagte die 24-jährige Nadeschda Tolokonnikowa am Freitag bei einer Pressekonferenz in Moskau mit ihrer Bandkollegin Maria Alechina. "Wir wollen weiter tun, wofür sie uns inhaftiert haben. Wir wollen ihn weiterhin vertreiben." Sie sei dafür, dass der vergangene Woche freigelassene Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski für die Präsidentschaft kandidiere.

Sie stimme mit dieser Haltung überein, sagte Maria Alechina. Die 25-Jährige war nach ihrer Freilassung aus dem Straflager in Nischni Nowgorod über Moskau in die sibirische Stadt Krasnojarsk gereist, wo Tolokonnikowa zuletzt inhaftiert war. Am Freitag kehrten sie dann gemeinsam mit dem Flugzeug in die russische Hauptstadt zurück. Die beiden Frauen waren am Montag aufgrund eines vom Parlament beschlossenen Amnestiegesetzes vorzeitig aus der Haft entlassen worden.

Vorerst keine konkreten Aktionen

Vorerst werde sich die Punkband allerdings nicht an Aktionen gegen den Kreml beteiligen. Stattdessen wollen sich die Frauen für einen humaneren Strafvollzug einsetzen. "In Russlands Straflagern gibt es Menschen, die sich am Rande des Todes befinden", sagt die 25-jährige Aljochina. Davon wolle aber niemand etwas wissen. "Ein Mensch, der verurteilt wurde, ist ein Outcast. Es ist leicht, ihn zu ignorieren."

Die 24-jährige Mitstreiterin Nadeschda Tolokonnikowa erklärt, wie sie gegen die schlechten Haftbedingungen vorgehen wollen. Mit ihrer neuen Organisation "Sona Prawa" (Rechtszone) wollen sie eine "Stimme der Gefangenen" sein, Beschwerden über Lebensbedingungen, "seelische, psychische und sexuelle Gewalt" an die Öffentlichkeit tragen.

Durch ihren Hungerstreik habe Tolokonnikowa schon für eine Verbesserung der Haftbedingungen gesorgt. Der 16-Stunden-Arbeitstag sei verkürzt worden. "Das machen die nicht aufgrund von Menschenrechten", ist sich die Aktivistin sicher. "Wir haben ihnen Angst gemacht mit unserer Forderung nach Transparenz."

Diese Entwicklungen wollen die Pussy-Riot-Mitglieder nun vorantreiben, "tausende Menschen befreien". Dafür hoffen sie auf Unterstützung, denn in rechtlichen Fragen würden sie sich nicht so gut auskennen. "Wir haben keine Erfahrungen darin. Aber wir haben sehr viel Leidenschaft", so Aljochina.

Aufruf zu Olympia-Boykott

Die beiden Musikerinnen und Aktivistinnen waren im Februar 2012 nach einer Protestaktion in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale gegen Putin und die orthodoxe Kirche wegen "Rowdytums" zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Ihre ebenfalls wegen der Aktion verurteilte Mitstreiterin Jekaterina Samuzewitsch kam später auf Bewährung frei. Die Urteile hatten weltweit Proteste ausgelöst.

Die beiden Mütter kleiner Kinder verbrachten ihre Haftzeit in Straflagern weit entfernt von ihren Familien. Nach ihrer Freilassung gaben sich beide Frauen weiter kämpferisch. Alechina kritisierte die Amnestie als einen "PR-Trick" Putins vor den Olympischen Winterspielen 2014 in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi. Tolokonnikowa rief dazu auf, das Sportereignis zu boykottieren, und kritisierte, ganz Russland sei ein "einziges Straflager".

Katharina Gipp (mit Agenturen)
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(